AT220458B - - Google Patents

Info

Publication number
AT220458B
AT220458B AT377760A AT377760A AT220458B AT 220458 B AT220458 B AT 220458B AT 377760 A AT377760 A AT 377760A AT 377760 A AT377760 A AT 377760A AT 220458 B AT220458 B AT 220458B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
adhesive
curing
pipe
weldable
tools
Prior art date
Application number
AT377760A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Metallschlauch-Fabrik Pforzheim Vorm. Hch. Witzenmann G. M. B. H.
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallschlauch-Fabrik Pforzheim Vorm. Hch. Witzenmann G. M. B. H. filed Critical Metallschlauch-Fabrik Pforzheim Vorm. Hch. Witzenmann G. M. B. H.
Application granted granted Critical
Publication of AT220458B publication Critical patent/AT220458B/de

Links

Landscapes

  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung gewellter Rohre 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die nur eine beschränkte Länge haben kann und damit die absatzweise Fertigung der Schweissnaht erforderlich macht. Ferner ist vor allem bei dichten Nähten die Schweissgeschwindigkeit geringer als die auf den ändern Fertigungsstufen erreichbaren Geschwindigkeiten. 



   Durch die Erfindung sollen die geschilderten Nachteile der bisher bekannten Herstellungsverfahren für Wellrohre beseitigt werden. Es wird insbesondere angestrebt, im kontinuierlichen Verfahren beliebige Längen von Wellrohren aus schweissbaren und auch aus nicht oder nur schwer schweissbaren Metallen, Kunststoffen und beliebigen andern Materialien mit grosser Fertigungsgeschwindigkeit herstellen zu können.

   Dies gelingt erfindungsgemäss dadurch, dass aus einem flachen Band zunächst durch ein Formwerkzeug einSchlitzrohr mit achsparalleler Naht gebildet wird, das noch im Bereich der Formwerkzeuge wenigstens einer der einander überlappenden achsparallelen Ränder des Rohres mit einem für den betreffenden Werkstoff geeigneten Kleber beschichtet und an den   andem   Rand angedrückt wird, dass daran anschlie- ssend in der Fertigungsstrecke, welche das zu bildende Rohr durchläuft, dafür gesorgt wird, dass der Kleber bereits teilweise aushärtet und dass dann das so gebildete,

   durch den teilweise abgebundenen Kleber zusammengehaltene Rohr mit Hilfe eines an sich bekannten Wellwerkzeuges mit Wellungen versehen wird und dem Kleber im Anschluss daran im Bereich der Fertigungsstrecke und gegebenenfalls während der Lagerzeit des gefertigten Wellrohres Gelegenheit zur weiteren Aushärtung gegeben wird. 



   Bei diesem erfindungsgemässen Verfahren wird von einer besonderen Eigenschaft der modernen Kle- ber Gebrauch gemacht, nämlich, dass sie bereits nach kurzzeitiger Initial-Aushärtung eine beträchtliche
Haftkraft entwickeln und ausserdem eine Verformung der miteinander verklebten Flächen zulassen, wobei sich die ursprünglich einander   gegenüberliegenden Flächenelemente   der miteinander verklebten Teile re- lativ zum Kleber durch plastische Formänderungen verschieben, dass dann aber nach der Verformung die bereits begonnene Aushärtung des Klebers ohne ins Gewicht fallende Haftverluste zu Ende geführt werden kann. In vielen Fällen genügt es sogar, die zu verklebenden Flächen nur während eines Teiles der Aus- härtezeit unter Pressung zu halten.

   Die Haftkraft des Klebers erreicht dabei bereits Werte, die es gestatten, das fertige Erzeugnis für den Rest der erforderlichen Aushärtezeit ohne Anwendung äusserer Kräfte je nach Temperatur mehr oder minder lang zu lagern. Die hier betrachteten Kleber sind nach einer Initial-
Aushärtung, die bereits hohe Haftkräfte erzeugt, noch sehr leicht plastisch verformbar, während sie im vollständig ausgehärteten Zustand ein hohes Mass an Sprödigkeit, gekoppelt mit extrem hohen Haftkräf- ten, aufweisen. Deshalb ist es nicht möglich, ein glattes Rohr mit geklebter achsparalleler Naht nach   vollständigem Aushärten   mit Wellungen zu versehen, ohne dass die Klebestellen dabei aufreissen oder doch zumindest in ihrer Haftfestigkeit wesentlich beeinträchtigt werden.

   Es stehen für alle in Frage kommen- den Materialien, also sowohl fürschweissbare als auch für schwer und nicht schweissbare Metalle und Kunst- stoffe, geeignete Kleber mit den erwähnten Eigenschaften zur Verfügung, so dass es nunmehr-möglich ist, auch aus schwer und nicht schweissbaren Materialien, insbesondere Metallen, zu bildende Wellrohre aus flachen Bändern zum   Schlitzrohr zusammenzubiegen,   die einander überlappenden Ränder zu verkleben und in das so gebildete Rohr während des   Aushärtungsintervalles   die Wellungen einzubringen. 



