AT223830B - Vorrichtung zur Ermittlung des Nettogewichtes von auf flachen Unterlagen liegenden Teilchenformlingen - Google Patents

Vorrichtung zur Ermittlung des Nettogewichtes von auf flachen Unterlagen liegenden Teilchenformlingen

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AT223830B
AT223830B AT533260A AT533260A AT223830B AT 223830 B AT223830 B AT 223830B AT 533260 A AT533260 A AT 533260A AT 533260 A AT533260 A AT 533260A AT 223830 B AT223830 B AT 223830B
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weighing
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AT533260A
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Fred Fahrni
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Fred Fahrni
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Description


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  Vorrichtung zur Ermittlung des Nettogewichtes von auf flachen
Unterlagen liegenden Teilchenformlingen 
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zur Ermittlung des Nettogewichtes von auf flachen Unterlagen liegenden Teilchenformlingen. 



   Bei der Fertigung von Platten aus Holz- und andern Teilchen, wie z. B. Holzspänen od.   dgl.,   kommt der laufenden Kontrolle des Nettogewichtes der zur Verpressung vorbereiteten Formlinge eine wesentliche
Bedeutung zu. Abweichungen vom Netto-Sollgewicht können sich beispielsweise durch Änderung der Teilchengrösse (Verstellung der Zerlegungswerkzeuge) oder durch eine Änderung der Einstellung der Einstreustation ergeben und sind unerwünscht, da sie die Gleichmässigkeit der Platteneigenschaften und der Qualität herabsetzen. 



   Die Ermittlung des Nettogewichtes der Formlinge stösst nun auf folgende Schwierigkeit : Während der
Wägung liegen die Formlinge auf Unterlagen, meistens   Pressblechen, auf,   die unter sich infolge Verschiedenheit der Abmessungen, ungleicher Abnützung usw. kein einheitliches Gewicht haben. Bei Pressblechen können sich Abweichungen vom Sollgewicht von mehreren Kilogramm einstellen. Bisher hat man sich derart beholfen, dass das   Taragewicht der Formlingsunterlagen jeweils auf einer Waage festgestellt   wurde, von der eine dem Taragewicht entsprechende elektrische oder mechanische Grösse abgeleitet und in einer Speichervorrichtung zurückgehalten wurde.

   Diese Speichervorrichtung registrierte die derart empfangene Information und stellte diese einem Auswertegerät zur Verfügung zwecks Errechnung des Nettogewichtes durch Subtraktion des vom Speichergerät gemeldeten Taragewichtes von dem einige Zeit später gemessenen Bruttogewicht. Dieses Verfahren ist umständlich, verlangt verhältnismässig teure und komplizierte Apparate und erfordert zudem eine individuelle Messung des Taragewichtes jeder zulaufenden Unterlage. Zudem können sich z. B. Unstimmigkeiten ergeben, wenn eine Unterlage aus dem Fertigungszyklus herausgenommen wird. 



   Der Vorrichtung nach der Erfindung haften diese Nachteile nicht an. Diese Vorrichtung ist gekennzeichnet durch eine Wiegeeinrichtung mit einem Wiegeauflager für die jeweils vorübergehende Aufnahme einer mit einem Formling beladenen Unterlage, eine Abtasteinrichtung für das Abtasten einer von jeder Unterlage selbst getragenen, ihr Taragewicht symbolisierenden Markierung und ferner ein mit der Wiegeeinrichtung einerseits und der Abtasteinrichtung anderseits mittelbar oder unmittelbar verbundenes Auswertegerät für die Auswertung der ihm zugeführten   Informationsgrössen   sowie für die Berechnung und Anzeige der Nettogewichte bzw. der   Sollgewichtsabweichungel.   der Formlinge und/oder für die selbsttätige Steuerung einer Formlingsbildungsstation. 



