AT219590B - Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäuredichlorid - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäuredichlorid

Info

Publication number
AT219590B
AT219590B AT718660A AT718660A AT219590B AT 219590 B AT219590 B AT 219590B AT 718660 A AT718660 A AT 718660A AT 718660 A AT718660 A AT 718660A AT 219590 B AT219590 B AT 219590B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
acid
terephthalic acid
acid dichloride
hexachloro
production
Prior art date
Application number
AT718660A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Chemische Werke Witten Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemische Werke Witten Gmbh filed Critical Chemische Werke Witten Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT219590B publication Critical patent/AT219590B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäuredichlorid 
Es ist bekannt, Benzotrichlorid mit Carbonsäuren, insbesondere Essigsäure, zu Benzoylchlorid und den entsprechenden Carbonsäurechloriden umzusetzen. 
 EMI1.1 
 und dem entsprechenden aliphatischen Säurechlorid nur mit schlechten Ausbeuten und ist daher zur Herstellung dieser Chloride nicht brauchbar, während die Umsetzung mit Phthalsäure und Bernsteinsäure Gemische liefert, die sich nicht in einfacher Weise trennen lassen. Rabiohn führte daher die Verseifung 
 EMI1.2 
 dung von Säurechlorid ausgenutzt, während die übrigen 4 als Chlorwasserstoff verlorengehen. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäuredichlorid durch Umsetzung von   KK'-Hexachlor-p-xylol   mit einer Carbonsäure bei höheren Temperaturen und in Gegenwart eines sauren Katalysators, das dadurch gekennzeichnet ist, dass als Carbonsäure 2 Mole Mono-, Di- oder Trichloressigsäure je Mol   ococ'-Hexachlor-p-xylol   eingesetzt werden und bei Temperaturen von 80 bis 120  C, gegebenenfalls unter Rühren, gearbeitet wird. 



   Als saure Katalysatoren kommen beispielsweise Zinkchlorid oder   Eisen- (III)-chlorid   in Frage. 



   Bei der   erfindungsgemässen   Umsetzung entsteht überraschenderweise in ausgezeichneter Ausbeute ein Gemisch aus dem entsprechenden Chloracetylchlorid und Terephthalsäuredichlorid, das sich durch Destillation leicht in die entsprechenden reinen Säurechloride zerlegen lässt. Bei der   erfindungsgemässen   Umsetzung werden 4 Chloratome des eingesetzten   oK'-Hexachlor-p-xylols   zur Bildung von Säurechloriden ausgenutzt. 



   Die Bildung von Terephthalsäuredichlorid war bei der erfindungsgemässen Reaktion nicht zu erwarten, da die Umsetzung des   KK'-Hexachlor-p-xylols   mit nicht durch Halogen substituierter Essigsäure nur geringe Mengen Terephthalsäuredichlorid und überwiegend ein komplexes Gemisch nichtdestillierbarer Produkte liefert. 



   Das beschriebene erfindungsgemässe Verfahren stellt aber auch eine vorzügliche Methode zur Herstellung der reinen Chloracetylchloride dar, die sich aus der entsprechenden Chloressigsäure mit an sich bekannten Chlorierungsmitteln, wie z. B. Thionylchlorid, nur in unbefriedigender Ausbeute herstellen lassen. 



   Die erfindungsgemässe Umsetzung wird zweckmässig in der Weise durchgeführt, dass 1   Mol ocfx'-Hexa-   chlor-p-xylol mit 2 Molen der   erfindungsgemäss   einzusetzenden Chloressigsäure unter Rühren zusammengeschmolzen und nach Zusatz des sauren Katalysators auf etwa   1000 C   erhitzt wird, bis die Chlorwasserstoffentwicklung beendet ist. Alsdann wird vom Katalysator abdekantiert oder dieser durch Zusatz eines Inhibitors, wie Laurinsäurediäthylamid, unwirksam gemacht und das Gemisch der hergestellten Säurechloride durch Destillation in Terephthalsäuredichlorid und die entsprechend dem eingesetzten Ausgangsmaterial hergestellten Chloressigsäurechloride zerlegt. 



