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Einrichtung zum Verbinden zweier Teile
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verbinden zweier Teile durch mindestens einen, in einander gegenüberliegenden Bohrungen der beiden Teile durch ein Bindemittel festgehaltenen Gewindebolzen. Die Einrichtung eignet sich insbesondere zum Verbinden von Teilen, bei denen keine aufeinanderstossenden Flächen für die Verklebung zur Verfügung stehen, z. B. bei Gehäuseschalen, deren von ihnen gebildete Stossfugen durch Klebstoff nicht verunreinigt sein dürfen und gleichzeitig eine Zentrierung der beiden zu verbindenden Teile erforderlich ist. Ausserdem wird auch ermöglicht, die zu verbindenden Teile vollkommen gleichartig auszubilden, was für die Serienproduktion von besonderem Vorteil ist.
Bei einer bekannten Einrichtung zur Sicherung der gegenseitigen Lage zusammengefügter Bauteile werden Schrauben verwendet, die in Gewindebohrungen des einen Bauteils fest und in Bohrungen oder Schlitzen des ändern Bauteils lose sitzen, so dass die beiden Bauteile gegeneinander ausgerichtet werden können. Haben sie nun die gewünschte Lage erreicht, so werden zumindest jene Bohrungen oder Schlitze, in denen die Schrauben lose sitzen, mit einem härtbaren Kunststoff ausgefüllt. Diese Einrichtung eignet sich nicht zum Verbinden von Gehäuseschalen, bei welchen die Verbindungselemente unsichtbar sein sollen.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, wird eine Einrichtung der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, bei welcher erfindungsgemäss der bzw. die die beiden Teile miteinander verbindenden Bolzen mit Rechtsgewinde und die sie aufnehmenden Bohrungen mit Linksgewinde versehen sind oder umgekehrt, wobei der Aussendurchmesser des Gewindes der Bolzen gleich oder kleiner als der Innendurchmesser des Gewindes der Bohrungen gewählt ist.
Diese und weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert, in welcher ein Ausführungsbeispiel einer nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Verbindung dargestellt ist.
Es zeigen Fig. l einen Schnitt durch einen Teil zweier nach dem erfindungsgemässen Verfahren miteinander verbundener Gehäuseschalen und Fig. 2 einen Schnitt durch die Verbindungsstelle des Gewindebolzens mit einer der Gehäuseschalen in grösserem Massstab und Fig. 3 eine weitere Ausführungsform.
1 und 2 sind die beiden miteinander zu verbindenden Gehäuseschalen, von welchen je nur ein Teil dargestellt ist. Beide besitzen einander gegenüberliegende Ansätze 3, in denen eine mit linksgängigem Gewinde versehene Bohrung 6 mit der erforderlichen Zentrierung entsprechend genauem Innendurchmesser vorgesehen ist. In vorteilhafter Weise besitzt jede der Schalen mindestens zwei Ansätze 3.
Zwecks Verbindung der beiden Schalen 1, 2 werden in die Gewindebohrungen der Ansätze 3 Gewindebolzen 4 mitrechtsgängigem Gewinde eingeklebt, wobei der Aussendurchmesser desselben gleich gross oder kleiner ist als der Innendurchmesser des Gewindes der Gewindebohrungen 6 der Ansätze 3.
In Fig. 2 ist das Bindemittel mit 5 bezeichnet. Als solches kann jede erhärtbare plastische Masse, vorzugsweise aber ein Klebstoff verwendet werden, der mindestens an einer der Klebeflächen haftet, wie dies normalerweise z. B. beim Kleben von Metall aus Polystyrol der Fall ist. Durch das Ausfüllen der Gewindegänge mit Bindemittel entsteht eine formschlüssige Verankerung der Bolzen.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Es ist auch möglich, das Innengewinde der Bohrung rechtsgängig und das Gewinde der Bolzen linksgängig zu wählen.
Ferner kann die Verankerung des Bindemittels durch Wahl verschiedener Steigungen der Gewinde am Bolzen und in der sie aufnehmenden Bohrung erfolgen.
Um durch die erfindungsgemässe Verbindung auch eine genaue Passung der aneinanderzuschliessenden Teile zu erzielen, kann nach Fig. 3 vorgegangen werden. Bei dieser Ausführung ist der Durchmesser d.
