AT221211B - Hilfsvorrichtung zum Einstellen und zur Kontrolle der Steuerung von Rundstrickmaschinen - Google Patents

Hilfsvorrichtung zum Einstellen und zur Kontrolle der Steuerung von Rundstrickmaschinen

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Sdruzeni Podniku Textilniho St
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  Hilfsvorrichtung zum Einstellen und zur Kontrolle der
Steuerung von Rundstrickmaschinen 
Die Erfindung betrifft eine Hilfsvorrichtung zum Einstellen und zur Kontrolle der Steuerung von Rund- 'strickmaschinen. 



   Bei bekannten Rundstrickmaschinen ist die Verwendung einer solchen Einrichtung für diesen Zweck bisher unbekannt. Aus diesem Grunde werden die Maschinen im Falle von Betriebsstörungen oder Aus-   wechslung abgenützter Teile bei Grundreparaturen   nicht nach einem einheitlichen, während der Konstruktion der Maschine vom Erzeuger genau bestimmten Verfahren eingerichtet, sondern nach den gesammelten Erfahrungen der verschiedenen Monteure, von denen jeder einzelne ein und dieselbe Maschine unterschiedlich einrichtet. 



   Um diesen Nachteil zu beseitigen, sieht nun die Erfindung eine Hilfsvorrichtung zum Einstellen und zur Kontrolle der Steuerung von Rundstrickmaschinen vor, deren Hauptkennzeichen durch eine in Abhängigkeit von der Drehung des Nadelzylinders angetriebene Skalenschcibe gebildet ist, welche die jeweilige Stellung des Nadelzylinders anzeigt und durch ihre Markierungen die Einstellung bzw. Kontrolle der dem gewählten Programm für den Strickvorgang entsprechenden, auf einer Steuertrommel angeordneten Schaltglieder bzw. deren Schaltstellung ermöglicht. 



   Bei Anwendung auf eine Maschine mit einer auch beim Pendelgang des Nadelzylinders sich hin-und herbewegenden Schwinge   für   den Pendelgang, wird die Skalenscheibe vortellhafterweise an dem Kurbelzahnrad für die Schwinge angeordnet. 



   Mit Hilfe dieser Skalenscheibe, sowie einer Anleitung zur Maschineneinrichtung kann eine rasche und genaue Kontrolle der Grundstellung der Maschine durchgeführt werden. Die zur Skalenscheibe als Hilfsmittel dienende Anleitung zum Einrichten und zur Bedienung der Maschine enthält dabei nicht nur die Zusammenstellungszeichnungen aller Steuertrommelsegmente einschliesslich der Angabe der Wirkungsweise ihrer Anfänge, Dauer und Ende während der einzelnen aufeinanderfolgenden Schaltungen der Steuertrommel, sondern auch die gegenseitige Einstellung sämtlicher Exzenter, Ein- und Ausschaltung der Mustertrommel für die einzelnen Strickstellen, sowie die Ein- und Ausschaltung der Kupplung für den Pendelgang der Maschine. 



   Einzelheiten des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles. 



   Dabei zeigen in der Zeichnung Fig. 1 eine schematische Ansicht auf eine am Kurbelzahnrad befestigte Skalenscheibe, Fig. 2 eine Teilansicht auf die mit einem Schutzblech und einem Ausschnitt abgedeckte Skalenscheibe in ihrer Grundstellung, Fig. 3 eine schematische Darstellung eines in einer Ebene ausgebreiteten Mantels der Steuertrommel mit einer beispielsweisen Anordnung der Segmente im Hinblick auf die Skalenscheibe. 



   Wie aus   Fig. 1   ersichtlich, ist eine am Umfang mit Gradzeichen von 0 bis   360    versehene Skalenscheibe 1 auf einem Kurbelzahnrad 2 mittels Schrauben 3 und eines Zentrierstiftes befestigt. Die Drehung des Kurbelzahnrades 2 wird in üblicher Weise von der Hauptwelle der Maschine abgeleitet. Eine Zugstange 5, die mit einem Ende auf einem Zapfen 6 des Kurbelzahnrades 2 und dem andern Ende auf einem Zapfen 7 eines Zahnsegmentes (Schwinge) 8 eingehängt ist, erteilt letzterem eine Hin- und Herbewegung auf einem Tragzapfen 9. Von der Schwinge 8 wird in üblicher Weise der Pendelgang des Nadelzylinders, 

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 wie er z. B. für das Stricken der Ferse und der Spitze von Strümpfen erforderlich ist, abgeleitet.

