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Gegen die Einwirkung von Hitze und Licht sowie gegen das Altern beständige a-Olefinpolymermischungen
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Durch Zusatz eines anorganischen Salzes von Stearinsäure, z. B. Kalziumstearat, das als sänrebinden- des Mittel wirkt, zu den erfindungsgemassen Mischungen vor deren Verspinnung werden die Stabilitätseigen- schaften der Mischungen verbessert.
Die folgenden Beispiele sollen die vorliegende Erfindung erläutern, ohne dass diese jedoch hierauf beschränkt sein soll.
Beispiel 1 : In einem Werner-Mischer wird bei Raumtemperatur eine homogene Mischung aus
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980sität [#]. bestimmt in Tetrahydronaphthalin bei 135 C, von 1. 34, einem Rückstand nach der Heptanextraktion von 93, 4% und einem Aschegehalt von 0, 028%) und 20 g Tettapropenylbernsteinsäureanhydrid hergestellt.
Das Polymer gibt nach Mischen mit dem Stabilisator, wenn es in einem Probierrehr, das sich 10 min lang in einem Thermostatbad bei 250 C befindet, geschmoizen wird, eine fast farblose Schmelze.
Die Mischung wird in einem Schmelz-Spinngerät unter folgenden Bedingungen versponnen :
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<tb>
<tb> Schneckentemperatur <SEP> 220 C
<tb> Kopftemperatur <SEP> 220 C
<tb> Spinndüsentemperatnr <SEP> 2300C <SEP>
<tb> Spinndilsenart <SEP> 60/0, <SEP> 8#16mm
<tb> Maximaldruck <SEP> 40 <SEP> kg/cm2
<tb> Aufwickelgeschwindigkeit <SEP> 300 <SEP> m/min.
<tb>
Die erhaltenen Fasern werden in einem Streckverhältnis von 1:5,3 bei 1300C verstreckt. Die serimetrischen Eigenschaften der erhaltenen Faden sind wie folgt :
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<tb>
<tb> Zugfestigkeit <SEP> 4, <SEP> 13 <SEP> g/den
<tb> Dehnung <SEP> 26, <SEP> 20/0.
<tb>
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tes erniedrigt, während die gleiche Viskosität [#] des gleichen Polymers ohne Zusatz des Stabilisators auf 74, 5% des Ausgangswertes erniedrigt wird.
Wenn das stabilisierte Garn 15 Stunden lang der Hitzeeinwirkung in einem Heizschrank mit Luftzirkulation bei 120 C ausgesetzt wird (beschleunigter Alterungsversuch), bleiben seine Eigenschaften fastunverändert.
Nach 20stiindiger Belichtung unter einer U.V.Quecksilberdampflampe behält das Garn % seiner
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Beispiel 2 : In einem Werner-Mischer wird bei Raumtemperatur eine homogene Mischung aus 9950 g Polypropylen (hergestellt mit Hilfe von stereospezifischen Katalysatoren und mit einer Grenzviskosität M, bestimmt in Tetrahydronaphthalin bei 13r) OC, von 1, 46, einem Rückstand nach der Heptanextraktion von 94, 111/0 und einem Aschegehalt von 0,07%) und 50 g Tetrapropenylbernsteinsäureanhydrid hergestellt.
Das Polymer gibt nach Mischen mit dem Stabilisator, wenn es in einem Probierrohr, das sich 10 min lang in einem Thermostatbad bei 250 C befindet, geschmolzen wird, eine fast farblose Schmelze.
Die Mischung wird in einem Schmelz-Spinngerät unter folgenden Bedingungen versponnen :
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<tb>
<tb> Schneckentemperatur <SEP> 200 C <SEP>
<tb> Kopftemperatur <SEP> 250 C <SEP>
<tb> Spinndüsentemperatur <SEP> 190 C
<tb> Spinndüsenart <SEP> 60/0, <SEP> 8#16mm
<tb> Maximaldruck <SEP> 50 <SEP> kg/cm2
<tb> Aufwickelgeschwindigkeit <SEP> 400 <SEP> m/min.
<tb>
Die erhaltenen Fasern werden in einem Streckverhältnis von 1 : 5, 3 bei 150 C verstreckt. Die serimetrischen Eigenschaften der erhaltenen Fäden sind wie folgt :
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<tb>
<tb> Zugfestigkeit <SEP> 5, <SEP> 2 <SEP> g/den
<tb> Dehnung <SEP> 21%.
<tb>
Durch Überführung des Polymers in die Faser wird die Grenzviskositát [1JJ auf 91% des Ausgangswer- tes erniedrigt, während die gleiche Viskosität [#] des gleichen Polymers ohne Zusatz des Stabilisators auf 73"/0 des Ausgangswertes erniedrigt wird.
Wenn das stabilisierte Garn 15 Stunden lang der Hitzeeinwirkung in einem Heizschrank mit Luftzir- kulation bei 1200C ausgesetzt wird (beschleunigter Alterungsversuch), bleiben seine Eigenschaften fast un- verändert.
Nach 20stündiger Belichtung unter einer U. V. Quecksilberdampflampe behält das Garn 42% seiner ursprünglichen Zugfestigkeit, während die Zugfestigkeit eines nicht stabilisierten Garns auf 32% absinkt.
