AT223686B - Spark gap arrangement - Google Patents

Spark gap arrangement

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AT223686B
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electrodes
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Asea Ab
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Description

  

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  Funkenstreckenanordnung 
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Funkenstreckenanordnung, vorzugsweise für Ventilableiter, die wenigstens zwei im wesentlichen parallele Platten aus lichtbogenfestem Isolationsmaterial enthält, welche Platten zwischen sich eine oder mehrere geschlossene Lichtbogenkammern bilden, in denen me-   tallische Elektroden   angeordnet sind, und die mit ausserhalb der Lichtbogenkammer gelegenen Anordnungen zum Erzeugen eines winkelrecht zu der genannten Lichtbogenkammer gerichteten Magnetfeldes versehen sind. 



   Ventilableiter, die dazu vorgesehen sind, in ein elektrisches Kraftnetz eingeschaltet zu werden, enthalten Funkenstrecken, deren Aufgabe es ist, bei eintreffender Überspannung zu zünden und dadurch eine Strombahn mit niedrigem Widerstand durch den Ableiter zu öffnen und danach so bald wie möglich den Lichtbogen wieder zu löschen und dadurch diese Strombahn zu unterbrechen und den Ableiter wieder in Ruhelage zu versetzen. Nachdem während eines Ableitungsvorganges wenigstens der wesentliche Teil des Überspannungsimpulses aufgehört hat, aber bevor die Funkenstrecke von neuem gelöscht worden ist und die niederohmige Verbindung durch den Ableiter unterbrochen hat, besteht ein Zustand, der dadurch charakterisiert ist, dass die über den Ableiter wirkende Betriebsspannung des Kraftnetzes durch den Ableiter einen Strom treibt.

   Die übliche Bezeichnung dieses von der EMK des Netzes getriebenen Stromes ist Folgestrom.   bb ist bekannt, Funkenstrecken   dadurch zu bilden, dass metallische Elektroden in geschlossenen Lichtbogenkammern angeordnet werden, die sich zwischen aufeinander gestapelten Platten von lichtbogenfestem Isoliermaterial bilden. Es ist ferner bekannt, einen in einer Funkenstrecke gebildeten Lichtbogen durch Anordnen eines vom Lichtbogenstrom gespeisten äusseren magnetischen Feldes winkelrecht zu den Platten zu löschen. Das magnetische Feld beeinflusst dabei den gebildeten Lichtbogen derart, dass dieser verlängert und gezwungen wird, in einem engeren Teil der Lichtbogenkammer, genannt Löschkammer, zu fliessen.

   Die Fusspunkte des Lichtbogens werden dabei längs der Elektroden von der Zündstelle fort bewegt, so dass diese abionisiert wird und eine hohe dielektrische Resistanz wieder erlangen kann, ehe die Löschung des Lichtbogens vollzogen worden ist. Nachdem der Lichtbogen in die Löschkammer hinausgetrieben worden ist, nimmt er einen beträchtlichen Bogenspannungsabfall auf, der zum Spannungsabfall in den mit den Funkenstrecken eventuell reihengeschalteten   Ventil widerständen   addiert wird, und trägt dadurch dazu bei, den von der Netzspannung getriebenen Folgestrom zu begrenzen. Der Lichtbogenspannungsabfall wird in einer Löschkammer des in Frage stehenden Typs im wesentlichen proportional der   Lichtbogenlän-   ge, die deshalb gross sein muss.

   Es ist weiter bekannt, aus Raumersparnisgründen die Lichtbogenkammern übereinander, winkelrecht zu der Längsachse des Ableiters orientiert, anzuordnen, wobei der für die Lichtbogenkammer zur Verfügung stehende Raum von dem Zwischenraum zwischen zwei aufeinander ge-   stapelten, gewöhnlich   kreisförmigen und mit Ausnehmungen versehenen Platten aus Isoliermaterial gebil-   det   wird. 



