AT219101B - Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, zur Anschaltung von Teilnehmerleitungen an einen Fernsprechauftragsdienst - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, zur Anschaltung von Teilnehmerleitungen an einen Fernsprechauftragsdienst

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AT219101B
AT219101B AT335760A AT335760A AT219101B AT 219101 B AT219101 B AT 219101B AT 335760 A AT335760 A AT 335760A AT 335760 A AT335760 A AT 335760A AT 219101 B AT219101 B AT 219101B
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   Schaltungsanordnung für   Fernmeldeanlaqen.   insbesondere   Fernsprechanlagen,   zur Anschaltung von Teilnehmerleitungen an einen Fernsprechauftragsdienst 
Die Erfindung betrifft die Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst. 



   Für die Umleitung von Anrufe, u. zw. zu einer andern Sprechstelle oder zum Fernsprechauftrags- dienst sind folgende Möglichkeiten bekannt :
1. Durch die Aufstellung eines Fernsprechers mit Erdtaste beim Teilnehmer, der die Anrufumschal- tung wünscht, und durch Verdrahtung des letzten Drehschrittes seines Vorwählers ist es dem Teilnehmer möglich, durch Drücken der Erdtaste die Umschaltung vorzunehmen. Das erneute Drücken der Taste hebt die Umschaltung wieder auf (s. hiezu deutsche Auslegeschrift   Nr. 1016767).   



   Diese Anordnung erfordert einen Fernsprecher mit Erdtaste, sowie eine zusätzliche Ader. 



   2. Der Teilnehmer beantragt die Anrufumschaltung im Amt mit Angabe der Zeit für den Beginn und die Beendigung der Umschaltung. Durch Stecken eines Trennsteckverteilers wird die Umschaltung in dem angegebenen Zeitraum bewirkt (s. hiezu deutsche Patentschrift   Nr.1007381).   



   Bei dieser Lösung ist der Einsatz von besonderem Personal notwendig. Ausserdem kann bei unbesetzter Wählervermittlungsstelle die Umschaltung nicht jederzeit,   d. h.   zu dem vom Teilnehmer gewünschten Zeitpunkt vorgenommen werden. Dadurch kann der Fall eintreten, dass die Anschaltung an den   Fernsprech-   auftragsdienst bereits ausgeführt wird, wenn der Teilnehmer noch an seinem Anschluss erreichbar ist, und die Abschaltung vom Fernsprechauftragsdienst schon, bevor der Teilnehmer wieder zu seinem Anschlussort zurückgekehrt ist. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass sich der Teilnehmer im voraus für die Zeitdauer der Umschaltung entschliessen muss. 



   3. Der Teilnehmeranschluss wird durch Trennsteckverteiler für die Anrufumschaltung vorbereitet, so dass nach Aufforderung beim Fernsprechauftragsdienst die Beamtin diesen Teilnehmer über besondere Wahlstufen anwählen und durch Aussenden eines besonderen Schaltkennzeichens an den Fernsprechauftragsdienst anschalten kann. Der Teilnehmer ist trotzdem in der Lage, den Anruf jederzeit selbst abzufragen (Parallelschaltung). Die Abschaltung vom Fernsprechauftragsdienst erfolgt ebenso wie bei der Anschaltung durch Anwahl über besondere Wahlstufen und Aussenden eines besonderen Schaltkennzeichens durch die Fernsprechauftragsdienst-Beamtin es. hiezu deutsche Patentschrift Nr.   1007381).   



   Bei dieser Ausführungsform sind besondere Wahlstufen erforderlich ; ausserdem muss die Fernsprechauf-   tragsdienst-Beamtin besondere Umschaltkennzeichen,   z. B. 11 Impulse aussenden. Ferner ist nicht verhindert, dass die Beamtin Gespräch mithören kann, die der Teilnehmer selbst entgegennimmt. 



   4. Der Teilnehmer erhält auf Antrag durch Verdrahtungsänderung Zugang zu besonderen Dienstgrup-   penwählern.   Ausserdem wird sein Fernsprecher ausgetauscht und er erhält einen mit Erdtaste. Um sich an den Fernsprechauftragsdienst anzuschalten, wählt er eine Kennzahl. Die Abschaltung erfolgt durch Erdtastendruck   (s.   hiezu deutsche Patentschrift Nr. 969865). 



