AT228533B - Mixer faucet for generating a mixed water flow of a predetermined temperature - Google Patents

Mixer faucet for generating a mixed water flow of a predetermined temperature

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AT228533B
AT228533B AT247657A AT247657A AT228533B AT 228533 B AT228533 B AT 228533B AT 247657 A AT247657 A AT 247657A AT 247657 A AT247657 A AT 247657A AT 228533 B AT228533 B AT 228533B
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AT
Austria
Prior art keywords
chamber
water
valve
mixed water
pressure
Prior art date
Application number
AT247657A
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German (de)
Inventor
Albert Lins
Original Assignee
Albert Lins
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Description

  

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  Mischbatterie zur Erzeugung eines Mischwasserstromes vorbestimmter Temperatur 
Das Stammpatent Nr. 210644 betrifft eine Mischbatterie zur Erzeugung eines Mischwasserstromes vor- bestimmter Temperatur aus je einem   Heiss- und   Kaltwasserstrom, wobei die Temperatur des Mischwas- sers von einem Temperaturfühler ermittelt und zur Steuerung von Ventilen verwendet wird, mit einem
Ventilkörper mit je einer in axialer Richtung hintereinander angeordneten Heisswasser-, Mischwasser- und Kaltwasserkammer, wobei die   Mlschwasserkammer   durch je ein axial verschiebbares Tellerventil gegen die beiden andern Kammern verschliessbar ist, und mit einer in der Mischwasserkammer angeord- neten und mit einem im gesamten Temperaturbereich im Nassdampfzustand verharrenden Steuermedium gefüllten Steuerkammer,

   wobei der Druck in der Steuerkammer mindestens mittelbar einen axialen Druck auf die beiden Tellerventile gegen die Wirkung einer Feder ausübt. 



   Die Erfindung des Stammpatentes ist durch einen Drehstift gekennzeichnet, welcher mit einem Gewinde in dem die Steuerkammer bildenden Hohlkörper gelagert ist, einen Bund zur Auflage eines der Ventilteller aufweist und   zur Veränderung des   axialen Abstandes der Tellerventile mittels eines Drehgriffes gegen den Ventilteller abgedichtet herausgeführt ist, und durch eine ebenfalls mittels einer Handhabe betätigbare Verstelleinrichtung für die Vorspannung der Feder, durch welche das Widerlager der Feder axial verstellt wird, wobei mit der ersten Verstelleinrichtung die Mischwassermenge und mit der zweiten Verstelleinrichtung die Mischwassertemperatur verändert werden kann. 



   Bei Mischbatterien dieser Art ist die Temperatur des ausfliessenden Mischwasserstromes in der Regel eine Funktion der Voreinstellung. Abweichungen von diesem voreingestellten Wert treten jedoch dann auf, wenn das Heisswasser und das Kaltwasser unter einem unterschiedlichen Druck stehen. Steht beispielsweise das Heisswasser unter einem höheren Druck als das Kaltwasser, so übt das Heisswasser auch einen grösseren Druck auf die beweglichen Ventilorgane aus, so dass beispielsweise das ausfliessende Mischwasser eine höhere Temperatur besitzt, als dies der Voreinstellung entspricht. 



   Die vorliegende Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, diesen Nachteil zu beseitigen. Die Mischbatterie gemäss der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Heisswasserkammer und die Kaltwasserkammer an den der Mischwasserkammer abgewandten Seiten durch mit den jeweiligen Tellerventilen bewegliche Abdichtungsorgane abgeschlossen sind, deren den jeweiligen Kammern zugewandte Flächen gleich den entsprechenden Flächen der Tellerventile sind, so dass der Druck in den beiden Kammern die Stellung der Ventile nicht beeinflusst. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



   Die Mischbatterie der Fig. l besteht aus dem Ventilkörper 21, einer Kaltwasserzuleitung 23, einer Warmwasserzuleitung 22 und einer Mischwasserableitung 24. 



   Innerhalb des Ventilkörpers 21 mündet die Heisswasserleitung 22 in die Kammer 25, die einerseits durch die Abdichtung 26 und anderseits durch den Ventilteller 27 abgeschlossen ist. Der Ventilteller 27 ragt mit einem hohlen Schaft 28 durch die Heisswasserkammer 25 hindurch, trägt die an ihm flüssigkeitsdicht angebrachte Abdichtung 26, und setzt sich jenseits der Kammer 25 in die Federkammer 29 fort, wo er einen Teller 30 trägt, gegen den eine Feder 31 drückt. Das andere Ende der Feder 31 (nicht sichtbar) ruht auf einer Gewindemuffe 32, die über den Ventilkörper 21 gestülpt ist, durch Drehung auf den 

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Ventilkörper 21 aufschraubbar ist und durch die dabei sich ergebende Axialverschiebung den Druck der
Feder 31 auf den Federteller 30 reguliert.