   Bei der Arbeit, die zu der vorliegenden Erfindung geführt hat, hat man jedoch gefunden, dass die Wirkungsweise einer Funkenstrecke bedeutend verschlechtert wird, wenn das Verhältnis zwischen der Länge eines in der Löschkammer gezogenen Lichtbogens einerseits und der Abstand zwischen den Elektroden an der Zündstelle des entsprechenden Lichtbogens anderseits zu gross ist. Im angeführten Fall wird 

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 nämlich der Lichtbogenspannungsabfall so gross, dass die Wiederzündung der Zündstelle eintrifft, ehe die- se eine ausreichende dielektrische Resistanz wiedergewonnen hat. Es ist ferner bewiesen worden, dass die wiederkehrende dielektrische Resistanz in einer Zündstelle mit grossem Abstand zwischen den Elektroden verhältnismässig langsamer zunimmt als in einer Zündstelle, wo dieser Abstand kleiner ist. 



   Die genannten Ungelegenheiten werden durch die vorliegende Erfindung vermieden, deren Hauptge- danke es ist, den obengenannten Lichtbogen in mehrere reihengeschaltete Lichtbogen aufzuteilen. Eine solche Aufteilung des Lichtbogens hat grosse Vorteile. Das Verhältnis zwischen einer zulässigen, perio- disch und betriebsfrequent wiederkehrenden Spannung und der Zündspannung wird auf Grund des verkleiner- ten Elektrodenabstandes in jeder Teilfunkenstrecke günstiger. Die totale Lichtbogenlänge kann für das ganze Plattenpaar so gross gewählt werden, wie der RÅaum innerhalb der Kontur erlaubt, so dass das Plat- tenpaar den grösstmöglichen totalen Spannungsabfall aufnimmt, während gleichzeitig innerhalb jeder
Teilfunkenstrecke die Lichtbogenlänge auf einen mit Rücksicht auf die Wiederzündungsgefahr geeigneten
Wert begrenzt ist. 



   Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den genannten Platten mindestens drei me- tallische Elektroden angeordnet sind, auf welchen Fusspunkte von mindestens zwei reihengeschalteten
Lichtbogen liegen, die je von ihrer Zündstelle mit einem kleinen Elektrodenabstand längs der Elektroden in die genannte Löschkammer hinein bewegt werden. Die Placierung der in der Lichtbogenkammer ange- ordneten Metallelektroden kann erfindungsgemäss mit Vorteil auf zwei verschiedene   Weisen ausgeführt   werden.

   Beispielsweise können die Metallelektroden so angeordnet werden, dass die zwischen den Elek- troden gebildeten Zündstrecken im wesentlichen gleich gross sind und bei dem oder in der Nähe des Plat- tenrandes liegen, und dass wenigstens die zwischen den äussersten   Elektroden gelegene Zwischenelektro-   de oder Zwischenelektroden sich quer über die Lichtbogenkammer zu dem oder in die Nähe des entgegen- gesetzten Plattenrandes erstrecken. Diese Elektrodenplacierung ist am vorteilhaftesten für eine Funken- streckenanordnung mit einer geringen Anzahl von Zwischenelektroden und hat den Vorteil, dass die Licht- bogen in ausgezogenem Zustand sich weit von den entsprechenden   Zündstellen befinden, was vomEnt-   ionisierungsstandpunkt aus wünschenswert ist.

   Die Zwischenelektroden können jedoch in gewissen Fällen mit Vorteil in die Nähe des Mittelpunktes der Lichtbogenkammer placiert werden, so dass sie zwischen einander Zündstrecken bilden, und dass die genannten Elektroden sich in radialer Richtung von der mittleren Region der Lichtbogenkammer zu deren Kante erstrecken. Die letztgenannte Elektrodenplacierung istamvorteilhaftesten, wenn eine grössere Anzahl von Zwischenelektroden in der Lichtbogenkammer placiert werden sollen, da bei dieser Elektrodenplacierung ein grösserer Teil der Pheripherie der Lichtbogenkammer für den ausgezogenen Lichtbogen zugänglich ist. Die Erfindung ist weiter dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Aussenelektroden gelegene Zwischenelektrode oder Zwischenelektroden Wände zu in der Längsrichtung jeder Elektrode verlaufenden Gaszirkulationskanälen bilden.