   Die Markierung bzw. Aufzeichnung der das eigene Taragewicht darstellenden Speicherinformation kann nach dem Analogie- oder Digital-Verfahren erfolgen. Die Unterlagen sind zweckmässigerweise direkt mit Markierungen versehen, beispielsweise Kerben, deren Abstand nach dem Analogieprinzip ein Mass ist für das zu speichernde Taragewicht. In vielen Fällen wird man an den Unterlagen befestigte, vorzugsweise verstellbare Nocken vorziehen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, an den Unterlagen kleine Plättchen od. dgl. zu befestigen, die z. B. mit eingestanzten Öffnungen nach Art einer Lochkarte ausgestattet sind. Andere Möglichkeiten liegen in der Verwendung von magnetisierbaren Informationsträgern oder in der Anbringung von schlitzartigen Öffnungen, welche mit Hilfe photoelektrischer Mittel abgetastet werden.

   Selbstverständlich kann man das photoelektrische Prinzip auch in Verbindung mit einer Reflexion der Lichtstrahlen benützen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben. 



   Es handelt sich hiebei darum, das Nettogewicht von auf Pressblechen 1 transportierten Spanplattenformlingen 2 zu ermitteln. Die Bleche 1 gleiten auf Schienen 3 und werden durch eine mit nasenartigen Vorsprüngen 4 ausgestattete Kette 5 in Richtung des Pfeiles A bewegt. Diese Bewegung erfolgt taktweise, um eine Wägung des Bruttogewichtes der mit den Formlingen 2 belasteten Pressbleche 1 auf der Waage 6 zu ermöglichen. Während   der Bruttogewichtsbestimmung   liegen die Bleche auf Schienen 7 auf. Die Waage 6 enthält in üblicher Weise in der Zeichnung nicht ersichtliche Gegenfedern oder Gegengewichte und ferner an Stelle eines Zeigers ein Potentiometer, dessen jeweiliger Widerstandswert dem Bruttogewicht des in einem bestimmten Moment auf der Waage liegenden Gewichtes entspricht.

   Das im Innern der Waage 6 angeordnete Potentiometer ist mit einem Gerät 8 zusammengeschaltet, das einerseits mit einer Skala 9 für die Anzeige der Abweichungen der Nettosollgewichte und anderseits mit einem Registrierschreiber 10 für die graphische Aufzeichnung dieser Sollgewichtsabweichungen ausgerüstet ist. 



   Zur Ermittlung des Taragewichtes der Bleche 1 dienen folgende Geräte und Mittel :
Jedes Pressblech ist längs der einen Seitenkante auf einem mehr oder weniger grossen Bereich verbreitert. Diese nockenartige Verbreiterungen sind in der Zeichnung mit la bezeichnet. Ihre Länge steht in einem bestimmten Verhältnis zu ihrem Gewicht bzw. zur Abweichung von einem Sollgewicht. Im dargestellten Beispiel hat der Nocken la eine genau definierte Länge beim Sollgewicht der Pressunterlage 1. 



  Falls das Pressblech zu schwer ist, muss der Nocken la in einem proportionalen Masse länger sein bei einer Unterschreitung des Sollgewichtes ist der Nocken entsprechend kürzer. Eine allmähliche Verminderung der Blechgewichte durch Abnützung lässt sich in einfachster Weise durch eine Verkürzung des Nokkens la so ausgleichen, dass bei der Gewichtsbestimmung praktisch keine Fehler auftreten. Direkt vor der Waage 6, auf der Höhe der durchlaufenden Pressbleche   1,   liegt ein um eine vertikale Achse schwenkbar gelagerter Fühlhebel lI. Er wirkt über ein Isolierstück 12 auf die Kontakte 13, von denen   der eine zu einem wei-   
 EMI2.1 
 unten beschriebenen Gerät 14 und der andere zu einer Kollektorbürste 15 führt.

   Es istnoch eine weitere Bur-sehen Impulsen zur Folge, die-solange der Schalter 13 geschlossen ist-an das Gerät 14 weitergeleitet werden. Da aber dieser Schalter die Kontakte nur über die Zeit des Aufliegens des Fühlhebels auf einem Nocken la geschlossen hält, ist die Anzahl der an das Gerät 14 abgegebenenimpulse in einem festen Verhältnis zur Länge des abgetasteten Nockens la, u. zw. unabhängig von der Durchlaufgeschwindigkeit der Pressbleche 1. 