   Eine Marke 33 auf der Gewindemuffe 32 und eine auf dem Ven- tilkörper 21 angebrachte Skala ermöglichen die reproduzierbare Einstellung des Federdrucks auf den Tel- ler 30. 



  Unterhalb des Federtellers 30 befindet sich ein auf den Schaft 28 aufgeschraubter Ring 12, der als
Auflage und Befestigung für die Abdichtung 26 dient. Die Abdichtung selber besteht aus einem flexiblen, dichtenden Material, oder enthält eine derartige Schicht, welche jedoch nicht elastisch sein darf. Die- se Schicht bildet einen Wulst, der sich bei einer axialen Verschiebung abrollt. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass der Schaft 28 sich völlig widerstandslos und reibungsfrei in Längsrichtung bewegen kann, wobei jedoch die Kammern 25 und 29 völlig gegeneinander abgedichtet bleiben. Der Abstand zwi- schen zwei gegenüberliegenden Wulstpunkten, beispielsweise den Punkten 65 und 66, ist dabei ungefähr gleich dem wirksamen Durchmesser des Ventiltellers 27.

   Dies ist deswegen erforderlich, damit eine Druck- änderung in der Kammer 25 keine Längsverschiebung des Schalters verursachen kann. Die wirksamen-An- griffsflächen in beiden Richtungen, d. h. nach oben und unten, sind gleich gross, so dass sich die durch einen in der Kammer herrschenden Druck verursachten Kräfte aufheben. 



   Die Heisswasserkammer 25 mündet über ein vom Ventilteller 27 verschliessbares Ventil in die Misch- kammer 34, die mit der Austrittsleitung 24 verbunden ist. Innerhalb der Mischkammer 34 befindet sich ein Hohlkörper 35, der die Steuerkammer für das Dehungsmedium bildet. Der Hohlkörper 35 ist relativ zum Ventilteller 27 in axialer Richtung verschiebbar, u. zw. mittels eines durch den hohlen Schaft 28 hindurch ragenden Drehstiftes 36, der mit dem Drehgriff 37 von ausserhalb des Ventilkörpers 21 verstell- bar ist. Bei einer Betätigung des Drehgriffes 37 verschiebt sich der Hohlkörper 35 in einer am Ventiltel- ler 27 befestigten Führung.

   An der dem Ventilteller 27 gegenüberliegenden Seite ist die Mischkammer
34 durch einen zweiten, am Hohlkörper-35 starr befestigten Ventilteller 38 abgeschlossen, der sich samt dem Hohlkörper 35 bei Betätigung des Drehgriffes von seinem Ventilsitz abhebt. 



   Der Ventilteller 38 verschliesst die Mischkammer 34 gegen eine mit der Kaltwasserzuleitung 23 ver- bundene Kammer 39, deren gegenüberliegender Abschluss durch ein   Dichtungsorgan   40 gebildet wird, die an einer hohlen Buchse 41 bzw. an der Innenwandung der Kammer 39 entsprechend der obenliegenden
Dichtung 26 luftdicht angebracht ist. Die hohle Buchse 41 ragt durch die Kammer 39 hindurch und kann sich in einer Führung 42 des Ventiltellers 38 in axialer Richtung relativ zu diesem und zum Ventilkörper
21 bewegen. Der Innenraum 43 des Hohlkörpers 35 steht über eine sehr enge Bohrung 44 mit dem Kanal
45 der Buchse 41 in Verbindung, der seinerseits mit seitlichen Bohrungen in einen Hohlraum 46 mündet. 



   Dieser einerseits durch das an der Buchse 41 befestigte Dichiungsorgan 47 und anderseits durch die
Stirnwand des Ventilkörpers   21,   gebildete Hohlraum 46 stellt zusammen mit dem Kanal 45, der Bohrung
44 und dem Innenraum 43 die Steuerkammer samt Druckübertragungssystem dar. Zwischen den beiden, an der Buchse 41 befestigten Dichtungsorganen 40 und 47 befindet sich eine Kammer 48, die über Boh- rungen 49 im Ventilkörper 21 mit der Aussenluft in Verbindung steht. Die Buchse 41 wird, ausser durch die Führung 42, auch noch durch eine Bohrung 50 in der Stirnwand des Ventilkörpers 21 axial verschieb- bar gehalten. 