   Die Zwischenelektroden werden zu diesem Zweck zweckmässigerweise mit einem U-förmigen Profil ausgeführt, oder sie haben die Form einer Haarnadel, wobei die in der Längsrichtung jeder Elektrode verlaufenden, im wesentlichen parallelen Schenkel in der Nähe der Zündstelle der Funkenstrecke zusammenhängen. Durch Ausnutzen der Zwischenelektroden als Wände der Gaszirkulationskanäle wird teils erreicht, dass die Luft im Lichtbogenraum, die der Lichtbogen bei seiner Bewegung vor sich herschiebt, einen Rückflusskanal er-   hält,   was notwendig ist, damit der Lichtbogen, ohne von einem komprimierten Gaskissen aufgehalten zu werden, den Rand der Lichtbogenkammer erreichen kann, und teils erhält man durch die Gaszirkulation eine Kühlung der Zündstellen, und diese Kühlung ist sehr wichtig für die Entionisierung der Zündstellen. 



  Die Zwischenelektroden bilden ausserdem gemäss der Erfindung eine mechanische Stütze zwischen den die Elektroden umgebenden Platten. Diese mechanische Stütze hat sich als sehr wertvoll erwiesen, da die Platten aus Isoliermaterial sehr starken mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt werden, wenn ein gro- sser Stossstrom durch die Funkenstreckenanordnung geleitet wird. Die Lichtbogen, die zwischen den Funkenstreckenelektroden gebildet werden, sind oft sehr energiereich und können deshalb grosse Brennschäden auf den Elektroden verursachen. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Aussenelektroden als auch die Zwischenelektroden wenigstens bei den Zündstellen mit im wesentlichen ebenen oder kalottenförmigen   Flächen   ausgeformt sind, deren Ebenen rechte Winkel mit der Hauptebene der Platten bilden.

   Die erfindungsgemässen Elektroden haben somit an den Zündstellen grosse Brennflächen für den Lichtbogen, wobei die Gefahr von Brennschäden auf den Elektroden verringert wird. Um eine wohl definierte Zündspannung für die Funkenstreckenanordnung zu erhalten, ist diese erfindungsgemäss in an und für sich bekannter Weise mit einem Vorionisierungsorgan versehen. Dieses besteht z. B. auseinemspitzen, aus der Elektrode herausragenden Metallteil, der in der Nähe der Zündstelle und von ihr aus sichtbar angeordnet ist. Als weiteres Kennzeichen der Erfindung ist jede Isolierplatte mit zwei auf jeder Seite der 

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Platte placierten Metallelektroden versehen, die galvanisch verbunden sind.

   Ferner ist die Erfindung da- durch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Platten gleich sind und aufeinander gestapelt werden können, und dass zwei aufeinander gestapelte Platten winkelverschoben im Verhältnis zu einander sind. Dass die
Platten einander gleich sind und dass auf beiden Seiten jeder Platte placierte Elektroden metallisch ver- bunden sind, ermöglicht das Anordnen der Platten in einem Stapel, wobei alle im Stapel gebildeten   Zünd-   strecken reihengeschaltet sind. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand der beigefügten schematischen Zeichnung beschrieben, in der Fig. 1, 2 und 3 verschiedene Typen   der E1ektrodenplacierung   innerhalb der Lichtbogenkammer zeigen. 



   Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen verschiedene Ausbildungen der Zündstellen. Fig. 7, die eine zweckmässige
Ausführungsform der Erfindung darstellt, ist in die Teilfiguren 7a, 7b und 7c aufgeteilt. Die   Fig. 7a,     7b und   7c zeigen verschiedene Seiten der stapelbaren Platten. Fig. 7c zeigt einen aus Platten zusammen- gesetzten Stapel, der Lichtbogenkammern und Funkenstrecken enthält. 