Beispiel 3 : In einem Werner-Mischer wird bei Raumtemperatur eine homogene Mischung aus 9 950 g Polypropylen (hergestellt mit Hilfe von stereospezifischen Katalysatoren und mit einer Grenzvisko- sität [1J], bestimmt in Tetrahydronaphthalin bei 135 C, von 1, 34, einem Rückstand nach der Heptanex- traktion von 93, 4% und einem Aschegehalt von 0, 028%) und 50 g Tetrapropenylbernsteinsäureanhydrid hergestellt.
Das Polymer gibt nach Mischen mit dem Stabilisator, wenn es in einem Probierrohr, das sich 10 min lang in einem Thermostatbad bei 2500C befindet, geschmolzen wird, eine fast farblose Schmelze.
Die Mischung wird in einem Schmelz-Spinngerät unter folgenden Bedingungen versponnen :
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<tb>
<tb> Schneckentemperatur <SEP> 220 C <SEP>
<tb> Kopftemperatur <SEP> 220 C
<tb> Spinndüsentemperatur <SEP> 2300C
<tb> Spinndüsenart <SEP> 60/0, <SEP> 8 <SEP> x <SEP> 16mm <SEP>
<tb> Maximaldruck <SEP> 40 <SEP> kg/cnr
<tb> Aufwickelgeschwindigkeit <SEP> 300 <SEP> m/min.
<tb>
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metrischen Eigenschaften der erhaltenen Fäden sind wie folgt :
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<tb>
<tb> Zugfestigkeit <SEP> 4, <SEP> 37 <SEP> g/den
<tb> Dehnung <SEP> 26, <SEP> 9%.
<tb>
Durch Überführung des Polymers in die Faser wird die Grenzviskosität Lil 1 auf 80% des Ausgangswertes erniedrigt, während die gleiche Viskosität (1) ] des gleichen Polymers ohne Zusatz des Stabilisators auf 74, 5% des Ausgangswertes erniedrigt wird.
Wenn das stabilisierte Garn 15 Stunden lang der Hitzeeinwirkung in einem Heizschrank mit Luftzirkulation bei 1200C (beschleunigter Alterungsversuch) ausgesetzt wird, bleiben seine Eigenschaften fast unverändert.
Nach 20stündiger Belichtung unter einer U. V. Quecksilberdampflampe behält das Garn 45% seiner ursprünglichen Zugfestigkeit, während die Zugfestigkeit eines nicht stabilisierten Garns auf 32% absinkt.
Beispiel 4 : In einem Werner-Mischer wird bei Raumtemperatur eine homogene Mischung aus 9900 g Polypropylen (hergestellt mit Hilfe von stereospezifischen Katalysatoren und mit einer Grenzviskosität [1J], bestimmt in Tetrahydronaphthalin bei 135PC, von 1, 34, einem Rückstand nach der Heptanextraktion von 93, 4% und einem Aschegehalt von 0,028%) und 100g Tetrapropenylbemsteinsäureanhydrid hergestellt.
Das Polymer gibt nach Mischen mit dem Stabilisator, wenn es in einem Probierrohr, das sich 10 min lang in einem Thermostatbad bei 2500C befindet, geschmolzen wird, eine fast farblose Schmelze.
Die Mischung wird in einem Schmelz-Spinngerät unter folgenden Bedingungen versponnen :
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<tb>
<tb> Schneckentemperatur <SEP> 2200C
<tb> Kopf <SEP> temperatur <SEP> 2200C <SEP>
<tb> Spinndtisentemperatur <SEP> 2300C <SEP>
<tb> Spinndüsenart <SEP> 60/0, <SEP> 8 <SEP> x <SEP> 16 <SEP> mm <SEP>
<tb>
<Desc/Clms Page number 4>
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<tb>
<tb> Maximaldruck <SEP> 40 <SEP> kg/cnf
<tb> Aufwickelgeschwindigkeit <SEP> 300 <SEP> m/min.
<tb>
Die erhaltenen Fasern werden in einem Streckverhältnis von 1 : 5,3 bei 130 C verstreckt. Die serimetrischen Eigenschaften der erhaltenen Fäden sind wie folgt :
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<tb>
<tb> Zugfestigkeit <SEP> 4, <SEP> 37 <SEP> g/den
<tb> Dehnung <SEP> 25%.
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Durch Überführung des Polymers in die Faser wird die Grenzviskosität [tj] auf 86% des Ausgangswertes erniedrigt, während die gleiche Viskosität [11] des gleichen Polymers ohne Zusatz des Stabilisators auf 74, 5% des Ausgangswertes erniedrigt wird.
Wenn das stabilisierte Garn 15 Stunden lang der Hitzeeinwirkung in einem Heizschrank mit Luftzir- kulationbei1200C ausgesetzt wird (beschleunigter Alterungsversuch), bleiben seine Eigenschaften fast un- ändert.
Nach 20stündiger Belichtung unter einer U. V. Quecksilberdampflampe behält das Garn 64% seiner ursprünglichen Zugfestigkeit, während die Zugfestigkeit eines nicht stabilisierten Garns auf 32% absinkt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gegen die Einwirkung von Hitze und Licht sowie gegen das Altern beständige a-Olefinpolymer- mischungen, insbesondere Polypropylenmischungen, gegebenenfalls in Form von Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, dass sie 0, 02-2 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Polymers, Tetrapropenylbernstein- säureanhydrid als Stabilisator enthalten.