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Schaltungsanordnung für eine vollelektronische
Anrufauswerteeinrichtung
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Es ist ferner möglich, in Weiterbildung der Schaltungsanordnung nach der Erfindung bei Steuerung der Schalttransistorstufe durch eine Wechselspannung als Rufspannung einen Kondensator zwecks Glättung des als Steuerspannung für die Schalttransistorstufe wirkenden Spannungsabfalles an der Basis-Emitterstrecke parallel zu der Basis-Emitterstrecke der Schalttransistorstufe selbst oder zu einem zusätzlich parallel zur Basis-Emitterstrecke der Schalttransistorstufe angeordneten Widerstand anzuordnen, der ein ohmscher Widerstand oder ein Richtleiter sein kann.
Eine weitere Möglichkeit der Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, die Rufverstärker als bistabile
Kippstufen von beliebiger Ausführungsart auszubilden, so dass der allen an die Vermittlungseinrichtung angeschlossenen Stationen gemeinsame Rufgenerator durch einen nur kurzzeitig anstehenden Rufsignalimpuls einen Dauerruf bewirken kann.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Schaltungsanordnung nach der Erfindung ; in Fig. l ist das Prinzip veranschaulicht ; Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der als Rufspannung eine Gleichspannung in einem bestimmten, festgelegten Polungssinn oder eine Wechselspannung verwendbar ist ; Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der als Rufspannung sowohl eine Gleichspannung von beliebigem Polungssinn als auch eine Wechselspannung verwendbar ist ; Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei der als Rufspannung eine Wechselspannung bestimmter Frequenz als Selektivruf wirkt ; Fig. 5 zeigt eine beispielsweise Ausfnhrungsform für die Schalttransistorstufe und den Rufgenerator.
Aus der prinzipiellen Anordnung nach Fig. l geht hervor, dass jeder der gezeigten Leitungen Ltg. l... Ltg. n ein Rufverstärker RV1.,. RVn und ein als optische Rufanzeige wirkendes Schauzeichen ASZ... ASZ zugeordnet ist. Die Rufverstärker RV1... RVn liegen an einer gemeinsamen, als elektronischer Schalter Wirkenden Schalttransistorstufe S, die bei Einlangen eines Rufsignals in Pfeilrichtung auf einer der Leitungen Ltg. l..,. Ltg. n den gemeinsamen Rufgenerator RG einschaltet, der seinerseits ein akustisches Signal über den elektroakustischen Wandler W gibt, wobei die betreffende Leitung, auf der das Rufsignal eingelangt ist, durch das dieser Leitung zugeordnete Anrufschauzeichen ASZI... ASZn gekennzeichnet ist.
In Fig. 2 ist eine Ausführungsform eines Rufverstärkers RV gezeigt, bei der entweder eine Gleichspannung bestimmten Polungssinnes - in der Zeichnung durch + und - angedeutet - oder eine tonfrequente Wechselspannung als Rufsignalspannung verwendbar ist. Im Eingangskreis des Rufverstärkers RV zu dessen erster Transistorstufe Tri ist ein ohmscher Widerstand R angedeutet. Im Ausgangskreis der zweiten Transistorstufe Tr2 ist das Anruf-Schauzeichen ASZ angeordnet. Bei Eintreffen eines Rufsignals spricht das Schauzeichen ASZ an und gleichzeitig wird der Transistor Tr3 der Schalttransistorstufe S (Fig. 5) leitend, wodurch der Rufgenerator RG eingeschaltet wird. Der akustische Wandler W gibt ein akustisches Rufsignal, das dem auf der Leitung einlangenden Signal entspricht.
In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform des Eingangskreises des Rufverstärkers RV gezeigt, bei der eine Gleichrichteranordnung Gl in der bekannten Graetz'schen Schaltung vorgesehen ist. Dadurch ist die Verwendbarkeit sowohl von Gleichspannung beliebigen Polungssinnes als auch von Wechselspannung als Rufsignalspannung gegeben. Die weitere Funktion unterscheidet sich nicht von der oben beschriebenen.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform des Eingangskreises des Rufverstärkers RV gezeigt, bei der als wesentliches Schaltelement ein Bandpass Bp für eine bestimmte Rufsignalfrequenz vorgesehen ist.
