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Photographischer Objektivverschluss mit beim
Belichtungsablauf in Abhängigkeit von der Blendenvorwahl auf eine entsprechende Öffnungsweite ausschwingenden Verschlussblättern
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Be-Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und der Zeichnung ersichtlich, in der zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht sind. Es zeigen : Fig. 1 eine teilweise Draufsicht auf den mit einer einteiligen Schwinge ausgestatteten Verschluss in gespannter
Lage, bei grösster Blendeneinstellung (Wert 2, 8) und in Schliessstellung befindlichen Verschlussblättern,
Fig. 2 die gleiche Verschlussanordnung in halb abgelaufenem Zustand, Fig. 3 ebenfalls eine teilweise
Draufsicht auf ein anderes, mit zweiteiliger Schwinge versehenes Ausführungsbeispiel des erfindungsge- mässen Verschlusses, u. zw. auch wieder in gespannter Lage und bei grösster Blendeneinstellung (Wert 2,8) sowie in Schliessstellung befindlichen Verschlussblättern, Fig. 4 die gleiche Verschlussanordnung wie in
Fig.
3, ebenfalls wieder in halb abgelaufenem Zustand.
In der Zeichnung bedeutet l das Gehäuse eines photographischen Objektivverschlusses. In an sich be- kannter Weise ist im Verschlussgehäuse 1 eine Grundplatte 2 befestigt, die zur Lagerung an sich bekann- ter Teile des Verschlussmechanismus dient. So ist an der Grundplatte 2 eine Achse 3 drehbar gelagert, die die Spann- und Antriebsscheibe 4 des Verschlusses trägt. Die Antriebsscheibe 4 wieder steht unter der
Wirkung einer auf der Achse 3 angeordneten Antriebsfeder 5, die sich einenends an einem ortsfesten Stift
5a, andernends an einem Gelenkstift 4a der Spann-und Antriebsscheibe 4 abstützt.
Um die Antriebsscheibe 4 in der Gespanntlage festhalten zu können, ist ein Sperrhebel 7 vorgesehen, der um eine Achse 8 schwenkbar auf der Grundplatte 2 lagert. Der Sperrhebel7 steht unter derEinwirkung einer zweckmässig auf die Achse 8 aufgesetzten Windungsfeder 9, die sich einenends an dem der Antriebs- scheibe 4 zugekehrten Arm 7a des Sperrhebels 7, andernends an einem ortsfesten Stift 10 anlegt. Dereine
Arm 7a des Sperrhebels 7 befindet sich in gespanntem Zustand der Antriebsscheibe 4 mittels seines abge- bogenen Lappens 7b in Anlage an einem Vorsprung 4b der Antriebsscheibe.
Der andere Arm 7b des Sperr- hebels 7 wirkt mit dem in der Zeichnung nicht weiter dargestellten, an sich bekannten Auslöser des Ver- schlusses zusammen, derart, dass bei Betätigen des Verschlussauslösers der Arm 7a des Sperrhebels 7 ent- gegen der Wirkung der Feder 9 aus der Bewegungsbahn des Vorsprungs 4b der Antriebsscheibe 4 herausbe- wegt wird.
Wie aus der Zeichnung ferner ersichtlich, sind die Verschlussblätter 11, von denen der Übersichtlich- keit wegen jeweils nur eines gezeigt ist, auf einem ortsfesten Zapfen 12 der Grundplatte 2 drehbar ge- lagert und mittels einer Stift-Schlitzverbindung 13,14 mit einem koaxial zur Objektivachse drehbar an- geordneten Antriebsring 15 formschlUssig verbunden, wodurch erreicht ist, dass die Verschlussblätter 11 bei Drehung des Antriebsrings im Uhrzeigerdrehsinn von der in Fig. 1 und 3 gezeigten Schliessstellung in die in Fig. 2 und 4 mit gestrichelten Linien angedeutete Offenstellung ausschwingen.
