AT226631B - Waschmaschine - Google Patents

Waschmaschine

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AT226631B
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Austria
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washing machine
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liquid
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AT701560A
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Mario Salvo Ing
Mec Sculati Piero Off
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  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)

Description


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  Waschmaschine 
Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine mit horizontaler Trommel, die nachgiebig gelagert und in einem starren Behälter drehbar ist. Derartige Waschmaschinen sind unter der Bezeichnung"Trommel- waschmaschine" bekannt. Diese Maschinen eignen sich vorzugsweise zu häuslichem Gebrauch. Der
Waschgutbehälter liegt teilweise oder zur Gänze in der Flüssigkeit, die in einem Flüssigkeitsbehälter enthalten ist. Der Waschgutbehälter wird von ausserhalb des   Flüssigkeitsbehälters   angetrieben. Zwischen den mit dem   Waschgutbehältes   verbundenen   Antriebseinrichtungen (Wellen u. dgl.)   und dem Flüssigkeitsbe-   hälter sind Dichteinrichtungen vorhanden,   die ein Entweichen von Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsbehälter vermeiden.

   Die Drehzahl des Waschgutbehälters während des Waschvorganges kann verändert werden, um etwa durch Drehzahlsteigerung eine Schleuderwirkung zu erzielen. 



   Bei in bezug auf die Waschbehälterachse unsymmetrisch verteilter Last und hoher Drehzahl treten Schwingungen auf. Haushaltswaschmaschinen sind gewöhnlich nicht im Boden verankert, so dass die Schwingungen zu Verschiebungen der Waschmaschine bezüglich des Bodens Anlass geben können. Um dies zu vermeiden, wird vorteilhaft jener Teil elastisch aufgehängt, auf den die Schwingungen zuerst einwirken. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Lager für die Trommel, ein Wechselgetriebe und dessen Motor an einem Gestell befestigt sind, welches mittels vier Zugstangen mit zwei im wesentlichen parallel zur Trommelachse verlaufenden Blattfedern verbunden ist, deren jede in der Mitte ihrer Längserstreckung an einer bügelartigen Stütze befestigt ist, die mit dem Grundgestell der Maschine starr verbunden ist.

   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung einer Waschmaschine werden Erschütterungen und Relativbewegungen zwischen der Waschmaschine und dem Boden weitgehend vermieden. 



   Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Fig. 1 zeigt die Waschmaschine in Vorderansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 stellt eine der Fig. 1 zugeordnete Seitenansicht dar und Fig. 3 ist ein Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 1. 



   Die Grundelemente der elastischen Aufhängung bestehen aus zwei Aufhängungsfedern oder Blattfedern 1 (Fig. 2), die in den Punkten 2 mit der Maschine verbunden sind. An den Enden der Blattfedern 1 sind Zugstangen 3 vorteilhaft über eine Gummikupplung od. dgl. angelenkt. Die Zugstangen 3 können längenverstellbar sein. 



   Die unteren Enden der Zugstangen sind über gelenkige Kupplungen mit dem zu stützenden Bauteil 
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B.usw. 



   Der vom obengenannten Teil vollständig isolierte Flüssigkeitsbehälter 7 ist gewöhnlich, aber nicht notwendigerweise bis unter die Öffnungen 8 gefüllt. Die Dichtung dieser Öffnungen 8 wird durch balgenartige Elemente 9 (Fig. 2) bewirkt, die beliebig ausgestaltet sein können. 



   Die zylindrische zur Aufnahme der Wäsche bestimmte Trommel 10 (Fig. 3) rotiert im Inneren des Flüssigkeitsbehälters 7. Die Trommel 10 wird von Lagern 11 getragen, die auf dem Gestell 4 montiert sind und kann, nachdem der gleiche Zwischenraum wie zwischen Behälterwandung und Trommel auch zwischen den Achsen 12 der Trommel 10 und den Öffnungen 8 gesichert ist, frei   bis zur Wandung des Flüs-   

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 sigkeitsbehälters 7schwingen. Zur Begrenzung der Verschiebungen infolge der Schwingungen können End- anschläge od. dgl. vorgesehen sein. Der Flüssigkeitsbehälter 7 ist durch Ständer 13 mit dem Grundgestell
14 verbunden, mit welchem auch die Auflager 2 der Federn 1 über bügelartige Stützungen 15 verbunden sind.

