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Schleudermaschine zur Herstellung von Gleitlagern für Drehwellen
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sich mit gleicher Geschwindigkeit und in gleicher Richtung drehenden Gegenkopf 2 gegenüberliegt, die beiden Köpfe liegen in einer gemeinsamen Achse 3. Der Kopf 1 besteht zweckmässig aus zwei Scheiben la, lb, die über einen Abstandsring 1c aus wärmeisolierendemWerkstoff, der die Wärmeübertragung von der einen auf die andere Scheibe verhindert, miteinander verbunden sind.
Auf der Scheibe la liegt eine auswechselbare Scheibe ld, die in der Mitte eine kegelstumpfförmige
Ausnehmung 22 aufweist, deren Funktion nachstehend beschrieben wird.
Der Gegenkopf 2 weist einen Mitnehmerflansch 2a auf, an dem eine auswechselbare Scheibe 2c unter
Zwischenschaltung eines Abstandsringes 2b angeschlossen ist, die in der Mitte eine kegelstumpfförmige
Ausnehmung 23 aufweist, die der Ausnehmung 22 gleicht.
Der Gegenkopf 2 weist ferner eine mittlere Aussparung 2d sowie eine trichterförmige Auskleidung 60 auf, in die eine Zuleitung 24 das geschmolzene Überzugsmetall dann in das Innere einer zu überziehen- henden Stahlschale 18 gelangen lässt, wenn die Schale in Arbeitsstellung zwischen dem Kopf und Gegen- kopf liegt.
Der Kopf 1 wird durch eine Spindel 4 abgestützt, die zwei gleichachsige Wellen 4a, 4b aufweist.
Durch eine Feder- und Nutkupplung 6 werden diese Wellen bei der Drehung gekuppelt, wobei durch axiale Verstellungen der Welle 4b in bezug auf die Welle 4a auch verschieden lange Schalen 18 zwischen dem Kopf 1 und dem Gegenkopf 2 festgeklemmt werden können.
Die Spindelwelle 4a wird über Walzlager 7,8 durch einen Maschinenrahmen 9 abgestützt und weist an dem einen Ende eine Riemenscheibe 10 auf, die über Riemen 11 unter Zwischenschaltung einer Reib- kupplung 12a von einem Elektromotor 12 angetrieben wird.
Auf der Spindelwelle 4a sitzt ferner ein mit einem Zahnrad 14 kämmendes Zahnrad 13, das die Be- wegung von der Welle 4a auf eine mit Maschinenrahmen 9 abgestützte Welle 15 überträgt.
Ein weiteres auf der Welle 15 sitzendes Zahnrad 16 dient zur Bewegungsübertragung von der Welle 15 auf ein. mit der Scheibe 2a des Gegenkopfes 2 festverbundenes Zahnrad 17.
Das sich aus dem Stirnradpaar 13,14 ergebende Übertragungsverhältnis gleicht demjenigen des Zahnradpaares 16,17, wodurch sich der Gegenkopf 2 mit gleicher Geschwindigkeit und in gleicher Richtung wie der Kopf 1 dreht.
Bei einer abgeänderten, in der Zeichnung nicht dargestellten Ausführung, wird die Welle 15 mit dem Motor 12 verbunden und dient dabei nicht als Vorlegewelle, sondern als Antriebswelle zur Bewegungsübertragung sowohl auf den Kopf 1 als auch auf den Gegenkopf 2.
Zur Anbringung der Schale 18 in Arbeitsstellung zwischen dem Kopf 1 und dem Gegenkopf 2 ist eine zur gemeinsamen Achse 3 des Kopfes und. Gelenkopfes senkrecht bewegliche Gabel 21 vorgesehen. Die Gabel umfasst Platten 21a, 21b mit zwei V-förmigen Einschnitten, auf welche die Schale 18 aufgesetzt wird.
Bei Anbringung der Schale auf der Maschine wird die Gabel so weit hochgehoben, dass die Schale zwischen dem Kopf und Gegenkopf in im wesentlichen zu diesen ausgerichteter Lage abgestützt wird, während der Kopf und Gegenkopf in Drehung versetzt werden.