   Die Kammer 46, der Kanal 45, die Bohrung 44. und ein Teil des Innenraumes 43 ist mit einer Deh- nungsflüssigkeit, beispielsweise Freon gefüllt, so dass im Oberteil des Innenraumes 43 ein Nassdampfdruck entsprechend der Temperatur in der Mischkammer 34 herrscht. Durch die sehr enge Bohrung 44 ; die hier   eine "Wärmebrücke" bildet,   findet nur eine    sehr.   geringe Wärmeübertragung zum Kanal 45 und zur Kammer 46 statt. 



   In der gezeichneten Ruhestellung ist der Zustrom zur Mischkammer 34 durch die beiden Ventilteller 27 und 38 abgeschlossen, wobei der Drehstift 36 über das Gewinde 51 einerseits den Ventilteller 38 auf seinen Sitz nach abwärts drückt, und anderseits mittels des Bundes 52 den Ventilteller 27 an dessen Ven-   tilsitz   presst.

   Wird nunmehr der Drehgriff 37 in der   Öffnungsrichtung   betätigt, so schraubt sich das Gewinde 51 in den Hohlkörper 35 hinein, und der unter dem Druck der Feder 31 stehende Schaft 28 folgt dem Bund 52 nach, so dass sich der Ventilteller 27 von seinem Sitz abhebt, aus der Leitung 22 Warmwasser in die Mischkammer 34 strömt und über die Leitung 24   abläuft.   Am Drehgriff 37 kann dabei die austretende Wassermenge durch mehr oder weniger weites Öffnen des Ventils zwischen den Kammern 25 und 34 reguliert werden. Da durch geeignete Ausbildung der Kammern 25 bzw. 39 dafür gesorgt ist, dass der vom Wasser der Leitungen 22 bzw. 23 ausgeübte Druck sich bezüglich des Schaftes 28 bzw. der Buchse 41 kompensiert, wirkt auf die Ventilteller 27 und 38 nur noch der Druck auf der Feder 31. 



   Kurz nach dem Öffnen des Ventiltellers 27 wird das in die Mischkammer 34 strömende Wasser noch kalt sein. Sobald jedoch Warmwasser durch die Mischkammer 34 läuft, beginnt die Steuerkammer 43 zu 

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 wirken, der Nassdampfdruck im Innenraum 43 vergrössert sich, überträgt sich hydraulisch in die Kammer
46, bewirkt einen zunehmenden Druck auf die Membrane 47 und damit einen über die Buchse 41 und die
Führung 42 sich auf den Schaft 28 sich übertragenden Gegendruck gegen die Wirkung der Feder 31.

   Bei einer bestimmten, von der Einstellung der Feder 31 abhängigen Temperatur in der Mischkammer 43 über- trifft der Nassdampfdruck etwas den Druck der Feder 31, so dass sich der Hohlkörper 35 samt dem Ven- tilteller 38 in Richtung auf die Kammer 25 verschiebt, wodurch der Kaltwasserzufluss aus der Kammer 39 in die Mischkammer 34 beginnt, und der Warmwasserzufluss aus der Kammer 25 gedrosselt wird. 



   Es stellt sich somit bei einer bestimmten Mischwassertemperatur in dem Temperaturfühler ein Gleich- gewichtszustand zwischen dem Druck der Feder 31 und dem Nassdampfdruck in der Steuerkammer 43 her. 



   Durch Veränderung des Federdrucks mittels der Gewindebuchse 32 kann die Temperatur, bei welcher die- ser Gleichgewichtszustand eintritt, also die Temperatur des aus der Leitung 24 strömenden Mischwassers auf einen gewünschten Wert eingestellt werden, der dann von der beschriebenen Steuereinrichtung auto- matisch hergestellt und aufrechterhalten wird. 