   Das Gerät 14 wandelt die durch die Impulsanzahl dargestellte Grösse in einen elektrischen Widerstandswert um und enthält zu diesem Zwecke ein mit einem Potentiometer gekoppeltes Schrittschaltwerk. Dem Auswertegerät 8 werden dementsprechend zwei Widerstandswerte zur Verfügung gestellt, wovon der eine eine Analogiegrösse für das Bruttogewicht und der andere eine Analogiegrösse für das Taragewicht darstellt. Die Differenzbildung geschieht in einfachster Weise, nach längstbekannten Grundsätzen. Das Gerät 8 kann noch einen festen Widerstand enthalten, der dem Sollgewicht der Formlinge entspricht.

   Es erübrigt sich, die Schaltungsanordnung für die Auswertung dieser Widerstandswerte für die Anzeige der Sollgewichtsabweichungen hier näher zu beschreiben.   DerRegistrierschreiber   10 hat den Vorteil, dass sich eine allfällige Tendenz von Sollgewichtsabweichungen auf einen Blick erkennen lässt, was das Nachstellen der Einstreumaschine erleichtert. 



   Die Erfindung ist nicht auf das   dargelegte Ausführungsbeispiel   beschränkt. Je nach den jeweiligen Besonderheiten und Anforderungen kann man die Art der den Unterlagen zugeordneten und von diesen selbst getragenen Taragewichtsspeicherungen vielfältig ändern. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Ermittlung des Nettogewichtes von auf flachen Unterlagen liegenden Teilchenformlingen, gekennzeichnet durch eine Wiegeeinrichtung (6) mit einem Wiegeauflager (7) für die jeweils vorübergehende Aufnahme einer mit einem Formling (2) beladenen Unterlage (1), eine Abtasteinrichtung (11 - 13 und 15 - 21) für das Abtasten einer von jeder Unterlage selbst getragenen, ihr Taragewicht symbolisierenden Markierung (la) und ferner ein mit der Wiegeeinrichtung einerseits und der Abtasteinrichtung anderseits mittelbar oder unmittelbar verbundenes Auswertegerät (8) für die Auswertung <Desc/Clms Page number 3> der ihm zugeführten Informationsgrö#en sowie für die Berechnung und Anzeige der Nettogewichte bzw.
    der Sollgewichtsabweichungen der Formlinge und/oder für die selbsttätige Steuerung einer Formlingsbildungsstation.
    2. Vorrichtung nach Ansprucb 1, dadurch gekennzeichnet, da# die Abtasteinrichtung einen durch entsprechende Markierungen (la) der Unterlagen betätigbaren, mechanischen, photoelektrischen oder magnetelektrischen Fühler (11) und ferner mit diesem zusammenwirkende elektrische Schaltmittel (13 und 15 - 21) aufweist und dass die Abtasteinrichtung über eine, Umwandlungseinrichtung (14) an das Aus- EMI3.1 mit der von der Wiegeeinrichtung stammenden Informationsgrösse direkt vergleichbare Informations grösse transformiert.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtasteinrichtung einen durch einen mechanischen Fühler (11) betätigbaren Kontakt (13) aufweist, der einerseits mit der Umwandlungseinrichtung (14) und anderseits mit einem mechanischen Impulsgeber (15 - 21) verbunden ist, der durch eine die beladenen Unterlagen verschiebende Förderkette od. dgl. starr angetrieben ist.
    4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterlagen (1) für die Teilchenformlinge längs mindestens einer Seitenkante mit Kerben und/oder vorzugsweise verstellbaren Nocken (la) versehen sind, deren Abstand, Länge oder Anzahl ein Mass für das Taragewicht der jeweiligen Unterlage (1) darstellt.
AT533260A 1960-05-23 1960-07-11 Vorrichtung zur Ermittlung des Nettogewichtes von auf flachen Unterlagen liegenden Teilchenformlingen AT223830B (de)

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