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Elektrische Kaffeemühle
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Kaffeemühle mit einem vom Tütenhalter betätigungs- abhängigen Motorschalter. Elektrische Kaffeemühlen, die in Verkaufsgeschäften zur Selbstbedienung durch die Kundschaft aufgestellt werden, weisen einen Tütenhalter sowie einen Schalter zum Ein- und
Ausschalten des Mühlenmotors auf. Bei solchen Kaffeemühlen ist es bereits bekannt, im Sinne einer Ver- einfachung der Bedienung den Tütenhalter und den Motorschalter so zu kombinieren, dass mit dem Fest- klemmen der Tüte auch der Motor eingeschaltet und beim Wegnehmen der Tüte der Motor wieder ausge- schaltet wird.
Die Kombination der Tütenklemme mit dem Schalter machte es jedoch immer noch erforderlich, dass mit einer ersten Bewegung die Tüte festgeklemmt und mit einer zweiten Bewegung der Schalter betätigt wird. Ebenso war am Ende des Mahlvorganges zuerst der Motor abzustellen und hierauf die Tütenklemme zu lösen. Ferner vermögen solche Systeme nicht zu verhindern, dass der Motor ein-und ausgeschaltet wer- den kann, auch wenn sich keine Tüte unter dem Mahlgutauslauf befindet.
Bei einer andern bekannten Konstruktion wird der Motorschalter durch den Mahlgutbehälter betätigt, u. zw. wird durch Hochheben des Mahlgutbehälters ein Schalterarm nach oben mitgenommen und-so die
Kontakte geschlossen. Bei dieser Mühle ist es daher erforderlich, dass der Sack während des ganzen Mahl- vorganges in seiner Lage von Hand aus festgehalten wird, wobei der Sack selbst so knickfest sein muss, dass die Kraft. die zum Anheben des Schalterarmes notwendig ist, ihn nicht zu stauchen vermag.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Einrichtungen dadurch, dass der den Tütenhal- ter bildende Klemmhebel in seiner Klemmnase eine Ausnehmung hat, in die der Schalterarm des Motorschalters in seiner Ausschaltstellung hineinragt, bei zwischen Klemmnase und Gehäuse eingeklemmter
Tüte jedoch am Eindringen in die Ausnehmung der Klemmnase gehindert die Einschaltstellung einnimmt.
Bei der erfindungsgemässen Einrichtung ist daher die Materialstärke der Tüte nicht ausschlaggebend, da die Distanz zwischen den Kanten der Klemmnase genügend klein gehalten werden kann, um das Abbiegen der Tüte längs der Kanten zu verhindern. Ausserdem ist die für die Schaltarmbewegung erforderliche Kraft nur gering, so dass an die Festigkeit des Tutenwerkstoffes keine besonderen Anforderungen zu stellen sind.
Anschliessend wird an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles der Erfindung diese näher erläutert. Dabei zeigt Fig. 1 teilweise im Schnitt einen an einer Kaffeemühle angebrachten Tütenhalter samt dem zugehörigen Motorschalter und Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie A - A der Fig. 1.
An dem Kaffeemühlengehäuse 11 mit dem Mahlgutauslauf 12 ist ein um den Zapfen 14 drehbarer Klemmhebel 13 angebracht. Dieser Klemmhebel 13 trägt eine Klemmnase 16, der ein Schaltarm 32 eines Motorschalters 31 gegenübersteht. Die Klemmnase 16 besitzt-senkrecht zur Zeichenebene gesehen (Fig. 2)-eine Ausnehmung, in die der Schaltarm 32 hineinragen kann, solange keine Tüte von unten über den Mahlgutauslauf geschoben wird. Sobald zwischen die Klemmnase 16 und den Schaltarm 32 ein Tütenrand eingelegt und der Klemmhebel unter der Wirkung der Feder 18 im Uhrzeigerdrehsinn geschwenkt
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wird, wird der Schaltarm durch das Tütenpapier zur Seite gedrängt und der Schalter 31 geschlossen. Die Kaffeemühle ist also nur betriebsbereit, wenn sich eine Tüte unter dem Mahlgutauslauf im Bereich der Klemmnase 16 befindet.
Dies verhindert eine Inbetriebsetzung ohne Tüte und somit den Verlust von nicht aufgefangenem Mahlgut.