AT214491B - Farbfernseh-Bildröhre - Google Patents
Farbfernseh-BildröhreInfo
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Description
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Farbfernseh-Bildröhre
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die ausser den bei Einfarbbildröhren üblichen Fokussier- und Ablenkmitteln mindestens ein im Strahlengangvor der Schirmelektrode parallel zu dieser angeordnetes Gitter besitzt und bei der dieses Gitter nach Art einer Jalousie aus schmalen, zwischen sich Spalte bildenden Metallstreifen besteht, die gegen die Röhrenachse derart geneigt sind, dass, wie bei einer nicht ganz geöffneten Jalousie, in Richtung der Röhrenachse praktisch keine Durchsicht mehr vorhanden ist und im Bereich des Jalousiegitters leicht beeinflussbare Elektronen auftreten, die auf derSchirmseite durch das Beschleunigungsfeld der Schirmelektrode derart von ihrer Bahn abgelenkt und dadurch derart fokussiert werden, dass sie durch weitere, ihre Beschleunigung periodisch beeinflussende Mittel (Farbauswahlmittel)
nacheinander auf die einzelnen Farbstreifen einer einem jeweiligen von zweibenachbarten Metallstreifen gebildeten Spalt zugeordneten Ele- mentargruppe von Farbstreifen des Schirmes abgebildet werden. Bei der erwähnten Bildröhre ist für die Farbauswahl zwischen dem Jalousiegitter und der Schirmelektrode zu diesen parallel ein Gitter aus parallelen, galvanisch miteinander verbundenen Drähten derart angeordnet, dass bei gleicher Gitterteilung (Steigung) der einzelne Draht des Gitters sich jeweils in einer durch die zur Schirmelektrode weisenden Kante des zugeordneten Metallstreifens des Jalousiegitters gebildeten, zur Schirmelektrode senkrechten Ebene befindet.
Die aus den Spalten des Jalousiegitters austretenden Elektronen werden im Betrieb durch das Feld dieses Gitters infolge einer zusätzlich angelegten hochfrequenten Farbselektionsspannung derart beeinflusst, dass sie abwechselnd auf den zur betreffenden Elementargruppe gehörenden richtigen Farbstreifen gelangen.
Das Ausrichten des erwähnten Farbauswahlgitters hinsichtlich seiner Teilung (Steigung) zu dem Jalousiegitter in der in Elementargruppen unterteilten Schirmelektrode verursacht bei der technischen Durchführung Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten weitgehendst zu vermeiden, d. h. das Ausmass der Justierarbeit und der möglichen Fehlerquellen durch eine wesentliche Vereinfachung der zusätzlichen Farbauswahlmittel zu verringern, ist Aufgabe der Erfindung.
Erreicht wird dies bei einer eingangs geschilderten Elektronenstrahlröhre zur Wiedergabe von Farbfernsehbildern nach der Erfindung dadurch, dass in Strahlrichtung hinter der zylinderförmigen Linsenelektrode vor dem Jalousiegitter zu diesem parallel ein weiteres der Farbauswahl dienendes Gitter (Farbauswahlgitter) aus in einerEbene im Hinblick auf die Teilung des Jalousiegitters bzw. der Elementargruppen der Schirmelektrode in nicht unbedingt regelmässiger Struktur parallel gespannten Drähten angeordnet ist und ein um einige Volt vom Jalousiegitter unterschiedliches Potential besitzt, so dass durch eine an das Farbauswahlgitter angelegte hochfrequente Farbselektionsspannung im Bereich des Jalousiegitters die lang- samen Elektxonen entsprechend den jeweiligenfaebstreifen der Elementargruppen verschieden stark auf die Schirmelektrode ablenkbar sind.
In Abänderung der bereits vorgeschlagenen Ausbildung einer Fernsehröhre wird also das zusätzliche Farbauswahlgitter im Strahlengang nicht hinter, sondern vor dem Jalousiegitter, also auf der der Kathode zugewandten Seite angebracht. Diese Anordnung hat gegenüber der andern erwähnten Gruppierung der Gitter den wesentlichen Vorteil, dass einerseits das Gitter eine unregelmässige Strukturhabenkann, also nicht auf die Teilung des Jalousiegitters besonders abgestellt und zu diesem ausgerichtet sein muss, und
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den Abbildungsmechanismus ist die Tatsache, dass dieses Gitter sich nicht 1m Abbildungsweg der Elektronen befindet.