   Diese Anordnung erfordert einen Fernsprecher mit Erdtaste, eine dritte Ader für die Anschlussleitung, sowie besondere   Wáhlerstrassen,   über die der Teilnehmer den Fernsprechauftragsdienst erreichen kann. 



   5. Mit einem Trennsteckverteiler wird der Teilnehmeranschluss für die Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes vorbereitet. Nach Wahl einer Kennzahl erfolgt die Umschaltung, nach Wahl der gleichen oder einer andern Kennzahl die Abschaltung (s. hiezu deutsche Patentschrift Nr. 969865). Je nach Anzahl 

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 der gleichzeitig den Fernsprechauftragsdienst beantragenden Teilnehmer muss eine entsprechende Anzahl von Rufnummern-Kennziffern vorgesehen werden, wodurch sich die Anzahl der Leitungswähler stark er-   höht.   



   Diese oben beschriebenen Mängel der bekannten Anordnungen werden gemäss der Erfindung dadurch   i vermieden, dass   eine an sich vorhandene, durch die Fernsprechauftragsdienst-Beamtin nach Aufforderung   des die Anschaltung wunschenden   Teilnehmers steuerbare und zur selbsttätigen Auslösung bestehender Ver-   bindungswege   dienende Zeitschalteeinrichtung (Freischalteeinrichtung FE) mit den vor dem zur Anschal- tung des Fernsprechauftragsdienstes vorgesehenen Vorwählerausgang liegenden Ausgängen, insbesondere den Schritten 1-9 des vom Teilnehmer belegten   Voiwählers,   verdrahtet ist, so dass sie zur Steuerung die- ) ses Vorwählers auf den Schritt, an welchem der Fernsprechauftragsdienst angeschlossen ist, dient. 



   Darüber hinaus bringt die Erfindung den Vorteil, dass die Fernsprechauftragsdienst-Beamtin entlastet wird. Während bei den bisherigen Anordnungen jeder Anruf von der Fernsprechauftragsdienst-Beamtin be-   antwortet wurde,   wird dem anrufenden Teilnehmer, gemäss der Erfindung, eine gespeicherte Ansage zu
Gehör gebracht, und es ist ihm dann freigestellt, durch einen 2. Anruf bei der Fernsprechauftragsdienst-
Bsamtin Näheres zu erfahren. In vielen Fällen wird er auf diesen 2. Anruf verzichten. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der Teilnehmer, der die Anschaltung an den
Fernsprechauftragsdienst wünscht, nach der Benachrichtigung des Fernsprechauftragsdienstes den zu die-   sem hergestellten Verbindungsweg auslöst   und neuerdings seinen Vorwähler belegt. Dadurch wird erreicht, dass die Freischalteeinrichtung nach Erreichen des belegten Vorwähler-Ausganges das zur selbsttätigen
Weiterschaltung des Vorwählers auf den Fernsprechauftragsdienst-Ausgang notwendige Kriterium geben kann. 



   Die Freischalteeinrichtung kann nur von der Fernsprechauftragsdienst-Beamtin belegt werden. 



   Da für die Freischaltung des Vorwählers jeweils nur zwei Wählerausgänge in der Freischalteeinrich- tung benötigt werden, können bei Verwendung eines vierarmigen Wählers pro   Wählerschritt   zwei Vor-   wähler-Ausgänge   angeschlossen werden. Für die Fernsprechauftragsdienst-Anschaltung wird entweder ge-   mäss einem ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1-3a,   3b) ein Anrufsucher mit zugehörigem Relaissatz FAD-AS oder gemäss einem zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 1, 2a, 2b und 4a, 4b) ein fest zugeordneter Fernsprech-   auftragsdienst-Relais-Zusatz   FAD-Z vorgesehen. 



   Ausserdem kann der Teilnehmer, der die. Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst beantragt hat, die Anschaltung selbst kontrollieren, indem er solange wartet, bis er das Fernsprechauftragsdienst-Zeichen (z. B. Morsebuchstabe t) bzw. die Fernsprechauftragsdienst-Ansage hört. 