Zur Betätigung des Verschlussblätterantriebsrings 15 ist am Zapfen 4a der Antriebsscheibe 4 in an sich bekannter Weise eine Treibklinke 18 gelenkig angeordnet, deren freies Ende mit einer Schwinge 19 zu- sammenarbeitet. Gemäss dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Schwinge 19 zur Erzielung einer möglichst einfachen, einen geringfügigen Aufwand an Bauteilen erfordernden Bauweise als einfacher Hebel ausgebildet und einenends mittels eines Zapfens 20 unmittelbar am Antriebsring 15 gelenkig angeschlossen. Andernends ist die Schwinge 19 mit Hilfe des üblichen Kupplungsmauls 18a und dem zugehörigen Mitnehmerstift 19a kraftschlüssig mit der Treibklinke 18 verbunden, und beide Teile sind durch eine auf die Treibklinke einwirkende Feder 21 in Eingriff gehalten.
Wie aus Fig. l und 2 ersichtlich, ist der Schwinge 19 ein zweiarmiger, auf einer ortsfesten Achse 22 der Grundplatte 2 drehbar gelagerter Stellhebel 23 zugeordnet, der einenends einen Gelenkzapfen 23a und andernends einen Führungszapfen 23b aufweist. Der Gelenkzapfen 23a des Hebels 23 greift in eine an der Schwinge 19 vorgesehene kreisbogenförmige Kulisse 19b ein und bildet die Drehachse der Schwinge. Zur Abstützung des Stellhebels 23 ist an dem als Scheibe ausgebildeten Blendensteller des Verschlusses eine Steuerkurve 25 vorgesehen, die den Zapfen 23b des Hebels 23 aufnimmt. Dabei ist die Ausbildung der Steuerkurve 25 sowie deren Anordnung in bezug auf die Lage des Stellhebels 23 so getroffen, dass dieser um seine ortsfeste Achse 22 verschwenkt wird, sobald der Blendensteller in der einen oder andern Drehrichtung bewegt wird.
Da eine Drehung des Stellhebels 23 zwangsläufig auch eine Verlagerung des Gelenkzapfens 23a in der Kulisse 19b zur Folge hat, lassen sich die Hebel- bzw. Übersetzungsverhältnisse an der Schwinge 19 beliebig und in Abhängigkeit von der Einstellbewegung des Blendenstellers ver- ändern. Dabei erreicht der von den Gelenkzapfen 20 und 23a der Schwinge 19 gebildete Hebelarm" a" einen Maximalwert, wenn, wie in Fig. l und 2 gezeigt, die Marke 26 des Blendenstellers dem Wert"2, 8" der Blendenskala 27 gegenübersteht. Sobald der Blendensteller auf einen niedrigeren Blendenwert umgestellt wird, wandert gleichzeitig der Gelenkzapfen 23a von seiner oberen Endlage in der Kulisse 19b nach unten, wodurch der Hebelarm"a"kontinuierlich verringert und damit die Übersetzungsverhältnisse in der Schwinge 19 entsprechend verändert werden.
Der Hebelarm"a"erreicht schliesslich seinen Kleinstwert,
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wenn die Marke 26 des Blendeneinstellers dem Wert"22"derBlendenskala27 gegenübersteht, was gleichbedeutend damit ist, dass in dieser Stellung des Stellhebels 23 die Verschlussblätter 11 nur auf ihren kleinsten Öffnungswert ausschwingen.
Dem Verschlussblätterantriebsring 15 ist, wie aus der Zeichnung weiter ersichtlich, ein auf einer ortsfesten Achse 30 drehbar gelagerter. in Abhängigkeit von der Einstellbewegung des Blendenstellers in seiner Lage veränderbarer Anschlag 31 zugeordnet, dessen Aufgabe darin besteht, die Drehbewegung des Verschlussblätterantriebsrings im Augenblick seiner Umkehrung zu begrenzen. Zu diesem Zweck ist einem
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lige Einstellage des Anschlags 31 bestimmenden Steuerkurve 32 des Blendenstellers führt.