   Da es nach der Beschichtung wenigstens eines der miteinander zu verbindenden Ränder genügt, die
Ränder durch ein im Innern des Rohres angeordnetes Stützwerkzeug gegeneinander zu pressen und diese   Stützwerkzeuge im   Gegensatz zu Schweisselektroden praktisch keiner Abnutzung unterliegen, lassen sich die nach dem   erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Wellrohre mit achsparalleler   geklebter und noch im   Aushärtungsintervall   des Klebers zu Wellrohren verformten Rohre nunmehr auch im kontinuierlichen
Verfahren in beliebigen Längen herstellen. Der rasche Anstieg der Haftkraft zu Beginn der Aushärtung in
Verbindung mit der dann trotzdem noch ohne   wesentlichen Haftkraftverlust möglichen plastischen Verfor-   mung des Klebers ermöglicht ausserdem hohe Fertigungsgeschwindigkeiten.

   Zweckmässigerweise erfolgt die teilweise und die endgültige Aushärtung des Klebers durch Erwärmung des Rohres,   z. B.   mittels Heiss- luft oder Infrarotstrahlung zwischen bzw. nach den   Formgebungsstationen.   



   Es hat sich auch als zweckmässig erwiesen, wenn die Erwärmung auch in den Formgebungsphasen, u. zw. durch Beheizung der   Formblldungswerkzeuge   und der   Wellwerkzeuge   erfolgt. Dadurch kann inner- halb einer möglichst kurzen Laufstrecke des kontinuierlich die hintereinandergeschalteten Formbildungs- werkzeuge, Heizungseinrichtungen, Wellwerkzeuge und abschliessenden Heizvorrichtungen durchlaufenden
Erzeugnisses die Aushärtung des verwendeten Klebers zu Ende geführt oder zumindest so weit zum Abschluss gebracht werden, dass das die Maschine. verlassende Erzeugnis eine ausreichende Festigkeit seiner Naht aufweist. 



   Als Kleber kommen   z. B.   in   Frage : Kalt- und Warmkleber   vom Typ der Epoxyd-, Polyacrylharze, Polyamide, Polybutadiene. a. m., die sich durch hohe Haftfestigkeit, kurze Aushärtezeiten und steilen Anstieg der Haftkraft   zuBeginn derAushärtung   auszeichnen und die die eingangs erwähnten Eigenschaften 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1
AT377760A 1959-06-10 1960-05-18 AT220458B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE220458T 1959-06-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT220458B true AT220458B (de) 1962-03-26

Family

ID=29593096

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT377760A AT220458B (de) 1959-06-10 1960-05-18

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT220458B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2603393C2 (de) Verfahren zum Herstellen eines ringförmigen Kunststoff-Verbundteiles
DE1704124B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum anformen eines bodensam ende eines thermoplastischen kunststoffrohres
DE2443824C2 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen einer t-foermigen gummischlauchverzweigung
DE2620639C3 (de) Kunststoffrohr mit Rohrmuffe
DE2838305A1 (de) Rohrverbindung aus verstaerktem kunstharz und verfahren zur formung derselben
AT220458B (de)
DE1104171B (de) Rohrfoermiger, im Schleuderguss hergestellter Koerper aus waermehaertbarem Kunststoff
DE19714753A1 (de) Verfahren zum Formen eines geschlossenen Behälterbodens an einem rohrförmigen Werkstück aus Metall
DE582238C (de) Verfahren zum Erzeugen von Doppelboerdeln aus der Wand von Rohren durch axialen Druck auf die Rohrstirnseite
DE532919C (de) Herstellung von Rohren mit nach innen verstaerkten Enden durch Stauchen
DE1479073A1 (de) Vorrichtung zur nachtraeglichen AEnderung des Querschnitts von Hohlprofilen aus thermisch verformbaren Materialien
DE2105891C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Hohlkörpern aus faserverstärkten, wärmehärtbaren Kunststoffen
DE2423223C3 (de) Aufheizbare Wickeltrommel aus Stahl zum Herstellen von Rohren und Behältern
DE2028710A1 (de) Verfahren zur Montage einer Schlauch-Endarmatur
DE526223C (de) Verfahren zur Herstellung von saeurebestaendigen Rohrformstuecken aus haertbarem Kunstharz und weitmaschigem Gewebe
DE2738982A1 (de) Verfahren zur herstellung eines flanschbundes an kunststoffrohren
DE1779024A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Verbundplatten mit Deckschichten aus faserverstaerkten Kunstharzen
AT217111B (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern mit ausgebuchteter Wandung aus thermoplastischem Kunststoff
DE571025C (de) Verfahren zur Herstellung von Hartgeweberohren
CH617385A5 (en) Process for producing a pipe bend from thermoplastic and device for carrying out this process
DE850990C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen biegsamer Papier- oder Geweberohre
DE19909409C1 (de) Verfahren zur Herstellung eines gekrümmten Schlauches
DE872399C (de) Verfahren zur Herstellung von geschlossenen Hohlkoerpern aus Kautschuk und danach hergestellter Behaelter
DE1950383C3 (de) Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zum Herstellen von Rohren aus Kunststoff
DE572194C (de) Dichtung fuer in der Laengsrichtung geteilte Schleuderformen