AT214363B - Verfahren zur Herstellung eines abgefüllten Behälters, nach diesem Verfahren hergestellter, abgefüllter Behälter und Maschine zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines abgefüllten Behälters, nach diesem Verfahren hergestellter, abgefüllter Behälter und Maschine zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung eines abgefüllten Behälters, nach diesem Verfahren hergestellter, abgefüllter Behälter und Maschine zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines abgefüllten Behälters, der aus einer prismatischen Schachtel und einem in derselben angeordneten, mit deren Seitenwänden verklebten Beutel besteht. Bei bekannten Verfahren dieser Art sind ziemlich umständliche Massnahmen nötig, um nach dem Abfüllen des fertig hergestellten und lediglich noch unverschlossenen Behälters, das obere Beutelende in befriedigender Weise durch Kleboder Schweissnähte zu verschliessen, weil der Rand des offenen Beutelendes eine z. B. quadratische oder rechteckige Form mit weit voneinander entfernten Randteilen hat. Nach dem erfindungsgemässen Verfahren wird dieser Nachteil dadurch behoben, dass man den Beutel vor der Bildung der Stirnwände der Schachtel in einem nur teilweise aufgefalteten Zustand des Behälters abfüllt und das offene Beutelende ohne es zu falten durch eine einzige Quernaht verschliesst, dass man hierauf den Behälter auf seinen vollen Querschnitt auffaltet, wodurch die beiden Beutelenden, die vor dem vollen Auffalten aus dem von den Seitenwänden der Schachtel gebildeten Hohlprisma hervorragten, grösstenteils in letzteres hineingezogen werden, und dass man schliesslich die Stirnwände der Schachtel durch Umklappen und gegenseitiges Verbinden von mit deren Seitenwänden zusammenhängenden Stirnlappen bildet. Eine bevorzugte Ausführungsform dieses Verfahrens zeichnet sich ferner dadurch aus, dass man auf ein Band sukzessive die Seitenwände einer Reihe von Schachtelzuschnitten klebt, dass man das Band mittels eines Hohldornes und eines das Band auf denselben hinführenden Faltbleches schlauchförmig faltet, dass man zwei Randstreifen des Bandes miteinander verklebt oder verschweisst und so einen Schlauch bildet, dass man in die Behälter abzufüllendes Material durch den Hohldorn in den Schlauch einführt, dass man unterhalb des Hohldornes den Schlauch durch eine Quernaht unterteilt, und dass man den Schlauch später mindestens angenähert in der Mitte dieser Quernaht durchschneidet. Die Erfindung betrifft auch den auch dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten, abgefüllten Behälter sowie eine Maschine zur Durchführung der oben erwähnten, bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung. An Hand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele des Verfahrens, des Behälters und der Maschine nach der Erfindung erläutert. Es ist : Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Schachtelzuschnitt und einen Beutelzuschnitt, die miteinander verklebt werden ; Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1, in der jedoch ein Randstreifen des Schachtelzuschnittes umgelegt ist ; Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Seitenansicht nach Faltung der beiden, miteinander verklebten Zuschnitte ; Fig. 4 eine Ansicht des Behälters in nur teilweise aufgefaltetem Zustande, in welchem das Abfüllen erfolgt ; Fig. 5 ein Grundriss zu Fig. 4 mit einem den Behälter umgebenden Halteschacht ; Fig. 6 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung, die zum vollen Auffalten des Behälters dient ; Fig. 7 eine perspektivische Darstellung des nach dem an Hand von Fig. 1-6 beschriebenen Ausführungsbeispiel des Verfahrens nach der Erfindung