   Der Teilnehmer kann die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst jederzeit selbst beenden, wozu er den Handapparat abhebt. Die Abschaltung vom Fernsprechauftragsdienst wird ihm durch Ertönen des
Amtszeichens signalisiert. 



   Die erfindungsgemässe Schaltung lässt sich auch auf das Gebiet der Bescheiderteilungen, durch beson- dere Ansagehinweise z. B. 



   1. Der Anschluss besteht nicht mehr,
2. der Anschluss ist vorübergehend ausser Betrieb,
3. der Teilnehmer hat eine andere Rufnummer, ausdehnen. Dies wird besonders dann vorteilhaft, wenn der   zunächststufenweise eingeführte Fernsprech-   auftragsdienst allen Teilnehmern zur Verfügung steht. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert   11.   zw. zeigen
Fig.   l   ein Übersichtsschaltbild, aus dem die funktionelle Zusammenschaltung der Anordnung gemäss der
Erfindung ersichtlich ist, die Fig. 2a, 2b die besonderen Merkmale der Freischalteeinrichtung FE, in der alle nicht zur Erklärung der Erfindung erforderlichen Schaltungseinzelheiten weggelassen worden sind. 



   Die Fig.   3a,   3b und 4a. 4b stellen Schaltungseinzelheiten für die Anschaltung an den Fernsprechauf- tragsdienst dar,   u. zw.   einerseits über   Fernsprechauftragsdienst-Anrufsucher FAD-AS   und anderseits über einen Fernsprechauftragsdienst-Relais-Zusatz FAD-Z. 



     Fig. l : Beantragt   ein Teilnehmer A, C oder D das erstemal die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst. so wird die Blankverdrahtung des   für die Fernsprechauftragsdienst-Anschaltung   vorgesehenen   Vorwählerausganges,   in den Ausführungsbeispielen sei es der 10. Ausgang, aufgehoben. Dieser   Wäh1eraus-   gang wird mit den Einrichtungen für die Anschaltung der Fernsprechauftragsdienst-Ansage verbunden. Die Anschaltung kann über einen Fernsprechauftragsdienst-Anrufsucher FAD-AS oder über einen Fernsprechauftragsdienst-Relais-Zusatz FAD-Z erfolgen.

   Ausserdem werden die vor dem für die Fernsprechauftragsdienst-Anschaltung vorgesehenen Ausgang liegenden Ausgänge, in den Ausführungsbeispielen seien es die   Ausgänge 1- 9.   mit den Wählerausgängen des Drehwählers DW1 der Freischalteeinrichtung FE verdrahtet. 

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 Hiemit ist der Teilnehmer A, C oder D für die eigentliche Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst vorbereitet. Die Verdrahtungsänderung kann nach dem ersten Begehren der Fernsprechauftragsdienst-Anschaltung dauernd bestehen bleiben, so dass der Teilnehmer A, C oder D zu jedem gewünschten Zeitpunkt kurzfristig an den Fernsprechauftragsdienst angeschaltet werden kann.

   Diese eigentliche Anschaltung geschieht folgendermassen : Der Teilnehmer A wird von der Fernsprechauftragsdienst-Beamtin nach Entgegennahme des Auftrags aufgefordert, die Verbindung auszulösen   (z. B.   durch Einhängen des Handapparates) und sofort wieder seinen Vorwähler zu belegen (z. B. durch erneutes Abheben des Handapparates). 



   Fig. 2a, 2b : Inzwischen wählt die Fernsprechauftragsdienst-Beamtin eine Freischalteeinrichtung FE in 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
Mit   Kontakt12-tr wird   die c-Ader durchgeschaltet und das Prüfrelais im Leitungswähler findet einen Aufprüfweg über das Relais C in der Freischalteeinrichtung FE. Das Relais C in der Freischalteeinrichtung FE spricht an und schliesst die Kontakte   13c und 14c,   wodurch das Relais S anspricht : 
2. +, SI, 15ab, 13c,   a-Ader, Leitungswähler, b-Ader, 14c, 16ab, Sn,-.   



  Mit dieser schaltungstechnischen Sicherung ist eine unberechtigte Belegung der Freischalteeinrichtung FE durch einen Teilnehmer verhindert. Die Fernsprechauftragsdienst-Beamtin hört die Fernsprechauftrags-   dienst-Ansage,   die über den Kontakt 17c und über die dritte Wicklung des Relais SIII induktiv angeschaltet wird. 



