AT228984B - Verfahren zur Errichtung von Kaminen und Formstein zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Errichtung von Kaminen und Formstein zur Durchführung des Verfahrens

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AT228984B
AT228984B AT122662A AT122662A AT228984B AT 228984 B AT228984 B AT 228984B AT 122662 A AT122662 A AT 122662A AT 122662 A AT122662 A AT 122662A AT 228984 B AT228984 B AT 228984B
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chimneys
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Anton Jun Unteregger
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Anton Jun Unteregger
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur Errichtung von Kaminen und Formstein zur Durchführung des Verfahrens 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 (Fig.   l).   Auf Grund ihrer grossen Breitenabmessungen haben die aufeinandergesetzten Formsteine eine ge-   nügendeStandfestigkeit. Demnach   ist es selbstverständlich, dass natürlich die aufeinandergesetzten Form- steine mit einem geeigneten Gerüst abgestützt werden können. 



   Bei einem Kamin in Schalenbauweise (Fig. 2) sind die Formsteine 1 in ähnlicher Weise unter Ein- schaltung von Distanzhaltern 3 aufeinandergesetzt. Die Steine selbst sind in einer Isoliermasse 4einge- bettet, die wieder vom aufgemauerten Kaminschacht 5 umschlossen und gehalten wird. 



   Sind dieFormsteinel bis zur   gewünschtenHöhe   des zu fertigenden Kamines aufeinandergesetzt, wobei   dieDistanzklötzchen   3 zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Steinen eine zirka fingerbreite Fuge 6 aussparen, dann werden die Fugen 6 vermörtelt. Dies erfolgt unter Verwendung eines an der Kaminwandung 7 anliegenden Einsatzbodens   8,   der an einem von oben in den Kamin eingeführten, von einerWinde ausgehenden Seil 9 aufgehängt ist, das zugleich als Führung für ein mit einem zweiten Seil 10 verbundenen Fallgewicht 11 dient (Fig. 3). 



   Auf dem Einsatzboden 8 liegt eine dünnflüssige Mörtelmasse 12. Der von oben in den Kamin eingebrachte Boden 8 wird an der gewünschten Stelle des Kamines mittels des Seiles 9 fixiert. Die Mörtelmasse 12 wird auf den Einsatzboden 8 in einer Höhe von zirka 50 cm aufgebracht. Nun wird das Fallgewicht 11 in den Kamin hinabfallen gelassen. Es schlägt auf die Mörtelmasse 12 auf und dringt tief in diese ein. 



  Dadurch wird die Mörtelmasse nach aussen gepresst und dabei in die Fugen 6 und an die Kaminwandung 7 gedrückt. Das Gewicht 11 wird mehrmals gehoben und fallen gelassen, bis die Fugen 6 genügend Mörtel aufgenommen haben. Ist dies erreicht, wird der Boden mittels des Seiles 9 nach oben geführt, fixiert, eventuell wird Mörtel nachgeschüttet, worauf abermals die Verdichtung mit Hilfe des Fallgewichtes 11 vorgenommen wird. 



   Selbstverständlich können auch die Formsteine 1 von vornherein mit Stegen an ihren Auflageflächen 2 ausgestattet werden, so dass sich das Einfügen von Distanzhaltern erübrigt. 



   Dank der Erfindung ist es möglich, in überaus kurzer Zeit Kamine zu errichten, in einem Arbeitsgang die Fugen zu vermörteln und die Kaminwandung auszuschleifen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Errichtung von Kaminen unter Verwendung von Kaminformsteinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kaminformsteine mittels zwischengelegter Distanzhalter oder an den Formsteinen   selbstvorgesehener VorsprüngeunterWahrung   eines Luftspaltes (Fuge) aufeinandergesetzt werden, worauf eine in einem bestimmten Bereich des Kamines in ihrer Höhenlage zu sichernde Mörtelaufschlämmung durch   periodische Stösse   in axialer Richtung in die Fugen zwischen   den Formsteinen únd   in bekannter Weise an die innere Formsteinwandung gepresst wird.

Claims (1)

  1. 2. Kaminformstein zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite oder bzw. und Unterseite des ringförmigen Formsteines in Abständen voneinander stegoder nasenartige Vorsprünge vorgesehen sind.
AT122662A 1962-02-14 1962-02-14 Verfahren zur Errichtung von Kaminen und Formstein zur Durchführung des Verfahrens AT228984B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3825920A1 (de) * 1988-07-29 1990-02-01 Schiedel Gmbh & Co Bausatz aus fugendichtungen und einzelrohren fuer ein rauchgasrohr eines mehrschaligen schornsteins und anwendungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3825920A1 (de) * 1988-07-29 1990-02-01 Schiedel Gmbh & Co Bausatz aus fugendichtungen und einzelrohren fuer ein rauchgasrohr eines mehrschaligen schornsteins und anwendungen

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