hergestellten, abgefüllten Behälters ; Fig. 8 eine schematische, perspektivische Darstellung einiger wesentlicher Teile eines Ausführungsbeispiels der Maschine nach der Erfindung ; Fig. 9 ein Schnitt in der durch Linie IX-IX von Fig. 8 angedeuteten Ebene, und Fig. 10 ein Schnitt in der durch Linie X-X von Fig. 8 angedeuteten Ebene. In Fig. 1 ist ein Schachtelzuschnitt 1 dargestellt, der zur Bildung einer prismatischen Schachtel von quadratischem Querschnitt bestimmt ist und vorzugsweise aus Karton besteht. Der Zuschnitt 1 weist vier Seitenwände 2 auf, die über Falzlinien 3 miteinander zusammenhängen. An eine Seitenwand 2 schliesst sich über eine Falzlinie 4 ein Abschlussstreifen 5 an. An die Seitenwände 2 und den Abschlussstreifen 5 schliessen sich über Falzlinien 6 Stirnlappen 7 an, die zur Bildung der beiden Stirnwände der Schachtel bestimmt sind. <Desc/Clms Page number 2> Die Seitenwände 2 sind auf ihrer in Fig. 1 unteren Seite mit einer Klebstoffschicht versehen und werden auf einen rechteckigen Beutelzuschnitt 8 geklebt, der beispielsweise aus Polyäthylen besteht. Der Abschlussstreifen 5 ist auf seiner unteren Seite ebenfalls mit einer Klebstoffschicht versehen, wird aber nicht auf den Zuschnitt 8 geklebt, sondern um die Falzlinie 4 umgeklappt, bis er auf der angrenzenden Seitenwand 2 liegt, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Der aus den Zuschnitten 1 und 8 bestehende Behälterzuschnitt wird nun um die mittlere der drei Falzlinien 3 flach gefaltet, so dass die in Fig. 3 gezeigte Konfiguration entsteht. In dieser Lage liegen zwei Randstreifen 9 des aus Poly- äthylen bestehenden Beutelzuschnittes 8 einander gegenüber und diese beiden Randstreifen 9 werden mittels Schweissbacken 10 miteinander verschweisst, so dass aus dem Beutelzuschnitt 8 ein zunächst noch zusammengefalteter Schlauch entsteht. Ferner werden auch die beiden aufeinanderliegenden Hälften des in Fig. 1 mit 11 bezeichneten Randstreifens des Beutelzuschnittes 8 miteinander verschweisst, so dass der Schlauch an einem Ende geschlossen wird und ein oben offener Beutel entsteht. Der soweit hergestellte Behälter wird nun teilweise aufgefaltet, so dass sein Querschnitt die Gestalt eines flachen Rhombus annimmt, wie in Fig. 5 gezeigt, und in einen prismatischen Schacht 12 von rhombischem Querschnitt eingesetzt. Da dieser Schacht 12 den Zweck hat, den Behälter so zu halten, dass er sich beim Abfüllen nicht weiter auffalten kann, wird er als "Halteschacht" bezeichnet. Eine Seitenwand 13 des Halteschachtes 12 reicht nicht ganz bis zur betreffenden spitzen Ecke des Rhombusquerschnittes. Die so gebildete streifenförmige Lücke 14 verhindert, dass der Abschlussstreifen 5 sich mit dem Halteschacht 12 verklebt und lässt ferner auch die miteinander verschweissten eine Längsnaht 15 bildenden Randstreifen 9 nach aussen treten. In Fig. 4 ist eine der Fig. 5 entsprechende Ansicht des Behälters unter Weglassung des Halteschachtes 12 gezeigt. Die durch Zusammenschweissen der beiden Hälften des Randstreifens 11 gebildete Quernaht ist mit 16 bezeichnet. Durch eine Leitung 17 wird nun eine Flüssigkeit, z. B. Milch, in den Behälter eingefüllt, bis das mit 18 bezeichnete Flüssigkeitsniveau erreicht ist. Hierauf werden die beiden einander nahe gegenüberliegenden, oberen Ränder. M des mit 20 bezeichneten Beutels mit Hilfe von in Fig. 5 schematisch angedeuteten Schweissbacken 21 miteinander verschweisst, so dass eine zweite,' den Beutel 20 oben abschliessende Quernaht 22 gebildet wird. Der Abschluss des Beutels 20 wird somit durch eine einzige, auf sehr einfache Weise herstellbare Quernaht, ohne Faltung des Beutelendes erzielt. Der abgefüllte