AT214444B - Verfahren zur Herstellung von neuen 1,4-Benzdioxanderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen 1,4-Benzdioxanderivaten

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AT214444B
AT214444B AT834858A AT834858A AT214444B AT 214444 B AT214444 B AT 214444B AT 834858 A AT834858 A AT 834858A AT 834858 A AT834858 A AT 834858A AT 214444 B AT214444 B AT 214444B
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benzdioxane
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Thomae Gmbh Dr K
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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen   1, 4-Benzdioxanderivaten   
Die Erfindung betrifft die Herstellung von neuen   1, 4-Benzdioxanderivaten   der allgemeinen Formel : 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 Gefäss gearbeitet. Die Isolierung der so hergestellten Verbindungen aus dem Reaktionsgemisch kann am besten nach Alkalischmachen desselben durch Destillation erfolgen. Dieses Verfahren ist vor allem für diejenigen Fälle geeignet, bei denen die Aminoäther bzw. Aminothioäther der Formel III (R = gerader oder verzweigter Kohlenwasserstoffrest mit 1-4 Kohlenstoffatomen) oder die Aminoalkohole der Formel III (R = H, Y = 0) leicht zugänglich sind. b) Kondensation eines   2-Aminomethyl-1, 4-   benzdioxans der Formel : 
 EMI1.5 
 mit Halogeniden der Formel :   Hal- (CHa) n-Y-R.

   (V)    
In diesen Formeln besitzen R, und R', Y, n und m die oben angegebenen Bedeutungen und Hal bedeutet ein Chlor-, Brom- oder Jodatom. 



  Dieses Verfahren kann vor allem dann mit Vorteil angewendet werden, wenn die Amine III schwer zugänglich, die Halogenverbindungen V aber leicht zugänglich sind. 



   Falls man Verbindungen der allgemeinen Formel I herstellen will, worin R die angegebene Bedeutung, ausgenommen Wasserstoff, besitzt, können auch folgende Verfahren angewandt werden : c) Alkylierung von Verbindungen der allgemeinen Formel : 
 EMI1.6 
 worin R', Y, n und m die oben angegebenen Bedeutungen besitzen.

   Die Alkylierung erfolgt in der Weise, dass man die Verbindungen der oben angegebenen allgemeinen Formel VI in ihre Alkaliverbindungen, vorzugsweise Natriumverbindungen überführt, was beispielsweise durch Erhitzen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Verbindungen in einem indifferenten Lösungsmittel, vorzugsweise absolutem Xylol mit einem Alkaliamid, vorzugsweise Natriumamid, erfolgt und Umsetzung der so erhaltenen Alkaliverbindung mit einer molaren Menge eines Alkylhalogenids Hal-R (R hat die oben angegebene Bedeutung, ausgenommen Wasserstoff, und Hal ist Chlor-, Jod- oder Bromatom). d) Umsetzung von Verbindungen der allgemeinen Formel VI zu den entsprechenden Halogenverbindungen, vorzugsweise Chlorverbindungen, der allgemeinen Formel VII und Umsetzung dieser Halogenverbindungen mit Alkaliverbindungen der Formel VIII. 



   Die Reaktion geht nach folgendem Schema vor sich : 
 EMI2.1 
 
Die Halogenierung erfolgt beispielsweise mit Thionylhalogenid in einem indifferenten Lösungsmittel, z. B. Chloroform. Die Umsetzung der Halogenverbindung mit der Alkaliverbindung VIII erfolgt dann zweckmässig in einem inerten Lösungsmittel, vorzugsweise in absolutem Alkohol und bei der Siedehitze des verwendeten Lösungsmittels. Dieses Verfahren ist besonders dann geeignet, wenn man Verbindungen der allgemeinen Formel I herstellen will, bei denen Y ein Schwefelatom und R einen Alkylrest darstellt und die anderen Symbole die angegebenen Bedeutungen besitzen. 



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel VI können wie ersichtlich nach den unter a) und b) beschriebenen Verfahren durch Umsetzung von Verbindungen der Formel II mit einem primären Amin der Formel III (R = H) oder durch Umsetzung der Verbindungen IV mit den Halogeniden V (R = H) hergestellt werden. 



