AT221955B - Traktor für den Forsteinsatz - Google Patents

Traktor für den Forsteinsatz

Info

Publication number
AT221955B
AT221955B AT248361A AT248361A AT221955B AT 221955 B AT221955 B AT 221955B AT 248361 A AT248361 A AT 248361A AT 248361 A AT248361 A AT 248361A AT 221955 B AT221955 B AT 221955B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
vehicle
spur
top plate
tree trunk
support spur
Prior art date
Application number
AT248361A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschf Augsburg Nuernberg Ag filed Critical Maschf Augsburg Nuernberg Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT221955B publication Critical patent/AT221955B/de

Links

Landscapes

  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Traktor für den Forsteinsatz 
Es ist bekannt, Traktoren, die für den Forsteinsatz bestimmt sind, mit einer Seilwinde und einem
Stützsporn zu versehen. Mit der Seilwinde werden Baumstämme aus unzugänglichem Dickicht heraus ans
Fahrzeugheck gezogen. Der Stützsporn stützt sich im Erdreich ab und verhindert, dass bei schweren Baum- stämmen das Fahrzeug in Richtung auf den Baumstamm   zurückrutscht.   



   Soll ein an das Fahrzeugheck herangezogener Baumstamm vom gleichen Fahrzeug zu einem Stapel- platz gebracht werden, dann wurde er bisher von dem Seil der Seilwinde abgehängt, an seinem vorderen
Ende mit einer Hubvorrichtung angehoben und so zum Stapelplatz geschleift. Den unmittelbar an dem
Windenseil hängenden Baumstamm konnte man nicht zum Stapelplatz ziehen, weil sich dabei sein vor- deres Ende in die Erde gebohrt und die Transportwege zerstört hätte. Durch das Umhängen des Baum- stammes ging aber viel Zeit verloren ; ausserdem waren aufwendige Kupplungsteile mit hochliegendem
Kuppelpunkt erforderlich. Der hochliegende Kuppelpunkt begünstigte das Aufbäumen des Fahrzeuges. 



   Die Erfindung gestaltet ein zum Forsteinsatz bestimmtes Fahrzeug mit einer Seilwinde und einem
Stützsporn so aus, dass der Baumstamm unmittelbar am Seil der Seilwinde hängend zu einem Stapelplatz geschleift werden kann, ohne dass sich das vordere Stammende in die Erde bohrt. 



   Zur Lösung der gestellten Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass an dem sich annähernd über die
Fahrzeugbreite erstreckenden Stützsporn eine nach oben durchgebogene Oberplatte gelagert ist, die für den an das Fahrzeugheck heranzuziehenden Baumstamm als Auflauframpe dient, auf die der Stamm mit seinem vorderen Ende hochziehbar und am Seil der Winde hängend transportierbar ist, wobei die Oberplatte unabhängig vom Stützsporn schwenkbar ist. 



   Bei einem Traktor gemäss der Erfindung wird der Baumstamm mit seinem vorderen Ende auf der Oberplatte des Stützspornes liegend und am Seil der Winde hängend gezogen. Er ruht nur mit seinem hinteren Ende auf der Erde auf und kann deshalb mit relativ geringem Kraftaufwand geschleift werden, ohne die Transportwege zu zerstören. Er   is, mit   geringem Abstand von der Fahrbahn und der Hinterachse am Fahrzeug angehängt und kann nicht zum Aufbäumen desselben führen. Der Übergang vom Heranziehen des Baumstammes an das Fahrzeugheck zum Ziehen des Baumstammes mit dem fahrenden Fahrzeug geht kontinuierlich vonstatten, so dass der Stammtransport mit geringem Zeitaufwand erfolgt. Die nach oben gebogene Oberplatte stellt eine Verbindung zwischen Fahrzeug und Baumstamm nach der Art der Drehschemel her, so dass auch enge Kurven durchfahren werden können.

   Beim Heranziehen des Baumstammes an das Fahrzeug wirkt die Oberplatte wie eine Schulter des   Stützspomes,   so dass das Fahrzeug besser dagegen geschützt ist, zum Baumstamm hingezogen zu werden, weil das Erdreich zwischen dem Stützsporn und seiner Schulter verdichtet wird. 



