AT221623B - Registriereinrichtung für Ansprechvorgänge von Überspannungsableitern - Google Patents
Registriereinrichtung für Ansprechvorgänge von ÜberspannungsableiternInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Registriereinrichtung für Ansprechvorgänge von Überspannungsableitern Für die Beurteilung der Funktion von Überspannungsableitern in Hochspannungsnetzen wäre sehr von Vorteil, die tatsächlich erfolgten Ansprechvorgänge nachweisen zu können. Alle zu diesem Zweck bisher auf dem Markt befindlichen Geräte (Ansprechzählwerke, Abbildfunkenstrecken) sind einerseits zu wenig empfindlich und erlauben anderseits keine zeitliche Zuordnung der Registrierung. Die zu geringe Empfindlichkeit bei bekannten Einrichtungen zur Überwachung von Überspannungs- ableitern ist dadurch gegeben, dass ein zwischen Metallelektroden verschiedener Form und in verschiede- ner Anordnung vorhandenes Dielektrikum beim Ansprechvorgang durchschlagen werden muss. Dies gilt sowohl für Abbildfunkenstrecken, welche im übrigen hauptsächlich Rückschlüsse auf den Zustand derElek- troden im Ableiter selbst ermöglichen sollen, als auch für Zahlgeräte, wie sie z. B. nach der österr. Pa- tentschrift Nr. 206503 bekannt sind. Die nach der letzteren Erfindung ausgeführte Verstärkung durch kleine Pulververladungen kann zwar noch sehr schwache Entaldungen mit einem Zählwerk registrieren, hat aber auch als erste Voraussetzung ein Durchschlagen der Luftisolation der Funkenstrecke. Nachdem aber erfahrungsgemäss der Hauptanteil aller Ableitvorgänge geringe Stromstärken aufweist, welche eine zu kleine Spannung an den Funkenstrecken ergeben, um deren Dielektrikum zu durchschla- gen, war eine Registriereinrichtung zu suchen, welche auch im Bereich von Stossströmen unterhalb 100 A anspricht. Erfindungsgemäss besteht nun diese Einrichtung nach Fig. 1 aus zwei parallel zu einem in der Erdleitung des Ableiters l liegenden spannungsabhängigen Widerstand 2 geschalteten Elektroden 3, welche mit einem Abstand von etwa 20 mm auf einem von einem Uhrwerk Fig. 2, Teil 4, vorbeigezogenen Re- gistrierstreifen 5, mit zumindest halbleitendem Belag, gleiten. Treten Stossentladungen über den Wider- stand 2 auf, so erfolgt auch eine Entladung zwischen den Elektroden 3 über die aktive Schicht des Re- gistrierstreifens 5, wodurch diese stellenweise sichtbar zerstört wird. Das Gesamtbild der dadurch ent- stehenden Linien lässt einen guten Rückschluss auf die Stromstärke der Stosswelle zu. Trotz der hohen Empfindlichkeit für kleine Ströme beherrscht die Einrichtung aber auch Stossströme in der Grössenordnung des Ableitvermögens der Ableiter, also bis etwa 5 bzw. 10 kA. Bei hohen Stromstärken entsteht zwischen den Elektroden eine vollständig schichtfreie Stelle, deren Breite der Stromstärke entspricht. Ein Stoss- strom von 1000 A (Normalwelle VDE) verursacht z. B. einen ungefähr 1 cm breiten Streifen, während bei 5000 A die Breite fast 3 cm beträgt. Überspannungsableiter sind im allgemeinen nicht dazu bestimmt, bei sogenannten inneren Überspan- nungen, also z. B. bei infolge von Schaltvorgängen auftretenden vorübergehenden Steigerungen der betriebs - frequenten Spannung und dieser überlagerten Einschwingvorgängen anzusprechen. Führen solche Vorgänge dennoch zum Ansprechen, so sind die auf dem Registrierstreifen entstehenden Spuren flächenhaft und daher deutlich verschieden von den bei Stossentladungen entstehenden Liniengebilden. Die vorliegende Erfindung gestattet also auch weitgehende Rückschlüsse auf die Ursache der Ansprechvorgänge. Für die praktische Anwendung (z. B. in einem 3-Phasennetz) erhält das Gerät nach Fig. 2, fünf Elektro- den 3 (j eweils eine Elektrode für die Phasen R, S und T und zwei Elektroden, welche mit den an Erde liegen- den Seiten des Widerstandes 2 verbunden sind) in Reihe auf einer Ordinate des Registrierstreifens 5, wäh - rend die Abszisse durch den Zeitvorschub des Uhrwerkes 4 gegeben ist. Die Vorschubgeschwindigkeit be- stimmt das Auflösungsvermögen aufeinanderfolgender Entladungen und kann dementsprechend gewählt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Registriereinrichtung für Ansprechvorgänge von Überspannungsableitern, bestehend aus zwei Metallelektroden,¯ welche parallel zu einem in der Erdleitung des Ableiters befindlichen spannungsabhängigen Widerstand angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass diese Elektroden nebeneinander auf einer mehr oder weniger gut leitenden Schicht eines von einem Zeitwerk vorwärts bewegten Registrierstreifens gleiten und so im Ansprechfall des Ableiters auf der Oberfläche des Streifens zwischen den beiden Elektroden Strommarken auftreten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT482660A AT221623B (de) | 1960-06-24 | 1960-06-24 | Registriereinrichtung für Ansprechvorgänge von Überspannungsableitern |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT482660A AT221623B (de) | 1960-06-24 | 1960-06-24 | Registriereinrichtung für Ansprechvorgänge von Überspannungsableitern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT221623B true AT221623B (de) | 1962-06-12 |
Family
ID=3568799
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT482660A AT221623B (de) | 1960-06-24 | 1960-06-24 | Registriereinrichtung für Ansprechvorgänge von Überspannungsableitern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT221623B (de) |
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1960
- 1960-06-24 AT AT482660A patent/AT221623B/de active
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