   Über Kontakt 18s wird das Relais H an den Zehnsekundenschalter der Impulseinrichtung (z. B. Ruf- und Signalmaschine) angeschaltet und in regelmässigem Abstand erregt. Sein Kontakt 19h schaltet den Dreh-   magnetenDl   der Freischalteeinrichtung   FE   an Spannung und damit den Drehwähler DW1 in regelmässigen Abständen weiter. Die Fortschalteeinrichtung ist in Fig. 2a, 2b stark vereinfacht dargestellt. Es soll auch in der Beschreibung nicht weiter auf die Fortschaltung und Stillsetzung des Drehwählers DW1 der Freischalteeinrichtung FE eingegangen werden. 



   Bei Anlaufen des   Wählens   öffnen die Kontakte 15ab und 16ab und schalten die Fernsprechauftrags-   dienst-Ansage   von der Sprechleitung ab (Relais Ab nicht dargestellt). 



   Wie bereits beschrieben, sind die Ausgänge des   Drehwählers   DW1 der Freischalteeinrichtung FE mit den   Vorwähler-Ausgängen   verbunden. Pro Drehschritt sind zwei Vorwähler-Ausgänge angeschlossen. Da 
 EMI3.3 
 richtung FE beim Erreichen des Drehschrittes, an dem der   Vorwáh1erausgang   angeschlossen ist, auf den sich der Vorwähler VW1 des Teilnehmers A eingestellt hat, folgenden Stromkreis : 
3. +, Fl,   20G1.     21tl,   b-Arm, c-Arm VW1,   Prüfrelais T3, VW1,-.   



  Ausserdem wird über den   a-Arm   des   Drehwählers   DW1 das Relais F2 erregt, da der I.   Gruppenwäh1er   I. GW zwar belegt, aber nicht durch nachfolgende Wahl eingestellt worden ist. 



   4. +, 22k (Kopfkontakt), a-Arm.   F2,-.   
 EMI3.4 
 b-Arm des   Drehwählers   DW1 an das   Priifrelais   T3 des Vorwählers VWI gibt, so dass letzteres abfällt und den   Vorwähler VW1   um einen Schritt, bei besetzten Drehschritten um mehrere Schritte weiterschaltet. 



  Danach wird das Prüfrelais T3 im   Vorwärmer   VW1 durch Erdpotential im freien Gruppenwähler wieder erregt, bis der Drehwähler DW1 der Freischalteeinrichtung FE nach Erreichen des nächsten Drehschrittes wiederum Minuspotential an den erreichten Vorwählerausgang anlegt und den Vorwähler VW1 auf diese Weise jeweils von Drehschritt zu Drehschritt weiterschaltet. Das geschieht so lange, bis der Vorwähler VW1 den 10. Drehschritt erreicht hat. Dieser Ausgang ist nicht mehr mit der Freischalteeinrichtung FE verdrahtet. 

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Um es zu ermöglichen, sowohl auf Erdpotential als auch auf Minus-Potential aufzuprüfen, wird den veränderten Spannungsverhältnissen dadurch Rechnung getragen, dass im zweiten Aufprüfweg (d-Arm des 
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 antential gelegt wird.

   In beiden Fällen kann also die Erregung des   Prüfrelais   (T3 bzw. T4) im Vorwähler VW1 bzw. VW2 und damit die Weiterschaltung des Vorwählers VW1 bzw. VW2 nur dann erfolgen, wenn die Relais FI und F2 bzw. FU und F12 ansprechen. 



   Um die Darstellung zu konzentrieren, wurden in Fig. 2a, 2b I. Gruppenwähler zweier verschiedener Systeme an einen Drehschritt des Drehwählers   DW1   in der Freischalteeinrichtung FE angeschaltet. 



   Fig. 3a,   3b :   Sobald der   Vorwärmer   VW1 des Teilnehmers A mit Hilfe der Freischalteeinrichtung FE auf 
 EMI4.2 
 
DrehschrittVorwählers VW1 auf die Wicklung Ides Relais An und Kontakt 26tv im   Vorwähler-Relais-Zusatz VW1.   2-Z. 



