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Warnzeichen und Sicherheitseinrichtung bei hydraulischen Bremsen, insbesondere für Kraftfahrzeuge
Die Erfindung betrifft ein Warnzeichen und eine Sicherheitseinrichtung bei hydraulischen Bremsen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei welchen ein. Flüssigkeitsbehälter und ein Schwimmer vorgesehen ist, der den Niveauschwankungen der Flüssigkeit folgt und mittels eines Stössels einen elektrischen Stromkreis schliesst, wenn der Flüssigkeitsstand unter einen vorgegebenen Wert sinkt.
Die schwere Gefahr, die durch den Mangel von Bremsflüssigkeit bei den Bremseinrichtungen der hydraulischen Bremsen von Kraftfahrzeugen besteht, ist wohl bekannt. Dieser Mangel, welcher meistens durch einen plötzlichen Bruch der Rohrleitungen verursacht wird, zeigt sich dann unvermittelt beim Bremsen, die Bremsung gelingt nicht und es können infolgedessen sehr schwere Unfälle geschehen.
Es wurden bereits mehrere Systeme von Warnungseinrichtungen oder von Sicherheitssteuereinrichtungen vorgeschlagen, diese bedienen sich meistens eines elektrischen Stromkreises, welcher von einem Schwimmer geschlossen wird, der sich im Behälter der Bremsflüssigkeit befindet. Wenn sich der elektrische Stromkreis schliesst, bringt er dadurch eine Warnzeicheneinrichtung oder eine Steuereinrichtung in Funktion.
Bei einer bekanntgewordenen Einrichtung dieser Art, die am Kraftstofftank eines Fahrzeuges angeordnet ist, besteht der Nachteil, dass die vom Gang des Fahrzeuges herrührenden Stösse den Schwimmer bald im gleichen, bald im entgegengesetzten Sinne zum hydrostatischen Druck in Schwingungen versetzen.
Diese Schwingungen stören die Tätigkeit der Einrichtung, da sie ein ungewolltes Schliessen des Signalisationskreises bewirken, noch bevor das Niveau im Reservoir die zum Ansprechen der Signalisation erforderliche Veränderung erreicht hat.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, wird bei einem Warnzeichen bzw. einer Sicherheitseinrichtung bei hydraulischen Bremsen, bei welchen ein Flüssigkeitsbehälter und ein Schwimmer vorgesehen ist, der den Niveauschwankungen der Flüssigkeit folgt und mittels eines Stössels einen elektrischen Stromkreis schliesst, wenn der Flüssigkeitsstand unter einen vorgegebenen Wert sinkt, erfindungsgemäss zum Zwecke des Andrücken des Stössels an den Schwimmer eine Feder vorgesehen, deren Kraft etwas geringer ist, als der im entgegengesetzten Sinn wirkende Auftrieb des Schwimmers.
Die Feder verzögert das Ansprechen des Schwimmers, so dass dieser leicht ausgeführt werden kann, was im Hinblick auf die Stösse und dauernden Erschütterungen während der Fahrt von besonderem Vorteil ist. Die Arbeit der Feder ist sehr gemässigt, so dass keine Materialermüdung zu befürchten und die Lebensdauer der Feder praktisch unbeschränkt ist.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen beispielsweise zwei verschiedene Ausführungsarten des Erfindungsgegenstandes dar. Es zeigen die Fig. 1 und 2 zwei senkrechte Achsschnitte von Behältern für Bremsflüssigkeit, welche mit Warnzeicheneinrichtungen gemäss der Erfindung versehen sind.
1 bezeichnet den Behälter (als solcher kann auch der bereits im Kraftfahrzeug vorhandene unverändert Anwendung finden), auf welchem ein Deckel 2 angebracht wird, welcher zugleich als Stütze für die Einrichtung dient. Diese besteht hauptsächlich aus einem Schwimmer 3, welcher in einem kleinen rohrförmigen Gefäss 4 lotrecht verschiebbar ist ; das rohrförmige Gefäss 4 ist am Deckel 2 befestigt und an seinem unteren Ende mit Durchtrittsöffnungen für die Flüssigkeit versehen.
Auf dem Schwimmer ruht ein Stössel 6, welcher durch eine Feder 5 nach unten gedrückt wird und am
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Ende eines Stäbchens 7 befestigt ist, welches durch ein Gehäuse 8, das in einer isolierenden Scheibe 9 eingesetzt ist, hindurchgeht. Die Scheibe 9 ist am Deckel 2 befestigt, das Stäbchen 7 ragt über diesen hervor und trägt an seinem oberen Ende einen Metallknopf 10, der von dem Stäbchen 7 elektrisch isoliert ist : das Stäbchen kann auch aus isolierendem Material angefertigt sein.
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gespeist wird.
Solange der Behälter mit Bremsflüssigkeit vollgefüllt ist, oder die Oberfläche dieser Flüssigkeit we- nigstens über dem durch das Minimum an Sicherheit bestimmten Niveau steht, hält der Schwimmers den
Knopf 10 über die Plättchen 12', 12"gehoben (punktierte Stellung in Fig. l). In diesem Zustand ist die
Einrichtung untätig.
Fällt die Oberfläche der Flüssigkeit unter das festgesetzte Minimum, so tritt zwischen dem Knopf 10 und den Plättchen 12', 12"Kontakt ein und die Signal-Einrichtung wird eingeschaltet.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführung unterscheidet sich von der obenbeschriebenen lediglich durch
Einzelheiten in der Konstruktion. In Fig. 2 sind die Teile, welche denjenigen in Fig. 1 gleich oder gleichbedeutend sind, mit den gleichen Ziffern bezeichnet.
Gemäss dieser zweiten Ausführungsart ruht der Knopf 10 lediglich auf einem Kontaktpl1ittchen 13, welches elastisch ist und an seinem freien Ende auf einem Kontakt 15 aufliegt und dadurch den Stromkreis zwischen den beiden Klemmen ll', 11"schliesst. Auf Grund seiner Elastizität sucht das Plättchen 13 den
Kontakt 14 vom Kontakt 15 zu entfemen, an den er jedoch von der Feder 5 gehalten wird, wenn der
Schwimmer 3 es bei seinem Herabsenken erlaubt.
Es ist zweckmässig, diese Einrichtung, welche über dem Deckel 2 angebracht ist, ihrerseits durch eine Haube 16 zu schlitzen, für die durchsichtiges Material vorzuziehen ist, so dass der Fahrer des Kraftfahrzeugs leicht die Stellung des Knopfes 10 prüfen und wahrnehmen kann, ob die Oberfläche der Flüssig- keit sich dem Minimum nähert, und so in der Lage ist, einzuschreiten, noch bevor die Signaleinrichtung in Tätigkeit tritt.