   Zusammenfassend ergibt sich also, dass man gemäss der Erfindung durch Umsetzung von Verbindungen der allgemeinen Formel : 
 EMI2.2 
 worin A ein Chlor- oder Bromatom oder eine Aminogruppe bedeutet, mit Verbindungen der Formel :   B- (CH2) n-Y-R,    in der B eine Aminogruppe, falls A ein Chloroder Bromatom ist, oder ein Chlor- oder Bromatom, falls A eine Aminogruppe ist, bedeutet, in direkter oder stufenweiser Kondensation zu den neuen   1, 4-Benzdioxanderivaten   gelangt, worauf   man die so erhaltenen Verbindungen gegebenenfalls in ihre Salze überführen kann.   



   Die   erfindungsgemäss   erhältlichen Verbindungen kommen in Form ihrer Salze, vorzugsweise der Hydrochloride, zur Anwendung. Sie besitzen eine starke und lang anhaltende sedative (tranquillierende) Wirksamkeit, schon bei geringer Dosierung. Sie sind in Form ihrer Salze ausserordentlich gut wasserlöslich und bei geringer Toxizität sowohl parenteral als auch peroral wirksam. Der Angriffspunkt dieser Wirkung liegt im Zentralnervensystem, da nicht nur das Erregungsphänomen (Arousal-Reaction) imElektroenzephalogramm blockiert wird, sondern auch multi- und   monosynaptische Rückenmarksreflexe   herabgesetzt werden. Daneben haben die Substanzen eine beträchtliche adrenolytische Wirksamkeit und am narkotisierten Tier eine blutdrucksenkende Wirkung. In Untersuchungen über das Verhalten von Ratten, die nach dem Verfahren von B. F. 



  Skinner (The behaviour of organisms ; An experimental analysis. New York, Appleton Century 1938) bedingte Reflexe erworben haben, zeigen die erfindungsgemässen Verbindungen eine Herabsetzung der erlernten Leistungen, wobei die durch Belohnung (reinforcement) ausgelösten Verhaltensweisen früher gehemmt werden als die durch schmerzhafte Reize (Avoidance-Verfahren).
Es sind zwar schon eine Reihe von Substanzen mit sedativer (tranquillierender) Wirksamkeit bebekannt, von denen das   2-Methyl-2-propy1-1, 3-   propandiol-dicarbamat erhebliche wirtschaftliche Bedeutung erlangt hat.

   Gegenüber dieser Verbindung zeichnen sich die erfindungsgemässen Verbindungen, vorzugsweise deren Hydrochloride, durch grössere Löslichkeit und geringere Dosen bei etwa gleichem Effekt aus (Dosis der genannten Verbindung : etwa 400 mg, Dosis der erfindungungsgemäss hergestellten Verbindungen : etwa 2 bis 10 mg). 



    Gegenüber ähnlich gebauten, bekannten Verbindungen weisen die erfindungsgemäss erhaltenen   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Die folgenden Beispiere sollen die Erfindung näher erläutern, ohne sie zu beschränken. 



   Beispiel 1 (Verfahrensweise   a)     : 2- (Methoxy-   propylaminomethyl) -1,4-benzdioxan) 
 EMI4.1 
    ) 220, 8   g (1, 2 Mol) 2-Chlormethyl-1,4-benzdioxan und 213, 6 g (2, 4 Mol) 3-Methoxypropylamin- (l) werden im Rohr 15 Stunden lang auf 130   C erhitzt. Nach dem Abkühlen macht man den Rohrinhalt mit Natronlauge alkalisch und extrahiert mit Äther. Der getrocknete Ätherextrakt wird im Vakuum destilliert. Nach einem Vorlauf von 3-Methoxypropylamin-(1) geht die 
 EMI4.2 
 
 EMI4.3 
 
<tb> 
<tb>   <SEP> CAnalyse <SEP> : <SEP> C13H10NO3 <SEP> (237,3); <SEP> Berechnet: <SEP> Bas. <SEP> N <SEP> = <SEP> ze
<tb> gefunden <SEP> : <SEP> Bas. <SEP> N <SEP> = <SEP> 5, <SEP> 92os <SEP> 
<tb> 
 
Das Hydrochlorid lässt sich aus obiger Base mit ätherischer Salzsäure herstellen.