  Dieser Zusatz besteht aus einem Relais An und wird pro zwei Vorwähler eingesetzt. Über die Kontakte   27an.   28 tvund 29p wird der Drehmagnet D3 des Anrufsuchers AS an den Relais-Unterbrecher RU angeschaltet und somit der Anrufsucher AS in Bewegung gesetzt. Der Dreharm des Anrufsuchers AS prüft mit dem Relais P den Teilnehmeranschluss aus. Relais T3 und P sprechen   an :     5.-, T3, c-Arm das VW1, Anll, d-Aim   des AS, 30G1, PII, PI,   31tv, +.   



  Durch Öffnen des Kontaktes 29p wird   der Ansprechkreis für   den Drehmagnet D3 unterbrochen und durch Schliessen des Kontaktes 32p   der Relaisunterbrecher RU   zum nächsten freien. Fernsprechauftragsdienst-Anrufsucher umgeschaltet. Die Zahl der   Fernsprechauftragsdienst- Anrufsucher richtet   sich nach dem Bedarf   an Fernsprechauftragsdienst-Schaltungen. Im Vorwähler-Zusatz VW1,   2-Z ist über den d-Arm des Anrufsuchers AS eine Gegenwicklung des Relais An unter Strom gebracht worden. Der Anker des Relais An geht in die Ruhelage. Die Kontakte 33p und 34p schalten die Sprechadern bis zum Teilnehmer A durch.

   Dadurch wird das Relais St über die Teilnehmerschleife erregt und es schaltet mit Kontakt 35st über die   Wicklung IIderFernsprechauftragsdienst-Ansage induktiv   auf die Sprechadern. Mit den Kontakten 36st und 37p zieht das Relais X an. Nachdem der Teilnehmer durch Anhören der Fernsprechauftragsdienst - Ansage die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst kontrolliert hat, hängt er seinen Handapparat ein und unterbricht dadurch den Stromkreis für das Relais St. Der Kontakt   39st   gibt das Relais X wieder frei, das   a'-   lerdings verzögert abfällt, und bringt mit Kontakt 38x das Relais Y unter Strom. Das Relais Ybindetsich über seinen Kontakt 40y.

   In der Wartestellung des Fernsprechauftragsdienst-Anrufsuchers   FAb-AS   bleiben die Relais P und Y erregt. 
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 legt worden ist, eine Aufprüfspannung über den   c-Arm   des Anrufsuchers AS. Kontakt 42y und Relais Cl vor, welches anspricht. Der Kontakt   43cl   bereitet den Stromkreis für das Relais Cr vor, das mit der fünften 10-Sekunden-Phase anspricht und sich über die Kontakte 44cr und   45cl   (Wicklung I) hält. Der Kon-   takt46cr bereitet   den Stromkreis für das Relais C2 vor, das mit der vierten 10-Sekunden-Phase anspricht und sich über Kontakt 47c2 (Wicklung III) hält. Der Kontakt 48cr wurde bei Ansprechen des Relais Cr aufgetrennt und der Kontakt 49cr geschlossen.

   Bei Ansprechen des Relais C2 wurden die Kontakte 50c2 und 51c2 aufgetrennt, sowie 52c2und 53c2geschlossen, wodurch anstatt Relais St das Relais Dr an die Sprechadern geschaltet wird. Ausserdem wurden bei Ansprechen des Relais Cl die Kontakte   54c1,   55cl und   56cl   aufgetrennt und Kontakt   57cl   geschlossen. Damit wird über die Wicklung   1I   des Relais Dr die Fernsprech-   auftragsdienst-Ansage induktiv   auf die Sprechadern geschaltet. 



   Über die dritte 10-Sekunden-Phase wird die Haltewicklung (Wicklung III) des Relais C2 jede zehnte Sekunde kurzgeschlossen, wodurch die Kontakte dos Relais C2 in die Ruhelage zurückkehren. Mit der vier-   tenlO-Sekunden-PhasesprichtdasRelais'C2 wieder an. Damit wird jede zehnte Sekunde eine Sekundelang    die Drossel Dr durch Öffnen der Kontakte 51c2 und 52c2 zur Vermeidung von Selbstblockadefällen von der Sprechleitung abgeschaltet. Sobald der anrufende Teilnehmer B die Verbindung freigibt, werden die Relais Cl, Cr und C2 stromlos. Der Fernsprechauftragsdienst-Anrufsucher FAD-AS ist für den nächsten ankommenden Anruf wieder bereit. 



