AT222541B - Vorrichtung zum Einziehen von Absatzüberzügen - Google Patents

Vorrichtung zum Einziehen von Absatzüberzügen

Info

Publication number
AT222541B
AT222541B AT928759A AT928759A AT222541B AT 222541 B AT222541 B AT 222541B AT 928759 A AT928759 A AT 928759A AT 928759 A AT928759 A AT 928759A AT 222541 B AT222541 B AT 222541B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
heel
tool
pulling
face
covers
Prior art date
Application number
AT928759A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Maringer
Original Assignee
Heinrich Maringer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Maringer filed Critical Heinrich Maringer
Priority to AT928759A priority Critical patent/AT222541B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT222541B publication Critical patent/AT222541B/de

Links

Landscapes

  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Einziehen von Absatzüberzügen 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einziehen von Absatzüberzügen mittels eines rotierenden
Werkzeuges, wobei das Werkzeug als starre Scheibe ausgebildet und fliegend gelagert ist, die die Übel- stände vermeiden soll, die bisher mit der Durchführung dieser Arbeiten verbunden waren. 



   Um diese ursprünglich von Hand durchgeführten Arbeiten zu erleichtern und Arbeitszeit einzusparen, sind Einrichtungen mit rotierenden Werkzeugen in Form von Walzen oder Bürsten bekanntgeworden. Diese
Einrichtungen waren jedoch jeweils nur für bestimmte Arbeiten vorgesehen und aus Stabilitätsgründen, doppelt gelagert. Dadurch war wiederum die Zugänglichkeit sehr erschwert und die Verwendungsfähigkeit beeinträchtigt. Es ist auch ein fliegend gelagertes Rad bekanntgeworden, das an seinem Umfang Zähne mit Schneiden aufweist und als Fräser wirkt, um die umgelegten Lappen abzuschaben. Um eine saubere
Arbeit zu erhalten und nicht zu viel Material dabei wegzuschneiden, ist eine grosse Geschicklichkeit erforderlich, die ungelernten Hilfskräften nicht zuzutrauen ist. 



   Demgegenüber weist erfindungsgemäss das Werkzeug an der mit dem Werkstück in Berührung kommenden Mantel-und Stirnfläche in bezug auf die Werkzeugachse bzw. auf die Radien schräg verlaufende abgerundete Rippen auf, wobei gegebenenfalls die Mantelfläche eine Kegelfläche ist. Es hat sich erwiesen, dass durch diese Ausbildung nicht nur eine ausgezeichnete Zugänglichkeit und vielseitige Verwendungsmöglichkeit gegeben ist, sondern dass die starre Ausbildung auch ein Einziehen an räumlich gekrümmen Flächen ermöglicht, wo starke Faltenbildung erforderlich ist. Die Bedienung kann durch ungelernte Hilfskräfte erfolgen. 



   Nach einem weiteren Kennzeichen beträgt der Winkel, den eine an der Mantelfläche angeordnete Rippe mit der Achse bzw. den eine Rippe an der   Stirnfläche   mit ihrem durch ihren   äusseren Endpunkt   hindurchgehenden Radius einschliesst, etwa 45 . 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in natürlicher Grösse beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Vorrichtung in Stirnansicht, während Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung darstellt. 



   Wie aus der Zeichnung leicht erkennbar ist, besteht die Vorrichtung im wesentlichen aus einem als Rad ausgebildeten Werkzeug l. welches mittels eines Ansatzstückes 2 auf der Welle 3 eines Antriebsmotors 4 befestigt ist. Das Ansatzstück 2 dient im wesentlichen dazu, das Werkzeug 1 im Abstand vom Antriebsmotor 4 anzuordnen, um bessere Manipulationsmöglichkeiten zu schaffen. Das Werkzeug 1 weist eine Nabe 5 auf, mit der es am Ansatzstück 2 befestigt ist und hat eine im wesentlichen scheibenartige Form, wobei die Umfangsfläche 6 konisch ausgebildet und mit Rippen 7 versehen ist. Diese Rippen 7 verlaufen schräg zur Achsrichtung des Werkzeuges. Auch die   Stirnfläche   des Werkzeuges 1 weist einen mit schrägen Rippen 8 versehenen erhabenen Kranz 9 auf, während der Nabenteil versenkt angeordnet ist. 



   Beim Einziehen kommen nur die gerippten Teile des Werkzeuges 1 mit dem Werkstück, also dem mit Leder oder Kunststoff beklebten Schuhabsatz, in Berührung. Dabei dient der konische Teil 6 zum Einziehen, d. h. Umlegen des über den Rand des Absatzbettes des Schuhabsatzes vorstehenden Randes des aufgeklebten Leders, wohingegen der auf der Stirnfläche vorgesehene Kranz 9 beim Einziehen der am Auftritt des Absatzes vorstehenden Lederränder Verwendung findet. Um die Arbeit zu erleichtern und ein Ausgleiten beim Andrücken des Absatzes gegen das Werkzeug 1 zu verhindern, sind Führungen 13 und 14 an einem   Führungsträger   12 befestigt. Der Führungsträger 12 ist seinerseits mittels einer Schiene 11 am Gehäuse des Antriebsmotors 4 mit den Motorbefestigungsschrauben befestigt.