Der Zweck dieser Ausführungsform des Rufverstärker-Eingangskreises besteht darin, für das Rufsignal einen durch die Durchlassbreite des Bandpasses festgelegten Frequenzbereich vorzusehen, innerhalb dessen die Freuqenz des Rufsignals liegen kann. Bei Schwankungen der von den jeweils sendenden Rufsignalgeneratoren ausgesandten Frequenz innerhalb der Durchlassbreite des Bandpasses ist einwandfreier Empfang des Rufsignals sichergestellt. Dies wäre bei sd1 arfer Abstimmung eines den Eingang zum Rufverstärker bildenden Schwingkreises nicht der Fall, wodurch sich beim Empfang von Rufsignalen verschiedener Rufsignalgeneratoren oder eines Rufsignalgenera. tors mit wenn auch nur wenig schwankender Signalfrequenz Schwierigkeiten ergeben würden.
In jedem der betrachteten und an Hand der in den Fig. 2, 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiele näher erläuterten Fälle der Rufsignalgabe und-auswertung ist es möglich, an Stelle einer in der Rufdauer vom empfangenden Rufsignal abhängigen akustischen Rufanzeige dadurch ein Dauersignal zu erhalten, dass die Rufverstärker als bistabile Kippstufen von beliebiger Ausführungsart ausgebildet sind.
Fig. 5 zeigt die Ausbildung der als elektronischer Schalter wirkenden Schaltstufe S, die einen Transistor Tr3 enthält. Der Eingangskreis dieser Stufe enthält einen Kondensator C, der bei Verwendung einer Wechselspannung als Rufsignalspannung zur Glättung der als Steuerspannung für die Schaltstufe S dienenden Spannung dient. Diese tritt als Spannungsfall an der Basis-Emitterstrecke des Transistors Tr3 der an einem zu dieser parallel angeordneten Widerstand auf. Dieser kann gemäss der Erfindung entweder ein
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ohmscher Widerstand Wi oder ein Richtleiter Di sein. Es ist ferner noch eine beispielsweise Ausbildung des Rufgenerators RG gezeigt, der durch die Schaltstufe S einschaltbar ist und der durch den akustischen Wandler W - beispielsweise eine Fernhörerkapsel - ein akustisches Signal gibt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für eine vollelektronische Anrufauswerteeinrichtung in handbedienten Vermittlungseinrichtungen für Femsprechanlagen mit Ortsbatteriebetrieb mit je einem als Rufverstärker wirkenden Transistorverstärker für jede an die Vermittlungseinrichtung angeschlossene Station, dadurch gekennzeichnet, dass eine zentrale, durch das Rufsignal gesteuerte, als elektronischer Schalter wirkende Schalttransistorstufe (S) vorgesehen ist, die im Stromkreis eines lokalen, für alle an die Vermittlungseinrichtung angeschlossenen Stationen gemeinsamen Rufgenerators (RG) von frei wählbarer Frequenz liegt, dem ein elektroakustischer Wandler (W), ein Verstärker oder eine andere ähnliche Einrichtung nachgeschaltet sein kann,
so dass in Abhängigkeit vom Vorhandensein eines Rufsignals ein akustisches, optisches od. dgl. Zeichen gegeben wird (Fig. 1).
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Circuit arrangement for a fully electronic
Call evaluation device
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It is also possible, in a further development of the circuit arrangement according to the invention, when the switching transistor stage is controlled by an alternating voltage as the ringing voltage, a capacitor for the purpose of smoothing the voltage drop acting as a control voltage for the switching transistor stage at the base-emitter path parallel to the base-emitter path of the switching transistor stage itself or to a additionally to be arranged parallel to the base-emitter path of the switching transistor stage resistor, which can be an ohmic resistor or a directional conductor.
Another possibility for the embodiment of the invention is to use the call amplifier as a bistable
To train flip-flops of any type, so that the call generator common to all stations connected to the switching device can cause a continuous call by a briefly pending call signal pulse.
