AT216086B - Verfahren zur Befestigung des Rotorpaketes eines Elektromotors auf seiner Welle und mit dem Verfahren hergestellter Rotor - Google Patents
Verfahren zur Befestigung des Rotorpaketes eines Elektromotors auf seiner Welle und mit dem Verfahren hergestellter RotorInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Befestigung des Rotorpaketes eines Elektromotors auf seiner Welle und mit dem Verfahren hergestellter Rotor Die Erfindung bezieht sich auf Elektromotoren und betrifft die Befestigung des Läufers auf der Motorwelle. Bei Motoren kleiner Leistung ist es üblich, die Bleche mittels eingezogener Nieten oder einer an ihren Stirnseiten umgebördelten Hülse zu einem Paket zu verbinden und dann die mit einem Rändel versehene Welle in das Paket bzw. die Hülse einzudrücken. Bei Kurzschlussläufern wird das Blechpaket auch nur durch die Leiterstäbe allein zusammengehalten. Diese Befestigungsweise verlangt eine hohe Präzision und ist daher teuer. Man hat statt dessen auch, nämlich bei Dauermagneten für Kleinstromerzeuger, die Welle in der absichtlich grösser gehaltenen zentralen Bohrung des den Rotor bildenden Magnetkörpers durch Ausgiessen, z. B. mit Metall, befestigt ; dieses Metall bildet also eine Art Zwischenhülse. Hiebei müssen jedoch, um eine Drehsicherung zu schaffen, besondere Massnahmen getroffen, z. B. in den Rotor Nuten eingegossen werden, die die Herstellung wieder verteuern. Die Erfindung schafft eine wesentlich einfachere Befestigungsmöglichkeit, die ohne besondere Anforderungen an die Präzision zu fertigen ist und bei der man mit zylindrischen Teilen bzw. Bohrungen auskommt. Das erfindungsgemässe Verfahren besteht hiebei im wesentlichen darin, dass über die Welle und in die zentrische Ausnehmung des Paketes eine Hülse eingeschoben und mittels eines auf ihre Stirnseiten wirkenden Werkzeuges durch Stauchen verformt wird. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer mit dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Verbindung eines Kurzschlussläufers 1 mit der Motorwelle 2. Die zentrische Ausnehmung 3 im Blechpaket ist grösser gehalten als der Durchmesser der Welle, so dass eine Aluminiumhülse 4 eingeschoben werden kann. Mittels eines Werkzeuges mit zwei hülsenförmigen Stempeln, die über die beiden Wellenenden gleitend in den Hohlraum zwischen Blechpaket und Mittelteil der Welle eintauchen, wird die Hülse zusammengestaucht, wobei sie sich, alle Hohlräume zwischen Paket und Welle ausfüllend, plastisch verformt. Es ist zweckmässig, die Länge der Hülse nicht grösser als das Zwei- bis Dreifache des Wellendurchmessers zu wählen, damit sich die Hülse nicht unter dem Stauchdruck unregelmässig zusammenfaltet und dadurch seitliche Biegekräfte auf. die Welle ausübt, so dass die Wellenenden nicht mehr fluchten. Es kann weiter zweckmässig sein, in die Welle etwa in Höhe der Hülse ! 1mitte eine Ringnut 5 einzudrehen oder Flächen anzufräsen, um eine Zug- und bzw. oder Drehsicherung zu schaffen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Befestigung des Rotorpaketes eines Elektromotors auf seiner Welle mittels einer Zwischenhülse aus einem verformbaren Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, dass über die Welle (2) und in die zentrische Ausnehmung (3) des Paketes (1) eine Hülse (4) eingeschoben und mittels eines auf ihre Stirnseiten wirkenden Werkzeuges durch Stauchen verformt wird. <Desc/Clms Page number 2>2. Nach dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellter Rotor, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Hülse das Zwei- bis Dreifache des Wellendurchmessers nicht übersteigt.3. Rotor nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Hülse aus Aluminium.
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| DE216086X | 1958-09-10 |
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| AT582859A AT216086B (de) | 1958-09-10 | 1959-08-07 | Verfahren zur Befestigung des Rotorpaketes eines Elektromotors auf seiner Welle und mit dem Verfahren hergestellter Rotor |
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1959
- 1959-08-07 AT AT582859A patent/AT216086B/de active
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