   Es schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Essigester bei F. = 178-180 C. 
 EMI4.4 
 
<tb> 
<tb> 



  Berechnet <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 57, <SEP> 04% <SEP> H <SEP> = <SEP> 7, <SEP> 36% <SEP> N <SEP> = <SEP> 5, <SEP> 12% <SEP> Cl <SEP> = <SEP> 12,95%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> C <SEP> = <SEP> 56,80% <SEP> H <SEP> = <SEP> 7, <SEP> 54% <SEP> N <SEP> = <SEP> 5, <SEP> 18% <SEP> Cl <SEP> = <SEP> 12,92So
<tb> 
   ss)     18,     4 g (0, 1   Mol) 2-Chlormethyl-1,4-benzdioxan und 17, 8 g (0, 2 Mol) 3-Methoxypropylamin- (l) werden in 50 ml absolutemXylor 17 Stunden unter Rückfluss erhitzt.

   Das Reaktionsgemisch wird nach dem Erkalten mit verdünnter Salzsäure extrahiert, die sauere Lösung wird mit Natron- 
 EMI4.5 
 
 EMI4.6 
 
<tb> 
<tb> :bas. <SEP> N <SEP> Substituent
<tb> n <SEP> Y <SEP> R <SEP> m <SEP> R' <SEP> Summenformel <SEP> MG <SEP> Siedepunkt <SEP> Ausbeute
<tb> ber. <SEP> 
<tb> gef. <SEP> 4 <SEP> O <SEP> H <SEP> O <SEP> - <SEP> C13H19NO3 <SEP> 237,3 <SEP> Kp10 <SEP> 12,5% <SEP> 5,90 <SEP> 5,93
<tb> 238-242 
<tb> 3 <SEP> O <SEP> CH3 <SEP> 1 <SEP> CH3 <SEP> C14H21NO4 <SEP> 267,3 <SEP> Kp <SEP> 10 <SEP> 28,5% <SEP> 5,24 <SEP> 5,23 <SEP> 5+8-OCH3
<tb> I <SEP> I <SEP> I <SEP> 226-2280 <SEP> I <SEP> 
<tb> 3 <SEP> O <SEP> CH3 <SEP> 1 <SEP> C2H5 <SEP> C15H23 <SEP> NO4 <SEP> 281,3 <SEP> Kp18 <SEP> 51,0% <SEP> Hydrochlorid <SEP> : <SEP> 5+8-OC2H5
<tb> 230-235  <SEP> F=187  <SEP> ber.
<tb> 



  I <SEP> I <SEP> N <SEP> = <SEP> 4, <SEP> 40% <SEP> gef. <SEP> 
<tb> 



  N=4,46%
<tb> 4 <SEP> S <SEP> CH3 <SEP> O <SEP> - <SEP> C11H21NO2S <SEP> 267,4 <SEP> Kp10 <SEP> 37,5% <SEP> 5,23 <SEP> 5,07
<tb> 234-236. <SEP> Hydrochlorid <SEP> : <SEP> 
<tb> F <SEP> = <SEP> 207-209'C
<tb> ber. <SEP> Cl.=11, <SEP> 67
<tb> ! <SEP> gef. <SEP> Cl= <SEP> 11, <SEP> 51% <SEP> 
<tb> CH3
<tb> 3 <SEP> O <SEP> CH <SEP> O <SEP> - <SEP> C15H23NO3 <SEP> 265,4 <SEP> Kp12 <SEP> 39% <SEP> 5,28 <SEP> 5,30
<tb> 200-202  <SEP> Hydrochlorid <SEP> :
<tb> CH, <SEP> F <SEP> F=199-201 
<tb> her. <SEP> Cl <SEP> = <SEP> 11, <SEP> 74% <SEP> 
<tb> ber. <SEP> C1=11,74%
<tb> gef. <SEP> 
<tb> 



