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Antriebsvorrichtung für Luftschiffe.
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Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzielung einer lotrechten oder wagrechten Bewegung für einen in der Luft schwebenden Gegenstand (Flugapparat).
Die Vorrichtung beruht darauf, dass durch Einblasen von Pressluft oder von unter hohem Druck stehenden Gasen in engere Räume auf einer Seite einer Scheibe ein Überdruck geschaffen wird und kennzeichnet sich dadurch, dass hiebei die Expansion ausgenutzt wird, indem jede Teilfüllung während der hiezu nötigen Zeit in einer besonderen Zelle expandiert.
Die Vorrichtung, deren Verwendung sowohl als selbständiger Flugapparat, wie auch als Ersatz für die Luftschrauben bei den jetzigen lenkbaren Luftschiffen gedacht ist, ist in der Zeichnung beispielsweise und schematisch dargestellt, und zwar in Fig. 1 in Vorderansicht, in Fig. 2 in Seitenansicht und in Fig. 3 in einem wagrechten Schnitt.
Die Einrichtung md Wirkungsweise der Vorrichtung ist im wesentlichen die folgende :
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möglichst genaue Anpassungen des vom Rahmen 9 getragenen Ringes/r genau verdeckt wird, jedoch derart, dass die Rotation des Zylinders a in dem { {ahmen 9 dadurch nicht gestört wird.
An zwei gegenüberliegenden Stellen des Ringes k sind Einführungsdüsen l an-
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Zylinders a in das Innere der Zpllpn d gelangen kann. Die Düsen l sind etwas schräg angeordnet, so dass die einströmende Luft den zylindrischen Körper a in rotierende Bewegung versetzt.
Lässt man nun stark gepresste Luft in die Zellen d einströmen, so wird der Luftstrahl gegen die Zellenwandungen stossen und sich in der Zelle ausbreiten. Die Energie dos Luftstrahles geht zwar bei diesem Stoss verloren, jedoch keineswegs die Spannung der gepressten Luft, da hiezu eine gewisse Zeit erforderlich ist. Da nun durch denselben Luft. strahl die Zellen in schnelle Umdrehung gebracht werden, so muss bei einer gewissen Um- drehungsgeschwindigkeit der Fall eintreten, dass die Ausdehnung der Luft noch nicht beendet ist, wenn in die betreffende Zelle von neuem gepresste Luft einströmt.
Anstatt gepresster Luft kann auch jedes andere unter Druck stehende Gas Verwendung finden. So kann man z. B. einen Behälter mit flüssiger Kohlensäure mit der beschriebenen Vorrichtung entweder mittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Druckmindererventiles in Verbindung bringen. Alsdann lässt man die Kohlensäure in gasförmigem Zustande mit einer Spannung von 10, 20 oder noch mehr Atmosphären in die Vorrichtung einströmen. Der Zylinder wird hiedurch sehr schnell gedreht, und man kann annehmen, dass in jede Zelle mindestens jedesmal nach eintausendstel Sekunde von neuem gepresste Kohlensäure einströmt. Es wird z. B.
Kohlensäure von 20 Atmosphären Spannung nach der
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forderlich : l. b ! s sich die Kohlensäure auf diesen Raum ausgedehnt hat, 2. bis die noch sonst in der Zelle befindlichen Gase um diesen Betrag verdrängt sind und 3. wegen der sonstigen auftretenden Widerstände.
Da die gepresste Kohlensäure oder Luft nur nach unten frei ausströmen kann, so erfährt die Vorrichtung nach oben hin einen bestimmten Druck. Dieser ergibt sich aus der mittleren Spannung der Kohlensäure aller Zellen zusammen. Diese mittlere Spannung wird je nach der Ausbildung der Vorrichtung und dem Druck der eingeführten Gase unter Umständen mehrere Atmosphären betragen, so dass also der nach oben wirkende Druck ziemlich bedeutend ist, entsprechend dem Druck von mehreren Kilogrammen pro Kubikzentimeter.
Die Wandungen der Zellen d können sowohl glatt als auch wellenförmig oder dgl. ausgebildet werden, so dass der expandierende Gasstrom, ähnlich wie in einer mehrstufigen Dampfturbine, fortwährend seine Richtung wechseln müsste. Hiedurch wird der Gasstrom weniger schnell expandieren, ebenso wie der Gasstrom in einer mehrstufigen Dampfturbine seine Dmckgeschwindigkeit weniger schnell verliert als in der einstufigen Turbine.