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des Bolzens 4 nur um die Passtoleranz kleiner als der Durchmesser d des Gewindeloches 6. Der Bolzen 4 hat ebenso wie im vorangehenden Ausführungsbeispiel ein andersgängiges Gewinde als die Gewindebohrung 6. Bei Einschieben des Bolzens 4 in die Bohrung 6 hat das Gewinde einen Verlauf, wie strichliert dargestellt ist. Es entstehen Berührungspunkte 7 der Gewinde des Bolzens und der Bohrung, die die Passung der zu verbindenden Teile sichern.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Verbinden zweier Teile durch mindestens einen in einander gegenüberliegenden Bohrungen der beiden Teile durch ein Bindemittel festgehaltenen Gewindebolzen, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. die die beiden Teile (l, 2) miteinander verbindenden Bolzen (4) mit Rechtsgewinde und die sie aufnehmenden Bohrungen (6) mit Linksgewinde versehen sind, oder umgekehrt, wobei der Aussendurchmesser des Gewindes der Bolzen (4) gleich oder kleiner als der Innendurchmesser des Gewindes der Bohrungen (6) gewählt ist.
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Device for connecting two parts
The invention relates to a device for connecting two parts by means of at least one threaded bolt held in opposing bores of the two parts by a binding agent. The device is particularly suitable for connecting parts where no abutting surfaces are available for gluing, e.g. B. with housing shells whose butt joints formed by them must not be contaminated by adhesive and at the same time a centering of the two parts to be connected is required. In addition, it is also possible to design the parts to be connected completely identically, which is particularly advantageous for series production.
In a known device for securing the mutual position of assembled components, screws are used which are firmly seated in threaded bores of one component and loosely in bores or slots of the other component, so that the two components can be aligned with one another. If they have now reached the desired position, at least those holes or slots in which the screws are loosely seated are filled with a hardenable plastic. This device is not suitable for connecting housing shells in which the connecting elements should be invisible.
To eliminate this disadvantage, a device of the type mentioned is proposed in which, according to the invention, the bolt or bolts connecting the two parts are provided with a right-hand thread and the bores receiving them are provided with a left-hand thread or vice versa, the outer diameter of the thread of the bolts being the same or smaller than the inner diameter of the thread of the holes is selected.
These and other features of the invention are explained with reference to the drawing, in which an embodiment of a connection produced according to the inventive method is shown.
1 shows a section through part of two housing shells connected to one another according to the method according to the invention, and FIG. 2 shows a section through the connection point of the threaded bolt with one of the housing shells on a larger scale, and FIG. 3 shows a further embodiment.
1 and 2 are the two housing shells to be connected to one another, of which only a part is shown. Both have opposing lugs 3 in which a left-hand thread bore 6 is provided with the required centering according to the exact inner diameter. Each of the shells advantageously has at least two lugs 3.
For the purpose of connecting the two shells 1, 2, threaded bolts 4 with a right-hand thread are glued into the threaded bores of the lugs 3, the outside diameter of which is equal to or smaller than the inside diameter of the thread of the threaded bores 6 of the lugs 3.
In Fig. 2, the binder is denoted by 5. As such, any hardenable plastic mass, but preferably an adhesive can be used which adheres to at least one of the adhesive surfaces, as is normally done, for. B. is the case when bonding metal from polystyrene. Filling the threads with binding agent creates a form-fitting anchoring of the bolts.
The invention is of course not restricted to the exemplary embodiment described. It is also possible to select the internal thread of the hole right-handed and the thread of the bolt left-handed.
Furthermore, the anchoring of the binding agent can be carried out by choosing different pitches of the thread on the bolt and in the hole receiving it.
In order to also achieve an exact fit of the parts to be joined by the connection according to the invention, the procedure shown in FIG. 3 can be used. In this version, the diameter d.
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of the bolt 4 is only smaller than the diameter d of the threaded hole 6 by the fitting tolerance. The bolt 4, as in the previous embodiment, has a different thread than the threaded hole 6. When the bolt 4 is pushed into the hole 6, the thread has a course, as dashed is shown. There are points of contact 7 of the thread of the bolt and the hole, which secure the fit of the parts to be connected.
PATENT CLAIMS:
1. Device for connecting two parts by at least one threaded bolt held in place by a binding agent in opposing bores of the two parts, characterized in that the bolt (4) connecting the two parts (1, 2) with one another has a right-hand thread and they receiving bores (6) are provided with left-hand threads, or vice versa, the outside diameter of the thread of the bolts (4) being selected to be equal to or smaller than the inside diameter of the thread of the bores (6).