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Zusammenschiebbare Garage
Die Erfindung bezieht sich auf eine zusammenschiebbare Garage. Das Zusammenschieben der Garage bezweckt, Platz frei zu bekommen, während die Garage nicht benützt wird. Das Zusammenschieben erleichtert auch das Abstellen eines Wagens, da die Garage nach dem Abstellen über den Wagen gezogen werden kann. Bei einer entsprechenden Bemessung der Garage ist es aber auch möglich, das Ein- und Aussteigen in einen bzw. aus einem Wagen bei ausgezogener Garage durchzuführen.
Es ist bei einer zusammenschiebbaren Garage bekannt, Spriegel zu verwenden, die eine Plache halten.
Diese Spriegel sind fächerartig auseinanderspreizbar bzw. zusammenklappbar, woraus sich eine nur umständlich zu bedienende und viel Platz beanspruchende Konstruktion ergibt.
Die Erfindung bezweckt, eine einfache Konstruktion zu schaffen, die billig herstellbar ist und ausserdem ein geringes Gewicht aufweist, so dass sie mühelos bedient werden kann und eine Ortsveränderung der Garage je nach Bedarf leicht ausführbar ist.
Das wesentliche Merkmal der zusammenschiebbaren Garage nach der Erfindung besteht darin, dass die Spriegel an den unteren Gelenken von zwei in Garagebreite nebeneinander angeordneten Nürnberger Scheren angelenkt und dass die oberen Gelenke der Nürnberger Scheren an den Spriegeln verschiebbar geführt sind. Bei einer vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung sind die Nürnberger Scheren mit einem Ende an Betonständern, vorzugsweise exzentrisch am Ständerfuss, befestigt, wogegen die andern Enden der Nürnberger Scheren in an sich bekannter Weise mit Laufrollen versehen sind.
Die Verwendung von Betonständern ergibt einerseits eine genügende Stabilität der Garage, ermöglicht aber anderseits eine Verstellung der Garage an einen anderen Platz.
Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, die ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Garage schematisch in Seitenansicht veranschaulicht.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind an zwei Betonständern 1, die in einem der Wagenbreite entsprechenden Abstand seitlich voneinander aufgestellt und gegebenenfalls gegeneinander abgestützt sind, je ein erster Spriegel 10 gegebenenfalls lösbar befestigt. An diesen ersten Spriegeln 10 sind je eine Nürnberger Schere 2 mit ihren unteren Gelenken 3 angelenkt, wogegen das letzte obere Gelenk 4 z. B. in einem Schlitz 11 des Spriegels 10 verschiebbar geführt ist. Die weiteren Spriegel 12 sind mit den unteren Gelenken 3 der Nürnberger Scheren gelenkig verbunden, während die oberen Gelenke 4 der Nürnberger Scheren in entsprechenden Schlitzen 13 verschiebbar geführt sind. An den äusseren Enden der Nürnberger Scheren 2 sind Laufrollen 8 gelagert, die ein müheloses Zusammenschieben der Garage auf besonders engem Raum gestatten.
Über die Spriegel 10 und 12 ist eine Plache 7 gespannt, die sich beim Zusammenschieben der Garage entsprechend faltet.
Der erste Spriegel 10 ist exzentrisch am Fuss des Betonständers 1 befestigt, um die innere Abstellfläche der Garage möglichst gross zu halten.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Zusammenschiebbare Garage mit eine Plache haltenden Spriegeln, dadurch gekennzeichnet, dass die Spriegel (12) an den unteren Gelenken (3) von zwei in Garagenbreite nebeneinander angeordneten Nürnberger Scheren (2) angelenkt sind und dass die oberen Gelenke (4) der Nürnberger Scheren an den Spriegeln verschiebbar geführt sind.
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