   Zwischen das Grundgestell 14 und das Gestell 4 sind   Dämpfungselemente   16 eingeschaltet, die die grossen Schwingungsweiten herabsetzen, die sich vor allem am Anfang und am Ende des kritischen Dreh- zahlbereiches einstellen, in welcher die Trommel mit hoher Drehzahl angetrieben wird. Das Grundge- stell 14 ist ferner mit Tragzapfen 17 versehen, die eventuell durch kleine Räder für den Transport ersetzt werden können. 



   Ein Fenster 18, dessen Scheibenebene zweckmässig geneigt ist, ermöglicht eine gute Sicht in das
Innere des Flüssigkeitsbehälters 7, so dass das Niveau als auch der Zustand der Waschflüssigkeit (Farbe,
Schäumigkeit, Grad der Lösung der Waschmittel usw. ) kontrollierbar ist. Um auch eine gute Sicht auf das
Waschgut zu gestatten, weist die Trommel 10 ein mit Öffnungen 21 versehenes Kopfstück 19 auf, das an der gleichen Seite wie das Fenster 18 angeordnet ist. Die Öffnungen 21 im Kopfstück 19 sind mit durch- sichtigem Material abgedeckt und von Armen 20 seitlich begrenzt. 



   Das Kopfstück 19 sowie die diesem gegenüberliegende Trommelwand stellen zusammen mit den sie verbindenden dreieckförmigen Verbindungselementen 22 das Traggestell für die Trommel dar. Zwischen dem Kopfstück 19 und der gegenüberliegenden Trommelwand ist der mit seinen Seitenkanten in Rillen 23 des Kopfstückes 19 bzw. der Trommelwand eingreifende Mantel 24 angeordnet, der lediglich das zu waschende Material umschliesst. Der Mantel 24 wird zweckmässig aus perforiertem Blech hergestellt, während das Kopfstück 19 und die Verbindungselemente 22 aus einem dickeren Material bestehen werden, dessen Form durch einen Prozess (Giessen oder Pressen usw.) erhalten wird, der gleichzeitig auch die Herstellung von örtlichen Verstärkungen, wie Rippen 25 sowie von Nebenelementen gestattet, die für die Montage und den Betrieb der Trommel erforderlich sind. 



   Insbesondere sind in Fig. 3 Augen 26 zur Aufnahme von Zapfen 27 eingezeichnet, die am Deckel 28 der Trommel 10 gelagert sind, so dass der Deckel um die Zapfen 27schwenkbar ist. In der gleichen Figur sind ebenfalls Ausnehmungen 29 zur Aufnahme der Zapfen 12 dargestellt. 



   Einige der Verbirdungselemente 22 (zwei in Fig. 1) weisen Hohlräume 30 (Fig. 3) auf, die bei Drehung der Trommel wie Becher wirken und die Waschmittel im Flüssigkeitsbehälter 7 aufrühren. 



   Das Gestell 4 besteht im wesentlichen aus zwei Wangen 31 und 32 (Fig. 2), welche ebenfalls durch Guss, Pressen   od. dgl.   hergestellt werden können und miteinander durch zwei Längsträger 33 verbunden sind, welche im dargestellten Beispiel unten angeordnet sind, um den Platzbedarf auf ein Minimum herabzusetzen. Der Schwerpunkt des Gestells 4 würde unter der Drehachse liegen, was aus Gründen dynamischer Stabilität ungünstig ist, weshalb, um dem abzuhelfen, zwischen den zwei Seitenflächen 31 und 32 Gegengewichte 6 so hoch wie möglich angeordnet werden, so dass der Schwerpunkt in die Drehachse verlegt wird. 



