AT220927B - Verfahren zur Reckbehandlung von Stahlstäben bzw. -schienen - Google Patents
Verfahren zur Reckbehandlung von Stahlstäben bzw. -schienenInfo
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Description
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Verfahren zur Reckbehandlung von Stahlstäben bzw. -schienen
EMI1.1
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-schienen,denAxialreckenszwischendenZangenzuliegenkommtunddaherzuverlässig gleichfalls der Axialreckung im vollen Ausmass unterzogen wird.
Durch das vorgeschaltete Biegerecken lässt sich also nicht nur zumindest ein grobes Vorrichten sondern auch schon ein gewisser Teil des eigentlichen Reckens erreichen.
Im nachstehenden sind zwei Fälle dieser Aufteilung angegeben ;
Rundstahl St 37 H 12 <
EMI2.1
<tb>
<tb> Biegereckung <SEP> Axialreckung <SEP> Gesamtreckung <SEP> #0,2 <SEP> #B
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<tb> 2 <SEP> 4 <SEP> 6 <SEP> 39,2 <SEP> 43,8
<tb>
Ausserdem ergibt sich der Vorteil, dass durch das abschliessende Axialrecken, auch die beim voran- gehenden absatzweisen Biegerecken ungereckt gebliebenen Einspannzonen des Materials einer Reckung unterzogen werden und daher das Material schliesslich über seine gesamte Länge gleichmässige Festigkeitswerte aufweist.
Das im vorstehenden beschriebene zweistufige Recken kommt wohl in erster Linie nur für Rund- und Flach-bzw. QuadratstahlinBetracht, ist jedoch keinesfalls darauf eingeschränkt. Es lässt sich nämlich bei entsprechender Gestaltung und gegenseitiger Einstellung der Biegerollen (-walzen) für kleinere Biegungs- winkel ohne weiteres auch z. B. für Winkeleisen od. dgl. verwenden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Reckbehandlung von Stahlstäben bzw. -schienen, insbesondere von Rundeisen, Winkeleisen, U-Eisen, T-Eisen od. dgl., bei welchem die Stahlstäbe durch Axialrecken (Zugrecken) bis zu einer oberhalb der Streckgrenze liegenden Spannung gereckt werden, um zugleich mit dem Geraderichten eine Festigkeitserhöhung derStäbe zu erhalten, dadurch gekennzeichnet. dass dem Axialrecken zwecks Vorrichten bei stärkerdeformiertemAusgangsmaterial ein Biegerecken mittels eines Biegerollensatzes vorgegeschaltet wird, bei welchem gegebenenfalls der Reckgrad so gewählt wird, dass zugleich mit dem Vorrichten eine Vorverfestigung eintritt.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst mittels zweier abwechselnd wirkender verschiebbarer Spannzangen das zu behandelnde Material unter entsprechender Vorreckung (Biegereckung) durch den Biegerollensatz gezogen und anschliessend zwischen den beiden Spannzangen dem reinen Axialrecken in einem solchen Ausmass unterworfen wird, dass sich zusammen mit der Vorreckung die gewünschte Gesamtreckung und zugleich auch das vollständige Geradrichten ergibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| AT220927B true AT220927B (de) | 1962-04-25 |
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1960
- 1960-04-27 AT AT319260A patent/AT220927B/de active
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