   In Fig.   l   sind die Aussenelektroden 2 und Zwischenelektroden 3 auf Platten 1 angeordnet, so dass sie zwischen sich die Funkenstrecke 4 bilden. Jede Elektrode ist mit   ZUndwarzen   5 versehen, die im Aus- führungsbeispiel in der mittleren Region der Lichtbogenkammer derart placiert sind, dass die Zündwarzen
5 auf zwei naheliegenden Elektroden einander gegenüber liegen. Zwischen den Aussenelektroden 2, an der Mittelpartie 12 der Platte und um den Plattenrand 9, liegen aufeinander gelegte Platten ohne Zwischenraum aneinander, während sich dagegen an den übrigen Stellen zwischen den Platten Zwischenräu- me bilden. Diese Zwischenräume bilden die sogenannte Lichtbogenkammer, die aus einer verhältnismä- ssig geräumigen Zündkammer 10 und einer engeren Löschkammer 11 besteht.

   Bei einer über den Aussenelektroden 2 auftretenden Überspannung wird ein Lichtbogen zwischen den   ZUndw8rzen   5 in jeder Zündstrecke 4 gezündet. Der Lichtbogenstrom, der eine ausserhalb der Zündstrecke befindliche magnet-   sche Blasspule speist, erzeugt ein   winkelrecht zu der Ebene der Platte 1 gerichtetes Magnetfeld. Wenn die Lichtbogen, die an den Zündstellen 4 erzeugt werden, von dem genannten Magnetfeld beeinflusst werden, werden die Fusspunkte der Lichtbogen längs der Kanten der Elektroden 2 und 3 hinaus und gegen den Rand der Lichtbogenkammer bewegt und dabei in die Löschkammer 11 hineingezwungen.

   Die Lichtbogen, die bei ihrer Bewegung teils verlängert und teils in eine enge Kammer hineingezwungen werden, nehmen dabei einen grossen Lichtbogenspannungsabfall auf, was dazu beiträgt den Strom durch die Funkenstreckenanordnung zu verringern, weshalb der Lichtbogen nicht länger aufrechterhalten werden kann, sondern erlischt. 



   In Fig. 2 sind die ovalen Aussenelektroden 2 so auf der Platte 1 angeordnet, dass sie zusammen mit den Zwischenelektroden 3 zwischen den Zündwarzen 5 Zündstrecken 4 bilden, die in der Nähe des Plattenrandes liegen. Bei einer eintreffenden Überspannung werden in den Zündstrecken 4 reihengeschaltete Lichtbögen gezündet, die mittels   magnetischer Blasung verlängert   und von der Zündkammer 10 zur Löschkammer 11 in derselben Weise wie in der Anordnung nach Fig.   l   bewegt werden. 



   Die Zündstrecke nach Fig. 3 hat wie die vorhergehende   Zündstrecke   zwei mit 2 bezeichnete Aussenelektroden, deren Zündstellen 4 in der Nähe des Plattenrandes 1 angeordnet sind. In Fig. 3 ist nur eine Zwischenelektrode 3 gezeigt, die sich quer über die Platte 1 erstreckt. Die in der Figur gezeigte Elektrode 3 hat eine Haarnadelform mit im wesentlichen parallelen Schenkeln. Ein in der   Zündstrecke   4 gebildeter Lichtbogen wird von einem äusseren Magnetfeld in vorher beschriebener Weise in die Löschkammer 11 der Funkenstrecke hineingezwungen. Hiebei wird die Luft in der Kammer zusammen-und durch den von der Elektrode 3 gebildeten Gaszirkulationskanal 6 gepresst, wobei die verhältnismässig kühle Luft sowohl die Elektrode 3 als auch die Zündstelle 4 kühlt. 