Behälter wird nun aus dem Halteschacht 12 herausgenommen und auf eine horizontale Tischplatte 23 gelegt (siehe Fig. 6), auf welcher eine ortsfeste Anschlagwand 24 senkrecht steht. Eine zweite, ebenfalls auf der Tisch- platte 23 senkrecht stehende zur Wand 24 parallele Anschlagwand 25, ist horizontal auf letztere hin beweglich. Wenn man nun die Anschlagwand 25 auf die Anschlagwand 24 hin verschiebt, so wird der als Ganzes mit 26 bezeichnete Behälter aus seinem teilweise aufgefaltete Zustand mit rhombischem Querschnitt in seinen vollständig aufgefaltetem, gestrichelt dargestelltem Zustand 26, mit quadratischem Querschnitt übergeführt. Vor dem Verschieben der Anschlagwand 25 ist noch der Abschlussstreifen 5 im Sinne des Pfeiles 27 von Fig. 5 in die in Fig. 6 in vollen Linien gezeichnete Lage umgeklappt worden. Beim Verschieben der Anschlagwand 25 legt sich infolgedessen der Abschlussstreifen 5 an die gegenüberliegende Seitenwand 2 an, wobei die zusammengeschweissten Randstreifen 9 zwischen diese Seitenwand 2 und den Abschlussstreifen geklemmt werden und letzterer teils mit den Randstreifen 9 und teils mit der Seitenwand verklebt wird, wie bei 2', 5', 9'gestrichelt dargestellt ist. Da beim vollständigen Auffalten des Behälters 26 dessen Querschnitt zunimmt, das abgeschlossene mit der Flüssigkeit gefüllte Volumen des Beutels 20 aber konstant bleibt, werden die beiden Enden dieses Beutels 26 in Richtung der Pfeile 28 von Fig. 4 grösstenteils in das Innere des von den Seitenwänden 2 gebildeten Hohlprismas hineingezogen. Der Abstand zwischen den Quernähten 16 und 22 und der rhombische Querschnitt des Beutels 20 im Zustande nach Fig. 5 sind so bemessen, dass der abgefüllte Beutel 20 ein Volumen hat, das gleich oder ein klein wenig kleiner ist als das Volumen des quadratischen Hohlprismas, das durch die Seitenwände 2 gebildet wird. Bei dem durch das vollständige Auffalten des Behälters 26 bewirkten Einziehen der Beutelenden, bleiben letztere in einer ziemlich unregelmässigen Lage stehen, in der die Mitten der beiden Quernähte 16 und 22 noch ein wenig aus dem Hohlprisma vorragen. Diese vorstehenden Beutelenden werden durch Umklappen von zwei gegenüberliegenden Stirnlappen 7 ganz in das Innere des Hohlprismas hineingedrängt, worauf die übrigen Stirnlappen 7 mit den zuerst umgeklappten Stirnlappen 7 verklebt werden. Der fertig abgefüllte und verschlossene Behälter sieht dann so aus, wie es in Fig. 7 dargestellt ist. Es wird hervorgehoben, dass sich bei diesem Behälter unter dem Abschlussstreifen 5, der längs seines freien Längsrandes mit einer der Seitenwände 2 verklebt ist, die beiden miteinander verbundenen Randstreifen 9 befinden, die mit dem Abschlussstreifen 5 verklebt sind. Es wird bemerkt, dass die in Fig. l obenliegende Seitenwand 2 auch etwas schmäler sein könnte als die andern Seitenwände, beispielsweise um die Breite der zusammengeschweissten Randstreifen 9. In diesem Falle werden letztere bei dem beschriebenen Verfahren nicht mehr zwischen dieser Seitenwand 2 und dem Abschluss- streifen 5, sondern zwischen dem Beutel 20 selbst und dem Abschlussstreifen 5 eingeklemmt <Desc/Clms Page number 3> werden. Es wird ferner bemerkt, dass man die Seitenwände 2 des Schachtelzuschnittes 1 auch in gefaltetem Zustande auf einen flach liegenden, vorfabrizierten Beutel kleben könnte. An Stelle eines Beutelzuschnittes 8 aus Polyäthylen kann man z. B. auch einen Beutelzuschnitt 8 aus dünnem, zähem Papier verwenden, das einseitig mit einer Polyäthylenschicht od. dgl. versehen ist. An Hand der Fig. 8-10 soll nun ein Ausführungsbeispiel der Maschine nach der Erfindung erläutert werden, mit der man den abgefüllten