   Wünscht der Teilnehmer A die Beendigung der Fernsprechauftragsdienst-Anschaltung, so hängt er sei-   nen Handapparat aus und bringt über   die Teilnehmerschleife das Relais St im   Femspr6chauftragsdienst-An-   

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 rufsucher FAD-AS unter Strom. Mit Kontakten 36st und 37p spricht das X Relais an. Ausserdem wird über die Kontakte 58x, 59st und 60y das Relais Tv erregt und nimmt mit seinem Kontakt 31tv die Erde von dem Relais P. Relais Y fällt verzögert ab, da durch Öffnen des Kontaktes 39st sein Erregungskreis unterbrochen wird. Das Relais P unterbricht bei seinem Abfall durch Öffnen der Kontakte 33p und 34p die a-b-Leitung. 
 EMI5.1 
 brochen. Auch die Relais St und Tv werden stromlos. 



   Im VorwÅahler-Zusatz   VW1,   2-Z werden beide Wicklungen des Relais An erdfrei, während die Kon- takte 26tv und 31tv vorübergehend bei Ansprechen des Relais Tv geöffnet wurden. Das Relais T3 im Vor-   wähler   VW1 wird gleichfalls stromlos und schaltet über seine Kontakte 61t3 und 62t3 das Relais R im Vorwähler VW1 ein. Der Vorwähler VW1 dreht und sucht sich einen freien   I.   Gruppenwähler. Der Teilneh- mer A hört das Amtszeichen. 



     Esist ratsam, durch Einbau eines zeitabhängigen Relais (z. B.   Thermorelais) die Abschaltung des Fern- sprechauftragsdienstes zu verzögern um zu verhindern, dass sie nicht bereits schon durch versehentliches
Abheben des Handapparates, oder durch durch andere Umstände bewirkten Kurzschluss der Sprechadern eintritt. 



   Geschieht die Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes gemäss einem zweiten Ausführungsbeispiel 
 EMI5.2 
    4a. 4b) überwähler   VW3 nach Erreichen des 10. Drehschrittes   an ;   
8.-, T5, c-Arm des VW3, 63G1,   64Wi,   65th, +. 



  Mit den Kontakten 66t5 und 67t5 wird über die Teilnehmerschleife und die Kontakte 68ct und 69ct das Relais Sv eingeschaltet. Relais A spricht im selben Stromkreis   an, und verzögert   das Relais Th. Kontakt 70 sv schliesst das Fernsprechauftragsdienst-Zeichen an, das über die zweite Wicklung des   Relais Sv induk-   tiv auf die Sprechadern übertragen wird. Nachdem der Teilnehmer D das Fernsprechauftragsdienst-Zeichen gehört hat, hängt er seinen Handapparat ein. 



   Bei ankommendem Anruf findet der Leitungswähler folgenden   Prüf weg :   
9. c-Arm des LW, 71Wi, 72G1, 73ct, 74a, c-Arm des VW3,   T5, -.   



  Mit der ersten Rufstromaussendung spricht über den Kondensator 75Co das Relais Ct an, dem der Gleichrichter 76G1 parallelgeschaltet ist. Das Relais Ct hält sich nach Öffnen des Kontaktes 73ct. Mit Kontak- 
 EMI5.3 
 angeschaltet. Jede 10. Sekunde spricht das Relais   Ab1   an und schaltet durch Öffnen der Kontakte   79aM.   und 80abl die Sprechleitung spannung-un erdfrei, um bei   Gespráchsschluss   Selbstblockadefälle zu verhindern. Bei Freigabe des Leitungswählers durch den anrufenden Teilnehmer wird das Relais Ct in der cLeitung im Fernsprechauftragsdienst-Zusatz FAD-Z stromlos, wodurch die Ausgangsstellung für weitere Anrufe wieder hergestellt ist. 



