AT220838B - Kunststoffhelm - Google Patents
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Description
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Kunststoffhelm
Die Erfindung betrifft einen Kunststoffhelrn zur Verwendung als Arbeitsschutz-, Bergwerks-oder Split- terschutzhelm mit zwei Helmschalen.
Es ist bekannt, Schutzhelm aus Kunststoffen herzustellen. Dies hat den Vorteil, dass das Gewicht der
Helme gegenüber Metallhelmen wesentlich geringer ist, was sich beim Tragen sehr vorteilhaft auswirkt.
Die Rohlinge zur Herstellung der Helme werden entweder durch Pressen, Giessen, Spritzen, Spritzgiessen,
Blasen, Prägen oder Vakuumverformen hergestellt. Da die hiezu verwendeten Kunststoffe, wie z. B. Poly- äthylen, Polyamid, schlagfestes Polystyrol, Polyester und Pressmassen, eine geringere Schlagzähigkeit als Me- talle, wie z. B. Stahl oder Aluminiumlegierungen, aufweisen, werden die Kunststoffhelme entweder durch Ver- stärkungsrippen oder durch Zusätze wie z. B. Glasfasern, Glasfaser- oder andern Geweben verstärkt. Diese
Helme werden in gleicher Weise wie Metallhelme mit den üblichen Tragbändern aus Leder oder Kunst- stoffen versehen.
Auch Schutzhelm aus Metall sind bereits vorgeschlagen worden, die aus zwei Schalen bestehen und bei denen zwischen den beiden Schalen ein aufblasbarer Sack als schlagdämpfende Einrichtung vorgesehen ist. Ferner gibt es Tropenhelme, die aus doppelwandigem Aluminiumblech hergestellt und mit einem
Ventil zum Luftleermachen versehen sind.
Es wurde nun gefunden, dass Kunststoffhelme zur Verwendung als Arbeitsschutz-, Bergwerks- oder Splitterschutzhelme mit zwei Helmschalen eine wesentlich höhere Festigkeit gegenüber Schlag aufweisen, wenn die innere Haupthelmschale und die äussere Zusatzschale im Bereich ihres unteren Randes luftdicht miteinander verbunden sind und zwischen den Schalen ein Hohlraum vorgesehen ist, der im Gebrauchszustand durch Einpressen von Luft oder andern Gasen einen Überdruck aufweist.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform eines derartigen Helms im Längsschnitt dar.
Die innere Haupthelmschale 1 ist stärker als die äussere Zusatzschale 4 und besitzt zur Verstärkung noch halbrunde Längs- oder Querrippen 6. An der Zusatzschale befindet sich der Schild 2 und an der Hauptachs- le der Nackenschutz 3. Die Hauptschale ist am Rande etwas schwächer als in der Mitte, während die Zusatzschale schwächer als der Unterteil gehalten wird. Die Zusatzschale besitzt keine Rippen und ist mit der Haupthelmschale fest verbunden, so dass sich zwischen beiden Helmschalen ein Hohlraum befindet.
Der Abstand zwischen beiden Helmschalen kann beliebig gross gewählt werden. An der hinteren Seite der Hauptschale befindet sich ein einfaches Ventil 5, durch das ein regulierbarer Druck im Hohlraum zwischen beiden Helmteilen aufgepresst werden kann. Die dem Hohlraum zugewendeten Seiten der Schalen können mit einer gasundurchlässigen Auflage 7, beispielsweise mit einer dünnen Metall-oder Kunststofffolie, ausgekleidet werden. An der Hauptschale sind in der üblichen Weise Tragbänder befestigt.
Die einzelnen Helmschalen können z. B. aus Pressmassen oder aus Polyäthylen, Polyamid, schlagfestem Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyester mit und ohne Glasfaser oder Gewebeverstärkung durch Pressen, Spritzen, Giessen, Spritzgiessen, Blasen, Prägen, Vakuumverformen u. dgl. hergestellt werden.
Sie werden durch Kleben, Verschweissen, Auf- oder Umspritzen im Spritzgussverfahren fest miteinander verbunden. Das Einsetzen des Ventils, das aus Metall oder Kunststoff bestehen kann, erfolgt durch Einschrauben, Einschweissen oder Einkleben.
Der Vorteil der erfindungsgemässen Helme besteht in ihrer grösseren Sicherheit gegenüber herabfallenden harten Gegenständen, die erst beide Helmschalen durchschlagen müssen, bevor eine Verletzung des Kopfes eintreten kann. Zerschlägt ein herabfallender harter Gegenstand die durch den Überdruck wesentlich versteifte dünne äussere Zusatzschale, so kann die in dem Hohlraum befindliche, unter Überdruck
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stehende Luft entweichen. Sie entweicht in der Richtung, die der des eindringenden harten Gegenstandes entgegengerichtet ist. Hiedurch tritt eine Bremswirkung gegenüber dem eindringenden Gegenstand ein, die so stark sein kann, dass dieser wieder herausgeschleudert wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kunststoffhelm zur Verwendung als Arbeitsschutz-, Bergwerks- oder Splitterschutzhelm mit zwei Helmschalen, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Haupthelmschale (l) und die äussere Zusatzschale (4) im Bereich ihres unteren Randes luftdicht miteinander verbunden sind und zwischen den Schalen (1 und 4) ein Hohlraum vorgesehen ist, der im Gebrauchszustand durch Einpressen von Luft oder andern Gasen einen Überdruck aufweist.
Claims (1)
- 2. Helm nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Haupthelmschale (1) in an sich bekannter Weise halbrunde Verstärkungsrippen (6) in Längs-oder Querrichtung besitzt.3. Helm nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum mit einer gasundurchlässigen Auflage (7), beispielsweise mit einer dünnen Metall- oder Kunststoffolie, ausgekleidet ist.4. Helm nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der äusseren Zusatzschale (4) ein Ventil (5) zum Einpressen der Luft oder eines andern Gases befindet, das durch Einschrauben, Einschweissen oder Einkleben befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT23060A AT220838B (de) | 1960-01-13 | 1960-01-13 | Kunststoffhelm |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT220838B true AT220838B (de) | 1962-04-25 |
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|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29514741U1 (de) * | 1995-09-14 | 1995-11-09 | Engelhard, Jörg, 66687 Wadern | Schutzhelm |
-
1960
- 1960-01-13 AT AT23060A patent/AT220838B/de active
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