  C1=113 <SEP> O <SEP> H <SEP> 1 <SEP> CH3 <SEP> C13H19NO4 <SEP> 253,3 <SEP> Kp0,2 <SEP> 72,0% <SEP> 5,53 <SEP> 5,43 <SEP> 5+8-OCH3
<tb> 184-188 
<tb> 3 <SEP> O <SEP> CH3 <SEP> 1 <SEP> CH3 <SEP> C14H21NO4 <SEP> 267,3 <SEP> Kp10 <SEP> 208 <SEP> 56,0% <SEP> 5,24 <SEP> 5,23 <SEP> 5-OCH3
<tb> 3 <SEP> O <SEP> CH3 <SEP> 1 <SEP> CH3 <SEP> C14H21NO4 <SEP> 267,3 <SEP> Kp10 <SEP> 215  <SEP> 66,5% <SEP> Hydrochlorid <SEP> :
<tb> F=188-190  <SEP> 8-OCH3
<tb> ber. <SEP> C1 <SEP> 11,71
<tb> gef. <SEP> Cl <SEP> 11,56
<tb> 3 <SEP> O <SEP> CH3 <SEP> 1 <SEP> C2H5 <SEP> C15H23NO4 <SEP> 281,3 <SEP> Kp0,8 <SEP> 61,0% <SEP> 4,97 <SEP> 4,84
<tb> 182-184  <SEP> Hydrochlorid <SEP> : <SEP> 5-OC2H5
<tb> F=165-168 
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> bas. <SEP> 
<tb> 



  N <SEP> Subn <SEP> Y <SEP> R <SEP> m <SEP> R' <SEP> Summenformel <SEP> MG <SEP> Siedepunkt <SEP> Ausbeute <SEP> ber. <SEP> gef. <SEP> im <SEP> Benzolkern
<tb> 3 <SEP> O <SEP> CH3 <SEP> 1 <SEP> C2H5 <SEP> C15H23NO4 <SEP> 281,3 <SEP> Kp12 <SEP> 69,5% <SEP> 4,97 <SEP> 4,73
<tb> 124-227  <SEP> Hydrochlorid <SEP> :

   <SEP> 8-CC2H5
<tb> F <SEP> = <SEP> 151-1550 <SEP> I <SEP> 
<tb> 3 <SEP> O <SEP> H <SEP> 1 <SEP> C2H5 <SEP> C14H21NO4 <SEP> 267,3 <SEP> Kp0,008 <SEP> 56,0% <SEP> 5,24 <SEP> 5,23
<tb> 174-176  <SEP> 5+8-OCH2H5
<tb> 4 <SEP> O <SEP> H <SEP> 1 <SEP> CH3 <SEP> C14C21NO4 <SEP> 267,3 <SEP> Kp <SEP> 0,01 <SEP> 60,5% <SEP> 5,24 <SEP> 5,21 <SEP> 5+8-OCH3
<tb> 172-1760 <SEP> I <SEP> 
<tb> 3 <SEP> 0 <SEP> H <SEP> 1 <SEP> CH, <SEP> C13H19NO4 <SEP> 253,3 <SEP> Kp0,02 <SEP> 70% <SEP> 5,53 <SEP> 5,28 <SEP> 5-COH3
<tb> 179-1820 <SEP> I <SEP> 
<tb> F <SEP> = <SEP> 82-840 <SEP> ! <SEP> 
<tb> 3 <SEP> 0 <SEP> H <SEP> 1 <SEP> CH3 <SEP> C1sH19N04 <SEP> 253,3 <SEP> Kp0,02 <SEP> 43% <SEP> 5,53 <SEP> 5,28 <SEP> 8-OCH3
<tb> 177-180 
<tb> 3 <SEP> O <SEP> H <SEP> 1 <SEP> C2H5 <SEP> C14H21NO4 <SEP> 267,3 <SEP> Kp0,02 <SEP> 74% <SEP> 5,24 <SEP> 5,15 <SEP> 5-oOC2H5
<tb> 168-172 
<tb> F <SEP> = <SEP> 45-48 
<tb> 3,

   <SEP> 0 <SEP> H <SEP> 1 <SEP> C. <SEP> H5 <SEP> C14H21NO4 <SEP> 267,3 <SEP> Kp0,02 <SEP> 84% <SEP> 5,24 <SEP> 5,02 <SEP> 8-OCH2H5
<tb> 170-175 
<tb> 
 
 EMI5.2 
 
 EMI5.3 
 :11, 2 g (0, 05 Mol) 2-(Oxypropylaminomethyl)- 1,4-benzdioxan (Kp 0,5 = 183-185 C) werden in 50 ml absolutem Xylol gelöst und mit 2, 1 g Natriumamid   (10% Überschuss)   versetzt. Man erhitzt nun unter Rückfluss, bis die Ammoniakentwicklung beendet ist, was etwa 1, 5 Stunden in Anspruch nimmt, und tropft dann 6, 8 g (0, 05 Mol) n-Butylbromid zu. Nach weiterem Erhitzen unter Rückfluss während etwa 15 Minuten extrahiert man nach dem Abkühlen mit verdünnter Salzsäure, macht die sauere wässerige Phase mit Natronlauge alkalisch und extrahiert mit Äther. Der getrocknete Ätherextrakt wird im Vakuum destilliert. Kp10=212-214 C.