Behälter nach Fig. 7 serienmässig herstellen kann. Bei dieser Maschine geht man von einem Band 29 aus, das z. B. aus Polyäthylen oder aus einseitig mit Polyäthylen beschichtetem Papier besteht und das von einer Vorratswalze 30 abgewickelt wird. Hiezu sind eine Vorschubwalze 31 und eine Andrückwalze 32 vorgesehen, die unter der Vorratswalze 30 liegen und zwischen denen das Band 29 durch Reibung festgehalten wird. Der Vorschub erfolgt bei der dargestellten Maschine intermittierend, doch kann auch ein kontinuierlicher Vorschub vorgesehen werden. Zwischen den Walzen 31 und 32 liegt das Band 29 an einer vertikalen Stützplatte 33. Ein Schachtelzuschnitt 1, der demjenigen von Fig. 1 entspricht, wird auf nicht näher dargestellte Weise bei umgelegtem Abschlussstreifen 5 (siehe Fig. 2) mit den mit Klebstoff belegten Rückseiten der Seitenbänder 2 auf das Band 29 gelegt und über letzteres gegen die Stützplatte 33 gedrückt, wodurch der Zuschnitt 1 auf dem Band 29 festgeklebt wird. Hierauf wird das Band 29 vorgeschoben u. zw. um die Länge des erforderlichen Beutelzuschnittes 8. Bei ruhendem Band 29 wird dann ein weiterer Schachtelzuschnitt 1 auf dasselbe aufgeklebt usw. Das Band 29 mit den darauf aufgeklebten Zuschnitten 1 soll nun zunächst zu einem Schlauch geformt werden. Hiezu sind ein Hohldorn 34 von rhombischem Profil und ein Faltblech 35 vorgesehen, welches oben einen schaufelartigen oberen Teil 36 mit zwei aufgebogenen Seitenrändern 37 aufweist. Die Seitenränder 37 werden nach unten hin immer breiter und gewölbter, bis sie schliesslich in einen zylindrischen unteren Teil 38 von rhombischem Profil übergehen, der den rhombischen Hohldorn 34 in geringem Abstand umschliesst. Der untere Teil 38 des Faltbleches 35 weist in der Symmetrieebene einen vertikalen Längsschlitz 39 auf. Wenn das Band 29 zwischen dem Hohldorn 34 und dem Faltblech 35 nach unten gezogen wird, so nimmt es eine schlauchförmige Gestalt an, wobei zwei von Schachtelzuschnitten 1 freie Randstreifen 9'des Bandes 29 zum Schlitz 39 hinausragen. Die Randstreifen 9'werden durch drei Paare von Rollen 40 gegeneinandergepresst. Die Rollen 40 eines jeden Paares werden aufeinander zu gedrückt und gegenläufig angetrieben, wie durch Pfeile angedeutet ist. Ausserdem werden die Rollen erhitzt, z. B. durch elektrische Widerstände. Unter dem Druck der heissen Rollen 19 werden die Randstreifen 9'miteinander verschweisst. Um den so gebildeten Schlauch 41 in Querrichtung zu unterteilen, sind zwei elektrisch beheizte Schweissbacken 42 vorgesehen, die während der Pausen zwischen den Vorschubschritten in Richtung der Pfeile aufeinander zu bewegt werden, wobei sie auf eine in der Mitte zwischen zwei Schachtelzuschnitten 1 liegende Querzone des Bandes 29 drücken, so dass eine breite, transversale Schweissnaht 43 gebildet wird. Um die Flüssigkeit in die in Herstellung begriffenen Behälter einzufüllen, ist ein geschlossener Vorratsbehälter 44 vorhanden, von dem aus ein Füllrohr 45 in den Hohldorn 34 hineinragt. Das Füllrohr 45 ist in der Nähe des Bodens an den Vorratsbehälter 44 angeschlossen. In der Nähe der Decke ist noch ein Belüftungsrohr 46 an den Vorratsbehälter 44 angeschlossen, das ebenfalls in den Hohldorn 34 hineinragt, aber nicht so weit nach unten reicht, wie das Füllrohr 45. Die Flüssigkeit kann nur so lange durch das Füllrohr 45 aus dem Vorratsbehälter 44 in den Hohldorn 34 und damit in den durch die Schweissnaht 43 unten abgeschlossenen Schlauch 41 einlaufen, als durch das Belüftungsrohr 46 Luft in den Vorratsbehälter 44 eindringen kann. Wenn der Flüssigkeitsspiegel im Schlauch 41 so hoch steigt, dass das Belüftungsrohr 46 in die Flüssigkeit eintaucht, fliesst