   Die Einführung von Blattfedern 1 anstatt der traditionell in ähnlichen Maschinen gebrauchten Schraubenfedern gestattet vor allem die Ersparnis eines beträchtlichen Raumes, insbesondere in der für das Fenster und bzw. oder die Gegengewichte bestimmten Gegend. 



   Ferner ermöglichen die Blattfedern grössere konstruktive Einfachheit und einfachere Montage. Die Einstellung der Trommel 10 wird   z. B.   dadurch erreicht, dass man die Blattfedern 1 auf den Auflagern 2 verschiebt, wobei diese Verschiebung die Stellungsänderung des Gestelles 4 mit allen darauf montierten Elementen nach sich zieht. Insbesondere ist es möglich, den Zwischenraum zwischen der Trommel 10 und 
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 der Trommel auf, die aus einer nicht rotierenden Wand besteht, die unter Zwischenlegung einer Dichtung auch die   Beschickungsöffnung bildet.   Diese   Lösung führt   zu Beschädigungen des Waschgutes, welches zwischen den beiden relativ zueinander bewegten Elementen verwickelt werden kann.

   Es ist ferner notwendig, die Trommel freitragend zu befestigen, was selbstverständlich das Fassungsvermögen der Trommel beschränkt. 



   Durch die   erfindungsgemässe   Ausbildung einer Waschmaschine werden Vibrationen beseitigt, ohne dass die Trommel oder das Gestell die Sicht in das Trommelinnere versperren. 



   Das Fenster 18 bedingt, dass das Vorderlager 11 in einem besonderen Hohlraum des Behälters 7 angeordnet werden muss. 



   Um die Durchsichtigkeit des Fensters 18 auch während des Betriebes sicherzustellen, bespritzt die Waschflüssigkeit zyklisch das Fenster18, so dass ein Anlaufen des Fensters. ein Niederschlagen von Schaum 

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 od. dgl. unmöglich wird. Die Bespritzung wird durch die Hohlräume 30 ermöglicht, die bei jeder Drehung der Trommel unter das Flüssigkeitsniveau zu liegen kommen, sich mit Flüssigkeit füllen und durch die
Drehung einen Teil der Flüssigkeit auf die innere Fläche des Fensters 18 werfen. 



   Das   Grundgestell 14 ermöglicht die Abstützung der ganzen Maschine   auf nur drei Punkten und die Be- festigung des äusseren Gehäuses der Waschmaschine, das eine rein ästhetische und schützende Funktion er- füllt. Durch die Abstützung der Maschine auf drei Punkten ist ein fester Stand der Maschine, selbst auf einem unebenen Boden, gewährleistet. Auch eine Verschiebung und Wiederaufstellung der Maschine, wie es im häuslichen Gebrauch oftmals auftritt, wird durch die genannte Abstützung vereinfacht, da ein Un- terlegen von Papier od. dgl. unter die Stützen zum Ausgleichen von Bodenunebenheiten vermieden wird. 



   Ferner kann durch die oben erwähnte Ausbildung des Gehäuses als nichttragendes Element dieses aus ein- fachen, relativ dünnen Platten gebildet werden und bleibt frei von Vibrationen, wodurch Verbesserungen sowohl ästhetischer Natur als auch in der Lärmdämpfung erzielt werden. 



   Das Grundgestell 14 wird sehr steif gebaut und besteht vorzugsweise aus einem einzigen Stück, das durch Giessen, Pressen oder durch ein ähnliches Verfahren erzeugt wird. 



   Da der Flüssigkeitsbehälter lediglich zur Aufnahme der Flüssigkeit dient, kann er durch Pressen oder ein ähnliches Verfahren auch aus nichtmetallischem Material und insbesondere aus einem jener Werkstoffe hergestellt werden, die dem hohen Ätzvermögen der zum Waschen angewendeten Flüssigkeiten widerste- hen. Das Gestell 4 kann zweckmässig verstärkt werden und die mechanischen Verarbeitungen sowie even- tuell die Montage gewisser Teile wie des Motors 5, der Gegengewichte 6 usw. separat ausgeführt werden. 