   Beispiel 1 : 284 g Monochloressigsäure (3 Mol) und 469 g   oKx'-Hexachlor-p-xylol   (1, 5 Mol) werden zusammengeschmolzen. Nach Zusatz von 0, 5 g Eisen- (III)-chlorid setzt bei 80   C lebhafte Chlorwasserstoffentwicklung ein, die nach 3 Stunden beendet ist. Das Reaktionsgemisch wird alsdann unter Zusatz von 0, 5 g Laurinsäurediäthylamid destilliert, wobei zunächst bei   102-110  C   bei Atmosphärendruck 314 g Chloracetylchlorid, entsprechend 93% der Theorie, übergehen. Dann wird im Vakuum weiterdestilliert ; dabei erhält man bei   140-148  C/15   mm 236 g, entsprechend 78% der Theorie, Terephthalsäuredichlorid. 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 senden Vakuum-Destillation von 140 bis 148   C/15 mm als 2. Fraktion 84 g Terephthalsäuredichlorid, entsprechend 83% der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäuredichlorid durch Umsetzung von ox < x'-Hexachlor-p-xylol mit einer Carbonsäure bei höheren Temperaturen und in Gegenwart eines sauren Katalysators, dadurch gekennzeichnet, dass als Carbonsäure 2 Mole Mono-, Di- oder Trichloressigsäure je Mol oxox'-Hexachlor-pxylol eingesetzt werden und bei Temperaturen von 80 bis 120 C, gegebenenfalls unter Rühren, gearbeitet wird.
AT718660A 1959-12-21 1960-09-22 Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäuredichlorid AT219590B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE219590T 1959-12-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT219590B true AT219590B (de) 1962-02-12

Family

ID=29592973

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT718660A AT219590B (de) 1959-12-21 1960-09-22 Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäuredichlorid

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT219590B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1468553C2 (de)
AT219590B (de) Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäuredichlorid
EP0176026B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 2,4-Dichlor-5-fluor-benzoesäure
DE1151252B (de) Verfahren zur Herstellung von Halbesterchloriden aromatischer Dicarbonsaeuren
DE1018053B (de) Verfahren zur Herstellung von S-Chlorbenzylestern der O, O-Dialkyl-thiolphosphorsaeure
DE935362C (de) Verfahren zur Herstellung von Pentaerythrittetrachlorid
DE1178056B (de) Verfahren zur Herstellung von Terephthalsaeuredichlorid
US1939216A (en) Chemical treatment of organic acid halides
US2558666A (en) Nitrile derivatives
DE1102142B (de) Verfahren zur Herstellung von 1:1-Addukten des Cyclodode-catriens-(1, 5, 9) und/oder Trivinylcyclo-hexans mit Maleinsaeureanhydrid bzw. mit Estern der Maleinsaeure und/oder Fumarsaeure
DE2513198A1 (de) Verfahren zur herstellung von estern
DE705650C (de) Verfahren zur Herstellung von ªÏ -trichlormethylsubstituierten Benzolcarbonsaeurechloriden
EP0095698A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäure- und Isophthalsäuredichlorid
DE1187233B (de) Verfahren zur Herstellung von Benzolpolycarbonsaeuren
DE580514C (de) Verfahren zur Darstellung von Estern des Isoborneols
AT247859B (de) Verfahren zur Herstellung neuer sekundär-tertiärer Alkendiole
DE68907758T2 (de) Propanon-1,3-disulfonsäure als Veresterungskatalysator.
AT235275B (de) Verfahren zur Herstellung von Halbesterchloriden gegebenenfalls durch Halogen substituierter Benzoldicarbonsäuren
WO1991010635A1 (de) Verfahren zur herstellung von 2,4,6-trimethylacetophenon
DE841144C (de) Verfahren zur Herstellung von Estern aus Mono- oder Polycarbonsaeuren und Alkoholen vom Allyltyp
AT226224B (de) Verfahren zur Herstellung von neutralen Estern aus Phthalsäuren und β,γ-ungesättigten aliphatischen Alkoholen
DE1198342B (de) Verfahren zur Herstellung von alpha-Monochlor-hydrin-monoestern gesaettigter Carbonsaen
DE932125C (de) Verfahren zur Umlagerung von Naphthalsaeure in Naphthalin-2, 6-dicarbonsaeure
DE949738C (de) Verfahren zur Herstellung von Terephthalsaeure
DE1253266B (de) Verfahren zur Herstellung von Dioxocyclobutendiol