keine Flüssigkeit mehr in den Schlauch 41. Die Höhe des Flüssigkeitsspiegels wird somit auf sehr einfache Weise begrenzt. Diese Höhe muss so gross sein, dass wenn sich die Schweissnaht 43 nach einem Vorschubschritt in der mit 43'bezeichneten Lage befindet, etwas mehr wie eine Behälterfüllung im Schlauch 41 : vorhanden ist. Während des Vorschubschrittes fliesst wieder Flüssigkeit in den Schlauch, und in der Vorschubpause, während der die Schweissbacken 42 die Schweissnaht 43 bilden, steigt dann der Flüssigkeitsspiegel auf den durch das : untere Ende des Belüftungsrohres 46 bestimmten Grenzwert. Ein Schwimmerventil 47, dessen im Inneren des Vorratsbehälters 44 befindlicher Schwimmer mit 48 bezeichnet ist, dient zur automatischen Wiederauffüllung des Vorrats- : behälters 44, dem die Flüssigkeit bei offenem Schwimmerventil 47 aus einer Leitung 49 zuströmt. Unterhalb der Schweissbacken 42 ist ein Halteschacht 12 von rhombischem Querschnitt vor- : handen, der dem in Fig. 5 gezeigten Halteschacht entspricht und ebenfalls die streifenförmige Lücke 14 aufweist. In dem Halteschacht 12 erfolgt wiederum die Auffüllung des teilweise aufgefalteten Behälters 26, wobei aber der Schlauch : 41, wie erwähnt, bis zum Niveau des unteren Endes des Belüftungsrohres 46 gefüllt wird. Beim Zusammendrücken der Schweissbacken 42 wird an der betreffenden Stelle des Schlauches 41 die Flüssigkeit verdrängt und die erwähnte : Schweissnaht 43 gebildet, wobei das Abfüllvolumen durch den rhombischen Querschnitt des Halteschachtes 12 und die Länge des Vorschubschrittes <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 bringen des Schachtelzuschnittes 1 auf das Band 29 mittels eines Leitbleches erfolgen. Die Schachtelzuschnitte 1 können in der Maschine selbst automatisch aus einer Kartonbahn gestanzt und vorgefalzt werden, statt derselben in fertiger Form zugeführt zu werden. Die beschriebenen Verfahren gewährleisten eine ausserordentlich rasche, wirtschaftliche und hygienische "Verpackung" von Milch oder andern Flüssigkeiten. Eventuell könnte man auch pulver- oder kornförmige Materialien auf die beschriebene Weise in Behälter abfüllen, wobei aber die Abfüllung von genau bemessenen Gewichtsdosen je nach der speziellen Art des Materials Schwierigkeiten bereiten kann. Die Profile des Halteschachtes 12 und des Hohldornes 34 brauchen nicht genau rhombusförmig zu sein ; die Seitenwände des Schachtes bzw. des Dornes können z. B. leicht gewölbt und die Kanten abgerundet sein. Der fertige prismatische Behälter muss ferner nicht unbedingt einen quadratischen Querschnitt aufweisen ; der Querschnitt könnte z. B. auch rechteckig oder sechseckig sein. Insbesondere der Fall, dass der Querschnitt die Form eines regelmässigen Sechseckes hat, kann vielleicht von Interesse sein, obwohl der quadratische Querschnitt voraussichtlich der Einfachheit halber in der Praxis bevorzugt sein wird. Selbstverständlich muss der Schachtelzuschnitt aber so gewählt werden, dass sich der Behälter aus einem nur teilweise aufgefalteten Zustand, in den die Füllung stattfindet und der Beutel abgeschlossen wird, in einen ganz aufgefalteten Zustand überführen lässt, in dem die Stirnwände gebildet werden. Die Längsnaht 15 und die Quernähte 16 und 22. können statt als Schweissnähte auch als Klebnähte ausgeführt werden, wenn dies aus Festigkeit-un Dichtheitsrücksichten möglich ist, was natürlich vom Volumen des Behälters, dem Abfüllmaterial und der Art des Klebmittels abhängt. Die Stirnlappen 7 müssen nicht unbedingt miteinander verklebt werden, sondern können auch auf irgendeine andere bekannte Weise, z. B. durch Schlitze und Zungen, miteinander verbunden