Nähere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der beigefügten Zeichnungen, die rein schema-
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Elektroden innerhalb der gesamten Röhre, während Fig. 2 den Potentialverlauf im Raum zwischen der Schirmelektrode und dem Farbauswahlgitter für den Fall abgebremster Elektronen, also ohne Verwendung von Sekundärelektronen, wiedergibt.
In Fig. list mit 1 das Entladungsgefäss bezeichnet und darin durch einen gestrichelten Linienzug 2 der Elektronenstrahlverlauf angedeutet. Der Elektronenstrahl wird in einem Erzeugungssystem 3, u. a. bestehend aus einer Kathode, einer Steuerelektrode (Wehneltzylinder) und einer Beschleunigungselektrode in üblicher Weise erzeugt, beschleunigt und durch geeignete Mittel fokussiert. Durch eine an der Übergangsstelle von Hals- und Kegelkörper des Entladungsgefässes angeordnete, z. B. magnetische Ablenkeinrichtung, wird der Elektronenstrahl erstmals derart abgelenkt, dass er in einer Ebene etwa parallel zum Röhrenboden (Fenster) einen rechteckigen Raster beschreibt.
Jedoch wird der Elektronenstrahl mit Hilfe der zylinderförmigen Linsenelektrode 4 im Zusammenwirken mit der Zuganode des Strahlerzeugungssystems derart abgebremst, fokussiert und in eine zur Röhrenachse parallele Richtung abgebogen, dass er etwa senkrecht in die Gitterebene des Farbauswahlgitters 6 und des nach Art einer Jalousie ausgebildeten Gitters 5 eintritt. Das Farbauswahlgitter 6 besteht aus in einer Ebene parallel gespannten, miteinander
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ist. Anschliessend daran folgt im Abstand der mit einer leitenden Unterlage 8 versehene Leuchtschirm 7, an den die Hochspannung gelegt wird, um die aus dem Jalousiegitter 5 austretenden Elektronen geringer Anfangsgeschwindigkeit auf die nötige Energie zu beschleunigen.
Für den Fall, dass die Metallstreifen des Jalousiegitters nach Art von Prallplatten als Sekundäremissionsquelle dienen, d. h. dass die an ihnen ausgelösten Sekundärelektronen zum Anregen des Leuchtschirmes dienen, liegt das Jalousiegitter 5 zur Erzielung eines guten Wirkungsgrades auf einem hohen Potential von z. B. einigen 100 V. Das vorgeschaltete Farbauswahlgitter 6 erhält zur Auswahl der Farben eine entsprechende hochfrequente Ablenkspannung (Farbselektionsspannung). Dabei ist sein festes Gleich- strompotential von demjenigen des Jalousiegitters im allgemeinen nur wenig verschieden, u. zw. zweckmässigerweise gegen dieses nur um wenige Volt negativer. Dadurch werden die Elektronenbahnen der vom
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oder weniger stark auf die entsprechenden Farbstreifen des Schirmes abgelenkt.
In Fig. 2 ist im Ausschnitt der Potentialverlauf zwischen dem Farbauswahlgltter 6, dem Jalousiegitter 5 und der Schirmelektrode 7,8 für den Fall dargestellt, dass die vom Strahlerzeugungssystem beschleunigten Elektronen im Bereich des Jalousiegitters lediglich auf etwa 0 V abgebremst werden und ohne Sekundärelektronen auszulösen, selbst'nach entsprechender anschliessender Beschleunigung die Anregung des Leuchtschirmes bewirken. Die Metallstreifen des Jalousiegitters 5 liegen zu diesem Zweck In bezug auf die Kathode an einem negativen Potential von z. 13. "20 V. SO dass, wie erwähnt, keine Elektronen (Primärelektronen) dorthin gelangen können. Das Farbauswahlgitter 6 erhält ein positives Potential von z.