   Die Aussenelektroden 2 und die gezeigten Zwischenelektroden 3 sind aus Raumersparnisgründen platt oder bandförmig ausgeführt. In der erweiterten Zündkammer 10 zwischen den Platten 1 sind die Elektroden jedoch gebogen, so dass die Zündstrecken 4 zwischen grossen, im wesentlichen ebenen Flächen der Elektroden und nicht zwischen deren schmalen Kanten gebildet werden. Hiedurch Kann der Lichtbogen sich unmittelbar nach der Zündung, wenn der hohe Stossstrom von der Überspannung passieren soll, über grössere Elektrodenflächen ausbreiten, was die Brennschäden auf den Elektroden reduziert. 



   In Fig. 7 werden wie in den früheren Figuren die Platten mit 1 und die in den Platten angebrachten ovalen Aussenelektroden mit 2 bezeichnet. Die Zwischenelektroden 3, die im Ausführungsbeispiel ein U-förmiges Profil haben, sind mit Gaszirkulationsausnehmungen 6 ausgeführt und im übrigen so geformt, dass sie eine mechanische Stütze zwischen den Platten 1 bilden. Die Zwischenelektroden 3 erstrecken sich von der Zündstelle 4 der Funkenstrecke zum entgegengesetzten Rand der Lichtbogenkammer. In den Platten 1 sind die Ausnehmungen für die Zündkammer mit 10 und für die   Löschkammer   mit 11 bezeichnet. 



  Weiter ist jede Platte mit Steuerabsätzen 13 versehen, die dazu vorgesehen sind, jede einzelne Platte 

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  Spark gap arrangement
The present invention relates to a spark gap arrangement, preferably for valve arresters, which contains at least two essentially parallel plates made of arc-proof insulation material, which plates form one or more closed arc chambers between them, in which metallic electrodes are arranged, and which are located outside the arc chamber Arrangements are provided for generating a magnetic field directed at right angles to said arc chamber.



   Valve arresters, which are intended to be switched into an electrical power network, contain spark gaps, the task of which is to ignite in the event of an overvoltage and thereby open a current path with low resistance through the arrester and then close the arc again as soon as possible delete and thereby interrupt this current path and put the arrester back in the rest position. After at least the major part of the overvoltage pulse has ceased during a discharge process, but before the spark gap has been extinguished again and the low-resistance connection has been interrupted by the arrester, a condition exists that is characterized by the operating voltage of the power network acting through the arrester drives a current through the arrester.

   The usual designation of this current driven by the emf of the network is follow current. bb is known to form spark gaps in that metallic electrodes are arranged in closed arc chambers, which are formed between plates of arc-proof insulating material stacked on top of one another. It is also known to extinguish an arc formed in a spark gap by arranging an external magnetic field fed by the arc current at right angles to the plates. The magnetic field influences the arc formed in such a way that it is lengthened and forced to flow in a narrower part of the arc chamber, called the quenching chamber.

   The base points of the arc are moved away from the ignition point along the electrodes so that the ignition point is abionized and a high dielectric resistance can be regained before the arc has been extinguished. After the arc has been driven out into the arcing chamber, it absorbs a considerable arc voltage drop, which is added to the voltage drop in the valve resistors that may be connected in series with the spark gaps, and thus helps to limit the follow-up current driven by the mains voltage. The arc voltage drop in an arcing chamber of the type in question is essentially proportional to the arc length, which must therefore be great.

   It is also known, to save space, to arrange the arc chambers one above the other, at right angles to the longitudinal axis of the arrester, whereby the space available for the arc chamber is formed by the space between two stacked, usually circular and recessed plates of insulating material - it will.



   In the work that led to the present invention, however, it has been found that the operation of a spark gap is significantly impaired if the ratio between the length of an arc drawn in the arcing chamber on the one hand and the distance between the electrodes at the ignition point of the corresponding On the other hand, the arc is too large. In the case mentioned,

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 namely, the arc voltage drop is so great that the ignition point is re-ignited before it has regained sufficient dielectric resistance. It has also been proven that the recurring dielectric resistance in an ignition point with a large distance between the electrodes increases relatively more slowly than in an ignition point where this distance is smaller.