   Bei hohen Temperaturdifferenzen empfiehlt es sich, bei der beschriebenen Mischbatterie ferner Mit- tel vorzuziehen, durch die erreicht wird, dass der Fühlkörper tatsächlich nur mit dem bereits gemischten
Wasser in Berührung kommt. Diese Mittel bestehen bei der Mischbatterie der Fig. l aus zwei ungefähr halbkreisförmigen Zwischenwänden 54, die symmetrisch zu dem   Mischwasserausfluss   24 in der Höhe der
Endflächen des zylindrischen Fühlorgans 35 angebracht sind. Es wird dadurch erreicht, dass das heisse und kalte Wasser nicht direkt zu dem Ausfluss strömen kann, wodurch zunächst in Richtung der Pfeile an die dem Ausfluss 24 gegenüberliegende Seite. Hier findet eine weitgehende Mischung statt, so dass die Um- fangsfläche des Fühlorgans tatsächlich mit Wasser der Mischtemperatur in Berührung kommt.

   Ferner kön- nen die Stirnflächen des Fühlorgans 35 mit Isolierungen 55 versehen sein, so dass das kalte bzw. heisse
Wasser nicht direkt auf das Fühlorgan einwirken kann. 



   In Fig. 2 ist ein weiteres Beispiel einer Mischbatterie dargestellt, die in einigen Punkten von der in Fig. l dargestellten Mischbatterie abweicht. Gleiche Teile sind dabei mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. 



   Eine Mischbatterie der vorliegenden Bauart wird vorzugsweise so ausgebildet, dass bei einer waagrechten Anordnung sich die Betätigungsknöpfe rechts befinden. Da jedoch die Heisswasserleitung meistens (von der Batterie aus gesehen) links von der Kaltwasserleitung angeordnet ist, kann dies durch eine symmetrische Vertauschung der in Fig. l beschriebenen Mischbatterie nicht erreicht werden. Die nachstehend beschriebene Mischbatterie ist entsprechend umgebildet, so dass sie für den Anschluss an normal angeordnete   Heiss- bzw.   Kaltwasserleitungen geeignet ist und trotzdem die Betätigungsgriffe an der rechten Seite besitzt. 



   Die Mischbatterie der Fig. 2 besteht ebenfalls aus drei axial hintereinander angeordneten Kammern 25, 34 und 39, die durch die Ventile 38 und 27 voneinander getrennt sind. Die beiden äusseren Kammern sind wieder durch die Dichtungsorgane 26 und 40 abgeschlossen. Die Schliessrichtung der Ventilteller 27 und 38 ist diesmal von aussen nach innen gerichtet, da sonst die Betätigungsknöpfe nicht an der rechten Seite des Ventils angeordnet werden könnten. 



   Zur Druckkompensation müssen Scheiben 60 auf der axialen Ventilführung angebracht sein, die den Wasserstrahl umlenken. Diese Scheiben bewirken, dass das in die Mischkammer strömende Wasser seine kinetische Energie an die Scheiben 60 abgibt, so dass der auf die Ventilteller wirkende Rückstoss ausgeglichen wird,   d. h., dass   durch die Strömung keine längsgerichtete Kraft auf die Achse einwirkt. 



   Das Fühlorgan 35 befindet sich hier in dem Ausfluss des bereits gemischten Wassers. Es wird dadurch erreicht, dass das Fühlorgan tatsächlich nur die Temperatur des gemischten Wassers annehmen kann und die Regelung somit nach der tatsächlichen Mischtemperatur erfolgt. Ferner können in dem Ausfluss 24 Leitflächen vorgesehen sein, die das Mischwasser in dem Ausfluss zum besseren Temperaturausgleich in Drehung versetzen. In Fig. 2 sind diese Flächen bei 62 angedeutet. 



   Um die Zuleitung 59 in dem Fühlorgan 35 ist ferner eine Isolierschicht 61 angeordnet, die eine Beeinflussung des Fühlorgans durch das noch ungemischte Wasser verhindern soll. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Anlage ist derjenigen von Fig.   l   ähnlich. Erhöht sich bei einer bestimmten gewünschten Mischtemperatur die Temperatur des heissen Wassers, dehnt sich zunächst das Medium in dem Fühlorgan 35 aus, wodurch der Druck in der Kammer 46 erhöht wird. Hiedurch wird die Feder 31 etwas weiter komprimiert und der Ventilteller 38 rückt in der Darstellung der Fig. 2 etwas weiter nach unten, womit der Anteil des aus der Zuleitung 22 strömenden heissen Wassers an dem Mischwasser vermindert wird. Da bei dieser Anordnung die Expansionskammer 46 hinter der Heisswasserzuleitung angeordnet ist, ist die Druckübertragung pneumatisch.