   Um die Oberplatte bei unterschiedlichen Bodenverhältnissen auf dem Boden aufliegen lassen zu können, ist die Oberplatte unabhängig vom Stützsporn schwenkbar. Das ist dadurch zu erreichen, dass die Oberplatte mit ihrem dem Fahrzeug zugekehrten Ende durch den Stützsporn hindurchragt und dass an die-   sem   Ende eine hydraulische Schwenkvorrichtung angreift, die an der Unterseite des Stützspornes gelagert ist. 



   Um das an der Seilwinde hängende Stammende gegen unzulässiges seitliches Auswandern zu schützen, ist auf dem   Sti1zsporn   ein das vordere Ende des heranzuziehenden Baumstammes seitlich umgreifendes und als stimseitiger Anschlag wirkendes Führungsgehäuse befestigt, das das Baumstammende beim 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Heranziehen seitlich   führt   und gleichzeitig verhindert, dass der Stamm zu weit auf den Stützsporn ge- zogen wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigen Fig.   l   das hintere Ende eines auch für den Forsteinsatz bestimmten Traktors von der Seite gesehen und Fig. 2 den in Fig. 1 dargestellten Fahrzeugteil in Ansicht von oben. 



   Am hinteren Ende des Rahmens 1 des auch für den Forsteinsatz bestimmten Traktors ist um horizon- tale Fahrzeugquerbolzen 2,3 lotrecht schwingbar der Stützsporn gelagert. Der   Stützsporn   besteht aus den beiden Seitenholmen 4,5, die an ihren äusseren Enden durch das Querblech 6 miteinander verbunden sind. 



   In der Nähe der Bolzen 2,3 greift an jedem   Längsholm   4,5 des   Stützspornes   eine am Fahrzeugrahmen 1 gehaltene Hubvorrichtung 7 an, mit denen der Stützsporn in lotrechter Richtung eingestellt werden kann. 



   An den Seitenholmen 4,5 ist auf Querbolzen 8,9 die Oberplatte gelagert, die aus den Seitenwänden 10 und dem nach oben gekrümmten Deckblech 11 besteht. Die Oberplatte ragt mit ihrem dem Fahrzeug zu- gekehrten Ende über die Querbolzen 8,9 hinaus. An diesem Ende greifen hydraulische Schwenkvorrich- tungen 12 an, die gelenkig an der Oberplatte und der Unterseite des Stützspornes gelagert sind. Auf den
Seitenholmen.   4,   5 des Stützspornes ist ein fangmaulförmiges Führungsgehäuse mit den abgewinkelten
Seitenblechen 13, 14 und dem inneren Querblech 15 befestigt. Oberhalb des Stützspornes ist an Führun- gen 16 des Fahrzeugrahmens 1 höhenverstellbar die Anhängekupplung 17 gelagert. 



   Mit dem unter dem Fahrzeugrahmen hindurchgeführten Seil 18 der im Fahrzeugbug angeordneten
Seilwinde ist der Baumstamm an das Fahrzeugheck heranziehbar. Das Fahrzeug stützt sich dabei mit dem
Stützsporn 4,5, 6 und der als Schulter wirkenden Oberplatte 10,11 am Erdreich ab. Stützsporn und Oberplatte dringen dabei entsprechend den Bodenverhältnissen in das Erdreich ein. Sie werden von den hydraulischen Vorrichtungen 7, 12 arretiert. Der Baumstamm kann, die Oberplatte als Auflauframpe benutzend, bis an das Querblech 15 des Führungsgehäuses 13,14, 15 herangezogen werden. Fährt das Fahrzeug in Fahrtrichtung, dann wird der Baumstamm am Seil 18 hängend mitgeschleift. Damit der Stützsporn nicht die Fahrt behindert, wird er, nachdem der Baumstamm auf der Oberplatte liegt, mit den hydraulischen Vorrichtungen 7 angehoben, so dass er nicht mehr auf der Erde aufliegt.

