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Verfahren zur Herstellung gewellter Rohre
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die nur eine beschränkte Länge haben kann und damit die absatzweise Fertigung der Schweissnaht erforderlich macht. Ferner ist vor allem bei dichten Nähten die Schweissgeschwindigkeit geringer als die auf den ändern Fertigungsstufen erreichbaren Geschwindigkeiten.
Durch die Erfindung sollen die geschilderten Nachteile der bisher bekannten Herstellungsverfahren für Wellrohre beseitigt werden. Es wird insbesondere angestrebt, im kontinuierlichen Verfahren beliebige Längen von Wellrohren aus schweissbaren und auch aus nicht oder nur schwer schweissbaren Metallen, Kunststoffen und beliebigen andern Materialien mit grosser Fertigungsgeschwindigkeit herstellen zu können.
Dies gelingt erfindungsgemäss dadurch, dass aus einem flachen Band zunächst durch ein Formwerkzeug einSchlitzrohr mit achsparalleler Naht gebildet wird, das noch im Bereich der Formwerkzeuge wenigstens einer der einander überlappenden achsparallelen Ränder des Rohres mit einem für den betreffenden Werkstoff geeigneten Kleber beschichtet und an den andem Rand angedrückt wird, dass daran anschlie- ssend in der Fertigungsstrecke, welche das zu bildende Rohr durchläuft, dafür gesorgt wird, dass der Kleber bereits teilweise aushärtet und dass dann das so gebildete,
durch den teilweise abgebundenen Kleber zusammengehaltene Rohr mit Hilfe eines an sich bekannten Wellwerkzeuges mit Wellungen versehen wird und dem Kleber im Anschluss daran im Bereich der Fertigungsstrecke und gegebenenfalls während der Lagerzeit des gefertigten Wellrohres Gelegenheit zur weiteren Aushärtung gegeben wird.
Bei diesem erfindungsgemässen Verfahren wird von einer besonderen Eigenschaft der modernen Kle- ber Gebrauch gemacht, nämlich, dass sie bereits nach kurzzeitiger Initial-Aushärtung eine beträchtliche
Haftkraft entwickeln und ausserdem eine Verformung der miteinander verklebten Flächen zulassen, wobei sich die ursprünglich einander gegenüberliegenden Flächenelemente der miteinander verklebten Teile re- lativ zum Kleber durch plastische Formänderungen verschieben, dass dann aber nach der Verformung die bereits begonnene Aushärtung des Klebers ohne ins Gewicht fallende Haftverluste zu Ende geführt werden kann. In vielen Fällen genügt es sogar, die zu verklebenden Flächen nur während eines Teiles der Aus- härtezeit unter Pressung zu halten.
Die Haftkraft des Klebers erreicht dabei bereits Werte, die es gestatten, das fertige Erzeugnis für den Rest der erforderlichen Aushärtezeit ohne Anwendung äusserer Kräfte je nach Temperatur mehr oder minder lang zu lagern. Die hier betrachteten Kleber sind nach einer Initial-
Aushärtung, die bereits hohe Haftkräfte erzeugt, noch sehr leicht plastisch verformbar, während sie im vollständig ausgehärteten Zustand ein hohes Mass an Sprödigkeit, gekoppelt mit extrem hohen Haftkräf- ten, aufweisen. Deshalb ist es nicht möglich, ein glattes Rohr mit geklebter achsparalleler Naht nach vollständigem Aushärten mit Wellungen zu versehen, ohne dass die Klebestellen dabei aufreissen oder doch zumindest in ihrer Haftfestigkeit wesentlich beeinträchtigt werden.
Es stehen für alle in Frage kommen- den Materialien, also sowohl fürschweissbare als auch für schwer und nicht schweissbare Metalle und Kunst- stoffe, geeignete Kleber mit den erwähnten Eigenschaften zur Verfügung, so dass es nunmehr-möglich ist, auch aus schwer und nicht schweissbaren Materialien, insbesondere Metallen, zu bildende Wellrohre aus flachen Bändern zum Schlitzrohr zusammenzubiegen, die einander überlappenden Ränder zu verkleben und in das so gebildete Rohr während des Aushärtungsintervalles die Wellungen einzubringen.
Da es nach der Beschichtung wenigstens eines der miteinander zu verbindenden Ränder genügt, die
Ränder durch ein im Innern des Rohres angeordnetes Stützwerkzeug gegeneinander zu pressen und diese Stützwerkzeuge im Gegensatz zu Schweisselektroden praktisch keiner Abnutzung unterliegen, lassen sich die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Wellrohre mit achsparalleler geklebter und noch im Aushärtungsintervall des Klebers zu Wellrohren verformten Rohre nunmehr auch im kontinuierlichen
Verfahren in beliebigen Längen herstellen. Der rasche Anstieg der Haftkraft zu Beginn der Aushärtung in
Verbindung mit der dann trotzdem noch ohne wesentlichen Haftkraftverlust möglichen plastischen Verfor- mung des Klebers ermöglicht ausserdem hohe Fertigungsgeschwindigkeiten.
Zweckmässigerweise erfolgt die teilweise und die endgültige Aushärtung des Klebers durch Erwärmung des Rohres, z. B. mittels Heiss- luft oder Infrarotstrahlung zwischen bzw. nach den Formgebungsstationen.
Es hat sich auch als zweckmässig erwiesen, wenn die Erwärmung auch in den Formgebungsphasen, u. zw. durch Beheizung der Formblldungswerkzeuge und der Wellwerkzeuge erfolgt. Dadurch kann inner- halb einer möglichst kurzen Laufstrecke des kontinuierlich die hintereinandergeschalteten Formbildungs- werkzeuge, Heizungseinrichtungen, Wellwerkzeuge und abschliessenden Heizvorrichtungen durchlaufenden
Erzeugnisses die Aushärtung des verwendeten Klebers zu Ende geführt oder zumindest so weit zum Abschluss gebracht werden, dass das die Maschine. verlassende Erzeugnis eine ausreichende Festigkeit seiner Naht aufweist.
Als Kleber kommen z. B. in Frage : Kalt- und Warmkleber vom Typ der Epoxyd-, Polyacrylharze, Polyamide, Polybutadiene. a. m., die sich durch hohe Haftfestigkeit, kurze Aushärtezeiten und steilen Anstieg der Haftkraft zuBeginn derAushärtung auszeichnen und die die eingangs erwähnten Eigenschaften
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