The drawing shows exemplary embodiments of the circuit arrangement according to the invention; the principle is illustrated in FIG. 2 shows an embodiment in which a direct voltage in a specific, fixed polarity sense or an alternating voltage can be used as the ringing voltage; 3 shows an embodiment in which both a direct voltage of any polarity sense and an alternating voltage can be used as the ringing voltage; 4 shows an embodiment in which an alternating voltage of a certain frequency acts as the ringing voltage as a selective ringing; FIG. 5 shows an exemplary embodiment for the switching transistor stage and the call generator.
From the basic arrangement according to FIG. 1 it can be seen that each of the lines shown Ltg. L ... Ltg. N is a call amplifier RV1.,. RVn and a flag ASZ ... ASZ acting as a visual call indicator is assigned. The call amplifiers RV1 ... RVn are connected to a common switching transistor stage S acting as an electronic switch, which when a call signal arrives in the direction of the arrow on one of the lines Ltg. L ..,. Line n switches on the common call generator RG, which in turn emits an acoustic signal via the electroacoustic transducer W, the line in question on which the call signal has arrived being identified by the call indicator ASZI ... ASZn assigned to this line.
In Fig. 2 an embodiment of a ringing amplifier RV is shown in which either a DC voltage with a certain polarity - indicated in the drawing by + and - - or an audio-frequency AC voltage can be used as the ringing signal voltage. An ohmic resistor R is indicated in the input circuit of the call amplifier RV to its first transistor stage Tri. The call indicator ASZ is arranged in the output circuit of the second transistor stage Tr2. When a ringing signal arrives, the indicator ASZ responds and at the same time the transistor Tr3 of the switching transistor stage S (FIG. 5) becomes conductive, whereby the ringing generator RG is switched on. The acoustic transducer W emits an acoustic ringing signal which corresponds to the signal arriving on the line.
In Fig. 3 another embodiment of the input circuit of the ringing amplifier RV is shown, in which a rectifier arrangement Gl is provided in the known Graetz circuit. As a result, it is possible to use direct voltage in any polarity sense as well as alternating voltage as ringing signal voltage. The further function does not differ from the one described above.
4 shows a further embodiment of the input circuit of the ringing amplifier RV, in which the essential switching element is a band pass Bp for a specific ringing signal frequency.
The purpose of this embodiment of the ringing amplifier input circuit is to provide a frequency range for the ringing signal which is determined by the bandwidth of the bandpass and within which the frequency of the ringing signal can lie. In the event of fluctuations in the frequency emitted by the respective transmitting call signal generators within the bandwidth of the band pass, perfect reception of the call signal is ensured. This would not be the case with sd1 arfer tuning of a resonant circuit forming the input to the call amplifier, which would result in different call signal generators or a call signal generation being received when receiving call signals. tors with even if only slightly fluctuating signal frequency would cause difficulties.
In each of the cases of call signaling and evaluation considered and explained in more detail on the basis of the exemplary embodiments shown in FIGS. 2, 3 and 4, it is possible to obtain a continuous signal instead of an acoustic call indication that is dependent on the call duration of the call signal received the call amplifiers are designed as bistable multivibrators of any type.
FIG. 5 shows the design of the switching stage S which acts as an electronic switch and which contains a transistor Tr3. The input circuit of this stage contains a capacitor C which, when using an alternating voltage as the ringing signal voltage, serves to smooth the voltage serving as the control voltage for the switching stage S. This occurs as a voltage drop across the base-emitter path of the transistor Tr3 or across a resistor arranged in parallel with it. According to the invention, this can either be a
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ohmic resistance Wi or a directional conductor Di. There is also shown an example of a design of the call generator RG, which can be switched on by the switching stage S and which emits an acoustic signal through the acoustic transducer W - for example a telephone capsule.
PATENT CLAIMS:
1. Circuit arrangement for a fully electronic call evaluation device in hand-operated switching devices for telephony systems with local battery operation, each with a transistor amplifier acting as a call amplifier for each station connected to the switching device, characterized in that a central switching transistor stage (S) which is controlled by the call signal and acts as an electronic switch is provided which is in the circuit of a local call generator (RG) of freely selectable frequency, common to all stations connected to the switching equipment, which can be followed by an electroacoustic transducer (W), an amplifier or another similar device,
so that, depending on the presence of a call signal, an acoustic, optical or similar sign is given (FIG. 1).