Beim Festklemmen kommen die kegelstumpfförmigen Sitze 22,23 mit den Schalenrändern 18a, 18b durch die Axialverstellung des Kopfes 1 in Richtung des Gegenkopfes 2 in Eingriff und richten die Schale in bezug auf ihre gemeinsame Achse 3 aus, wobei die Gabel 21 von der Arbeitsstellung aus gesenkt wird.
Da sich der Kopf 1 und Gegenkopf 2 mit gleicher Geschwindigkeit und in gleichem Sinne drehen, kann die Schale 18 während deren Bewegung zwischen den Köpfen angebracht werden, ohne dass die Schale hiedurch Drehbeanspruchungen ausgesetzt wird, die bei der hohen Temperatur und geringen Stärke der Schalen letztere unzulässig verformen könnten.
Durch diese Anbringungsmöglichkeit der Schale auf der bereits in Gang gesetzten Maschine lässt sich die Anbringungszeit, entsprechend dem Zweck der Erfindung wesentlich abkürzen.
Um die Bedienungsperson gegen Salz- und Schmelzmetallspritzer zu schützen, ist die Maschine zweckmässig mit einer aufklappbaren Deckplatte 25 ausgestattet, die selbsttätig schliesst oder zugeklappt wird, sobald die Axialbewegung des Kopfes 1 in Richtung des Gegenkopfes zum Festklemmen der Schale 18 einsetzt.
Zur Durchführung der nötigen Arbeitsschritte zum Anbringen der Schale 18 in Arbeitsstellung zwischen dem Kopf und Gegenkopf sowie zum Abkühlen und Entfernen der überzogenen Schale dient eine selbsttätige Steuerung, die diese Arbeitsschritte raschestens, d. h. in etwa 10 sec, in der gewünschten Reihenfolge veranlasst.
Durch'die Arbeitsweise der selbsttätigen Steuerung werden die einzelnen Arbeitsschritte nachstehend
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in ihrer Reihenfolge angeführt : a) Andrehen des Kopfes und Gegenkopfes und Anbringen der Schale 18 auf der Gabel 21 in zur Achse 3 mindestens annähernd ausgerichteter Stellung. b) Zuklappen der Deckplatte 25 der Maschine und gleichzeitige Axialverstellung des Kopfes 1 der so zusammen mit dem Gegenkopf 2 die Schale 18 ausrichtet und in Arbeitsstellung festhält. c) Senken der Gabel 21. d) Abkühlen der Schale 18 nach dem Giessen und Schleudern des Überzugsmetalls. e) Abbremsen des Kopfes und Gegenkopfes. f) Aufklappen der Deckplatte 25 und gleichzeitiges Wegbewegen des Kopfes 1 in Axialrichtung vom
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pneumatischer Einrichtungen, nämlich eines doppeltwirkenden Druckluftzylinders 19 (Fig.
1 und 3), in welchem sich ein Kolben 20 bewegt, der mit der Welle 4b der Spindel 4 starr verbunden ist, so dass den
Axialverstellungen dess Kolbens Axialverstellungen der Welle 4b, also des Kopfes 1, entsprechen.
Ein weiterer doppeltwirkender Druckluftzylinder 26 ist zur Steuerung der Deckplatte 25 eingerichtet.
Der im Druckluftzylinder 26 bewegbare Kolben 27 ist mit einer an der Deckplatte angelenkten Kolben- stange 28 versehen.
Um den Kopf 1 axial zu verstellen und gleichzeitig die Deckplatte auf-bzw. zuzuklappen, werden die Druckluftzylinder 19,26 (Fig. 4) parallelgeschaltet und über die Abzweigung 35 einer Druckluftlei- tung 33 gespeist.
An der Abzweigung 35 ist ein Umkehrelektroventil 34 vorgesehen, dessen Ventilkörper in zwei Ar- beitsstellungen gebracht werden kann, wodurch die Zufuhr des Druckmittels zu den Zylindern über Ab- zweigungen 35a, 35b umgeschaltet werden kann, um die Bewegung der diesbezüglichen Kolben umzu- kehren. Das Elektroventil 34 wird durch einen ein Paar Druckknopfschalter 100 bzw. 105 enthaltenden
Stromkreis gesteuert. In einem weiteren doppeltwirkenden Druckluftzylinder 40 ist ein Kolben 41 beweg- bar, der über eine Kolbenstange 42 die Reibkupplung 12a (Fig. 1) betätigt.
