AT227454B - Durch Geldeinwurf betätigbarer Warenausgeber, insbesondere für Benzin - Google Patents

Durch Geldeinwurf betätigbarer Warenausgeber, insbesondere für Benzin

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AT227454B
AT227454B AT267862A AT267862A AT227454B AT 227454 B AT227454 B AT 227454B AT 267862 A AT267862 A AT 267862A AT 267862 A AT267862 A AT 267862A AT 227454 B AT227454 B AT 227454B
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AT
Austria
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lever
cylinder
goods dispenser
goods
dispenser according
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Application number
AT267862A
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English (en)
Inventor
Max Jacobs
Albert Keller
Karl Schneiter
Original Assignee
Albert Keller
Karl Schneiter
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Durch Geldeinwurf betätigbarer Warenausgeber, insbesondere für Benzin 
Die Erfindung betrifft einen durch Geldeinwurf betätigbaren Warenausgeber, insbesondere für Benzin bzw. Kraftstoff. 



   Man hat bereits vorgeschlagen, zwecks Selbstbedienung Zapfsäulen auszubilden, die nach Einwurf von Münzen entsprechenden Wertes eine gewisse Menge Kraftstoff spenden. Hiebei wird die Übernahme des Kraftstoffes in der üblichen Weise mittels eines Schlauches bewerkstelligt. Die hiezu benötigte Zapfsäuleneinrichtung ist kostspielig und erfordert eine sorgfältige Behandlung, so dass dieselbe nicht unbeaufsichtigt bleiben kann. 



   Die Erfindung geht daher von dem Gedanken aus, einen einfachen, gegen rauhe Betätigung unempfindlichen Warenautomaten zu schaffen, der zum Ausgeben von Benzin bzw. bei zur Nachtzeit geschlossenen Tankstellen, dient. Die Mengenbemessung wird hiebei grundsätzlich dadurch gelöst, dass das Benzin in Kanistern abgefüllt ist und letztere aus einem Stapelmagazin ausgegeben werden. 



   Gemäss der Erfindung ist zu diesem Zweck ein, zylindrische Benzinkanister liegend aufnehmendes Stapelmagazin ausgebildet, unterhalb dessen ein in der Ausfallbahn liegender, vom Münzprüfer zur Drehung freizugebender Halbzylinder angeordnet ist, dessen Mantelfläche den Boden des Stapelmagazins bildet und dessen Öffnung vor ein Entnahmefach drehbar ist. 



   Hiedurch wird ein vorteilhafter, kastenartiger Aufbau und eine mechanisch einfache Einrichtung ermöglicht, so dass eine bequeme Gebrauchsanordnung und eine weitgehend sichere Wirkungsweise erzielt wird. Zufolge der im Stapel gegeneinandertretenden, zylindrischen Mantelflächen wird zudem eine zuverlässige, störungsfreie Ausgabe der Kanister erreicht. 



   Eine nur wenige, jedoch robuste Bauteile aufweisende Ausgabesperre, die in einfachster Weise durch Geldeinwurf gelöst werden kann, ist erfindungsgemäss so ausgebildet, dass der von einem nach aussen ragenden Handhebel zu drehende Halbzylinder mit seiner einen Stirnscheibe eine Ratsche ausbildet, in deren Zähne ein Sperrhebel eintritt, dessen, dem Eintrittsende gegenüberliegendes Ende in den Bereich des kürzeren Armes eines vom Gewicht der Münze zu schwenkenden, doppelarmigen Hebels ragt. 



   Um nach der Ausgabe eines Kanisters die Sperrung wieder herbeizuführen, ist erfindungsgemäss die Stirnscheibe des Halbzylinders mit einem, sich an die Ratschenzähne anschliessenden Steuernocken ausgebildet, welcher unter Vermittlung des Sperrhebels den Doppelhebel in eine, den Münzauswurf bewirkende Neigungslage kippt, wodurch das Geldstück kassiert wird und der Sperrhebel in seine Wirkungsstellung gelangt. 



