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Antrieb für rotierende Schneeräumgeräte
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d.geleitet. Solche mechanischen Antriebe sind aber nur schwierig unterzubringen, zuweilen werden sie sogar durch das Fahrerhaus hindurchgeführt. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass es erwünscht ist, die
Umdrehungszahl der rotierenden Räumgerate weitgehend verändern zu können. Die notwendigen getrie- betechnischen Massnahmen verteuern die bekannten Antriebe ausserordentlich und machen sie auch sehr empfindlich gegen Betriebsstörungen. Zu bedenken ist, dass Schneeräumgeräte einen besonders rauhen
Betrieb mitmachen müssen und auch starken Verunreinigungen ausgesetzt sind. Für das Bedienungsperso- nal bedeutet es unter den extremen Arbeitsbedingungen grösste Schwierigkeiten, eventuelle Schäden zu beheben.
Ein bekannter Vorschlag, die Schneeräumgeräte durch unmittelbar auf der Schneeräummaschine an- gebrachte Elektromotoren anzutreiben, die von einem auf dem Triebfahrzeug angeordneten Stromerzeu- gungsaggregat mit Strom versorgt werden, scheitert in der Praxis daran, dass entsprechend kleine und leichte, aber leistungsstarke Elektromotoren nicht zur Verfügung stehen.
Die Erfindung beseitigt die Nachteile bisher bekannter Antriebe von Schneeräumgeräten dadurch, dass zwischen einem Antriebsmotor und den rotierenden eigentlichen Räumgeräten ein hydraulischer Antrieb, bestehend aus einer Axialkolbenpumpe und einem jedem rotierenden Räumgerät zugeordneten Axialkol- benmotor, vorgesehen ist.
Mit Hilfe des erfindungsgemässen Antriebes ist es möglich, den Antriebsmotor, z. B. einen Diesel- motor, der auf dem Schneeräumgerät angeordnet ist, in seinem günstigsten Drehmomentbereich mit kon- stanter Drehzahl laufen zu lassen. Durch die Verschwenkung der Axialkolbenpumpe besteht die Möglich- keit einer stufenlosen Regelung der Drehzahl der Axialkolbenmoto : e und damit der rotierenden Räumge- räte. Diese Drehzahlveränderung kann mühelos vom Fahrerhaus aus mit einem entsprechenden Bedienungs- hebel ausgeführt werden.
Ein hydraulischer Antrieb hat auch den wesentlichen Vorteil, dass die notwendigen Flüssigkeitsleitun- gen dem Fahrgestell des Schneeräumgerates angepasst, insbesondere geschützt, verlegt werden können. Im
Rahmen der Erfindung ist vorgesehen, dass der Gerätetragrahmen als Ölleitung ausgebildet ist.
Dort, wo arbeitsbedingte Bewegungen der Räumgeräte gegenüber dem Fahrgestell notwendig sind, ist es möglich, die Leitungen biegsam auszuführen. Ein hydraulischer Antrieb ist demnach weitgehend un- empfindlich und wartungsfrei, insbesondere beeinflussen ihn weder Verunreinigungen noch Schnee, Eis oder Kälte. Das Bedienungspersonal ist dabei weitgehend von Kontrollmassnahmen entlastet und kann sich der eigentlichen Arbeit der Schneeräumung widmen.
Im Rahmen der Erfindung ist vorgesehen, dass in dem Hochdruckkreis, parallel zu jedem Axialkol- benmotor, ein Hochdruckventil als Sicherheitsventil angeordnet ist. Ferner ist in dem Hochdruckkreis parallel zu den Axialkolbenmotoren ein Spülblock zur Reinigung und Kühlung des Betriebsmittels ange- ordnet. Auf dem Räumgerät ist im Rahmen der Erfindung ein Behälter für Betriebsmittel und eine Spei- sepumpe zur Versorgung der Axialkolbenpumpe mit Betriebsmittel angeordnet, wobei indiesemNieder- druckkreis ein Filter eingeschaltet ist.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, welche eine bei- spielsweise Ausführungsform eines hydraulischen Antriebes schematisch veranschaulicht.
Bei der dargestellten Ausführungsform wird ein Axialkolbenmotor 1 von einer Axialkolbenpumpe 2 mit
Betriebsmittel, z. B. Öl, versorgt. Die Axialkolbenpumpe 2 befindet sich auf dem Räumgerät und ist von einem Antriebsmotor 3 angetrieben. Die Speisung der Axialkolbenpumpe 2 erfolgt über eine Speisepum- pe 4, ein Filter 5 und einen Ölbehälter 6 in einem Niederdruckkreis. In den Hochdruckkreis der Axialkol- benpumpe ist parallel zum Axialkolbenmotorlein Spulblock Peingeschaltet, der zur Reinigung und Küh- lung des Öles dient und welcher einen Ölüberschuss in den Ölbehälter 6 zurückleitet. Gleichfalls parallel zum Axialkolbenmotor 1 ist ein Hochdruckventil 8 angeordnet, welches unzulässige Drucksteigerungen verhindert.
Der Axialkolbenmotor 1 ist fest eingebaut, so dass die Drehzahlveränderung nur durch Verschwenkung der Axialkolbenpumpe 2 bewirkt werden kann. Zur Verstellung der Pumpe kann ein Servomotor 9 vorge- sehen werden.
Der erfindungsgemässe Antrieb hat den Vorteil, dass die mit dem Antriebsmotor 3 gekuppelte Axialkolbenpumpe. 2 mit den nötigen Zusatzgeräten Speisepumpe 4, Filter 5, Spülblock 7, Hochdruckventil 8 und Servomotor 9 in dem Ölbehälter 6 untergebracht und leicht auf ein Fahrzeug aufmontiert werden kann.
Die notwendigen Leitungen können auf dem Fahrzeug fix verlegt bleiben, so dass nur Schlauchkupp- lungen angeschlossen werden brauchen. Auch das eigentliche Räumgerät kann gleichfalls mittels Schnell- verschlusskupplungen leicht und rasch auf-oder abgebaut werden. Es ist daher möglich, das Antriebsaggre- gat geschlossen vom Fahrzeugtragrahmen mittels einer Hubvorrichtung abzuheben und hernach das Fahr- zeug für andere Zwecke einzusetzen.
Durch Anordnung eines Hochdrucksicherheitsventiles 8, welches bei einer bestimmten Grenzbelastung anspricht, kann die bei bekannten Geräten notwendige Anordnung von mechanischen Überlastsicherungen, wie Scherbolzen, Abscherschrauben usw., erübrigt und die Sicherheit erhöht werden.
PATENTANSPRÜCHE : I. Antrieb fürrotierende Schneeräumgeräte, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem Antriebs- motor und den rotierenden eigentlichen Räumgeräten ein hydraulischer Antrieb, bestehend aus einer Axial- kolbenpumpe (2) und einem jedem rotierenden Räumgerät zugeordneten Axialkolbenmotor (1), vorgesehen ist.