   Die oben angeordnete Führung 13 ist bügelförmig vor der konischen Umfangsfläche 6 angeordnet und dient als Anschlag, an dem der Schuhabsatz unter Ausführung einer drehenden Bewegung mit dem ganzen Rand des   Absatzbettes   entlang geführt wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die andere Führung 14 umgreift das Werkzeug 1 von unten und bildet vor der mit dem Kranz 9 versehenen   Stimfläche   des Werkzeuges 1 einen bügelförmigen Anschlag 15, der beim Einziehen am Auftritt zum Anlegen des Absatzes dient. 



   Die erfindungsgemässe   Absatzüberzug-Einziehvorrichtung   erspart das zeitraubende Einziehen des Überzuges am Absatz von Hand. Die Absatzkanten werden schöner und gleichmässiger. 



   Im besonderen ist die Leistung auf dieser Maschine beachtenswert. Beim Einziehen des Überzuges nur am Absatzbett ist die durchschnittliche Stundenleistung   220 - 240   Paar. Wird der Absatzüberzug auch am Auftritt eingezogen, ist die durchschnittliche Stundenleistung   190 - 200   Paar. 



   Für diese Leistung benötigt man nur eine Arbeitskraft, während früher bei Handarbeit vier Arbeitskräfte dafür notwendig waren. 



   Das Werkzeug 1 ist aus Metall, vorzugsweise Gusseisen, hergestellt, doch kann es auch aus andern Materialien, insbesondere Kunststoffen, gefertigt sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Einziehen von   Absatzüberzügen   mittels eines rotierenden Werkzeuges, wobei das Werkzeug als starre Scheibe ausgebildet und fliegend gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug   (1)   an der mit dem Werkstück in Berührung kommenden Mantel- (6) und   Stirnfläche   (9) in bezug auf die Werkzeugachse bzw. auf die Radien schräg verlaufende, abgerundete Rippen (7 bzw. 8) aufweist und dass gegebenenfalls die Mantelfläche (6) eine Kegelfläche ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel, den eine an der Mantelfläche (6) angeordnete Rippe (7) mit der Achse bzw. den eine Rippe (8) an der Stirnfläche (9) mit ihrem durch ihren äusseren Endpunkt hindurchgehenden Radius einschliesst, etwa 450 beträgt.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Stirnfläche (9) angeordneten Rippen (8) in einem mit dem Rand der Scheibe (l) abschliessenden Ringbereich angeordnet sind.
AT928759A 1959-12-22 1959-12-22 Vorrichtung zum Einziehen von Absatzüberzügen AT222541B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT928759A AT222541B (de) 1959-12-22 1959-12-22 Vorrichtung zum Einziehen von Absatzüberzügen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT928759A AT222541B (de) 1959-12-22 1959-12-22 Vorrichtung zum Einziehen von Absatzüberzügen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT222541B true AT222541B (de) 1962-07-25

Family

ID=3612841

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT928759A AT222541B (de) 1959-12-22 1959-12-22 Vorrichtung zum Einziehen von Absatzüberzügen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT222541B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3001182A1 (de) Nahrungsmittel-bearbeitungsgeraet
DE1553653A1 (de) Klingenschaerfeinrichtung fuer ein von Hand betaetigbares Messer
DE2056142A1 (de) Sandpapierbefestigung bei einer handbetätigten Zylinder-Schleifmaschine
DE1010864B (de) Trockenrasierapparat
AT222541B (de) Vorrichtung zum Einziehen von Absatzüberzügen
DE3884220T2 (de) Motorisch antreibbares handwerkzeug.
DE1457446A1 (de) Geraet zum Pflegen von Finger- und Zehennaegeln
DE1179674B (de) Haushaltgeraet mit rotierendem Arbeitswerkzeug, wie Mischzerkleinerer, Schlagwerkmuehlen u. dgl.
DE824005C (de) Walzengfraeser fuer Bleistiftspitzmaschinen
DE2936982A1 (de) Schaerfeinrichtung fuer messer, scheren u.dgl., insbesondere fuer haushaltszwecke
DE571280C (de) Riemenscheibenlager fuer Fleischereimaschinen, insbesondere fuer Kutter
DE857671C (de) Fruchtpresse
AT275290B (de) Vorrichtung zum Vernähen oder Säumen von Warenteilen
DE947105C (de) Elektrisch angetriebenes Kuechengeraet mit einem als Handgriff ausgebildeten Elektromotor, auf dessen verlaengerter Welle Schneid-, Ruehr- und Mischwerkzeuge ansetzbar sind
DE904814C (de) Arbeitsgeraet mit abnehmbarem Motor, insbesondere staubsaugende Bohnermaschine
DE944042C (de) Einrichtung an Naehmaschinen, insbesondere Pikiermaschinen
CH173240A (de) Zum Anbringen von Nuten in Pneumäntel bestimmte Vorrichtung.
DE366514C (de) Fraesmaschine
DE1057377B (de) Geraet zum Schneiden von Hecken und zum Maehen von Rasen
DE849969C (de) Motorisch angetriebenes Handgeraet mit Schutzhaube
DE202011102928U1 (de) Bandschleif-Handwerkzeugmaschine
DE427203C (de) Schutzhaubenanordnung fuer Schleifmaschinen
CH267554A (de) Gerät zum Anbringen von querverlaufenden Einschnitten an Laufmänteln von Kraftfahrzeugen.
DE29714279U1 (de) Oberflächenbearbeitungsvorrichtung
DE395173C (de) Von Hand zu leitende Holzschleifvorrichtung