Mit seinem an- dern Arm 31b ragt der Anschlag 31 in die Bewegungsbahn eines auf dem Verschlussblätterantriebsring 15 angeordneten Stiftes 33, wobei diese Teile einander so zugeordnet sind, dass der Anschlag 31 nur dann wirksam werden kann, wenn der Verschlussblätterantriebsring 15, beispielsweise infolge eines zu grossen
Spiels in den Lagern der beweglichen Teile die Möglichkeit hätte, sich über seinen eigentlichen, der eingestellten Öffnungsweite der Verschlussblätter 11 entsprechenden Umkehrpunkt hinaus zu bewegen.
Mit Hilfe dieses Begrenzungsanschlags ist mit Sicherheit erreicht, dass alle nachteiligen Einflüsse, wie sie unter Umständen durch Ungenauigkeiten in der Fertigung oder natürlichen Verschleiss der Getriebeteile in Erscheinung treten können, vom erfindungsgemässen Hebel-und Übersetzungsgetriebe ferngehalten wer- den.
Die Wirkungsweise des vorbeschriebenen und in Fig. l und 2 gezeigten Ausführungsbeispiels des er- findungsgemässen Objektivverschlusses ist wie folgt :
Wie bereits angedeutet, befindet sich der Objektivverschluss bei Einstellung gemäss Fig. 1 in Gespanntlage und die Verschlussblätter 11 in Schliessstellung, wobei der Blendensteller mit seiner Marke 26 auf den grössten Blendenwert 2, 8 eingestellt ist. Wird in dieser Einstellage des Objektivverschlusses dessen in der Zeichnung nicht weiter gezeigter Auslöser betätigt, so wird hiedurch der Sperrhebel 7 entgegen der
Wirkung der Feder 9 verschwenkt und die Spann- und Antriebsscheibe 4 freigegeben, worauf diese beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 unter der Einwirkung der Antriebsfeder 5 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn abläuft.
Bei diesem Bewegungsablauf, während dem das schwingenseitige Ende der Treibklinke
18 eine oszillierende Bewegung ausführt, wird die Schwinge 19 um den ihr als Drehachse dienenden Ge- lenkzapfen 23a in derersten Bcwegungsphase der Antriebsscheibe 4 zunächst im Uhrzeigersinn verschwenkt, um sodann in der zweiten Bewegungsphase der Antriebsscheibe wieder in die Ausgangslage zurückzukeh- ren. Diese Hin- und Herbewegung der Schwinge 19 wird über den Antriebsring 15 auf die Verschlussblätter 11 übertragen, die während der einen Drehbewegung der Schwinge 19 in die in Fig. 2 gezeigte Offenstellung ausschwingen, um bei der Rücklaufbewegung der Schwinge 19 wieder in die Schliessstellung zurückzukehren.
Gegebenenfalls kann der Verschlussblätterantriebsring 15 in seiner Drehbewegung durch den zusätzlichen Anschlag 31 wirksam begrenzt werden, der mit dem Stift 33 des Antriebsrings zusammenarbeitet.
Will man nun erreichen, dass die Verschlussblätter 11 beim Bewegungsablauf des Verschlusses nicht auf den gemäss Fig. l und 2 eingestellten Blendenöffnungswert, sondern auf einen kleineren Wert ausschwingen, so ist hiezu lediglich der Blendensteller in bezug auf Fig. 1 und 2 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn so weit zu drehen, bis seine Marke 26 dem erwünschten Blendenwert der Skala 27 gegenübersteht. In Abhängigkeit von dieser Drehbewegung erfährt der Hebel 23 durch seine Führung in der Steuerkurve 25 des Blendenstellers eine Schwenkbewegung um seine Lagerachse 22, derart, dass hiebei der Gelenkzapfen 23a in der Kulisse 19b nach unten wandert.
