AT220551B - Druckvorrichtung für eine Codiereinrichtung - Google Patents

Druckvorrichtung für eine Codiereinrichtung

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AT220551B
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Siemens Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K1/00Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
    • B41K1/36Details
    • B41K1/38Inking devices; Stamping surfaces
    • B41K1/40Inking devices operated by stamping movement

Landscapes

  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description


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  Druckvorrichtung für eine Codiereinrichtung 
Die Erfindung betrifft eine Druckvorrichtung für eine Codiereinrichtung zur Markierung von Auf- zeichnungsträgern für selbsttätig arbeitende Sortieranlagen. Derartige Druckvorrichtungen können   z. B.   zui Aufbringung von Steuerkennzeichen auf Postsendungen Verwendung finden, die durch automatische
Briefverteilanlagen sortiert werden. Die Steuerkennzeichen werden aus der Anschrift ermittelt und von einem Beamten, vorzugsweise mit einer   schreibmaschinenähnlichen   Tastatur, auf den Briefen aufge- bracht. Als Druckfarbe kann man beispielsweise eine mit Magnetköpfen abtastbare magnetische Tinte oder ein Farbmittel verwenden, das lichtelektrisch abtastbar und auswertbar ist.

   Die mit einem Steuer- kennzeichen versehenen Briefe können zeitlich und räumlich unabhängig mehrere Briefverteilanlagen durchlaufen und jeweils nach bestimmten Merkmalen des aufgebrachten Steuerkennzeichens sortiert wer- den, ohne dass weiteres menschliches Zutun erforderlich wird. Die Steuerkennzeichen bestehen vorzugs- weise aus mehreren Elementen, deren Zusammensetzung in einem Codeumsetzer ermittelt wird. Zweckmässig ist es, die Elemente in Fünferreihen in je nach Bedarf entsprechender Anzahl nebeneinander anzuordnen und mit einem   2-von 5-Code   zu arbeiten, so dass in jeder Codereihe zwei Elemente das abzu- druckende Steuerkennzeichen bestimmen. 



   In der   Fernschreibtechnik   ist es bekannt, Buchstaben, Ziffern und Steuerkennzeichen in einen aus mehreren Elementen bestehenden Code umzusetzen und die Codezeichen in einen Streifen zu lochen. 



  Der Vorteil eines Lochstreifens besteht darin, alle Nachrichten, Texte und Zahlen auf einfachste Art zu speichern, um diese zu beliebiger Zeit gegebenenfalls mit erhöhter Geschwindigkeit und beliebig oft wieder verarbeiten zu können. Diese Art der Speicherung und Auswertung von Informationen gewinnt auch auf andern Gebieten der Technik immer mehr Raum. Dabei ist aber nicht immer ein Lochen der Informationen möglich, da unter Umständen der Aufzeichnungsträger nicht beschädigt oder zerstört werden darf. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Druckvorrichtung für eine Codiereinrichtung zur Markierung von Aufzeichnungsträgern für selbsttätig arbeitende Sortieranlagen zu schaffen. Durch eine derartige Druckvorrichtung soll ein Beschädigen der mit der Anschrift versehenen Briefumschläge und des Briefinhaltes auf alle Fälle vermieden werden.

   Diese Aufgabe wird mit mehreren, aus einzeln in einem Führungskasten gelagerten Druckelementen in der Form gelöst, dass jedes Druckelement durch ein Sperrglied gegen die Kraft einer an sich bekannten Druckfeder gehalten wird, dass die Aufhebung dieser Sperre durch Ansprechen eines zugeordneten Elektromagneten vorbereitet wird, so dass bei einer Relativbewegung des Führungskastens gegenüber den Elektromagneten infolge Beseitigung der Sperre die ausgewählten Druckelemente durch die Druckfedern in die Druckstellung vorgeschoben werden. Bei den abzudruckenden Steuerkennzeichen kann es sich beispielsweise um untereinanderliegende Striche oder sonstige Elemente handeln, mit denen z. B. magnetisch, elektrisch oder optisch abtastbare Zeichen auf Briefsendungen aufgebracht werden.

   Der wesentliche Vorteil der Erfindung liegt darin, dass die Druckelemente indirekt über ihre Sperrglieder, z. B. Klinken, eingestellt werden. Zur Auslösung der Klinken sind daher kleine Magnete ausreichend, da der Anker nicht belastet wird und die Auslösung durch Anstossen der angezogenen Anker an die Klinken erfolgt. Durch die federnde Anordnung der Druckelemente werden Unebenheiten in der Oberfläche der Briefe und   ihres Inhalts berücksichtigt.   