   Wünscht der Teilnehmer D die Beendigung seiner Fernsprechauftragsdienst- Anschaltung, so hebt er den Handapparat ab und wartet solange, bis in seinem Hörer nach zirka   20 - 30   sec das Fernsprechauftragsdienst-Zeichen ab-und das Amtszeichen angeschaltet wird. Dies geschieht durch Erwärmen des Thermorelais Th, das nach Ansprechen durch Öffnen seines Kontaktes 65th die Erregung des   Prüfrelais   T5 des Vorwählers VW3 unterbricht. Der   Vorwärmer   VW3 dreht von dem 10. Drehschritt aus weiter und sucht einen freien I. Gruppenwähler. 



   Soll an Stelle der Fernsprechauftragsdienst-Ansage eine Bescheiddienstansage angeschaltet werden, so   kann dies durch Einbau von   Steckverteilern in den Fernsprechauftragsdienst-Zusatz erfolgen. Die verschiedenen Ansagen werden durch von Personal zu steckende, entsprechende Stecker angeschaltet. 



   Durch Einbau eines weiteren Relais, das über die 2. Sprechader erregt wird, könnten insgesamt drei verschiedene Anschaltungen vorgenommen werden :
1. Erregung des Relais Ct über die 1. Sprechader ; Anschaltung der Fernsprechauftragsdienst-Ansage (vgl. Fig. 4a, 4b). 



   2. Erregung des zusätzlich eingebauten Relais über die 2. Sprechader ; Anschaltung der am häufigsten benötigten Bescheidansage. 



   3. Erregung von Relais Ct und des zusätzlichen Relais über beide Sprechadern ; Anschaltung der am zweithäufigsten benötigten Bescheidansage. 

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   Die Anschaltung der 3. Bescheidansage müsste auch in diesem Fall (Einbau eines weiteren Relais) von Hand betätigt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schaltungsanordnung für   Fernmeldeanlagen,   insbesondere Fernsprechanlagen, zur Anschaltung von   TeilnehmerleitungenaneinenFernsprechauftragsdienst,   der Anrufe durch eine gespeicherte Ansage beantwortet, unter Verwendung eines der letzten Schritte des Vorwählers, insbesondere des 10.

