AT214104B - Bandausgabevorrichtung - Google Patents

Bandausgabevorrichtung

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AT214104B
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tape reel
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AT3060A
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Tissela Ag
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    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/34Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks specially adapted or mounted for storing and repeatedly paying-out and re-storing lengths of material provided for particular purposes, e.g. anchored hoses, power cables
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/37Tapes

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  • Adhesive Tape Dispensing Devices (AREA)

Description


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  Bandaus gabevorrichtung 
Die Erfindung betrifft eine Bandausgabevorrichtung mit einem um eine horizontale Achse schwenkbaren Spulenträger, der einen parallel zu dieser Achse verlaufenden Zapfen aufweist, auf dem eine Bandspule aufgeschoben ist, für die Antriebsmittel vorgesehen sind, die das Band nach dem Abschneiden des Bandabschnittes von der gewünschten Länge auf die Spule zurückzuwickeln gestatten. 



   Diese Bandausgabevorrichtung kennzeichnet sich erfindungsgemäss dadurch, dass der Spulenträger auf der Bandausgabeseite mit einem das Band nach vorn führenden Auflageteil sowie mit einem um eine horizontale Achse schwenkbaren,   federbeeinf1ussten   Wipporgan versehen ist, von dem der eine Schenkel nach unten gerichtet ist und zusammen mit dem Bandauflageteil eine unter dem Einfluss der Wippenfeder stehende Einweg-Bremse bildet, die das Band nur im Sinne des Abwickelns desselben zu bewegen gestattet. 



  Dadurch wird vermieden, dass der Bandendabschnitt beim Einschalten des Motorantriebes über den Bandauflageteil hinweg auf die Spule zurückgewickelt wird und wieder zurechtgeordnet werden muss, wenn es nicht festgehalten ist. 



    Zweckmässig bildet der andere, nach oben gerichtete Sehenkel des Wipporganes zusammen mit einem    oben am Spulenträger vorgesehenen Anschlagteil ein unter dem Einfluss der Wippenfeder stehendes Klemmmittel, welches zum Festhalten des Bandendes dient, wobei dann die Einweg-Bremse selbst ausgerückt ist. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Die Fig. 1 und 2 sind Seitenansichten der Bandausgabevorrichtung in zwei verschiedenen Zustandsstellungen, wobei verschiedene Teile der Vorrichtung abgebrochen dargestellt sind, und Fig. 3 ist eine ähnliche Seitenansicht in einer zum Laden der Vorrichtung mit einer Spule bestimmten Lage. 



   Die Bandausgabevorrichtung hat zwei gegenseitig verstrebte, auf einer Grundplatte 1 befestigte Seitenwangen 2, von denen die eine nur teilweise dargestellt ist, um den   Spulenträger   3 sichtbar zu machen, der auf einer in den beiden Seitenwangen 2 befestigten, auf zwei entgegengesetzten Seiten abgeflachten Achse 2a schwenkbar gelagert ist, um ihn um diese Achse von seiner in Fig. 1 bzw. Fig. 2 gezeigten Lage in die Lage nach Fig. 3 schwenken zu können. Der Spulenträger besteht aus einem   Plattenkörper   3a, der einen seitlich vorstehenden. im Querschnitt ellipsenähnlichen Lagerzapfen 4 aufweist, auf den in der ausgeschwenkten Lage des Spulenträgers 3 nach Fig. 3 eine Spule mit einem darauf aufgewickelten Band aufgeschoben werden kann. Diese Spule besitzt zwei auf einem Nabenteil 5 befestigte Spulenflansche   6.

