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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Springen, mit einer luftundurchlässigen Plane, mit einem auf dem Boden festlegbaren Niederhalter für den Rand der Plane, mit einem unterhalb der Plane mündenden Luftzuführrohr, und mit einem Gebläse.
Derartige Einrichtungen, auch Hüpfpolster genannt, weisen beispielsweise eine Grösse zwischen 6 mal 8 Metern und 12 mal 15 Metern auf. Da der die Plane hochwölbende Luftpolster mittels des Gebläses aufrechterhalten wird, muss die Plane gegenüber dem Untergrund nur im wesentlichen dicht sein. Derartige Einrichtungen sind wind- und wetterfest, sodass sie sich zur Anordnung im Freien eignen. Hiefür werden auf einem Betonrahmenfundament Rahmenbalken befestigt, an denen mittels Klemmleiste der Planenrand fixiert wird, der bevorzugt einen Randwulst aufweist. Eine Kiesschüttung od. dgl. fasst die Einrichtung ein und bildet den Übergang zum umgebenden Boden.
Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, eine derartige Einrichtung von Fundamenten unabhängig zu machen, sodass sie auf beliebigem Untergrund jederzeit aufbaubar und wieder entfembar ist.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der Niederhalter des Randes der Plane einen auf dem Boden auflegbaren Rahmen aufweist, der mit inneren Verstrebungen versehen und mit einer Zusatzmasse beschwerbar ist.
Bei ausreichend hohem Gewicht der innen versteiften Springeinrichtung ist ein ortsfestes Fundament unnötig, sodass die erfindungsgemässe Einrichtung je nach Bedarf aufgebaut, abgebaut und an einen anderen Ort verlegt werden kann. Als beschwerende Zusatzmasse eignet sich insbesondere Sand, Kies oder ähnliches trockenes Schüttmaterial, wobei der Rahmen vorzugsweise mit mindestens einer mit dem Schüttmaterial befüllbare Rinne versehen ist.
Der Rahmen kann auch langgestreckte flache Behälter aufweisen, die mit Wasser befüllbar sind. Weiters sind als Zusatzmasse auch Betonplatten od. dgl. einsetzbar, die auf Rahmenteile aufsetzbar sind.
Nachstehend wird nun die Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein.
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Die Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine Springeinrichtung, die Fig. 2 eine Draufsicht auf den Rahmen der Springeinrichtung, die Fig. 3 vergrössert einen Eckbereich der Fig. 2, und die Fig. 4 und 5 zeigen Vertikalschnitte durch einen Rahmentell zweier abgewandelter Ausführungen.
Eine erfindungsgemässe Einnchtung zum Springen, insbesondere als Hüpfpolster für Kinder, weist eine luftundurchlässige Plane 3 aus einer entsprechenden Folie, einem dichten Gewebe od. dgl., auf, die mit einem verdickten Rand 4 (Fig. 4) versehen ist. Die Plane ist im wesentlichen quadratisch oder rechteckig und mit ihrem Rand 4 zwischen Rahmenbalken 14 und Klemmleiste 15 gehalten. Die Rahmenbalken 14 sind durch innere Verstrebungen 16 versteift, die in beliebiger Zahl und Lage (längs, quer, diagonal usw. ) vorgesehen sind.
Wie aus Fig. 3 im Detail ersichtlich, sind die Rahmenbalken 14 auf flachen auf dem Boden 1 aufliegenden Bügeln 9 mit hochstehenden Endteilen 12 angeordnet, und an den Bügeln 9 insbesondere befestigt. Zumindest ausserhalb der Rahmenbalken 14 liegen Bodenbretter 10 oder Platten auf den Bügeln 9, deren äussere, hochstehende Endteile 12 vertikale Begrenzungsbretter 11 stützen. Die Bretter 10 und 11 sowie die Rahmenbalken 14 bilden eine Rinne 8, die mit einem Schüttmatenal, z. B. Kies od. dgl., gefüllt ist. Innerhalb der Rahmenbalken 14 ist eine weitere, schmälere Rinne 8 aus vertikalen Begrenzungsbrettem 13 und Bodenbrettem 10 gebildet, die beispielsweise mit Sand od. dgl. gefüllt ist.
Auf den Bodenbrettem 10 kann ein Vlies oder eine Folie vorgesehen sein, sodass das Schüttmaterial nicht durch eventuelle Fugen zwischen den Brettern 10 ausfliessen kann.
Insbesondere die innere Rinne 8 kann auch durch Rinnenelemente aus Blech oder Kunststoff gebildet sein, die auf die Bügel 9 aufgelegt sind. Falls erforderlich, kann der Rahmen 2 mit einigen Nägeln, Erdankem 18 od. dgl. auf dem Untergrund (Erdboden, Asphalt, usw. ) fixiert werden.
In der Ausführung nach Fig. 5 sind als Zusatzmasse 7 Betonplatten 20 innerhalb der Rahmenbalken 14 vorgesehen, sodass eine äussere Beschwerung mit Zusatzmasse 7 nicht erforderlich ist.
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Unterhalb der Plane 3 wird ein geringer Luftüberdruck erzeugt und aufrechterhalten, wobei die Luft über ein Luftzuführrohr 5 (Fig. 1) von aussen in den Luftpolsterraum 6 eingeblasen wird. Das Rohr 5 ist an ein nicht gezeigtes Gebläse angeschlossen, das bei Verwendung der Springeinrichtung dauernd läuft, um nicht zu vermeidende Luftverluste auszugleichen. Die Plane 3 ist aus einem luftundurchlässigen Material und, wie die Fig. 4 und 5 zeigen, kann zur Abdichtung des Rahmens 2 eine Dichtfolie 19 zusätzlich vorgesehen sein.