   Nach einer   besonders zweckmassigen Welterblldung   der   Erfindung ist   der Führungskasten mit den Druckelementen in einem feststehenden Lagerbock über eine parallele Führung aus einer Nullstellung einerseits in Richtung der Einstellmagnete und anderseits in Richtung der zu bedruckenden Briefe ver- 

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 schiebbar. Selbstverständlich könnten auch die zu bedruckenden Briefe und die Magnetsystem verschieb- bar angeordnet und der Führungskasten fest sein. 



   Zur Zurückführung der verstellten Druckelemente nach jedem Abdruck ist an der Innenseite des Füh- rungskastens eine Rückstellplatte vorgesehen, die über eine in Abhängigkeit von der Bewegung des Ka- stens gesteuerte Rückstellschere betätigt wird, so dass nach dem Abdruck des eingestellten Steuerkenn- zeichens bei Beginn der Rückbewegung des Führungskastens in die Ruhestellung die an der Rückstellplatte anliegenden und entklinkten Druckelemente in ihre Nullstellung zurückgeschoben und verklinkt wer- den. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der dazugehörenden
Zeichnung, u. zw. zeigen Fig. 1 eine Druckvorrichtung nach der Erfindung in perspektivischer Darstel- lung, Fig. 2 ein Druckelement in Nullstellung und Fig. 3 ein Druckelement in Druckstellung. In einem
Führungskasten 1 sind Druckelemente 2 gelagert, auf denen Druckfedern 3 aufgeschoben sind. Am einen
Ende weisen die Druckelemente Klinkenhebel'4 mit einer Feder 5 auf, während sie am andern Ende je ein Druckzeichen tragen. Parallel zur Druckebene hat der Druckkasten eine vordere 6 und eine hintere
Führungsplatte 7, an der Anschlagschultern 8 angesetzt sind. Eine Rückstellplatte 9 ist mit einer Rück- stellschere 10 mit Zugstange 11 und Rolle 12 verbunden. Der Führungskasten 1 ist in einem feststehenden Lagerbock 13 gelagert und über eine Parallelführung 14 steuerbar.

   Am Lagerbock ist eine drehbare Rück- stellklinke 15 befestigt, die an einem Anschlagzapfen anliegt. Gegenüber den Klinken der Druckele- mente sind feststehende Magnete 16 angebracht. Mit 17 ist ein angezogener und mit 18 ein abgefallener Anker bezeichnet. 



   Führungskasten 1 und Druckelemente 2 befinden sich vor jedem Verstellvorganginihrer Nullstellung. 



  Die Druckelemente 2 stützen sich dabei mit ihren Klinken 4 an den Anschlagschultern 8 ab. Zur Betätigung der Druckvorrichtung steht beispielsweise eine Tastatur, ähnlich einer Schreibmaschinentastatur, zur
Verfügung. Zu jeder Taste gehört ein Kontakt, dem in einem gesonderten Codeumsetzer jeweils ein Relais mit der dem abzudruckenden Zeichen entsprechenden Kontaktkombination zugeordnet ist. Die der gedrückten Taste entsprechende Kombination wird vom Codeumsetzer an die Druckvorrichtung weitergegeben und erregt die den abzudruckenden Steuerkennzeichen zugeordneten Magnete. Von den beiden in der Figur dargestellten Magneten ist der eine mit angezogenem und der andere   mi. t abgefallenem   Anker gezeichnet. Die angezogenen Anker 17. liegen in der Ebene der ihnen gegenüberliegenden Druckelemente. 



   Sobald das Steuerkennzeichen eingetastet ist, wird über eine besondere Auslösetaste der Tastatur ein Auslöseimpuls an die Druckvorrichtung weitergeleitet, der den Druckvorgang bewirkt. Durch diesen Impuls wird beispielsweise eine Start-Stop-Kupplung betätigt, die eine Welle für einen Umlauf mit einem Motor verbindet. Daraufhin bewegt sich der Führungskasten 1 im Lagerbock über die Parallelführung 14 in Richtung der Einstellmagnete 16. Die vertikalen Schenkel der Klinken 4 stossen dabei gegen die angezogenen Anker (Fig. 2). Dadurch werden die Klinken so weit verdreht, dass die horizontalen Klinkenschenkel von den Schultern 8 abgleiten. Die Druckelementverklinkung ist damit für die abzudruckenden Zeichen aufgehoben und die Druckelemente 2 werden von ihren Druckfedern 3 in die Druckstellung geschoben (Fig. 3).