   Durch die Kapillare 44 ist dabei wieder eine 

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   "Wärme brücke" gegeben ; ferner verhindert die Kapillare ein Eindringen von Flüssigkeit   in den Expansions-   raum 46.    



   . Durch die beschriebenen Anordnungen ist einerseits der Vorteil einer guten Raumausnutzung gegeben,   ferner-werden sämtliche Abschliess-Funktionen   im Gegensatz zu bereits existierenden Systemen von nur zwei Ventilen erfüllt. Durch die Veränderung des Abstandes zwischen den Ventiltellern können beide Ven- tile geschlossen werden, so dass einerseits kein Wasser ausströmt, anderseits aber auch kein Wasser von dem Heisswasserzufluss in den Kaltwasserzufluss strömen kann oder umgekehrt, falls in den Zuleitungen ein unterschiedlicher Druck herrschen sollte. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Mischbatterie   nach Patent Nr, 210644 zur Erzeugung eines Mischwasserstromes vorbestimmter Tem-   peraturaus je einem   Heiss- und   einem Kaltwasserstrom, wobei die Temperatur des Mischwassers von einem
Temperaturfühler ermittelt und zur Steuerung von Ventilen verwendet wird, mit einem Ventilkörper mit   je einer in axialer Richtung hintereinander angeordneten Heisswasser-, Mischwasser-und Kaltwasserkammer,    wobei die Mischwasserkammerdurch je   einaxial verschiebbaresTellerventilgegendie   beiden andetnKammern verschliessbar ist, und   mit'einer in der Mischwasserkammer angeordneten und mit einem im gesamten   Temperaturbereich im Nassdampfzustand verharrenden Steuermedium gefüllten Steuerkammer,

   wobei der Druck in der Steuerkammer mindestens mittelbar einen axialen Druck auf die beiden Tellerventile gegen die   Wirkung einer Peder ausübt, mit einem Drehstift, welcher mit einem Gewinde indem die Steuerkammer   bildenden Hohlkörper gelagert ist. einen Bund zur Auflage eines der Ventilteller aufweist und zur Veränderung des axialen Abstandes der Tellerventile mittels eines Drehgriffes gegen den Ventilteller abgedichtet herausgeführt ist und mit einer ebenfalls mittels einer Handhabe betätigbaren Verstelleinrichtung für die Vorspannung der Feder, durch welche das Widerlager der Feder axial verstellt wird, wobei mit der ersten Verstelleinrichtung die Mischwassermenge und mit der zweiten Verstelleinrichtung die Mischwassertemperatur verändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Heisswasserkammer (25) und die Kaltwasserkammer (39)

   an den der Mischwasserkammer (34) abgewandten Seiten durch mit den jeweiligen Tellerventilen (27, 38) bewegliche Abdichtungsorgane (26, 40) abgeschlossen sind, deren den jeweiligen Kammern zugewandte Flächen gleich den entsprechenden   Flächen der   Tellerventile (27, 38) sind, so dass der Druck in den beiden Kammern (25,39) die Stellung der Ventile (27, 38) nicht beeinflusst.



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  Mixer faucet for generating a mixed water flow of a predetermined temperature
The parent patent no. 210644 relates to a mixer tap for generating a mixed water flow at a predetermined temperature from a hot and cold water flow, the temperature of the mixed water being determined by a temperature sensor and used to control valves with a
Valve body each with a hot water, mixed water and cold water chamber arranged one behind the other in the axial direction, the mill water chamber being closable against the other two chambers by an axially displaceable poppet valve, and with one arranged in the mixed water chamber and one in the entire temperature range Control chamber filled with wet steam condition,

   wherein the pressure in the control chamber at least indirectly exerts an axial pressure on the two poppet valves against the action of a spring.



   The invention of the parent patent is characterized by a pivot pin, which is mounted with a thread in the hollow body forming the control chamber, has a collar for supporting one of the valve disks and is led out sealed against the valve disk by means of a turning handle for changing the axial distance between the disk valves, and by an adjusting device for the bias of the spring, which can also be actuated by means of a handle, by means of which the abutment of the spring is axially adjusted, the mixed water quantity being changed with the first adjusting device and the mixed water temperature being changed with the second adjusting device.