Der Druckluftzylinder 40 wird über Leitungen 44a bzw. 44b von einer Abzweigung 44 der Leitung 33 gespeist, wobei ein dem Elektroventil 34 ähnliches Umschaltelektroventil 43 die Leitungen 44a, 44b steu- ert.
Das Ventil 43 wird durch einen einen handbetätigten Schalter 45 enthaltenden Stromkreis und einen
Druckknopfschalter 104 gesteuert.
In einem weiteren doppeltwirkenden Druckluftzylinder 50 ist ein Kolben 51 bewegbar, der durch die
Kolbenstange 52 die oben bezeichnete Gabel 21 betätigt.
Der Druckluftzylinder 50 wird über Leitungen 54a, 54b, durch die Abzweigung 44 der Leitung 33 gespeist, wobei ein den oben beschriebenen Elektroventilen 43,34 ähnliches Umschaltelektroventil 53 die
Leitungen 54a und 54b steuert. Das Elektroventil 53 wird durch einen ein Paar Druckknopfschalter 106,
101 enthaltenden Stromkreis gesteuert.
Durch eine Leitung 70 wird der nicht dargestellten Berieselungseinrichtung Wasser zum Abkühlen der
Schale 18, in welcher die Überzugsmetalle eingegossen worden waren, zugeführt.
Die Leitung 70 wird durch ein Elektroventil 71 gesteuert, das durch einen Stromkreis beeinflusst wird, der über einen 2-poligen Schalter 72 von zwei der Phasen der den Motor 12 speisenden Leitung abgezweigt wird.
Der Stromkreis wird durch ein Paar Druckknopfschalter 102,103 gesteuert.
Die oben beschriebene gewünschte Reihenfolge der Arbeitsstufen a-f wird durch Einsetzen einer Einstellvorrichtung herbeigeführt, die im wesentlichen aus einem doppeltwirkenden Druckluftzylinder 80 besteht, in welchem ein Kolben 81 mit einer Kolbenstange 82 bewegbar ist. Mit dem freien Ende der Kolbenstange 82 arbeitet der Druckknopf der oben erwähnten Schalter 100-107 zusammen, die auf dem Verstellweg des genannten Endes der Kolbenstange 82 angeordnet sind, wodurch dieselben nacheinander betätigt werden.
Der Zylinder 80 wird über zwei parallelgeschaltete, durch ein den Elektroventilen 53, 43, 34 ähnliches Umschaltelektroventil 84 gesteuerte Nebenleitungen 83a bzw. 83b der Abzweigung 44 der Leitung 33 gespeist.
Das Umschaltventil 84 arbeitet in ähnlicher Weise wie die Elektroventile 53,43, 34 um die Bewegungsrichtung des Kolbens 81 innerhalb des Zylinders 80 umzukehren.
Das Ventil 84 wird durch einen einen Fusshebelschalter 85 und einen Hubbegrenzungsschalter 107 enthaltenden Stromkreis gesteuert.
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An den Leitungen 83a, 83b sind ferner Absperrelektrovendle 86, 87 vorgesehen, die durch einen Strom- kreis gesteuert werden, der durch einen 2-poligen Schalter 88 auf zwei der drei Phasen der den Motor 12 speisenden Leitung, die ferner einen mit einem handbetätigten Schalter 89 reihengeschalteten Druck- knopfschalter 102 enthält, eingeschaltet werden kann.
Die elektro-pneumatische Steuerung arbeitet wie folgt :
Durch Betätigung des handgesteuerten Druckknopfschalters 45 löst die Bedienungsperson den Druck- luftzylinder 40 aus, der die Reibkupplung 13a des Motors 12 einschaltet und somit den Kopf l und Ge- genkopf 2 in Drehung versetzt.
Hierauf wird eine glühende Schale 18 auf die Schenkel der Gabel 21 aufgesetzt und der Fusshebel 85 niedergedrückt, wodurch dem Druckluftzylinder 80 Druckluft zugeführt wird und sich der dazugehörige
Kolben 81 in der in Fig. 4 gezeichneten Stellung von links nach rechts bewegt.
