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Elektrischer Generator
Die Erfindung bezieht sich auf einen Wechselstromgenerator, vorzugsweise Schwungradgenerator, mit am Ständergehäuse befestigten radial magnetisierten, dauermagnetischen Polen aus einem Material, das im wesentlichen aus nichtkubischen Kristallen von Polyoxyden von Eisen und wenigstens einem der Me- talle, Ba, Pb und Sr und gegebenenfalls Ca besteht.
Im allgemeinen konnten solche Generatoren so ausgebildet sein, wie es in den beiliegenden Fig. l und 2 dargestellt ist, die einen Teil des Ständers zeigen. Der Läufer ist der Einfachheit halber nicht dar- gestellt.
In Fig. l ist der Pol l am Ständergehäuse 2 befestigt und der Magnetfluss tritt an der gekrümmten Pol- fläche 3 aus. Diese Fläche muss geschliffen sein, weil bei der Herstellung der Magnete aus dem erwähnten
Material Schwund auftritt, der das Schleifen notwendig macht, weil der Schwund im allgemeinen erheb- lich schwanken kann. Weil das Schleifen viel Zeit beansprucht und verhältnismässig kostspielig ist, wird diese Bauart nur für die besseren Generatoren verwendet.
In Fig. 2 ist die Polfläche 3 flach, so dass sie sich viel leichter als eine gekrümmte Fläche schleifen lässt. Auf dieser Polfläche kann dabei ein Polschuh 4, z. B. aus Weicheisen, befestigt werden. Diese Aus- führungsform hat jedoch den Nachteil, dass gesonderte Polschuhe mit ihren Befestigungsmitteln verwendet werden müssen.
Um diese Nachteile zu verringern sind gemäss der Erfindung die Polflächen an der Läuferseite als ebene Flächen und ohne Polschuhe ausgebildet, so dass die ebenen Polflächen direkt an den Luftspalt grenzen, während die Länge der Magnete in tangentialer Richtung so gross gewählt ist, dass dreieckige positive und negative Spannungsimpulse mit breiten Spitzen erhalten werden.
Durch die Länge der Magnete wird erreicht, dass die minimal erforderliche Spannung während einer längeren Zeit vorhanden ist als bei den bekannten Generatoren.
Hiedurch ergibt sich der Vorteil, dass sich das Schleifen in manchen Fällen erübrigt, weil keine innige Berührung mit den Polschuhen vorhanden ist, wie sie bei der Ausuhrungsform nach Fig. 2 erforderlich ist.
Ist aber Schleifen notwendig, so braucht es nur in geringem Masse stattzufinden, d. h. in der Mitte der Polfläche zur Erzielung des minimalen Luftspaltes zwischen Pol und Läufer.
Die vom Generator gelieferte Wechselspannung weist Spannungsspitzen auf, die jedoch unbedenklich sind, wenn diese Spannung zur Beleuchtung und bzw. oder Zündung, z. B. bei Kraftfahrzeugen, dient.
In Fig. 3 ist der Generator nach der Erfindung schematisch dargestellt.
Der Dauermagnet 1 hat ebenso wie in Fig. 2 eine ebene Polfläche 3, aber er ist nicht mit einem Polschuh versehen. Der mit 5 bezeichnete Läufer ist von einem bekannten Typ.
Die Anwendung dieser ebenen Polfläche hat den weiteren Vorteil, dass ihre Enden in tangentialer Richtung durch Befestigungsmittel am Ständergehäuse 2 überlappt werden können.
Ein Beispiel dieser Befestigungsmittel ist eine Kunstharzmasse 6, während eine zweite Möglichkeit z. B. aus einer Blattfeder 7 mit einer Zunge 8 besteht.
Der Generator liefert eine Wechselspannung der in Fig. 4 dargestellten Form.
Weil die Breite der Spitzen 9 grösser als die Breite der Spitzen 10 ist, die bei bekannten Generatoren, z. B. Schwungradgeneratoren von Mopeds und leichten Krafträdern, erhalten werden, wird die richtige
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Einstellung des Nocken des Unterbrechers, der gerade in der Spitze in Höhe der Linie 11 geöffnet werden muss, erleichtert.
Selbstverständlich kann der Läufer stillstehen und der Ständer um ihn herumlaufen, wie es bei Schwungradgeneratoren üblich ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Wechselstromgenerator, vorzugsweise Schwungradgenerator, mit am Ständergehäuse befestigten, radial magnetisierten, dauermagnetischen Polen aus einem Material, das im wesentlichen aus nichtkubischen Kristallen von Polyoxyden von Eisen und wenigstens einem der Metalle Ba, Pb und Sr und gegebenenfalls Ca besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Polflächen an der Läuferseite als ebene Flächen und ohne Polschuhe ausgebildet sind, so dass die ebenen Polflächen direkt an den Luftspalt grenzen, während die Länge der Magnete in tangentialer Richtung so gross gewählt ist, dass dreieckige positive und negative Spannungsimpulse mit breiten Spitzen erhalten werden.