   Man kann zur Kenntlichmachung der Betriebsbereitschaft nun erfindungsgemäss im Stapelmagazin einen, von den Benzinkanistern geschlossenen Beleuchtungsschalter anordnen. 



   Ferner ist es von Vorteil für eine geräuscharme Betätigung, gemäss der Erfindung den Halbzylinder und das Entnahmefach mit einem Polster zu versehen. 



   Zwecks Verwendung der gleichen Bauform für Kanister verschiedenen Mengeninhaltes bzw. verschiedener Grösse sind gemäss der Erfindung im Stapelmagazin längsverlaufende, die Benzinkanister in axialer Richtung festlegende Einsatzbleche zur Anlage der Bodenfläche der Kanister vorgesehen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine schaubildliche Vorderansicht, Fig. 2 eine Ansicht von der Rückseite, Fig. 3 einen lotrechten Schnitt ge- mäss Linie A-B in Fig. 2, Fig. 4 die Auslösestellung in Längsansicht, Fig. 5 eine Seitenansicht dazu,
Fig. 6 die Endstellung des Sperrhebels und Fig. 7 hiezu eine Seitenansicht. 



   Das kastenartige Gehäuse 1 enthält das, die zylindrischen Benzinkanister 2 liegend aufnehmende Sta- pelmagazin 3, welches im wesentlichen aus zwei U-förmigen   Führungswänden   4,5 gebildet wird. Unter- halb diesem Magazin ist in der Ausfallöffnung 6 ein liegender Halbzylinder 7 angeordnet, dessen Man- telfläche den Boden des Stapelmagazins bildet. Vor der Ausfallöffnung 6 ist ein Entnahmefach 8 vorge- sehen, das von der Vorderseite des Gehäuses her zugängig ist und   vorzugsweiseeinen Polster   9 zur Stoss - und
Geräuschdämpfung aufweist. 



   Der Halbzylinder 7 besitzt eine Welle 10, die nach aussen herausgeführt ist und einen Handhebel 11 trägt, durch dessen Betätigung nach Geldeinwurf die Öffnung des Halbzylinders vor das Entnahmefach 8 gedreht werden kann, so dass ein Kanister 2 aus dem Stapelmagazin 3 entnommen und zum Ausfallen in das Entnahmefach gebracht werden kann. 



   Zwecks Sperrung der Halbzylinderbetätigung bildet der Halbzylinder 7 mit seiner einen Stirnschei- be 12 eine Ratsche aus, in deren Zähne 13 ein Sperrhebel 14 eintritt. Dieser ist um den ortsfesten Zap- fen 15 schwenkbar gelagert und steht unter Wirkung der Feder 16, die   ein   in Eingriffstellung hält. Fer- ner ist an der Stirnscheibe 12 ein nockenartiger Auflauf 12'vorgesehen. 



   Am Halbzylinder 7 ist ein Anschlag 17 angeordnet, der die Drehung in der den Zähnen entgegenge- setzten Richtung begrenzt. 



   Das'obere Ende des Sperrhebels 14 ragt in den Bereich eines Armes 18 eines doppelarmigen, um den ortsfesten Zapfen 20 drehbaren Hebels, auf dessen anderem Arm   19-in   Münzenhalter 21 sitzt, der unter dem Münzkanal 22 liegt. Vom Gewicht einer Münze wird dieser Doppelhebel 18,19 geschwenkt, so dass der Sperrhebel 14 unter dem Arm 18 frei durchschwingen kann. In der Grundstellung liegt der Arm 18 mit geringem Übergewicht vor dem Ende des Sperrhebels 14 und arretiert denselben. 



   In der Bahn des Sperrhebels 14 ist ein Federdrahtarm 23 angeordnet, der unter einem Fangbügel 24 verläuft, welcher am Arm 18 des Doppelhebels-vorgesehen ist. 