   Mit der Oberplatte hat der Baumstamm eine nur etwa   punktförmige   Berührung, so dass ohne Schwierigkeiten Krümmungen durchfahren werden können. Ein unzulässiges seitliches Auswandern des Stammes wird durch das Führungsgehäuse 13, 14,15 verhindert. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Traktor für den Forsteinsatz mit einer Seilwinde zum   Heranholen   von Baumstämmen an das Fahrzeugheck und einem heb-und senkbaren Stützsporn am Fahrzeugheck, dadurch gekennzeichnet, dass an dem sich annähernd über die Fahrzeugbreite erstreckenden Stützsporn (4,5, 6) eine nach oben durchgebogene Oberplatte (10,11) gelagert ist, die für den an das Fahrzeugheck heranzuziehenden Baumstamm als Auflauframpe dient, auf die der Stamm mit seinem vorderen Ende hochziehbar und am Seil der Winde hängend transportierbar ist, wobei die Oberplatte (10,11) unabhängig vom Stützsporn (4,5, 6) schwenkbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberplatte (10,11) mit ihrem dem Fahrzeug zugekehrten Ende durch den Stützsporn (4, 5,'6) hindurchragt und dass an diesem Ende eine hydraulische Schwenkvorrichtung (12) angreift, die an der Unterseite des Stutzspornes gelagert ist.
    3. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Stütz- sporn (4,5, 6) ein das vordere Ende des heranzuziehenden Baumstammes seitlich umgreifender und als stirnseitiger Anschlag wirkendes Führungsgehäuse (13,14, 15) befestigt ist.
AT248361A 1960-04-02 1961-05-27 Traktor für den Forsteinsatz AT221955B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE221955X 1960-04-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT221955B true AT221955B (de) 1962-06-25

Family

ID=5842810

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT248361A AT221955B (de) 1960-04-02 1961-05-27 Traktor für den Forsteinsatz

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT221955B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3314684A1 (de) * 1983-04-22 1984-10-25 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Vorrichtung zum wahlweisen an- und abkuppeln eines die frontseite eines ackerschleppers belastenden zusatzgewichts

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3314684A1 (de) * 1983-04-22 1984-10-25 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Vorrichtung zum wahlweisen an- und abkuppeln eines die frontseite eines ackerschleppers belastenden zusatzgewichts
EP0126263A3 (en) * 1983-04-22 1985-10-02 Klockner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft Connecting or disconnecting device for an additional ballast weight at the front end of an agricultural tractor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT221955B (de) Traktor für den Forsteinsatz
DE3443110C2 (de) Einrichtung zum Bergen eines Fahrzeugs
DE1098268B (de) Fahrzeug fuer den Forsteinsatz
DE1918641A1 (de) Schleppvorrichtung,insbesondere fuer Langholz
DE1059297B (de) Kupplungsvorrichtung fuer Schlepper
DE2601428A1 (de) Hydraulisches traktorhubwerk
DE1105355B (de) Fahrbares Geraet fuer in das Erdreich laufend zu verlegende Gegenstaende
DE1963641A1 (de) Fahrzeug zum Transport von Erde und anderen Materialien
DE964400C (de) Fahrbarer Lastenaufzug
AT238096B (de) Hubvorrichtung für Lastkraftwagen od. dgl.
AT349325B (de) Mit einem ladekran versehenes lastkraftfahrzeug
DE1881386U (de) Schutz- und transportvorrichtung fuer kraftfahrzeuge etc., die zum schleifen und befoerden von lang- und scheitholz dienen.
DE865221C (de) Arbeitshilfsvorrichtung fuer Ackerzuggeraete
DE2628917A1 (de) Vorrichtung zum erfassen, anheben, transportieren und absetzen von guetern aller art
DE1102569B (de) Zugfahrzeug, insbesondere Ackerschlepper
AT257465B (de) Holzrückgerät
DE2046081A1 (de) Abschleppvorrichtung für Fahrzeuge
DE2454581A1 (de) Kettenhoehenfoerderer
AT244164B (de) Hilfsfahrwerk für den Straßentransport eines geländegängigen Gleiskettenfahrzeuges
DE703142C (de) Fahrzeug mit einem auf einer Protze gelagerten schweren Fahrgestellrahmen
DE1197386B (de) Hublader mit vertikaler Hubfuehrung fuer einen Lasttraeger
DE4213695C1 (en) Coupling for plough and finishing implement - has front chain coupling point on side of extended centre line opposite plough frame
DE1102231B (de) Vorrichtung zum Legen von Kabeln
DE342195C (de) Vorrichtung zum Verladen von Baumstaemmen und aehnlichen langen Gegenstaenden auf Lastkraftwagen und deren Anhaengern
DE1655082B2 (de) Abschleppgerät