   Der Motor 5 treibt über einen Riemen 36 die Trommel 10 an. 



   Auch das Gestell 4 kann durch ein einfaches Herstellungsverfahren, wie Giessen, Pressen usw., her- gestellt werden, welche Verfahren zur Herstellung des ganzen Flüssigkeitsbehälters 7 entweder nicht aus- führbar oder ökonomisch nicht lohnend wären. 



   Das Gestell 4 ermöglicht eine absolute Koaxialität der Achsen 12, was bei Konstruktionen aus ge- schweisstem Blech und bei genietetem oder verschraubtem Blech nur schwierig zu erzielen ist. Die An- ordnung der Lager auf einem nicht aus Blech gebildeten Bauwerk ermöglicht eine sehr beträchtliche
Dämpfung der Lärmentwicklung, insbesondere bei hohen Drehzahlen. 



   Auch die Verbindungselemente zwischen dem steifen und dem schwingenden Teil werden beträcht- lich herabgesetzt. Bei der vorliegenden Ausführung haben die balgenartigen Elemente 9 lediglich die Aufgabe, den Durchgang der Achsen 12 zu gestatten, während bei bekannten Ausführungsformen biegsa-   me Verbindungsstücke   mit dem feststehenden Teil derart verbunden sein müssen, dass sie die Beschickung und Entleerung der Trommel ermöglichen. Die dadurch bedingten grösseren Abmessungen der oben genannten Elemente bedeuten neben erhöhten Kosten auch grössere Vibrationswirkungen, die auf den Teil übertragen werden, den man zu isolieren strebt. 



   Dieser Zustand konnte dadurch verbessert werden, dass man den Behälter 7 mit einer einzigen Öffnung 8 versieht,   d. h.   im Falle, wenn man die Trommel 10 freitragend baut. 



   Auch die Relativbewegung zwischen der Trommel 10 und dem Flüssigkeitsbehälter 7 senkrecht zur Drehungsachse hat insoferne eine positive Wirkung, als sie das Bewegen der Flüssigkeit und somit deren reinigenden Effekt steigert ; das kommt insbesondere unter gewissen Bedingungen vor, nämlich wenn die Trommel nur teilweise voll ist. 



   Die Trommel ist konstruktiv einfach ausgebildet, was es ermöglicht, einen an den erforderlichen Stellen verstärkten und mit den nötigen Nebenelementen versehenen Bauteil herzustellen, ohne dass hiefür komplizierte und kostspielige Arbeiten ausgeführt werden müssen. Die Bedeutung durch zweckmässige Anordnung von Stiften, durch Zentrierung oder durch irgend ein anderes Bezugssystem eine absolute Axialität gewährleisten zu können, darf auch nicht unterschätzt werden. Eben diese Axialität ist bei ähnlichen bekannten Konstruktionen sehr schwer zu erzielen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Waschmaschine mit horizontaler Trommel, die nachgiebig gelagert und in einem starren Behälter drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager (11) für die Trommel (10), ein Wechselgetriebe und dessen Motor (5) an einem Gestell (4) befestigt sind, welches mittels vier Zugstangen (3) mit zwei im wesentlichen parallel zurTrommelachse verlaufenden Blattfedern (1) verbunden ist, deren jede in der Mitte ihrer Längserstreckung an einer bügelartigen Stütze (15) befestigt ist, die mit dem Grundgestell (14) der Maschine starr verbunden ist. <Desc/Clms Page number 4> 2. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Gestell (4) und dem Grundgestell (14) in an sich bekannter Weise Dämpfungselemente (16) angeordnet sind.
AT701560A 1960-06-30 1960-09-15 Waschmaschine AT226631B (de)

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IT226631X 1960-06-30

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AT226631B true AT226631B (de) 1963-03-25

Family

ID=11199003

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AT701560A AT226631B (de) 1960-06-30 1960-09-15 Waschmaschine

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