   Schrittes, dessen Blankverdrahtung aufgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine an sich vorhandene. durch die Fernsprechauftragsdienst-Beamtin nach Aufforderung des die Anschaltung wünschenden Teilnehmers steuerbare und zur selbsttätigen Auslösung bestehender Verbindungswege dienende Zeitschalteeinrichtung (Freischalteeinrichtung FE) mit den vor dem zur Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes vorgesehenen   Vorwählerausgang liegenden Ausgangen,   insbesondere den Schritten 1-9 des vom Teilnehmer belegten Vorwählers, verdrahtet ist, so dass sie zur Steuerung dieses Vorwählers auf den Schritt, an welchem der Fernsprechauftragsdienst angeschlossen ist, dient.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Übertragung von Kriterien zur selbsttätigen Weiterschaltung des Vorwählers auf den Fernsprechauftragsdienst-Ausgang des Vorwählers nach vorhergehender Freigabe des ursprünglich hergestellten Verbindungsweges und nochmaliger Belegung des Vorwählers die Freischalteeinrichtung (FE) Relais (FI, F2. bzw. Fll, FI2) enthält, die einerseits durch ein die Einstellung des Vorwählers kennzeichnendes Potential, vorzugsweise das Prüfpotential im Vorwähler, über dessen Prüfrelais (T3) und anderseits durch ein die Nullstellung des vom Vorwähler belegten ersten Gruppenwählers (I. GW) kennzeichnenden Potentials steuerbar sind.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Prüfrelais (T3) des Vor- EMI6.1 (z. B. b-Arm oder c-Arm) der Freischalteeinrichtung (FE) und über den angesteuerten Vorwä1ùerausgang, vorzugsweise mittels eines Kurzschlusspotentials (Spannung) in einen Abfallkreis geschaltet ist.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch abhängig von einer Nachwahl der Fernsprechauftragsdienst-Beamtin beeinflussbares Relais inder Freischalteeinrichtung zur Aufschaltung auf eine besetzte Freischalteeinrichtung und durch ein an einer Sprechader liegendes Wechselstromempfangsrelais (Tr) der Freischalteeinrichtung, das, gesteuert durch von der Fernsprechauftragsdienst-Beamtin gesendeten Wechselstrom unter Durchschaltung der Belegungsader, zur Belegung der Freischalteeinrichtung durch den Leitungswáhler dient (Fig. 2a, 2b).
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Freischalteeinrichtung einen Drehwähler (DW1) mit vier Schalt armen enthält. von welchen zwei Arme (b-und c-Arm) jeweils nur Prüfung des Belegungszustandes zweier paralleler Vorwähler (VW1, VW2), die andem beiden Arme (a-und d-Arm) zur Prüfung je auf die Nullstellung zweier erster Gruppenwähler dienen.
    60 Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass für die Fernsprechauftragsdienst-Anschaltung ein Amufsucher (AS) und auf dem für die Fernsprechauftragsdienst-Anschaltung vorgesehenen Schritt des Vorwählers ein Anlassrelais (AN) für den Drehmagnete (D3) des Fernsprechauftrags- dienst-Anrufsuchers (AS) zur Einstellung dieses Anrufsuchers auf den betreffenden Vorwählerausgang vorgesehen sind (Fig. Sa, 3b).
    70 Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen nach Einstellung des Fsmsprechaufaagsdienst-Anrufsuchers auf den Fernsprechauftragsdienst-Ausgang des Vorwählers hergestellten Erregungskreis eines PrüfIelais (P) des Anrufsuchers, der über das Pcüfrelais (T3) des Vorwählers (VW1) verläuft, welches unter Durchschaltung der Sprechadern zur Herstellung eines Steuerkreises (St) über die Teilnehmerschleife für die Anschaltung einer Fernsprecha. uftragsdienst- Ansage (FAD - Ansage) dient.
    80 Schaltungsanordnung nach Anspruch 7. gekennzeichnet durch ein beim Aufprüfen eines Leitungszählers auf den auf Fernsprechauftragsdienst geschalteten Teilnehmeransc1ùuss über die Belegungsader er- EMI6.2 Signaleimichtung) zur induktiven Anschaltung der Fernsprechauftragsdienst-Ansage an die Sprechadern dient.
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein nach Erreichen des für die Fern- EMI6.3 regbares Relais (Sv) in einer dem Teilnehmer zugeordneten Relaiseinrichtung (FAD-Z), das zur induktiven Anschaltung des Fernsprechauftragsdienst-Zeichens (FAD-Zeichen) an die Sprechadern dient (Fig. 4a. 4b). <Desc/Clms Page number 7>
    10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch ein nach Aufprüfen eines Leitungswählers auf den auf Fernsprechauftragsdienst geschalteten Teilnehmeranschluss (10. Schritt des Vorwählers über die Sprechadern beeinflussbares Relais (CD, das zur Anschaltung der Fernsprechauftragsdienst-Ansage an die Sprechadern dient.
    11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch über die geschlossene Teilnehmerschleife (z. B. Jurch Abheben des Handapparates) des auf Fernsprechauftragsdienst geschalteten Teilneh- mers gesteuertes Relais (St) und von diesem abhängige Hilfsrelais (X, Tv, Y) des FernsprechauftragsdienstAnrufsuchers, die zur Weiterschaltung des Vorwählers (VW1) von dem für den Fernsprechauftragsdienst vorgesehenen Drehschritt auf einen freien Gruppenwähler dienen.
    12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch ein seitens des auf Fernsprechauf- tragsdienst geschalteten Teilnehmers über die Teilnehmerschleife beeinflussbares Thermorelais (Th), welches zur Auftrennung des Erregungskreises des Prüfrelais (T5) des Vorwählers (VW3) und zur Weiterschaltung des Vorwählers auf einen freien Gruppenwähler dient.
    13. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5. 9,10 und 12, gekennzeichnet durch einen für den die Fernsprechauftragsdienst-Anschaltung beendenden Teilnehmer nach Abheben des Handapparates hergestellten Tonsignalkreis (FAD-Zeichen) und durch einen nach Aufhebung der FernsprechauftragsdienstAnschaltung und nach Belegung eines GruppenwÅahlers durch den Vorwähler hergestellten Amtszeichenkreis.
    14. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5,9 und 10, gekennzeichnet durch Anschaltung einer Bescheiddienst-Ansage an Stelle einer Fernsprechauftragsdienst-Ansage.
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