   Das   Band 7 ist auf diesen Nabenteil   aufgewickelt. Der Plattenkörper 3a   ist auf der Seite des Zapfens 4 mit einem kreisförmigen, die Spule umgebenden, vorstehenden Rand 3b versehen und auf seiner unteren Seite mit einem   Bandauflageteil Sc,   dessen Auflagefläche einen Absatz 3d bildet. Die Spule mit dem aufgewickelten Band liegt normalerweise mit ihren beiden Flanschen auf dem unteren Teil des Randes 3b des Spulenträgers   3.   wie in Fig.   l   gezeigt ist. Dies ist insofern von Bedeutung, als die Spule beim Abwickeln des Bandes 7, wenn sie sich auf dem Lagerzapfen 4 dreht, leicht gebremst wird und deshalb keine die Bandwindungen der Spule lockernde Leerlaufbewegung ausführt. Das von der Spule abgewickelte Band wird auf dem Auflageteil 3c nach aussen geführt.

   Auf der Bandausgabeseite ist der Spulenträger mit einem auf einem Stift 8 gelagerten Wipporgan 9 versehen, von dem ein Schenkel nach oben und ein   Schenkel schräg   nach unten und nach vom gerichtet ist. Am unteren Schenkel greift eine Zugfeder 10 an, die mit ihrem andern Ende an einem Auge des vorstehenden Randes 3b des Spulenträgers 3 befestigt ist.

   Der untere Schenkel der Wippe 9 ist mit einem schräg. nach ihnen gerichteten Quersteg 9a versehen, der von der Zugfeder 10 mit seinem freien Ende gegen den Absatz 3d der   Bandauflagefläche gedrückt wird.   Der untere 

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 Schenkel der Wippe 9 bzw. der an demselben vorgesehene Quersteg 9a bildet zusammen mit dem Bandauflageteil 3c eine Einweg-Bremse, die das Band 7 durch Ziehen am   Fndteil   desselben im Sinne des Abwickelns zu bewegen gestattet, nicht aber im umgekehrten Sinne, da dasselbe an der Absatzstelle der Auflagefläche einer Klemmwirkung ausgesetzt ist, die diese Rückwärtsbewegung des Bandes verhindert. Auf der Grundplatte 1 ist ein Elektromotor   U   befestigt, auf dessen verlängerter Welle eine Walze 12 sitzt. 



  13 ist ein zu diesem Motor gehörender Kontaktschalter, der mittels des   Spulenträgers   3 betätigt werden kann, der zu diesem Zwecke einen Ansatzteil mit einem geschweiften, einen Griff bildenden vorstehenden Rand 3e aufweist. Dieser Rand hat einen   nach innen gerichtetenSchenkel 3f, der einenAnschlagteilbil-     det,   zwischen welchem und dem oberen Ende des betreffenden Schenkels der Wippe 9 das Ende des Bandes 7 unter der Wirkung der Zugfeder 10 eingeklemmt werden kann, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Dadurch wird gleichzeitig der Quersteg   9 a. in einer vom Band abgehobenen   Lage gehalten, so dass die Einweg-Bremse nun unwirksam ist.

   Wenn nun der Spulenträger 3 durch einen leichten Stossdruck auf den Randflansch 3e so weit um die Achse 2a gekippt wird, dass der Schalter 13 in Schaltstellung   überführt   wird, so fängt der Motor 11 an zu laufen. Gleichzeitig gelangen die Spulenflansche 6 der Spule 5 durch einen Ausschnitt Im Rande 3b   des Spulenträgers 3   in Berührung mit der umlaufenden Walze 12. Der Lagerzapfen 4 legt sich dabei mit seiner unteren Abrundungsfläche an die innere Wandung der Bohrung des Nabenteils 5 an, so dass die Spule zwischen diesem Zapfen 4 und der Walze 12 gehalten ist.

   Die Spule 5 wird im Sinne des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles gedreht und das Band aufgewickelt, wobei aber das Bandende durch   Klemmwir-   kung von dem oberen Schenkel der Wippe 9 und dem Schenkel 3f des Randes 3e des Spulenträgers 3 festgehalten ist und somit nicht aufgerollt wird, sondern für die nächste Abwickeloperation greifbar zur Ver-   fügung   steht. Gleichzeitig bildet der über die Wippe gespannte Endteil des Bandes ein sichtbares Muster des in der Vorrichtung befindlichen Bandes, was von besonderem Vorteil ist, wenn mehrere Bandausgabevorrichtungen nebeneinander angeordnet sind. 