   Sobald nach Geldeinwurf und nach der Betätigung des Halbzylinders der Sperrhebel aus der letzten
Ratschenzahnlücke auf den nockenartigen Anlauf 12'der Stirnscheibe 12 aufläuft, erfolgt eine weitere - Schwenkung des Sperrhebels 14. Das obere Ende desselben tritt dann gegen den Federdrahtarm 23, und letzterer greift unter den Fangbügel 24, den er anhebt und eine starke Neigung des Doppelhebels 18, 19 verursacht. Hiebei wird die Münze ausgekippt, und der Doppelhebel kann in Sperrlage zurückfallen. 



   Bei der Leerdrehung (Rückdrehung) des Halbzylinders 7 stellt sich der Sperrhebel 14 um und   ermög-   licht dadurch, dass er in die Stellung nach Fig. 3 zurückkehren kann. Um unter dem Arm 18 des Münzträgerhebels durchzutreten, ist das Ende des Sperrhebels 14 abgeschrägt. Die Ausweichbewegung bei der   Ratschenrückdrehung   ist durch die Feder 16 ermöglicht. 



   Vorzugsweise ist der Doppelhebel 18,19 aus Stahl gefertigt und wird durch eine Feder 25 in einen Schliessausschnitt eingeschwenkt, damit eine hohe Widerstandsfähigkeit der Münzsperre erzielt wird. 



   Der Halbzylinder 7 ist ebenso wie das Entnahmefach mit einer Polsterschicht versehen. Um die Betriebsbereitschaft durch eine in einem Transparent 26 auf der Vorderseite des Warenausgebers angebrachte Beleuchtung anzuzeigen, ist im Stapelmagazin eine Schiene 27 angeordnet, deren Winkelarm 28 einen elektrischen Schalter 29 betätigt. 



   Weiterhin kann im Stapelmagazin 3 ein längsverlaufendes, die Benzinkanister 2 in axialer Richtung festlegendes Einsatzblech 30 vorgesehen werden zur Anlage der Bodenfläche der Kanister. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Durch Geldeinwurf   betätigbarer Warenausgeber,   insbesondere für Benzin, gekennzeichnet durch ein zylindrische Benzinkanister (2) liegend aufnehmendes Stapelmagazin (3), unterhalb dessen ein, in der Ausfallbahn liegender, vom Münzprüfer zur Drehung freizugebender Halbzylinder (7) angeordnet ist, dessen Mantelfläche den Boden des Stapelmagazins bildet und dessen Öffnung vor ein Entnahmefach (8) drehbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Warenausgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von einem. nach aussen ra genden Handhebel (11) zu drehende Halbzylinder (7) mit seiner einen Stirnscheibe (12) eine Ratsche ausbildet, in deren Zähne (13) ein Sperrhebel (14) eintritt, dessen, dem Eintrittsende gegenüberliegendes <Desc/Clms Page number 3> Ende in den Bereich des kürzeren Armes (18) eines vom Gewicht der Münze zu schwenkenden, doppelarmigen Hebels ragt.
    3. Warenausgeber nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnscheibe (12) des Halbzylinders (7) einen, sich an die Ratschenzähne (13) anschliessenden Steuernocken (12') aufweist, welcher unter Vermittlung des Sperrhebels (14) den Doppelhebel (18,19) in eine, den Münzauswurf bewirkende Neigungslage kippt.
    4. Warenausgeber nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Stapelmagazin (3) ein von den Benzinkanistern (2) geschlossener Beleuchtungsschalter (29) angeordnet ist.
    5. Warenausgeber nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Halbzylinder (7) und das Entnahmefach (8) gepolstert sind.
    6. Warenausgeber nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein im Stapelmagazin (3) längsverlaufendes, die Benzinkanister (2) in axialer Richtung festlegendes Einsatzblech (30) zur Anlage der Bodenfläche der Kanister.
AT267862A 1961-04-01 1962-04-02 Durch Geldeinwurf betätigbarer Warenausgeber, insbesondere für Benzin AT227454B (de)

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