   Der Verstellvorgang ist beendet und der Führungskasten bewegt sich in entgegengesetzter Richtung in seine Druckstellung und bringt die verstellten Druckelemente z. B. auf einem Brief zum Abdruck. Die Abdruckkraft wird dabei ebenfalls durch die Druckfedern erzeugt. In Fig. 1 ist das untere der aus der Vorderseite des Führungskastens herausragenden Druckelemente in Druckstellung (Fig. 3) und das obere in Nullstellung (Fig. 2) gezeichnet. 



   Über die Auslösetaste kann ausserdem die Verschiebung beispielsweise eines mit dem Steuerkennzeichnen zu bedruckenden Briefes in die Druckstellung,   z. B.   seitlich des eigentlichen Codierplatzes, und die   Beförderung   eines neuen Briefes auf. den Codierplatz bewirkt werden. 



   Nach dem Abdruck des Steuerkennzeichens geht der Führungskasten unter dem Einfluss der über die Start-Stop-Kupplung für eirn-n Umlauf mit einem Motor gekuppelten Welle in seine Nullstellung zurück. Bei dieser Bewegung läuft kurz nach Beginn der Rückbewegung die Rolle 12 der Rückstellschere 10 gegen die Schräge der   RücksteIlklinkelS.   Die Zugstange 11 wird dabei nach-unten gezogen, wodurch die Schere die Rückstellplatte 9 der eigentlichen Kastenbewegung vorauseilen lässt. Die an der Rückstellplatte 9 anliegenden, verstellten Druckelemente werden dadurch kurz vor Erreichen der FührungskastenNullstellung mit Überhub in ihre Ruhelage gebracht. Die Rolle 12 springt nun hinter der Rückstellklinke 15 wieder hoch.

   Dadurch geht die Rückstellplatte 9 in ihre Ausgangslage   zurück   und die Klinken 4 
 EMI2.1 
 

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 punktiert angedeutet. 



   Die beschriebene und dargestellte Druckvorrichtung für einstellbare Steuerkennzeichen ist nicht auf das Ausführungsbeispiel und die Anwendung in Briefverteilanlagen beschränkt. Eine derartige   Druckvor -   richtung kann selbstverständlich auch zur Aufzeichnung von Steuerkennzeichen auf sonstigen Aufzeichnungsträgern, z. B. Literaturkarten, Verwendung finden, die durch entsprechende Einrichtungen abgetastet und zur Sortierung dieser Aufzeichnungsträger nach irgendwelchen Gesichtspunkten ausgewertet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Druckvorrichtung für eine Codiereinrichtung zur Markierung von Aufzeichnungsträgern für selbsttätig arbeitende Sortieranlagen, mit mehreren, aus einzelnen in einem Führungskasten gelagerten Druckelementen, bei der jedes Druckelement durch einen Elektromagneten ausgewählt wird, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Druckelement (2) durch ein Sperrglied (4) gegen die Kraft einer an sich bekannten Druckfeder (3) gehalten wird, und die Aufhebung dieser Sperre durch Ansprechen eines zugeordneten Elektromagneten vorbereitet wird, so dass bei einer Relativbewegung des Führungskastens   (1)   gegenüber den Elektromagneten infolge Beseitigung der Sperre die ausgewählten Druckelemente (2) durch die Druckfedern (3) in die Druckstellung vorgeschoben werden.

Claims (1)

  1. 2. Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskasten (1) mit den Druckelementen (2) in einem feststehenden Lagerbock (13) über eine Parallelführung (14) aus einer Nullstellung einerseits in Richtung der Einstellmagnete (16) und anderseits in Richtung der zu bedruckenden Aufzeichnungsträger, z. B. Briefe, verschiebbar ist.
    3. Druckvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite des Führungskasten (1) eine Rückstellplatte (9) vorgesehen ist, die über eine in Abhängigkeit von der Bewegung des Kastens gesteuerte Rückstelischere (10) betätigt wird, so dass nach dem Abdruck des eingestellten Steuerkennzeichens bei Beginn der Rückbewegung des Führungskastens in die Ruhestellung die an der Rückstellplatte anliegenden und entklinkten Druckelemente in ihre Nullstellung zurückgeschoben und verklinkt werden.
    4. Druckvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Zugstange (11) der Rückstellschere eine Rolle (12) vorgesehen ist, die bei der Rückbewegung nach dem Abdruck gegen eine Schräge einer Rückstellklinke (15) läuft und nachdem die Druckelemente (2) über die Rückstell - schere und die Rückstellplatte verklinkt sind, hinter die Rückstellklinke (14) springt, die sie beim nächsten Druckvorgang wegklappt und in ihre Ausgangsstellung zurückgeht.
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