Nach erfolgter Einstellung de : : Blendenstellers übernimmt (ler in seiner neuen Einstellage verbleibende Gelenkzapfen 23a wieder seine Funktion als Drehachse, wobei die Amplitude der Schwinge 19 bzw. die Grosse der Illn- und hergehenden Drehbewegung des Verschlussblätterantriebsrings 15 von den veränderten Hebel-Übersetzungsverhältnissenander Schwinge 19 bestimmt wird. Der grösste Blendenöffnungswert von"2, 8" ist dann erreicht, wenn der Gelenkzapfen 23a, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, an der äusseren Begrenzungskante der Kulisse 19b anliegt, während der kleinste Blendenöffnungswert von "22" sich bei Anlage des Gelenkzapfens 23a an der inneren Begrenzungskant" der Kulisse einstellt.
Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 und 4 wird, um die kinematischen Verhältnisse des Hebel-und Übersetzungsgetriebes noch besser zu gestalten, die Schwinge aus zwei einenends mittels eines Zapfens 35 gelenkig miteinander verbundenen Schenkeln 36 und 37 gebildet. Zwischen dem freien Ende des in Blickrichtung hinten liegenden Schenkels 36 und dem Verschlussblätterantriebsring 15 besteht eine StiftSchlitzverbindung 38,38a, während am freien Ende des vorn liegenden Schenkels 37 die Treibklinke 18 der Spann-und Antriebsscheibe 4 angreift. Von den beiden Schenkeln 36 und 37 weist der am Verschluss-
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Schenkel 36 eine Kulisse 36a auf, die der Aufnahme3903. dient. Der andere, mit der Treibklinke 18 zusammenwirkende Schenkel 37 der Schwinge 36,37 ist um einen ortsfesten Zapfen 41 schwenkbar gelagert.
Zu diesem Zweck ist, wie aus Fig. 3 und 4 ersicht- lich, auf der Grundplatte 2 des Verschlusses mittels Schrauben oder Nieten 42 eine winkelförmig aus- gebildete Lagerplatte 43 befestigt, die an einem Ende den bereits erwähnten Zapfen 41 zur La- gerung der Schwinge und am andern Endeeinen weiteren ortsfesten Zapfen 44 zur Lagerung des zweiarmi- gen Stellhebels 39 trägt. Während der zwischen dem ortsfesten Lagerzapfen 41 und dem Gelenkbolzen 35 der Schwinge 36,37 vorhandene Hebelarm stets konstant bleibt, ist der durch den Gelenkbolzen 35 und dem in der Kulisse 36a des Schenkels 36 als Drehachse wirksam werdenden Gelenkzapfen 39a gebil- dete Hebelarm "03. " in Abhängigkeit von der Einstellung des Stellhebels 39 veränderbar.
Hiezu ist dieser
Stellhebel ebenso wie bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel einenends mittels eines Stif- tes 39b in einer Steuerkurve 25 des Blendenstellers geführt, derart, dass bei Einstellung der Marke 26 auf einen kleineren Blendenöffnungswert als den Wert"2, 8" sich der Stellhebel 39gegen den Uhrzeigersinn dreht.
Geschieht dies, so bewegt sich sein in der Kulisse 36a geführter Gelenkzapfen 39a in Richtung auf die Objektivachse, wodurch der für das Übersetzungsverhältnis massgebende Hebelarm" 03. " eine stetige
Vergrösserung erfährt. ¯Der Maximalwert des Hebelarms"a"ist erreicht, wenn die Marke 26 mit dem
Blendenwert 22 in Koinzidenz gebracht, d. h. der Gelenkzapfen 39a in der Kulisse 36a so weit in Rich- tung auf die Objektivachse bewegt worden ist, dass er an der inneren Begrenzungskante der Kulisse zur Anlage kommt.
Um die Treibklinke 18, welche in üblicher Weise durch ein Kupplungsmaul 18a und einen Mitneh- merstift 37a mit dem einen Schenkel 37 der Schwinge 36,37 kraftschliissig verbunden ist, stets mit diesem in Eingriff zu halten, ist eine Feder 45 vorgesehen, die auf einem Stift 46 des Trägers 43 sitzt und sich einenends an einer der Befestigungsschrauben 42, andernends an einem Niet 47 der Treibklinke 18 abstützt.
Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, ist auch bei diesem Ausführungsbeispiel zur zusätzlichen Begrenzung der Öffnungsbewegung der Verschlussblätter 11 ein auf einer Achse 30 drehbar gelagerter, in Abhängigkeit von der Einstellbewegung des Blendenstellers in seiner Lage veränderbarer Anschlag 31 angeordnet.
Dieser Anschlag ist gleichfalls als Winkelhebel ausgebildet, dessen einer Arm 31 einen Stift 31a trägt, während sein anderer Arm 31b in die Bewegungsbahn eines auf den Verschlussblätter-Antriebsring 15 angeordneten Stiftes 33 hineinragt. Der Stift 31a des Anschlags 31 greift in eine Steuerkurve 32 des Blenden stellers ein, wobei die Steuerkurve so ausgebildet ist, dass bei einer Drehung des Blendenstellers der in der Bewegungsbahn des Stiftes 33 liegende Arm 3lb eine Lage einnimmt, die der jeweiligen in Abhängigkeit vom eingestellten Blendenwert veränderten Umkehrung des Antriebsrings 15 bei dessen Bewegungsablauf entspricht.
Die Arbeitsweise des zuletzt beschriebenen und in den Fig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiels ist folgendermassen :
Wird bei diesem Objektivverschluss, der sich gemäss Fig. 3 in Gespanntlage sowie in einer den grössten Blendenöffnungswert ergebenden Einstellage (Blende 2, 8) befindet, der in der Zeichnung nicht weiter veranschaulichte Auslöser betätigt, so wirkt dieser auf den Sperrhebel 7 ein, welcher nach einer kleinen Drehung um seine Achse 8 die Spann- und Antriebsscheibe 4 zum Ablauf freigibt. An der nun folgenden, im Uhrzeigersinn gerichteten Drehbewegung der Antriebsscheibe 4 nimmt auch die über die Treibklinke 18 mit ihr in Wirkungsverbindung stehende Schwinge 36, 37 teil, wobei der Schenkel 37 eine oszillierende Drehbewegung um den ortsfesten Lagerzapfen 41 der Lagerplatte 43 ausführt und den Schenkel 36 um den Gelenkzapfen 39a hin-und herdrehend mitnimmt.
Dabei bewegt sich der die beiden Schenkel 36 und 37 verbindende Gelenkzapfen 35 auf einer kreisbogenförmigen Bahn, während der mit dem Verschlussblätterantriebsring 15 gelenkig verbundene Schenkel 36 den Ring 15 in der ersten Bewegungsphase des Antriebsteils 4 zunächst im Uhrzeigersinn in Bewegung setzt und die Verschlussblätter 11 öffnet, um in der zweiten Bewegungsphase des Antriebsteils den Ring 15 sowie die an ihm angelenkten Verschiussblätter 11 wieder in die Ausgangslage zurückzuführen.
Die Grösse der oszillierenden Drehbewegung des Verschlussblätterantriebsrings 15 ist abhängig von dem jeweiligen Übersetzungsverhältnis, das durch die Einstellung des zweiarmigen Stellhebels 39 bzw. der Lage seines in der Kulisse 36a des Schenkels 36 geführten Gelenkzapfens 39a bestimmt wird. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel dient der Anschlag 31 zur zusätzlichen Begrenzung der Drehbewegung des Verschlussblätterantriebsrings 15.
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Photographic lens shutter with the
Exposure sequence depending on the aperture selection on shutter blades swinging out at a corresponding opening width
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Details of the invention are apparent from the following description and the drawing, in which two exemplary embodiments of the subject matter of the invention are illustrated. The figures show: FIG. 1 a partial top view of the closure equipped with a one-piece rocker in the cocked state
Position, with the largest aperture setting (value 2, 8) and the shutter blades in the closed position,
FIG. 2 shows the same closure arrangement in a half-expired state, FIG. 3 likewise a partially
Top view of another embodiment of the closure according to the invention provided with a two-part rocker, and the like. between again in the tensioned position and with the largest aperture setting (value 2.8) and the shutter blades in the closed position, FIG. 4 shows the same shutter arrangement as in FIG
Fig.
3, also again in a half expired condition.
