AT223477B - Vorrichtung zur elektrophotographischen Herstellung von Bildern - Google Patents
Vorrichtung zur elektrophotographischen Herstellung von BildernInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur elektrophotographischen Herstellung von Bildern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur elektrophotographischen Herstellung von Bildern auf licht- empfindlichen Halbleiterschichten, wobei durch Belichtung zunächst ein latentes Leitfähigkeitsbild er- zeugt wird, das durch Überleiten eines farbigen Aerosols im stationären elektrischen Feld einer Corona- entladung entwickelt wird. Wendet man dazu eine Elektrodenanordnung an, die aus einer Spitzenelektro- de, an der die Coronaentladung stattfindet, und einer plattenförmigen Gegenelektrode besteht, auf der sich die Halbleiterschicht bzw. ein Träger mit der Halbleiterschicht befindet, so kann dabei nur ein Bild bestimmter Grösse entwickelt werden, da die elektrische Feldstärke über der Platte mit grösserwerdendem Abstand von dem der Spitze gegenüberliegenden Punkt sehr rasch abnimmt. Infolge der gegen die Ränder hin abnehmenden Feldstärke wird auch die Einfärbung nach aussen hin schwächer. Der Bereich auf der Bildfläche, in dem die Einfärbung noch kräftig und gleichmässig genug ist, lässt sich etwas erweitern, wenn man den Abstand zwischen Spitze und Platte vergrössert. Diese Änderung bedingt allerdings eine wesentlich grössere Elektrodenspannung und beansprucht für die Anordnung wesentlich mehr Raum, so dass damit sehr bald eine Grenze des praktisch Möglichen erreicht ist. Versucht man den Bereich durch gleichzeitige Anwendung mehrerer Sprühelektrode in Form von Spitzen oder Drähten, die in kleinem Abstand von der Platte angebracht sind, zu vergrössern, so zeigt sich, dass die Entladungsstellen sich gegenseitig derart stören, dass bei der Einfärbung der Schicht durch das Aerosol netzartige Gebilde entstehen, die das Bild völlig entstellen. Eine weitere Schwierigkeit bei der Entwicklung grösserer Flächen liegt darin, dass das Aerosol nicht über beliebig grosse Räume gleichmässig genug verteilt werden kann. Es wurde nun bei Vorrichtungen für die Herstellung von Ladungsbildern, bei denen als Sprühelektroden dünne Drähte verwendet werden, bereits vorgeschlagen, die Elektrodenanordnung parallel zur Oberfläche des Bildträgers beweglich auszubilden. Ferner ist es bei Vorrichtungen zur Entwicklung von Ladungsbildern bekannt, zusätzlich zur Bewegung des Bildträgers eine Querbewegung einer Behandlungsstation vorzunehmen. Mit diesen bekannten Vorrichtungen kann aber keine einwandfreie Entwicklung von Leitfähigkeitbildern erzielt worden, da man bei der Bildentwicklung Linienstrukturen und Verzerrungen erhält. Die Nachteile der bekannten Vorrichtungen dieser Art, die aus einer mit der elektrophotographischen Halbleiterschicht bedeckten geerdeten Auflage, mindestens einer darüber angebxachtenSprühelektrode und einer Einblasevorrichtung für das Aerosol bestehen, wobei die Sprühelektrode an einer parallel zur Halbleiterschicht bewegbaren Haltevorrichtung befestigt ist, werden aber erfindungsgemäss dadurch überwun- den, dass die Sprühelektroden auf einem endlosen Band angebracht sind, das gleichförmig senkrecht zur Laufrichtung der ebenfalls bewegbaren Halbleiterschichte umläuft. Durch eine solche Bewegung parallel zur Halbleiterschichte kann jeder Punkt der Fläche mindestens einmal in grösste Nähe der Sprühelektrode gelangen. Durch die Bewegung der Elektroden quer zurBewegungsrichtung der Halb1eiterscbicht ist es möglich, auch bei kleinem Elektrodenabstand grosse Flächen unter nahezu gleichen Bedingungen zu entwickeln. Mit der Anwendung einer bewegten Elektrodenanordnung ist ferner der grosse Vorteil verbunden, dass mehrere Sprühspitzen gleichzeitig benutzt werden können, da das Auftreten der <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3>4. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 3, gekennzeichnet durch beiderseits der Bahn der Sprühelektroden und oberhalb der Halbleiterschicht angeordnete schlitzförmige Düsen, von denen die eine einen Aerosolstrom ausstösst und die andere das Aerosol wieder absaugt.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die schlitzförmigen Düsen gegeneinander und gegenüber der Halbleiterschicht verstellbar angeordnet sind.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine oberhalb der Dusenränder zwischen geerdeter Auflage und Elektrode angeordnete, in Bewegungsrichtung der Elektroden verlaufende Schlitzblende aus isolierendem Material.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE223477T | 1959-11-18 |
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1960
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