   Die Ausbeute beträgt   78, 5%   der Theorie. 
 EMI5.4 
 
<tb> 
<tb> Analyse <SEP> :C16H25NO3 <SEP> (279,4); <SEP> Berechnet: <SEP> Bas. <SEP> N <SEP> = <SEP> 5, <SEP> 01% <SEP> 
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> Bas. <SEP> N <SEP> = <SEP> 5, <SEP> 36% <SEP> 
<tb> 
 
Das aus der Base mit ätherischer Salzsäure hergestellte Hydrochlorid schmilzt bei F. = 146 bis 148  C. 
Nach dieser Arbeitsweise werden die folgenden Verbindungen hergestellt : 
 EMI5.5 
 
<tb> 
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C1=11,22%
<tb> Gefunden <SEP> :

   <SEP> Cl <SEP> = <SEP> 11, <SEP> 23% <SEP> 
<tb> 
 
 EMI5.6 
 
<tb> 
<tb> bas. <SEP> N <SEP> Substituent
<tb> n <SEP> Y <SEP> R <SEP> m <SEP> R' <SEP> summenformel <SEP> MG <SEP> Siedepunkt <SEP> Ausbeute <SEP> ber <SEP> gef. <SEP> im <SEP> Benzolkern
<tb> 3 <SEP> O <SEP> C2H5 <SEP> O <SEP> - <SEP> C14H21NO3 <SEP> 251,3 <SEP> Kp10 <SEP> 55% <SEP> ber. <SEP> 5,57
<tb> 210-2130 <SEP> gef. <SEP> 5, <SEP> 63 <SEP> 
<tb> 4 <SEP> 0 <SEP> CH3 <SEP> 1 <SEP> CH3 <SEP> C1óH23N04 <SEP> 281,3 <SEP> Kp0,1 <SEP> 50% <SEP> Hydrochlorid <SEP> 5+8-OCH3
<tb> 1861 <SEP> ber. <SEP> 4, <SEP> 41 <SEP> gef. <SEP> 4, <SEP> 37 <SEP> 
<tb> F=175 C
<tb> 
 
Beispiel 3 (Verfahrensweise   d) :

     2- (Methylmercaptopropylaminomethyl)-1,4-benzdioxan 
 EMI5.7 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
4, 8 g (0, 02 Mol) 2-(Chlorpropylaminomethyl)-   1, 4-benzdioxan   (aus dessen Hydrochlorid vom F. =   164-166'durch   Lauge in Freiheit gesetzt) und 1, 4 g (0, 02 Mol) Natriummethylmercaptid werden in 100 ml absolutem Äthanol 2 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen filtriert man vom abgeschiedenen Natriumchlorid ab und dampft die Lösung ein. Der Rückstand wird in absolutem Äther gelöst und im Vakuum destilliert. 



    Kp a, i   = 165-168 . Die Ausbeute beträgt   79%   der Theorie. 
 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Analyse <SEP> : <SEP> C13H19NO2S <SEP> (253,4); <SEP> Berechnet: <SEP> Bas. <SEP> N <SEP> = <SEP> 5, <SEP> 53% <SEP> 
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> Bas. <SEP> N <SEP> = <SEP> 5,45%
<tb> 
 
Das aus der Base mit ätherischer Salzsäure hergestellte Hydrochlorid schmilzt bei F = 192 bis   195  C.    
Nach dieser Arbeitsweise werden die folgenden Verbindunden hergestellt : 
 EMI6.2 
 
<tb> 
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> C1=12,23%
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> Cl <SEP> = <SEP> 12, <SEP> 07% <SEP> 
<tb> 
 