In the drawing, l means the housing of a photographic lens shutter. In a manner known per se, a base plate 2 is fastened in the lock housing 1 and serves to support parts of the lock mechanism that are known per se. An axle 3 is rotatably mounted on the base plate 2 and carries the tensioning and drive disk 4 of the closure. The drive pulley 4 is again under the
Effect of a drive spring 5 arranged on the axis 3, which is attached to a stationary pin at one end
5a, is supported on the other end on a hinge pin 4a of the tensioning and drive pulley 4.
In order to be able to hold the drive pulley 4 in the tensioned position, a locking lever 7 is provided which is mounted on the base plate 2 so as to be pivotable about an axis 8. The locking lever 7 is subject to the action of a coil spring 9 which is expediently placed on the axis 8 and rests on one end on the arm 7a of the locking lever 7 facing the drive disk 4 and on a stationary pin 10 on the other end. The one
Arm 7a of locking lever 7 is in the tensioned state of drive pulley 4 by means of its bent tab 7b in contact with a projection 4b of the drive pulley.
The other arm 7b of the locking lever 7 interacts with the release of the lock, which is known per se and not shown in the drawing, in such a way that when the lock release is actuated, the arm 7a of the locking lever 7 counteracts the action of the spring 9 is moved out of the movement path of the projection 4b of the drive pulley 4.
As can also be seen from the drawing, the shutter blades 11, of which only one is shown for the sake of clarity, are rotatably mounted on a stationary pin 12 of the base plate 2 and by means of a pin-and-slot connection 13, 14 with a coaxial to Objective axis rotatably arranged drive ring 15 is positively connected, whereby it is achieved that the shutter blades 11 swing out when the drive ring is rotated clockwise from the closed position shown in FIGS. 1 and 3 into the open position indicated by dashed lines in FIGS. 2 and 4.
To actuate the shutter blade drive ring 15, a drive pawl 18 is articulated on the pin 4a of the drive disk 4 in a manner known per se, the free end of which cooperates with a rocker 19. According to the embodiment shown in FIGS. 1 and 2, the rocker 19 is designed as a simple lever in order to achieve the simplest possible construction, which requires a small amount of components, and is hingedly connected directly to the drive ring 15 by means of a pin 20. At the other end the rocker 19 is frictionally connected to the drive pawl 18 with the aid of the usual coupling jaw 18a and the associated driver pin 19a, and both parts are held in engagement by a spring 21 acting on the drive pawl.
As can be seen from Fig. 1 and 2, the rocker 19 is assigned a two-armed adjusting lever 23 rotatably mounted on a stationary axis 22 of the base plate 2, which has a pivot pin 23a at one end and a guide pin 23b at the other end. The pivot pin 23a of the lever 23 engages in a circular arc-shaped link 19b provided on the rocker 19 and forms the axis of rotation of the rocker. To support the actuating lever 23, a control cam 25 is provided on the diaphragm plate of the shutter, which is designed as a disk and receives the pin 23b of the lever 23. The design of the control cam 25 and its arrangement in relation to the position of the adjusting lever 23 is such that it is pivoted about its stationary axis 22 as soon as the diaphragm plate is moved in one direction or the other.
Since a rotation of the adjusting lever 23 inevitably also results in a displacement of the pivot pin 23a in the link 19b, the lever or transmission ratios on the rocker 19 can be changed as required and depending on the setting movement of the diaphragm plate. The lever arm "a" formed by the pivot pin 20 and 23a of the rocker 19 reaches a maximum value when, as shown in FIGS. 1 and 2, the mark 26 of the diaphragm plate is opposite the value "2.8" of the diaphragm scale 27. As soon as the aperture stop is switched to a lower aperture value, the pivot pin 23a moves downwards from its upper end position in the link 19b, whereby the lever arm "a" is continuously reduced and the transmission ratios in the rocker 19 are changed accordingly.
The lever arm "a" finally reaches its minimum value,
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when the mark 26 of the diaphragm adjuster is opposite the value "22" of the diaphragm scale 27, which is synonymous with the fact that in this position of the adjusting lever 23 the shutter blades 11 only swing out to their smallest opening value.