   The inconveniences mentioned are avoided by the present invention, the main idea of which is to divide the above-mentioned arc into several arcs connected in series. Such a division of the arc has great advantages. The ratio between a permissible, periodically recurring voltage with operating frequency and the ignition voltage is more favorable due to the reduced electrode spacing in each partial spark gap. The total arc length can be selected for the entire pair of plates as large as the space within the contour allows, so that the pair of plates absorbs the greatest possible total voltage drop while at the same time within each
Partial spark gap adjusts the arc length to a suitable one, taking into account the risk of reignition
Value is limited.



   The invention is characterized in that at least three metallic electrodes are arranged between the said plates, on which base points of at least two series-connected electrodes
Arcs lie, which are each moved from their ignition point with a small electrode spacing along the electrodes into the said quenching chamber. According to the invention, the metal electrodes arranged in the arc chamber can advantageously be placed in two different ways.

   For example, the metal electrodes can be arranged in such a way that the ignition gaps formed between the electrodes are essentially the same size and are at or near the edge of the plate, and that at least the intermediate electrode or intermediate electrodes located between the outermost electrodes are located extend across the arc chamber to or near the opposite edge of the plate. This electrode placement is most advantageous for a spark gap arrangement with a small number of intermediate electrodes and has the advantage that the arcs in the extended state are located far from the corresponding ignition points, which is desirable from a deionization point of view.

   In certain cases, however, the intermediate electrodes can advantageously be placed in the vicinity of the center of the arc chamber, so that they form ignition gaps between one another, and that said electrodes extend in the radial direction from the central region of the arc chamber to its edge. The last-mentioned electrode placement is most advantageous when a larger number of intermediate electrodes are to be placed in the arc chamber, since with this electrode placement a larger part of the periphery of the arc chamber is accessible to the drawn-out arc. The invention is further characterized in that the intermediate electrode or intermediate electrodes located between the outer electrodes form walls to gas circulation channels running in the longitudinal direction of each electrode.

   For this purpose, the intermediate electrodes are expediently designed with a U-shaped profile, or they have the shape of a hairpin, with the essentially parallel legs running in the longitudinal direction of each electrode being connected in the vicinity of the ignition point of the spark gap. By using the intermediate electrodes as the walls of the gas circulation channels, it is partly achieved that the air in the arc chamber, which the arc pushes in front of it when it moves, receives a return channel, which is necessary so that the arc without being stopped by a compressed gas cushion , can reach the edge of the arc chamber, and in part the gas circulation provides a cooling of the ignition points, and this cooling is very important for the deionization of the ignition points.



  According to the invention, the intermediate electrodes also form a mechanical support between the plates surrounding the electrodes. This mechanical support has proven to be very valuable, since the plates made of insulating material are exposed to very strong mechanical stresses when a large surge current is passed through the spark gap arrangement. The arcs that are formed between the spark gap electrodes are often very energetic and can therefore cause severe burn damage to the electrodes. The invention is characterized in that both the outer electrodes and the intermediate electrodes are formed at least at the ignition points with essentially flat or dome-shaped surfaces, the planes of which form right angles with the main plane of the plates.

   The electrodes according to the invention thus have large burning surfaces for the arc at the ignition points, the risk of burning damage to the electrodes being reduced. In order to obtain a well-defined ignition voltage for the spark gap arrangement, according to the invention it is provided with a pre-ionization element in a manner known per se. This consists z. B. auseinemspitzen, protruding from the electrode metal part, which is arranged in the vicinity of the ignition point and visible from it. As a further feature of the invention, each insulating plate has two on each side of the

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Plate placed metal electrodes provided, which are galvanically connected.

   Furthermore, the invention is characterized in that at least two plates are identical and can be stacked on top of one another, and that two plates stacked on one another are angularly displaced in relation to one another. That the
Plates are identical to one another and the electrodes placed on both sides of each plate are connected to one another in a metallic manner, which enables the plates to be arranged in a stack, with all the ignition paths formed in the stack being connected in series.