   With mixer taps of this type, the temperature of the outflowing mixed water flow is usually a function of the presetting. However, deviations from this preset value occur when the hot water and cold water are under different pressures. If, for example, the hot water is under a higher pressure than the cold water, the hot water also exerts a greater pressure on the movable valve elements, so that, for example, the mixed water flowing out has a higher temperature than the default setting.



   The present invention has now set itself the task of eliminating this disadvantage. The mixer tap according to the present invention is characterized in that the hot water chamber and the cold water chamber are closed on the sides facing away from the mixed water chamber by sealing members which are movable with the respective plate valves and whose surfaces facing the respective chambers are equal to the corresponding surfaces of the plate valves, so that the pressure does not affect the position of the valves in the two chambers.



   Two exemplary embodiments of the subject matter of the invention are shown in the drawing.



   The mixer tap of FIG. 1 consists of the valve body 21, a cold water feed line 23, a hot water feed line 22 and a mixed water discharge line 24.



   Within the valve body 21, the hot water line 22 opens into the chamber 25, which is closed on the one hand by the seal 26 and on the other hand by the valve disk 27. The valve disk 27 protrudes with a hollow shaft 28 through the hot water chamber 25, carries the seal 26 attached to it in a liquid-tight manner, and continues beyond the chamber 25 into the spring chamber 29, where it carries a disk 30 against which a spring 31 presses . The other end of the spring 31 (not visible) rests on a threaded sleeve 32, which is slipped over the valve body 21, by rotation on the

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Valve body 21 can be screwed on and the pressure of the resulting axial displacement
Spring 31 on the spring plate 30 is regulated.

   A mark 33 on the threaded sleeve 32 and a scale attached to the valve body 21 enable the reproducible setting of the spring pressure on the plate 30.



  Below the spring plate 30 is a screwed onto the shaft 28 ring 12, which as
Support and attachment for the seal 26 is used. The seal itself consists of a flexible, sealing material or contains such a layer, which, however, must not be elastic. This layer forms a bead which rolls off in the event of an axial displacement. This arrangement ensures that the shaft 28 can move in the longitudinal direction without any resistance and without friction, but the chambers 25 and 29 remain completely sealed off from one another. The distance between two opposing bead points, for example points 65 and 66, is approximately equal to the effective diameter of valve disk 27.

   This is necessary so that a change in pressure in the chamber 25 cannot cause a longitudinal displacement of the switch. The effective attack surfaces in both directions, i.e. H. upwards and downwards are the same size, so that the forces caused by the pressure in the chamber cancel each other out.



   The hot water chamber 25 opens into the mixing chamber 34, which is connected to the outlet line 24, via a valve that can be closed by the valve disk 27. Inside the mixing chamber 34 there is a hollow body 35 which forms the control chamber for the expansion medium. The hollow body 35 is displaceable relative to the valve disk 27 in the axial direction, u. alternatively by means of a pivot pin 36 which protrudes through the hollow shaft 28 and can be adjusted from outside the valve body 21 with the twist grip 37. When the rotary handle 37 is actuated, the hollow body 35 moves in a guide fastened to the valve disk 27.

   The mixing chamber is on the side opposite the valve disk 27
34 closed by a second valve plate 38 rigidly attached to the hollow body 35, which lifts itself off its valve seat together with the hollow body 35 when the rotary handle is actuated.



   The valve plate 38 closes the mixing chamber 34 against a chamber 39 connected to the cold water supply line 23, the opposite closure of which is formed by a sealing element 40, which is attached to a hollow bushing 41 or to the inner wall of the chamber 39 corresponding to the one above
Seal 26 is attached airtight. The hollow bush 41 protrudes through the chamber 39 and can be in a guide 42 of the valve disk 38 in the axial direction relative to the latter and to the valve body
21 move. The interior 43 of the hollow body 35 is connected to the channel via a very narrow bore 44
45 of the bushing 41 in connection, which in turn opens into a cavity 46 with lateral bores.



   This on the one hand by the attached to the socket 41 sealing member 47 and on the other hand by the
End wall of the valve body 21, formed cavity 46 represents together with the channel 45, the bore
44 and the interior 43 represent the control chamber including the pressure transmission system. Between the two sealing elements 40 and 47 attached to the bushing 41 there is a chamber 48 which is connected to the outside air via bores 49 in the valve body 21. In addition to the guide 42, the bushing 41 is also held in an axially displaceable manner by a bore 50 in the end wall of the valve body 21.