werden. Es ist aber wichtig, dass die Stirnwände steif sind, damit der Behälter den quadratischen Querschnitt möglichst verformungsfrei beibehält. Das Anbringen der Schachtelzuschnitte 1 auf das Band 29 kann auch erst dann erfolgen, wenn letzteres bereits zum Schlauch geformt worden ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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- PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines abgefüllten Behälters, der aus einer prismatischen Schachtel und einem in derselben angeordneten mit deren Seitenwänden verklebten Beutel besteht, dadurch gekennzeichnet, dass man den Beutel (20) vor der Bildung der Stirnwände der Schachtel in einem nur teilweise aufgefalteten Zustand des Behälters (26) abfüllt und das offene Beutelende ohne es zu falten durch eine einzige Quernaht <Desc/Clms Page number 5> verschliesst, dass man hierauf den Behälter auf seinen vollen Querschnitt auffaltet, wodurch die beiden Beutelenden, die vor dem vollen Auffalten aus dem von den Seitenwänden (2) der Schachtel gebildeten Hohlprisma hervorragen, grösstenteils in letzteres hineingezogen werden,und dass man schliesslich die Stirnwände der Schachtel durch Umklappen und gegenseitiges Verbinden von mit deren Seitenwänden zusammenhängenden Stirnlappen (7) bildet.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man während des Abfüllens und während der Bildung der Quernaht den Behälter so hält, dass sein weiteres Auffalten dadurch verhindert wird.3. Verfahren nach Aspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Schachtelzuschnitt (1) zubereitet, der über Falzlinien (3) miteinander EMI5.1 den ebenfalls klebfähigen Abschlussstreifen (5) dagegen vom Beutelzuschnitt wegklappt, dass man den sich so ergebenden Behälterzuschnitt flach faltet, u. zw.so, dass gegenüberliegende Ränder (9) des Beutelzuschnittes aufeinanderfallen, dass man diese Ränder durch eine Schweiss- EMI5.2 einanderliegende Hälften eines andern Randstreifens (11) des Beutelzuschnittes ebenfalls durch eine Schweiss- oder Klebnaht verbindet, dass man den soweit hergestellten Behälter teilweise auffaltet, und zur Abfüllung und Verschliessung des Beutels (20) in einen Halteschacht (12) steckt, der bei einer Kante eine streifenförmige Lücke (14) aufweist, die ein Verkleben des Abschlussstreifens mit dem Halteschacht verhindert und die miteinander verbundenen Ränder (9) zum Halteschacht herausragen lässt.4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man nach Umlegung des EMI5.3 füllten Behälter (26) auf einer horizontalen Unterlage (23) mittels zweier paralleller und relativ zueinander beweglicher, vertikaler Wände (24, 25) auf seinen vollen Querschnitt auffaltet und zugleich den Abschlussstreifen mit der betreffenden Seitenwand verklebt.EMI5.4 Band mittels eines Hohldornes (34) und eines das Band auf denselben hinführenden Faltbleches (35) schlauchförmig faltet, dass man zwei Randstreifen (9) des Bandes miteinander verklebt oder verschweisst und so einen Schlauch (41) bildet, dass man in die Behälter abzufüllendes Material durch den Hohldorn in den Schlauch einführt, dass man unterhalb des Hohldornes den Schlauch durch eine Quernaht (43) unterteilt, und dass man den Schlauch später mindestens angenähert in der Mitte dieser Quernaht durchschneidet.6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Band (29) einen schrittweisen Vorschub erteilt und während der Vorschubpausen jeweils einen neuen Schachtel- EMI5.5 durchschneidet.7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Band (29) einen kontinuierlichen Vorschub erteilt und zur Bildung der Quernähte (43) jeweils ein Schweissbackenpaar mit der Vorschubgeschwindigkeit längs des Schlauches (41) abwärts bewegt.8. Behälter, hergestellt nach dem Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich unter einem mit einer Seitenwand (2) zusammenhängenden und längs seines freien Randes auf eine anschliessende Seitenwand aufgeklebten Abschlussstreifen (5) zwei miteinander verklebte oder verschweisste Randstreifen (9) befinden, die eine Längsnaht (15) des Beutels (20) bilden.9. Behälter nach Anspruch 8, dadurch ge- EMI5.6 eingeklemmt und mit dem Abschlussstreifen verklebt sind.10. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Randstreifen (9) zwischen dem Abschlussstreifen (5) und dem Beutel (20) selbst eingeklemmt und mit dem Abschlussstreifen verklebt sind.11. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel (20) aus einem folienförmigen Material besteht, das auf einer Seite mit einem schweissfähigen Kunststoff belegt ist.12. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel (20) aus schweiss- fähigem Kunststoff besteht.13. Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 5, gekennzeichnet durch eine Vorratswalze (30) von der das Band (29) abgewickelt wird, durch eine Stützplatte (33), : die zur Stützung des Bandes beim Aufkleben der EMI5.7 Hohldorn (34) von mindestens angenähert rhombischem Profil umgibt, so dass das Band schlauchförmig gefaltet wird, durch Mittel (40) zum Verschweissen von zwei gegenüberliegenden, nicht von Schachtelzuschnitten bedeckten Randstreifen (9') des Bandes und zum Vorschieben des so gebildeten Schlauches (41'), durch einen Vorratsbehälter (44) für das abzufüllende Material, <Desc/Clms Page number 6> welcher Behälter über ein Füllrohr (45) mit dem Inneren des Hohldornes verbunden ist, durch Schweissbacken (42)zur Bildung von transversalen Schweissnähten (43) in zwischen je zwei Schachtelzuschnitten liegenden Zonen des Schlauches und durch eine Schneidvorrichtung (51), um den Schlauch mindestens angenähert in der Mitte jeder transversalen Schweissnaht zu durchschneiden.14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch ge- EMI6.1 übergehen, der den Hohldorn (34) umgibt. 15. Maschine nach Anspruch 14, dadurch EMI6.2 dieser Randstreifen und zum Vorschieben des so gebildeten Schlauches (41) aus Paaren von beheizten Rollen (40) bestehen.16. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der zur Bildung der transversalen Schweissnähte (43) dienenden Schweissbacken (42) ein Halteschacht (12) von mindestens angenähert rhombischem Profil vor- gesehen ist, der bei einer Kante eine streifenförmige Lücke (14) aufweist.17. Maschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nähe der streifenförmigen Lücke (14) ein angenähert schraubenflächenförmiges Leitblech (50) vorgesehen ist, EMI6.3 umklappt.18. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorratsbehälter (44) für in die Behälter einzufüllende Flüssigkeit vorgesehen ist, von welchem Vorratsbehälter ein Füllrohr (45) in das Innere des Hohldornes (34) führt.19. Maschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (46) vorgesehen sind, um die Höhe des Flüssigkeitsspiegels im Hohldorn (12) zu begrenzen.20. Maschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass diese Mittel aus einem Belüftungsrohr (46) bestehen, das in der Nähe der Decke des geschlossenen Vorratsbehälters (44) an letzteren angeschlossen ist, und dessen unteres Ende nicht so tief in den Hohldorn (34) hinabreicht wie das Füllrohr (45).21. Maschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass zum automatischen Wiederauffüllen des Vorratsbehälters (44) ein Schwimmerventil (47) vorgesehen ist.
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