AT222055B - Einrichtung zur Steuerung der Spulenfühler an einem Vierfarben-Automat-Webstuhl - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung der Spulenfühler an einem Vierfarben-Automat-Webstuhl

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AT222055B
AT222055B AT286859A AT286859A AT222055B AT 222055 B AT222055 B AT 222055B AT 286859 A AT286859 A AT 286859A AT 286859 A AT286859 A AT 286859A AT 222055 B AT222055 B AT 222055B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bobbin
sensors
contact springs
controlling
levers
Prior art date
Application number
AT286859A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Petzoldt
Kuert Boehm
Original Assignee
Webstuhlbau Karl Marx Stadt
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  Einrichtung zur Steuerung der Spulenfühler an einem   Vierfarben-Automat-Webstuhl   
 EMI1.1 
 



   Diesen Nachteilen zu begegnen, ist Zweck der Erfindung, die darin besteht, dass in der Einrichtung zur Steuerung der Spulenfühler an einem Vierfarben-Automatenwebstuhl mit Rollen- oder Lochkarten-   steuerung für den Schützenwechsel zwei zweiarmige   Hebel vorhanden sind, deren jedem Arm zwei gleich-   zeitig schliessende bzw. öffnende   Kontakte zugewendet sind und dass jeder der beiden Hebel mit je einem die Karten abtastenden Hebel in Verbindung steht und dass Kontakte einerseits untereinander und ander- 

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 seits mit den Schützenfühlerbetätigungen verbunden sind, so dass bei jeder der vier möglichen verschie- denen Stellungen der zweiarmigen Hebel für einen der Spulenfühler ein Kontakt geschlossen wird. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen hiebei Fig. 1 eine
Vorderansicht des Schaltwerkes und die Wechseleinleitung, Fig. 2 ein Schaltschema, Fig. 3 eine Anord- nung der oberen Kontaktfedern und Fig. 4 eine Anordnung der unteren Kontaktfedern. 



     Die elektrische Schalteinrichtung   ist auf der Wechselseite des Webautomaten angeordnet. Die Wech- seleinleitung erfolgt durch die Wechselkarte   1,   die periodisch durch das nicht gezeigte, bekannte Karten- zylindergetriebe und durch den Kartenzylinder 2 weitergeschaltet wird. Die Taststifte 3 und 4 der Wech-   'selplatinen   5 und 6 fühlen nach jeder erfolgten Weiterschaltung die Wechselkarte 1 ab. Wenn ein Loch in der Wecliselkarte vorgefunden wird, nehmen die im Lager 7 drehbar gelagerten Wechselplatinen 5 und 6 eine andere Stellung ein und betätigen neben der Schützenwechseleinleitung Über die Zugstangen 8 und 9 die Schalthebel 10 und 11. Mit den Schalthebeln 10 und 11 sind doppelarmige Kontakthebel 12 und 13 fest verbunden, die gemeinsam auf einer Welle 14 schwenkbar gelagert sind. 



   Im Schaltwerk 15 befinden sich unter den Kontakthebeln 12 und 13 obere, beidseitig angeordnete
Kontaktfedern   24-27   und   28-31   und untere, beidseitig angeordnete Kontaktfedern   16 - 19   und   20 - 23.   



  Die Abmessungen sämtlicher Kontaktfedern 16 - 31 sind gleich und die Breite der Kontakthebel 12 und 13 reicht über jeweils zwei Kontaktfedern. 



   Die Spannung wird im Transformator 40 herabgesetzt. Eine Leitung A geht direkt zu den Magneten für die Einleitung zur Spulenauswechslung, während die andere Leitung B zu den unteren Kontaktfedern
17,20, 21 und 23 führt. An den unteren Kontaktfedern 16,18, 19 und 22 befinden sich die Stromableitungen a, b, c und d. Die oberen Kontaktfedern 24 und 31, 25 und 26,27 und 28 sowie 29 und 30 sind mittels Drähten überbrückt. Es entsteht Stromfluss in den Leitungen   a - d,   wenn durch die genannten Brücken die unteren Kontaktfedern 16 und 23,17 und 18,19 und 20,21 und 22 miteinander verbunden werden. 



   Die Arbeitsweise ist folgende :
In der gezeichneten Stellung findet der Taststift 4 der Wechselplatine 6 kein. Loch in der Wechselkarte 1 vor, wodurch der Kontakthebel 13 über die Zugstange 9 und den Schalthebel 11 auf die oberen Kontaktfedern 24 und 25 drückt und somit eine Verbindung zu den Kontaktfedern 16 und 17 herstellt. Zur gleichen Zeit findet der Taststift 3 der Wechselplatine 5 ein Loch in der Wechselkarte 1 vor, wodurch der Kontakthebel 12 durch die Zugstange 8 und den Schalthebel 10 auf die oberen Kontaktfedern 30 und 31 drückt und somit zu den unteren Kontaktfedern 22 und 23 eine Verbindung herstellt. Durch die Überbrückung der oberen Kontaktfedern 31 und 24 mittels Drähten entsteht   Stromtluss   zwischen den stromführenden unteren Kontaktfedern 23 und 16, an welch letztere die Stromableitung c angeschlossen ist. 



   Diese jeweils unter Stromfluss stehenden Leitungen   a - d führen   zu den einzelnen Spulenfühlern 32 bis 35 der Schützenkastenzellen   36-39.   Wird hiebei festgestellt, dass die Schussspule nur noch Reservegarn besitzt, so wird an dieser Stelle der Stromkreis geschlossen und ein bestimmter Magnet erhält   Stromfluss,   der die Spulen- oder Schützenauswechslung für die gewünschte Farbe einleitet. 



   Eine Spulen- oder auch   Schützenauswechsl1). ng   kann dann sofort erfolgen, da der betreffende Schützen in gleicher Lage zur Ladenbahn gebracht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zu : Steuerung der Spulenfühler an einem Vierfarben-Automat-Webstuhl mit Rollen-oder Lochkartensteuerung für den Schützenwechsel, bei dem dieselbe Karte auch die Schussspulenabtastung steuert, dadurch gekennzeichnet, dass zwei zweiarmige Hebel (12,13) vorhanden sind, deren jedem Arm zwei gleichzeitig schliessende bzw.
    öffnende Kontakte (16 bis 31) zugeordnet sind, dass jeder der beiden Hebel (12, 13) mit je einem die Karten (1) abtastenden Hebel (5 oder 6) in Verbindung steht und dass die Kontakte (16 bis 31) einerseits untereinander und anaerseits mitdenSchützenfuhlerbetätigungen (32bis 35) verbunden sind, so dass bei jeder der vier möglichen verschiedenen Stellungen der zweiarmigen Hebel (12, ze für einen der Spulenfühler (32 bis 35) ein Kontakt geschlossen wird.
AT286859A 1958-12-18 1959-04-15 Einrichtung zur Steuerung der Spulenfühler an einem Vierfarben-Automat-Webstuhl AT222055B (de)

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AT222055B true AT222055B (de) 1962-07-10

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