 EMI6.3 
 
<tb> 
<tb> bas. <SEP> 
<tb> 



  N <SEP> Subn <SEP> Y <SEP> R <SEP> m <SEP> R' <SEP> Summenformel <SEP> MG <SEP> Siedepunkt <SEP> Ausbeute <SEP> ber. <SEP> gef. <SEP> im <SEP> Benzolkern
<tb> 3 <SEP> S <SEP> C2H5 <SEP> O <SEP> - <SEP> C14H21NO2S <SEP> 267,4 <SEP> Kp <SEP> 0,4 <SEP> 69% <SEP> 5,24 <SEP> 5,24 <SEP> -
<tb> 159-160 
<tb> 3 <SEP> S <SEP> C4H9 <SEP> O <SEP> - <SEP> C16H25NO2S <SEP> 295,4 <SEP> Kp0,4 <SEP> 74% <SEP> 4,74 <SEP> 4,70 <SEP> -
<tb> 187-1890
<tb> 3 <SEP> S <SEP> CH3 <SEP> 1 <SEP> CH3 <SEP> C14H21NO3S <SEP> 283,4 <SEP> Kp0,05 <SEP> 70,5% <SEP> 4,94 <SEP> 4,95 <SEP> 5+8-0CH3
<tb> 195-1970 <SEP> Hydrochlorid <SEP> :

   <SEP> 
<tb> F. <SEP> =176-177 
<tb> Ber. <SEP> Cl <SEP> 11,08
<tb> Gef. <SEP> Cl <SEP> 11, <SEP> 01 <SEP> 
<tb> 3 <SEP> 8 <SEP> CH3 <SEP> 1 <SEP> CH3 <SEP> C14H21NO3S <SEP> 283,4 <SEP> Kp <SEP> 0,03 <SEP> 56% <SEP> 4,94 <SEP> 4,85 <SEP> 5-OCH3
<tb> 180-184  <SEP> Hydrochlorid <SEP> :
<tb> F. <SEP> = <SEP> 178-180 
<tb> 3 <SEP> S <SEP> CH3 <SEP> 1 <SEP> CH3 <SEP> C14H21NO3S <SEP> 283,4 <SEP> Kp <SEP> 0,03 <SEP> 56% <SEP> 4,94 <SEP> 4,84 <SEP> 8-OCH3
<tb> 179-182  <SEP> Hydrochlorid <SEP> :
<tb> ¯ <SEP> :

   <SEP> ¯1 <SEP> 1 <SEP> F. <SEP> = <SEP> 167-169 
<tb> 3 <SEP> S <SEP> CH3 <SEP> 1 <SEP> C2H5 <SEP> C15H23NO3S <SEP> 297,4 <SEP> Kp0,01 <SEP> 50% <SEP> 4,71 <SEP> 4,45 <SEP> 8-OC2H5
<tb> 175-180 
<tb> 
 
Beispiel 4 (Verfahrensweise   b) :   2-Methoxybutylaminomethyl) -1,4-benzdioxan 
 EMI6.4 
 
16,5 g (0, 1 Mol) 2-Aminomethyl-1,4-benzdioxan und 6, 1 g (0, 05 Mol) 4-Methoxybutylchlorid werden im Rohr 15 Stunden auf 150 C erhitzt. Das beim Erkalten erstarrte Reaktionsgemisch wird mit Natronlauge alkalisch gemacht. Es scheidet sich ein Öl ab. Man extrahiert mit Äther und destilliert die Ätherextrakte im Vakuum. 



  Kplo = 208-212 C. Die Ausbeute beträgt   16%   der Theorie. Analyse   : C HNO3 (251, 3); Berechnet :   bas. N =   5, 57%  
Gefunden : bas. N =   5, 54%   
Das aus der Base mit täherischer Salzsäure hergestellte Hydrochlorid schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Essigester bei F. = 190-193  C. 
 EMI6.5 
 
<tb> 
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> Cl <SEP> = <SEP> 12 <SEP> 32%
<tb> Gefunden <SEP> :

   <SEP> Cl <SEP> = <SEP> 12, <SEP> 47% <SEP> 
<tb> 
 
Beispiel 5 (Verfahrensweise   d) :   2- (Mercaptopropylaminomethyl)-1,4-benzdioxan 
 EMI6.6 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 
12, 0 g (0, 05 Mol)   2- (Chlorpropylaminomethyl)-     1, 4-benzdioxan   (aus dessen Hydrochlorid mit Lauge in Freiheit gesetzt) und 3, 6 g Kaliumsulfhydrat werden in 80 ml absolutem Äthanol 2 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen   filtriert man vom abgeschiedenen Kaliumchlorid ab und dampft die Lösung im Vakuum ein. Der   Rückstand wird in absolutem Äther gelöst, die Lösung wird mit ätherischer Salzsäure versetzt.