   The chamber 46, the channel 45, the bore 44 and part of the interior 43 are filled with an expansion liquid, for example Freon, so that a wet steam pressure corresponding to the temperature in the mixing chamber 34 prevails in the upper part of the interior 43. Through the very narrow bore 44; which forms a "thermal bridge" here finds only one very. little heat transfer to the channel 45 and to the chamber 46 instead.



   In the rest position shown, the inflow to the mixing chamber 34 is closed by the two valve plates 27 and 38, the pivot pin 36 on the one hand pushing the valve plate 38 downwards onto its seat via the thread 51 and on the other hand, by means of the collar 52, the valve plate 27 on its ven - tilsitz presses.

   If the rotary handle 37 is now actuated in the opening direction, the thread 51 screws into the hollow body 35, and the shaft 28, which is under the pressure of the spring 31, follows the collar 52 so that the valve disk 27 lifts off its seat, hot water flows from line 22 into mixing chamber 34 and drains off via line 24. The amount of water escaping can be regulated on the rotary handle 37 by opening the valve between the chambers 25 and 34 to a greater or lesser extent. Since the appropriate design of the chambers 25 and 39 ensures that the pressure exerted by the water in the lines 22 and 23 is compensated for with respect to the shaft 28 and the socket 41, only the pressure acts on the valve disks 27 and 38 the spring 31.



   Shortly after opening the valve disk 27, the water flowing into the mixing chamber 34 will still be cold. However, as soon as hot water runs through the mixing chamber 34, the control chamber 43 begins to close

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 act, the wet steam pressure in the interior 43 increases and is hydraulically transferred to the chamber
46, causes an increasing pressure on the diaphragm 47 and thus over the socket 41 and the
Guide 42 counterpressure transmitted to shaft 28 against the action of spring 31.

   At a certain temperature in the mixing chamber 43, which is dependent on the setting of the spring 31, the wet steam pressure slightly exceeds the pressure of the spring 31, so that the hollow body 35 together with the valve plate 38 is displaced in the direction of the chamber 25, whereby the Cold water flow from the chamber 39 into the mixing chamber 34 begins, and the hot water flow from the chamber 25 is throttled.



   A state of equilibrium between the pressure of the spring 31 and the wet steam pressure in the control chamber 43 is thus established in the temperature sensor at a certain mixed water temperature.



   By changing the spring pressure by means of the threaded bushing 32, the temperature at which this equilibrium condition occurs, ie the temperature of the mixed water flowing out of the line 24, can be set to a desired value, which is then automatically produced and maintained by the control device described .



   In the case of high temperature differences, it is advisable to also give preference to means for the mixer tap described, by means of which it is achieved that the sensor element actually only works with that which has already been mixed
Comes into contact with water. In the mixer tap of FIG. 1, these means consist of two approximately semicircular partition walls 54 which are symmetrical to the mixed water outflow 24 at the level of the
End faces of the cylindrical sensing member 35 are attached. The result is that the hot and cold water cannot flow directly to the outflow, which initially leads to the side opposite the outflow 24 in the direction of the arrows. There is extensive mixing here, so that the circumferential surface of the sensing element actually comes into contact with water at the mixed temperature.

   Furthermore, the end faces of the sensing element 35 can be provided with insulation 55 so that the cold or hot
Water cannot act directly on the sensing organ.



   FIG. 2 shows a further example of a mixer tap which differs in some points from the mixer tap shown in FIG. The same parts are denoted by the same reference numbers.



   A mixer tap of the present type is preferably designed in such a way that the operating buttons are located on the right in a horizontal arrangement. However, since the hot water line is mostly arranged to the left of the cold water line (as seen from the battery), this cannot be achieved by symmetrically interchanging the mixer tap described in FIG. The mixer tap described below has been modified accordingly so that it is suitable for connection to normally arranged hot or cold water pipes and still has the operating handles on the right-hand side.



   The mixer tap of FIG. 2 also consists of three chambers 25, 34 and 39 which are arranged axially one behind the other and which are separated from one another by the valves 38 and 27. The two outer chambers are closed again by the sealing elements 26 and 40. The closing direction of the valve disks 27 and 38 is this time directed from the outside to the inside, since otherwise the actuating buttons could not be arranged on the right side of the valve.



