<Desc/Clms Page number 1>
Teigteilmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Teigteilmaschine mitTeigumfassungsring und mit einem gegen- über dem Maschinengestell um eine horizontale Schwenkachse umklappbaren und in der Gebrauchsstellung festlegbaren Bügel, der eine Pressplatte und einen Messerstern mit deren Antrieb aufnimmt, wobei die Schwenkachse in der Schwerachse des Bügels nebst seinen Teilen liegt.
Eine derartige bekannte Maschine besitzt einen Ständer mit Bohrungen, in denen Zapfen gelagert sind, die in Bohrungen eines Bügels eingreifen und als in der Schwerachse des Bügels liegende Schwenkachsen desselben dienen. Zur Festlegung des Bügels in der Arbeitslage und in einer verschwenkten Reinigungslage dienen im Ständer vorgesehene Bohrungen, in die ein Vorstecker zum Festlegen des Bügels einsteckbar ist. In der Gebrauchsstellung durchdringt dabei der Vorstecker sowohl den Ständer wie auch den Bügel. In der verschwenkten Lage des Bügels ist der Vorstecker lediglich so im Ständer vorgesehen, dass sich der Bügel auf dem frei hervorragenden Ende des Vorsteckers abstützen kann. Der Nachteil dieser Vorrichtung besteht nun darin, dass zum Schwenken des Bügels ein Teil des Bügels von Hand aus in die entsprechende Lage gedrückt oder gezogen werden muss.
Dabei hat sich ergeben, dass, insbesondere wenn am unteren Teil des Bügels bzw. der Zubehörteile des Bügels angefasst wird, die Finger zwischen dem Bügel und dem unterhalb desselben angeordneten Teigumfassungsring eingeklemmt bzw. abgeschert werden.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, dass eine am Bügel vorgesehene Anlenkung einer durch ein im Maschinenuntergestell angeordnetes Triebwerk bewegte Schwenkstange von der Schwenkachse des Bügels einen Abstand hat, der etwa gleich dem durch das Triebwerk erzielbaren Bewegungsweg des Anlenkpunktes der Schwenkstange im Triebwerk ist, das in seiner einen Endstellung über die Schwenkstange den Bügel in eine Gebrauchsstellung zieht und in seiner andern Endstellung den Bügel um etwa 900 kippt.
Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass einVerschwenken des Bügels durch sein Anfassen von Hand nicht erforderlich ist, sondern dass vielmehr durch das Triebwerk die Verschwenkung des Bügels erfolgt. Dabei ist der Bügel über die Schwenkstange mit dem Triebwerk derart kombiniert, dass der Bügel mit seinen Teilen aus der Gebrauchsstellung in die Reinigungsstellung bzw. umgekehrt zwangsweise verbracht wird.
Zwecks günstiger Handhabung der Vorrichtung ist eine Handhabe des Triebwerkes in Handhöhe vorgesehen, wobei das Triebwerk aus einer an sich bekannten, am Maschinengestell gelagerten Welle mit an der Schwenkstange angelenkter Kurbel mit Handhebel besteht.
An einer Maschine, bei der in Ruhestellung des Bügels eine Auflagefläche des Bügels auf einer Gegenfläche des Maschinenuntergestells aufliegt, wird die Erfindung derart ausgeführt, dass die Kurbel in der oberen und/oder unteren Stellung der Schwenkstange mit dieser kniehebelartig zusammenwirkt, wobei die Schwenkstange an mindestens einem verstellbaren Anschlag bei ihren beiden Endstellungen nach Überschreiten des Totpunktes der Kurbel anliegen kann. Hiedurch ist eine si chere Befestigung des Bügels in der Gebrauchsstellung bzw. in der Reinigungsstellung gegeben. Dabei kann der Anschlag als verstellbare An- schlagsehraube vorgesehen sein.
Eine besonders günstige Ausführungsform ergibt sich daraus, dass das beim Kurbelantrieb angreifende Ende der Schwenkstange so gebogen ist, dass dieses Ende nach dem Überschreiten der Totpunktlage der Kurbel diese teilweise umfasst.
<Desc/Clms Page number 2>
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass der zur Bewegung der Kurbel dienende Handhebel bei in Arbeitsstellung befindlichem Bügel so steh, dass das Haudhebelgewich ins Schliesssinne wirkt.
Vorteilhafterweise wird die Erfindung an einer Teigteil- und Wirlonaschine mit dem Bügel angewendet, der neben derPressplatte und dem Messerstern mit Getriebe auch den mit diecom gettiebemässig verbundenen Teigumfassungsting aufnimmt, wobei die Teile über einen am Untergestell befindlichen Motor
EMI2.1
AuflageflSchenGetriebe mit Motor, angetrieben sind. Im Untergestell befinden sich Anschläge 12, 13, die ab Anlage für die Stangen 10,11 dienen. Am Bügel 5 sind ferner Schutzhauben 14, 15 und ein Messerstern, Teigumfassungsring und eine Pressplatte, zusammen mit 16 bezeichnet, beweglich angeeMESt.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung besitzt eine Schwenkstange 17, die über einen Zapfen 18 mit dem Bügel 5 drehbar verbunden ist. Das zU diesem Drehpunkt 18 entgegengesetzte Bade 19 der Schwenkstaage
EMI2.2
bel 23 und der zugehörige Wellenstumpf liegen ausserhalb der Maschine, wie such aus der Fig. 3 ersichtlich ist.
Die Arbeitsweise ist folgende :
EMI2.3
23 inTragbockes 2 fest aufliegt. Dabei steht der Handhebel 23 derart, dass er in Schliessrichtung auf die kniehebelartige Verschlussstellung von Kurbel 21 und Schwenkstange 17 durch sein eigenes Gewicht wirkt. Beim Schwenken des Handhebels 23 In Richtung eines Pfeiles 27 wird die Kurbol 21 derart bewegt, dass
EMI2.4
dieser Stellung wird dey Bügel durch die StrecklageSchwenkstange 17 mit der Kurbel 21 gehalten. Die Rückbewegung des Bügels 5 erfolgt durch Drehen der Kurbel 23 in Richtung eines Pfeiles 28.
Um die Lage nach Fig. 1 zu sichern und ein Weiterdrehen, der Kurbel 21 zu verhindern. Ist am Maschinenuntergestell 1 ein Anschlag 29 vorgesehen, gegen den sich die Schwenhstange 17 in dieser Stellung anlegt. Dieser Anschlag 29 kann als Stellschraube ausgebildet sein. Die Lage der Schwenkstange 17
EMI2.5
SO MaPressplatten-Führungsstangeeingreift.
Ist der Schieber in Sperrstellung, so kann bei gekipptem Bügel der Teigumfassungsring abwärts durch
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1