Bei dieser Verstellung trifft das Ende der Kolbenstange 82 auf den Druckknopfschalter 100 auf, der ge- senkt wird und das Elektroventil34 erregt, das über die Leitung 35a die Speisung der Druckluftzylinder 19,
26 herbeiführt, deren Kolben sich daher so drehen, dass der Kopf 1 in Richtung des Gegenkopfes 2 bewegt wird und die Deckplatte 25 kuppelt.
Hiedurch wird die Schale 18 zwischen dem Kopf und Gegenkopf festgeklemmt und bei der Drehung festverbunden.
Bei der Vorwärtsbewegung trifft das freie Ende der Stange 82 auf den Druckknopf 101 unter Erregung des Umschaltelektroventils 53 auf, wodurch über die Leitung 54 dem Druckluftzylinder 50 Druckluft zu- geführt und die Gabel 21 durch den Kolben 52 gesenkt wird.
Nun wird das Überzugsmetall durch die Rinne 24, Fig. 2, eingegossen. Der nächstfolgende Schalter
102, auf den das Ende der Kolbenstange 82 auftrifft, erregt bei dessen Niedergang das Elektroventil 71, das die Leitung 70 freigibt und das Abkühlen der überzogenen Schale einleitet. Gleichzeitig erregt der
Druckknopfschalter 102 beim Senken die Elektroventile86, 87, welche die Leitungen 83a, 83b absperren und die Druckluftzufuhr zum Druckluftkolben 80 unterbrechen, so dass dessen Kolben stillgesetzt wird.
Nach Ablauf einiger Sekunden, die zum vollständigen Abkühlen der überzogenen Schale ausreichen, werden die Elektroventil 86,87 durch Betätigung des Druckknopfschalters 89 durch die Bedienungsper- son stromlos gemacht, wobei dem Druckluftzylinder 80 wieder Druckluft zugeführt wird, so dass dessen
Kolben sich weiterbewegt und auf den Druckknopfschalter 103 einwirkt, der das Elektroventil 71 strom- los macht und den Kühlwasserzufluss über die Leitung 70 unterbricht.
Der dabei durch die Kolbenstange 82 betätigte Schalter 1C 4 schaltet den Ventilkörper des Elektro- ventils 43 und die Druckluftzufuhr um, dessen Kolben 41 die Reibkupplung 12a ausschaltet und den Kopf und Gegenkopf stillsetzt.
In einer ähnlichen Weise bewirkt das darauffolgende Niederdrücken des Druckknopfschalters 105 die Umschaltung der Druckluftzufuhr zu den Druckluftzylindern 19,26 unter Aufklappen der Deckplatte 25 und Entfernen des Kopfes 1 vom Gegenkopf 2, wodurch die nunmehr überzogene Schale 18 freigegeben wird und in einen in der Zeichnung nicht dargestellten Sammelbehälter herunterfällt.
Der durch das Ende der Kolbenstange 82 niedergedrückte Schalter 106 löst den Druckknopfzylinder 50 aus, dessen Kolben sich nunmehr in entgegengesetztem Sinne bewegt und die Gabel 21 nach oben zur Arbeitsstelle zurückführt. Schliesslich wird durch das Niederdrücken des Schalters 107 durch die Kolbenstange 82 der Ventilkörper des Elektroventils 84 unter Umschaltung der Druckluftzufuhr zum Druckluftzylinder 80, dessen Kolben 81 in seine Anfangsstellung zurückgeführt wird, umgeschaltet.
Die oben beschriebene Zeitsteuerung, die im wesentlichen aus der Zusammenstellung des Druckluftzylinders 80 und der Druckknopfschalter 100-107 besteht, kann durch eine Anzahl miteinander verbundener Verzögerungsschnappschalter bzw. durch eine gleichwertige Anordnung ersetzt werden.
Es ist nicht wesentlich, dass die Gabel 21 zyklische Auf- und Abbewegungen vollführt. Die Gabel könnte vielmehr in einer ortsfesten, je nach dem Durchmesser der zu überziehenden Schalen einstellbaren Stellung bleiben, die derart gewählt wird, dass die Schalen, sobald sie von dem Kopf 1 und Gegenkopf 2 erfasst werden, in bezug auf die Gabel etwas angehoben werden.
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