   Der An- trieb der Maschine ist dabei so gestaltet, dass auch während des Rundganges des Nadelzylinders die Schwin- ge 8 ihre Hin- und Herbewegung weiter vollfuhrt. 



   Während der Bewegung der Schwinge 8 um den Tragzapfen 9 in einer Richtung macht der Nadelzylinder eine volle Umdrehung, so dass zwei Umdrehungen des Nadelzylinders einer Umdrehung des Kur- belzahnrades 2 und   dessen Skalensciieibe l   entsprechen. Letztere ist mit einem Schutzblech 10 abgedeckt, das einen Ausschnitt 11 mit einem Strich 12 aufweist (Fig. 2). In der Grundstellung der Maschine deckt sich das Gradzeichen o der Skalenscheibe 1 mit dem Strich 12 des Ausschnittes 11. Die Anfänge und En- den einzelner Segmente 13,   14, 15 (Fig. 3) einer Steuertromme116,   auf deren Mantelfläche oder Ober- fläche der Segmente Enden 17 zugehöriger Hebel 18 gleiten, sind in der Anleitung zur Maschinenein- richtung mit bestimmten Gradzablen bezeichnet, welche den gleichen Gradzeichen auf der Skalenschei- be 1 entsprechen müssen. Dreht sich z.

   B. die Steuertrommel 16 derart, dass sich der Anfang 00 des Seg- mentes 13, welches für die Tätigkeit einer nicht dargestellten Fersenkupplung vorgesehen ist, mit einer 
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 einer vollen Umdrehung der Skalenscheibe 1. 



   Der in der Zeichnung veranschaulichte und in der Beschreibung dargelegte Erfindungsgegenstand ist natürlich nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann zweckentsprechenden konstrukti- ven Änderungen unterworfen werden, ohne das Wesen des Erfindungsgegenstandes zu beeinträchtigen. Die beschriebene Funktion kann auch umgekehrt sein, indem die Skalenscheibe feststeht und ein nicht dargestellter Zeiger entsprechend der Drehzahl des Nadelzylinders oder des Kurbelzahnrades um die feststehende Skalenscheibe umläuft. 



   Die Benützung der beschriebenen Einrichtung zum Einstellen der einzelnen Bewegungsmechanismen einer Rundstrickmaschine hat vor allem den grossen Vorteil, dass sie keine hochbefähigten Arbeitskräfte mit vollkommener Kenntnis der Maschine und deren Wirkungsweise benötigt, so dass nach Demontierung oder   Grundreparatur   einer Maschine letztere auch vom Benützer ebenso genau und rasch wieder eingerichtet werden kann wie früher vom Erzeuger. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Hilfsvorrichtung zum Einstellen und zur Kontrolle der Steuerung von Rundstrickmaschinen, gekennzeichnet durch eine in Abhängigkeit von der Drehung des Nadelzylinders angetriebene Skalenscheibe   (1),   welche die jeweilige Stellung des Nadelzylinders anzeigt und durch ihre Markierungen die Einstellung bzw. Kontrolle der dem gewählten Programm für den Strickvorgang entsprechenden, auf einer Steuertrommel (16) angeordneten Schaltglieder (13,   14, 15) bzw. deren.   Schaltstellung ermöglicht.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anwendung auf eine Maschine mit einer auch beim Rundgang des Nadelzylinders sich hin-und herbewegenden Schwinge (8) für den Pendelgang, die Skalenscheibe (l)-an dem Kurbelzahnrad (2) für die Schwinge angeordnet ist.
AT357560A 1960-01-25 1960-05-11 Hilfsvorrichtung zum Einstellen und zur Kontrolle der Steuerung von Rundstrickmaschinen AT221211B (de)

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ID=5451058

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