As can also be seen from the drawing, the shutter blade drive ring 15 is rotatably mounted on a stationary shaft 30. assigned in its position changeable stop 31 as a function of the setting movement of the diaphragm plate, the task of which is to limit the rotational movement of the shutter blade drive ring at the moment of its reversal. To that end is one
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lige setting position of the stop 31-determining control curve 32 of the diaphragm actuator leads.
With its other arm 31b, the stop 31 protrudes into the path of movement of a pin 33 arranged on the shutter blade drive ring 15, these parts being assigned to one another in such a way that the stop 31 can only become effective when the shutter blade drive ring 15 closes, for example as a result of a huge
Game in the bearings of the moving parts would have the opportunity to move beyond its actual reversal point corresponding to the set opening width of the shutter blades 11.
With the help of this limit stop it is achieved with certainty that all disadvantageous influences, as they may appear due to inaccuracies in the production or natural wear of the gear parts, are kept away from the lever and transmission gear according to the invention.
The mode of operation of the embodiment of the objective shutter according to the invention described above and shown in FIGS. 1 and 2 is as follows:
As already indicated, with the setting according to FIG. 1, the lens shutter is in the tensioned position and the shutter blades 11 are in the closed position, the diaphragm plate being set with its mark 26 to the largest aperture value 2.8. If the shutter release button, not shown in the drawing, is actuated in this setting position of the lens shutter, the locking lever 7 is thereby activated against the
Effect of the spring 9 is pivoted and the tensioning and drive pulley 4 is released, whereupon this runs counterclockwise in the embodiment according to FIGS. 1 and 2 under the action of the drive spring 5.
In this sequence of movements, during which the swing-side end of the drive pawl
18 executes an oscillating movement, the rocker 19 is initially pivoted clockwise about the pivot pin 23a serving as the axis of rotation in the first phase of movement of the drive pulley 4, in order then to return to the starting position in the second movement phase of the drive pulley. and backward movement of the rocker 19 is transmitted via the drive ring 15 to the shutter blades 11, which swing out into the open position shown in FIG. 2 during the one rotational movement of the rocker 19 in order to return to the closed position when the rocker 19 moves back.
If necessary, the rotational movement of the shutter blade drive ring 15 can be effectively limited by the additional stop 31, which works together with the pin 33 of the drive ring.
If one wants to achieve that the shutter blades 11 do not swing out to the aperture value set according to FIGS. 1 and 2, but to a smaller value during the movement of the shutter, then only the aperture plate is counterclockwise with respect to FIGS. 1 and 2 to turn until its mark 26 is opposite the desired aperture value of the scale 27. As a function of this rotary movement, the lever 23 experiences a pivoting movement about its bearing axis 22 through its guidance in the control curve 25 of the diaphragm plate, such that the pivot pin 23a moves downward in the link 19b.
After the setting de:: the aperture control takes over (the pivot pin 23a remaining in its new setting position again its function as an axis of rotation, whereby the amplitude of the rocker 19 or the size of the rotary movement of the shutter blade drive ring 15 depends on the changed lever transmission ratios of the rocker 19 The largest aperture value of "2.8" is reached when the pivot pin 23a, as shown in FIGS. 1 and 2, rests against the outer boundary edge of the link 19b, while the smallest aperture value of "22" rests when it rests of the pivot pin 23a on the inner delimiting edge "of the setting.
In the embodiment according to FIGS. 3 and 4, in order to improve the kinematic conditions of the lever and transmission gear, the rocker arm is formed from two legs 36 and 37 articulated to one another at one end by means of a pin 35. There is a pin-and-slot connection 38, 38a between the free end of the leg 36 located at the rear in the viewing direction and the shutter blade drive ring 15, while the drive pawl 18 of the tensioning and drive pulley 4 engages at the free end of the front leg 37. Of the two legs 36 and 37, the one on the closure
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Leg 36 a gate 36a that of the recording 3903. serves. The other leg 37 of the rocker 36, 37, which cooperates with the drive pawl 18, is mounted pivotably about a fixed pin 41.