   For pressure compensation, disks 60 must be attached to the axial valve guide, which deflect the water jet. These disks cause the water flowing into the mixing chamber to release its kinetic energy to the disks 60 so that the recoil acting on the valve disks is compensated, i.e. This means that no longitudinal force acts on the axis due to the flow.



   The sensing element 35 is located here in the outflow of the already mixed water. What is achieved is that the sensor element can actually only accept the temperature of the mixed water and the regulation thus takes place according to the actual mixed temperature. Furthermore, guide surfaces can be provided in the outflow 24, which set the mixed water in the outflow in rotation for better temperature equalization. These areas are indicated at 62 in FIG. 2.



   Furthermore, an insulating layer 61 is arranged around the feed line 59 in the sensing element 35, which is intended to prevent the sensing element from being influenced by the still unmixed water.



   The operation of the system described is similar to that of FIG. If the temperature of the hot water increases at a certain desired mixing temperature, the medium in the sensing element 35 first expands, whereby the pressure in the chamber 46 is increased. As a result, the spring 31 is compressed somewhat further and the valve disk 38 moves somewhat further downward in the illustration in FIG. 2, with the result that the proportion of the hot water flowing from the supply line 22 in the mixed water is reduced. Since in this arrangement the expansion chamber 46 is arranged behind the hot water supply line, the pressure transmission is pneumatic.

   Through the capillary 44 there is again one

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   "Heat bridge" given; Furthermore, the capillary prevents liquid from penetrating into the expansion space 46.



   . On the one hand, the described arrangements have the advantage of a good use of space and, in contrast to already existing systems, all locking functions are fulfilled by only two valves. By changing the distance between the valve disks, both valves can be closed so that on the one hand no water flows out, but on the other hand no water can flow from the hot water inflow into the cold water inflow or vice versa, if the pressure in the supply lines differs.



    PATENT CLAIMS:
1. Mixing faucet according to patent no. 210644 for generating a mixed water flow of a predetermined temperature from one hot and one cold water flow, the temperature of the mixed water from one
Temperature sensor is determined and used to control valves, with a valve body each with a hot water, mixed water and cold water chamber arranged one behind the other in the axial direction, the mixed water chamber being closable by means of each uniaxially displaceable plate valve opposite the two other chambers, and with one arranged in the mixed water chamber and with a control chamber filled with the control medium remaining in the wet steam state over the entire temperature range,

   wherein the pressure in the control chamber at least indirectly exerts an axial pressure on the two poppet valves against the action of a peder, with a pivot pin which is mounted with a thread in the hollow body forming the control chamber. has a collar for supporting one of the valve disks and, for changing the axial distance between the disk valves, is led out sealed against the valve disk by means of a rotary handle and with an adjusting device for the preload of the spring, which can also be actuated by means of a handle, by means of which the abutment of the spring is axially adjusted, wherein the mixed water quantity can be changed with the first adjusting device and the mixed water temperature can be changed with the second adjusting device, characterized in that the hot water chamber (25) and the cold water chamber (39)

   on the sides facing away from the mixed water chamber (34) are closed by sealing members (26, 40) which are movable with the respective poppet valves (27, 38) and whose surfaces facing the respective chambers are the same as the corresponding surfaces of the poppet valves (27, 38), so that the pressure in the two chambers (25, 39) does not affect the position of the valves (27, 38).

 

Claims (1)

2. Mischbatterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in axialer Richtung beidseitig der Steuerkammer Prallplatten (60) zur Durchmischung der beiden Wasserströme vor Kontakt mit der Steuerkammer vorgesehen sind. 2. Mixer tap according to claim 1, characterized in that in the axial direction on both sides of the control chamber baffle plates (60) are provided for mixing the two water flows before contact with the control chamber. 3. Mischbatterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Steuerkammer in der Abflussleitung (24) für das Mischwasser befindet. 3. Mixer tap according to claim 1, characterized in that the control chamber is located in the drain line (24) for the mixed water. 4. Mischbatterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkammer wärmeisolierende Überzüge an den den Zuflussventilen für das Heisswasser und das Kaltwasser zugewandten Flächen aufweist. 4. Mixer tap according to claim 1, characterized in that the control chamber has heat-insulating coatings on the surfaces facing the inflow valves for the hot water and the cold water. 5. Mischbatterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkammer durch eine Kapillare (44) mit dem Expansionsraum (46) verbunden ist. 5. Mixer faucet according to claim 1, characterized in that the control chamber is connected to the expansion space (46) by a capillary (44).
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