   Aus den obigen Ausführungen ist zusammenfassend folgendes zu entnehmen :
Das Band kann in der in Fig. l gezeigten Lage des Spulenträgers 3 durch Ziehen ohne weiteres und ohne Behinderung durch die Einweg-Bremse   3c.   9a abgewickelt werden. Will man dann, nachdem man den Bandabschnitt in der gewünschten Länge abgeschnitten hat, das Band ordnungsgemäss wieder aufwikkeln, so ist das nicht möglich, bevor die Einweg-Bremse dadurch gelöst worden ist, dass das Bandende zwecks Festhaltens desselben oben zwischen dem Anschlag 3f und dem entsprechenden Schenkel der Wippe 9 festgeklemmt wird. Zum Laden der Vorrichtung mit einer vollen Spule wird der Spulenträger   3.   wie in Fig. 3 gezeigt ist, ausgeschwenkt, um die neue Spule seitlich auf den Zapfen 4 aufschieben zu können. 



  Dadurch, dass die Achse 2a auf zwei Seiten abgeflacht ist und der darauf angeordnete Lagerteil des Spulenträgers 3 einen nach aussen offenen Schlitz aufweist, kann der Spulenträger S auch weggenommen und ersetzt werden. 



   Selbstverständlich könnte die oben beschriebene Vorrichtung auch ohne Motorantrieb für die Bandspule ausgeführt sein. In diesem Fall könnte dann zum Drehen der Spule auf der dem freien Ende des Zapfens 4 entsprechenden Seite des Nabenteils 5 der Spule   z. B.   ein runder Aufzugsteil vorgesehen sein, der bei nach aussen verschwenktem Spulenträger (Fig. 3) zum Aufwickeln des Bandes von Hand betätigt wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Bandausgabevorrichtung mit einem um eine horizontale Achse   schwenkbaren Spulenträger,   der einen parallel zu dieser Achse verlaufenden Zapfen aufweist, auf dem eine Bandspule aufgeschoben ist, für die Antriebsmittel vorgesehen sind, die das Band nach dem Abschneiden des Bandabschnittes von der gewünschten Länge auf die Spule zurückzuwickeln gestatten, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenträger (3) auf der Bandausgabeseite mit einem das Band (7) nach vorn führenden Auflageteil (3c) sowie mit einem um eine horizontale Achse schwenkbaren, federbeeinflussten Wipporgan (9) versehen ist, von dem der eine Schenkel nach unten gerichtet ist und zusammen mit dem Bandauflageteil   (3c)   eine unter dem Einfluss.

   der Wippenfeder (10) stehende Einweg-Bremse bildet, die das Band nur im Sinne des Abwickelns desselben zu bewegen gestattet.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der andere, nach oben gerichtete Schenkel des Wipporganes (9) zusammen mit einem oben am Spulenträger (3) vorgesehenen Anschlagteil (3f) ein unter dem Einfluss der Wippenfeder (10) stehendes Klemmittel bildet, welches zum Festhalten des Bandendes dient, wobei gleichzeitig die Einweg-Bremse ausgerückt ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenträger (3) mit einem kreisförmigen, die Spule umgebenden vorstehenden Rand (3b) versehen ist, und dass der Lagerzapfen (4) für die Bandspule gegenüber der Bohrung des Nabenteiles der Bandspule Spiel besitzt, so dass letzte- <Desc/Clms Page number 3> re normalerweise mit ihren beiden Flanschen auf diesem Rande (3b) aufliegt.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, bei welcher zum Aufwickeln der Bandspule ein Motor vorgesehen ist, dem ein Kontaktschalter zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die verlängerte Welle des Motors (11) eine Antriebswalze (12) trägt, auf der bei eingeschwenktem Spulenträger (3) die Spu- lenflanscheil der Bandspule aufliegen, wobei gleichzeitig auch der genannte Kontaktschalter (13) eingeschaltet ist.
AT3060A 1959-08-19 1960-01-04 Bandausgabevorrichtung AT214104B (de)

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