For this purpose, as can be seen from FIGS. 3 and 4, an angular bearing plate 43 is attached to the base plate 2 of the closure by means of screws or rivets 42, which at one end has the already mentioned pin 41 for mounting the Swing arm and at the other end a further stationary pin 44 for mounting the two-armed adjusting lever 39. While the lever arm between the stationary bearing pin 41 and the hinge pin 35 of the rocker 36, 37 always remains constant, the lever arm formed by the hinge pin 35 and the hinge pin 39a acting as the axis of rotation in the link 36a of the leg 36 is "03". "depending on the setting of the adjusting lever 39 can be changed.
This is what this is for
As in the exemplary embodiment shown in FIGS. 1 and 2, the adjusting lever is guided at one end by means of a pin 39b in a control curve 25 of the aperture stop, so that when the mark 26 is set to a smaller aperture value than the value "2.8", the Adjusting lever 39 rotates counterclockwise.
If this happens, its pivot pin 39a, guided in the link 36a, moves in the direction of the objective axis, whereby the lever arm "03.", which is decisive for the transmission ratio, becomes a constant
Experience enlargement. ¯The maximum value of the lever arm "a" is reached when the mark 26 with the
F-stop 22 brought into coincidence, d. H. the pivot pin 39a in the link 36a has been moved so far in the direction of the objective axis that it comes to rest on the inner boundary edge of the link.
In order to keep the drive pawl 18, which is connected to one leg 37 of the rocker 36, 37 in a force-locking manner in the usual manner by a coupling jaw 18a and a driver pin 37a, in engagement therewith, a spring 45 is provided which is mounted on a The pin 46 of the carrier 43 is seated and is supported at one end on one of the fastening screws 42 and at the other end on a rivet 47 of the drive pawl 18.
As can be seen from FIGS. 3 and 4, a stop 31, which is rotatably mounted on an axis 30 and whose position can be changed depending on the setting movement of the diaphragm plate, is also arranged in this exemplary embodiment to additionally limit the opening movement of the shutter leaves 11.
This stop is also designed as an angle lever, one arm 31 of which carries a pin 31a, while its other arm 31b projects into the path of movement of a pin 33 arranged on the shutter blade drive ring 15. The pin 31a of the stop 31 engages in a control curve 32 of the diaphragm actuator, the control cam being designed so that when the diaphragm actuator is rotated, the arm 3lb located in the path of movement of the pin 33 assumes a position that corresponds to the one set Aperture value changed reversal of the drive ring 15 corresponds to its movement sequence.
The mode of operation of the last-described embodiment example shown in FIGS. 3 and 4 is as follows:
If, in this lens shutter, which is in the tensioned position according to FIG. 3 as well as in a setting position (aperture 2, 8) resulting in the largest aperture value, the trigger, which is not further illustrated in the drawing, is actuated, this acts on the locking lever 7, which after a small rotation around its axis 8 releases the tensioning and drive pulley 4 to run. The rocker arm 36, 37, which is operatively connected to it via the drive pawl 18, also participates in the clockwise rotational movement of the drive disk 4, with the arm 37 executing an oscillating rotary movement around the stationary bearing pin 41 of the bearing plate 43 and the arm 36 about the pivot pin 39a rotating back and forth.
The pivot pin 35 connecting the two legs 36 and 37 moves on an arc-shaped path, while the leg 36 articulated to the shutter blade drive ring 15 initially sets the ring 15 in motion in the first phase of movement of the drive part 4 and opens the shutter blades 11, in order to return the ring 15 and the locking blades 11 hinged to it to the starting position in the second movement phase of the drive part.
The size of the oscillating rotary movement of the shutter blade drive ring 15 depends on the respective transmission ratio, which is determined by the setting of the two-armed adjusting lever 39 or the position of its pivot pin 39a guided in the link 36a of the leg 36. In this exemplary embodiment, too, the stop 31 serves to additionally limit the rotational movement of the shutter blade drive ring 15.