   Das ausgefallene Hydrochlorid der Base wird aus 
 EMI7.1 
 bis   2150 C.   Die Ausbeute beträgt etwa 30% der Theorie. 
 EMI7.2 
 
<tb> 
<tb> Analyse <SEP> : <SEP> C1Hi,7NO2S. <SEP> HCl <SEP> (275, <SEP> 8) <SEP> Berechnet <SEP> : <SEP> Cl <SEP> = <SEP> 12, <SEP> 85% <SEP> 
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> Cl <SEP> = <SEP> 13, <SEP> 13% <SEP> 
<tb> 
 
PATENTANSPRÜCHE : 
1.

   Verfahren zur Herstellung von neuen 1, 4Benzdioxanderivaten der allgemeinen Formel : 
 EMI7.3 
 worin R ein Wasserstoffatom oder einen geraden oder verzweigten Kohlenwasserstoffrest mit 1-4 Kohlenstoffatomen, R'einen Alkylrest mit 1-3 Kohlenstoffatomen, Y ein Sauerstoff- oder Schwefelatom, n die Zahl 3 oder 4 und m die Zahl 0 oder 1 bedeuten, sowie von deren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allgemeinen Formel : 
 EMI7.4 
 worin A ein Chlor- oder Bromatom oder eine Aminogruppe bedeutet, mit Verbindungen der Formel 
 EMI7.5 
 oder Bromatom ist, oder ein Chlor- oder Bromatom, falls A eine Aminogruppe ist, bedeutet, in direkter oder stufenweiser Kondensation umsetzt und die so erhaltenen Verbindungen gegebenenfalls in ihre Salze überführt. 
 EMI7.6 


Claims (1)

  1. benzdioxan der allgemeinen Formel : EMI7.7 worin X ein Chlor- oder Bromatom bedeutet und R'und m die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, mit einem primären Amin der allgemeinen Formel : H2N- (CH2) n-Y-R, (lU) worin n, Y und R die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, gegebenenfalls in Anwesenheit von indifferenten Lösungsmitteln, bei Temperaturen oberhalb 70 C kondensiert.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als Lösungsmittel Xylol oder Toluol verwendet und bei der Siedetemperatur des betreffenden Lösungsmittels arbeitet.
    4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man in geschlossenem Gefäss bei Temperaturen zwischen 100 und 200 C arbeitet.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2-Amino-methyl-1, 4- benzdioxan der Formel : EMI7.8 worin R'und m die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, mit Halogeniden der Formel : Hai- (GH,).-Y-R (V) worin R, Y und n die oben angegebenen Bedeutungen besitzen und Hal ein Chlor-, Brom- oder Jodatom bedeutet, kondensiert.
    6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allgemeinen Formel : EMI7.9 worin R', Y, n und m die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, alkyliert und die so erhaltenen Verbindungen gegebenenfalls in die entsprechenden Salze überführt.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Alkylierung durch Überführung der Verbindungen der Formel : EMI7.10 in ihreAlkaliverbindungen, vorzugsweise Natriumverbindungen und Umsetzung der so erhaltenen <Desc/Clms Page number 8> Alkaliverbindungen mit einer molaren Menge eines Alkylhalogenids Hal-R, wobei R die oben angegebene Bedeutung, ausgenommen Wasserstoff, besitzt und Hal ein Chlor-, Brom- oder Jodatom bedeutet, durchgeführt wird.
    8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allgemeinen Formel : EMI8.1 in die entsprechende Halogenverbindung der Formel : EMI8.2 überführt und die so erhaltenen Verbindungen mit Alkaliverbindungen der Formel : Me-Y-R, (VIII) worin Me ein Alkalimetallatom bedeutet, Y die oben angegebene Bedeutung besitzt und R die oben angegebene Bedeutung, ausgenommen Wasserstoff besitzt, umsetzt.
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halogenierung mit Thionylhalogenid in einem indifferenten Lösungsmittel erfolgt.
    10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung der Halogenverbindung mit der Alkaliverbindung in einem inerten Lösungsmittel, beispielsweise absolutem Alkohol, bei Siedehitze des verwendeten Lösungsmittels erfolgt.
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