AT223806B - Verfahren und Vorrichtung zum Doublieren von Kunststoff-Folien mit Hochglanzoberfläche - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Doublieren von Kunststoff-Folien mit Hochglanzoberfläche

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AT223806B AT510459A AT510459A AT223806B AT 223806 B AT223806 B AT 223806B AT 510459 A AT510459 A AT 510459A AT 510459 A AT510459 A AT 510459A AT 223806 B AT223806 B AT 223806B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Doublieren von
Kunststoff-Folien mit Hochglanzoberfläche 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 bzw.besteht, dass vor einer Umlenkvorrichtung für die von Vorratsrollen zugeführten beiden Folienbahnen quer zu ihrer Laufrichtung sich erstreckende elektrostatisch aufgeladene Stäbe oder drehbare Walzen in gerin- gem-Abstand voneinander vorgesehen sind, während um ein Anliegen der Folienbahnen an den Stäben bzw. 



   Walzen und eine gegenseitige Zuführung in spitzem Winkel zu'ermöglichen, die Vorratsrollen gegenüber den Stäben oder Walzen in wesentlich grösserem Abstand voneinander angeordnet sind. 



   Um bei der Annäherung der beiden Folien Funkenüberschläge, die gegebenenfalls zu Beschädigungen der Hochglanzoberfläche   führen- können,   zu vermeiden, werden die Ladungen auf die den Glanzseiten entgegengesetzten Seiten der Folien aufgebracht. Dadurch wird auch eine gegebenenfalls mögliche Be- schädigung der Glanzseiten durch die Elektroden vermieden. 



  Die Erfindung wird anHand einer in der Zeichnung schematisch dargestellten Vorrichtung zur Durch- führung des Verfahrens erläutert. 



   Von zwei Vorratsrollen 1 und 2 werden zu doublierende Kunststoff-Folien 3 und 4 abgezogen. wobei die Hochglanzseiten der beiden Folien einander zugekehrt sind. Die beiden Folien werden in spitzem Win- kel aufeinander zugeführt und vor ihrer Berührung mit entgegengesetzten elektrischen Ladungen versehen. 



  Dies kann durch Aufladen der Folien mit Reibungselektrizität erfolgen, u. zw. dadurch, dass die Folien über Stäbe oder gegebenenfalls auch über rotierende Walzen aus leitendem oder nichtleitendem Material gezogen werden. In jedem Fall treten an den Berührungsstellen Kontaktspannungen auf, die bei der Tren- nung sehr hohe Werte im Bereich von 104 V annehmen. Werden die mit entgegengesetzten Ladungen ver- sehenen Folien aufeinander zugeführt, so ziehen sie sich nach dem Kraftgesetz 
 EMI2.1 
 an, wobei K die Kraft in Dyn, d den Abstand der Folien in cm, F die Folienfläche in   cmz   und V die Potentialdifferenz in Volt zwischen den Folien bedeuten. 



   Vorzugsweise erfolgt jedoch die Aufbringung der Ladungen durch zwei stabförmige, sich quer zur Vorschubrichtung erstreckende Elektroden 6 und 7, die an die beiden Pole eines elektrostatischen Hochspannungsgenerators gelegt sind. Gegebenenfalls kann auch die eine Elektrode geerdet sein. 



   Nach erfolgter Aufladung können die Folien, bevor sie auf die Rolle 5 aufgewickelt werden, über eine Umlenkung 8 gezogen werden, die, wie in der Zeichnung dargestellt, oder als Winkelblech ausgebildet sein kann. Gegebenenfalls kann hier auch eine Umlenkrolle vorgesehen sein. Mit dieser weiteren Umlenkung wird sichergestellt, dass die Zusammenführung der Folien in einem engeren Bereich erfolgt, als dies auf der Rolle 5 der Fall   wäre.   wo sie sich allmählich unter einem verhältnismässig spitzen Winkel annähern würden. 



   Die Aufladung erfolgt vorteilhafterweise auf den den Glanzseiten entgegengesetzten Seiten der Folien, um einmal Beschädigungen derselben durch die Elektroden zu verhindern und zum andern Funkenbildung bei der Annäherung der Folien zu vermeiden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren   zumDoublieren von Kunststoff-Folien mitHochglanzoberfläche   unter gegenseitiger Zukehrung der Glanzseiten zweier Bahnen der Kunststoff-Folie, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Bahnen in spitzem Winkel aufeinander zugeführt und vor der gegenseitigen Berührung mit elektrostati-   schen   Ladungen entgegengesetzten Vorzeichens versehen werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbringung der Ladungen auf die den Glanzseiten der Folien entgegengesetzten Seiten erfolgt.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass vor einer Umlenkvorrichtung für die von Vorratsrollen (l, 2) zugeführten beiden Folienbahnen quer zu ihrer Laufrichtung sich erstreckende elektrostatisch aufgeladene Stäbe oder drehbare Walzen (6, 7) in geringem Abstand voneinander vorgesehen sind, während, um ein Anliegen der Folienbahnen an den Stäben bzw. Walzen (6,7) und eine gegenseitige Zuführung in spitzem Winkel zu ermöglichen, die Vorratsrollen (1, 2) gegenüber den Stäben oder Walzen (6.,'7) in wesentlich grösserem Abstand voneinander angeordnet sind.
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