   The invention is described below with reference to the accompanying schematic drawing, in which FIGS. 1, 2 and 3 show different types of electrode placement within the arc chamber.



   4, 5 and 6 show different designs of the ignition points. Fig. 7, an expedient
Embodiment of the invention represents is divided into the sub-figures 7a, 7b and 7c. Figures 7a, 7b and 7c show different sides of the stackable panels. 7c shows a stack composed of plates which contains arc chambers and spark gaps.



   In FIG. 1, the external electrodes 2 and intermediate electrodes 3 are arranged on plates 1 so that they form the spark gap 4 between them. Each electrode is provided with ignition studs 5 which, in the exemplary embodiment, are placed in the central region of the arc chamber in such a way that the ignition studs
5 are opposite each other on two adjacent electrodes. Between the outer electrodes 2, on the middle part 12 of the plate and around the plate edge 9, plates placed one on top of the other lie against one another without any gaps, while gaps are formed at the other locations between the plates. These spaces form the so-called arc chamber, which consists of a relatively spacious ignition chamber 10 and a narrower extinguishing chamber 11.

   In the event of an overvoltage occurring across the external electrodes 2, an arc is ignited between the ignition pins 5 in each ignition gap 4. The arc current, which feeds a magnetic blowing coil located outside the ignition gap, generates a magnetic field directed at right angles to the plane of the plate 1. When the arcs that are generated at the ignition points 4 are influenced by the aforementioned magnetic field, the base points of the arcs are moved along the edges of the electrodes 2 and 3 out and towards the edge of the arc chamber and are forced into the arcing chamber 11.

   The arcs, which are partly lengthened as they move and partly forced into a narrow chamber, absorb a large arc voltage drop, which helps to reduce the current through the spark gap arrangement, which is why the arc can no longer be maintained, but goes out.



   In FIG. 2, the oval outer electrodes 2 are arranged on the plate 1 in such a way that, together with the intermediate electrodes 3, they form ignition gaps 4 between the ignition lugs 5, which are located near the edge of the plate. When an overvoltage arrives, arcs connected in series are ignited in the ignition paths 4, which arcs are lengthened by means of magnetic blowing and moved from the ignition chamber 10 to the extinguishing chamber 11 in the same way as in the arrangement according to FIG.



   The ignition path according to FIG. 3, like the preceding ignition path, has two external electrodes designated by 2, the ignition points 4 of which are arranged in the vicinity of the plate edge 1. In FIG. 3 only one intermediate electrode 3 is shown, which extends across the plate 1. The electrode 3 shown in the figure has a hairpin shape with essentially parallel legs. An arc formed in the ignition gap 4 is forced into the quenching chamber 11 of the spark gap by an external magnetic field in the manner described above. In this case, the air in the chamber is compressed and through the gas circulation channel 6 formed by the electrode 3, the relatively cool air cooling both the electrode 3 and the ignition point 4.



   The outer electrodes 2 and the intermediate electrodes 3 shown are designed to be flat or band-shaped to save space. In the enlarged ignition chamber 10 between the plates 1, however, the electrodes are bent so that the ignition paths 4 are formed between large, essentially flat surfaces of the electrodes and not between their narrow edges. As a result, the arc can spread over larger electrode surfaces immediately after ignition, if the high surge current from the overvoltage is to pass, which reduces the burn damage on the electrodes.



   In FIG. 7, as in the earlier figures, the plates are designated by 1 and the oval external electrodes attached to the plates are designated by 2. The intermediate electrodes 3, which have a U-shaped profile in the exemplary embodiment, are designed with gas circulation recesses 6 and otherwise shaped in such a way that they form a mechanical support between the plates 1. The intermediate electrodes 3 extend from the ignition point 4 of the spark gap to the opposite edge of the arc chamber. In the plates 1, the recesses for the ignition chamber are designated by 10 and for the quenching chamber by 11.



  Furthermore, each plate is provided with control paragraphs 13, which are provided for each individual plate

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AT471761A 1960-06-18 1961-06-17 Spark gap arrangement AT223686B (en)

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