B. +20 V, d. h. es ist. um den gleichen Betrag positiver, als das Auswahlgitter in bezug auf das Kathodenpotential negativer ist. Dadurch entstehen im Bereich etwa vor den einzelnen im Jalousiegitters gebildeten Spalten Sattelpunkte im Potentialfeld, also zwischen dem Farbauswahlgitter 6 und den Metallstreifen 5, die eine Abbremsung des Elektronenstrahls bewirken. Die Elektronen nehmen durch Abbrem-
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durch das hohe Potential des Bildschirmes beschleunigt und infolge der dabei eintretenden Ablenkung auf die einzelnen Farbstreifen fokussiert zu werden. Im Betrieb ist also das Potential des Jalousiegitters stets konstant, während die hochfrequente Farbselektionsspannung allein an dem Farbauswahlgitter anliegt.
Es kann aber auch umgekehrt das Potential des Farbauswahlgitters konstant gehalten und entsprechend die Farbselektionsspannung an das Jalousiegitter gelegt werden. Darüber hinaus kann es aber auch vorteilhaft sein, beide Potentiale der erwähnten Elektroden etwa symmetrisch zum Kathodenpotential nach entgegengesetzten Werten entsprechend der Farbselektionsspannung zu variieren.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Elektronenstrahlröhre zur Wiedergabe von Farbfernsehbildem mit den bei Elnfarbbildröbren üblt- chen Fokussier- und Ablenkmitteln sowie mindestens einem vor dem Bildschirm parallel zu diesem In einem gewissen Abstand angeordneten Gitter, bei der dieses Gitter nach Art einer Jalousie aus schmalen, <Desc/Clms Page number 3> zwischen sich Spalte bildenden Metallstreifen besteht, die gegen die Röhrenachse derart geneigt sind, dass, wie bei einer nicht ganz geöffneten Jalousie in Richtung der Röhrenachse praktisch keine Durchsicht mehr vorhanden ist und dass im Bereich des Jalousiegitters leicht beeinflussbare langsame Elektronen auftreten,die auf der Schirmseite durch das Beschleunigungsfeld der Schirmelektrode derart von ihrer Bahn abgelenkt und dadurch derart fokussiert werden, dass sie durch weitere ihre Beschleunigung periodisch beeinflussende Mittel (Farbauswahlmittel) nacheinander auf die einzelnen Farbstreifen einer einem jeweiligen von zwei benachbarten Metallstreifen gebildeten Spalt zugeordneten Elementargruppe von Farbstreifen des Schirmes abgebildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass in Strahlrichtung hinter der zylinderförmigen Linsenelektrode (4) vor dem Jalousiegitter (5) zu diesem parallel ein weiteres der Farbauswahl dienendes Gitter (6) (Farbauswahlgitter) aus in einer Ebene im Hinblick auf die Teilung des Jalousiegitters bzw.der Elementargruppen der Schirmelektrode in nicht unbedingt regelmässiger Struktur parallel gespannten Drähten angeordnet ist, und ein um einige Volt vom Jalousiegitter unterschiedliches Potential besitzt, so dass durch eine zusätzlich an das Farbauswahlgitter angelegte hochfrequente Farbselektionsspannung im Bereich des Jalousiegitters die langsamen Elektronen entsprechend den jeweiligen Farbstreifen der Elementargruppen verschieden stark auf die Schirmelektrode ablenkbar sind.2. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass-für den Fall, dass das Jalousiegitter ein Potential besitzt, bei dem die Elektronen an seinen Metallstreifen etwa eine optimale Anzahl vonsekundärelektronen auslösen-das Potential des Farbauswahlgitters um einige Volt niedriger als das des Jalousiegitters bemessen ist.3. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass-für den Fall, dass das Jalousiegitter etwa Kathodenpotential besitzt-das Potential des Farbauswahlgitters etwa um soviel Volt positiver ist, als das Potential des Jalousiegitters negativer als das Kathodenpotential ist, so dass im Bereich des Jalousiegitters Sattelpunkte entstehen, in denen eine Abbremsung der Elektronen auf nur wenige Volt Geschwindigkeit erfolgt.4. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbselektionsspannung an eine der beiden Elektroden, Jalousie- oder Farbauswahlgitter, angelegt ist, während das Potential der andern Elektrode konstant gehalten ist.5. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Farbselektion das Potential derbeidenElektroden, Jalousie-und Farbauswahlgitter, symmetrisch zum konstanten Kathodenpotential veränderbar sind.
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