AT230468B - Aus zwei Relais aufgebauter Relaissatz - Google Patents
Aus zwei Relais aufgebauter RelaissatzInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Aus zwei Relais aufgebauter Relaissatz Die Erfindung bezieht sich auf einen Relaissatz, der aus zwei elektromagnetischen Relais aufgebaut ist. Bei bekannten Relaissätzen der eingangs erwähnten Art hat man die Anker räumlich nebeneinander angeordnet und die Kerne bzw. Joche durch querlaufende Jochstege verbunden. Man hat bisher die erwähnte Anordnung der Anker auch bei solchen Relais vorgenommen, bei denen Teile der Eisenkreise gleichzeitig als elektrische Leiter ausgenutzt werden, sofern man mehr als ein Relais konstruktiv zu einer Einheit zusammengefasst hat. Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, einen Relaissatz der zuletzt erwähnten Art zu schaffen, der sich einmal durch eine gegenüber bekannten Relaissätzen erzielbare Einsparung von Einzelteilen auszeichnet und dessen Fertigung somit vereinfacht wird, und der zum andern so aufgebaut ist, dass er sich besonders für einen Einsatz in Relaiskoppelfeldern unter Berücksichtigung der dort üblichen Verdrahtungsanord- nung eignet. Erreicht wird dieser Zweck dadurch, dass die Anker in ihrer Längsrichtung hintereinander so angeordnet sind, dass sich ihre freien Enden gegenüber liegen und der Kernbügel senkrecht zur Längsrichtung der Anker verlaufend so angeordnet ist, dass die freien Ankerenden den Bügel überlappen und mit ihm Arbeitsluftspalte bilden. Die Einsparung von Einzelteilen wird auf dieser Weise dadurch erzielt, dass für zwei Relais nur ein ein einziger Kernbügel erforderlich ist. Die angestrebte besondere Eignung des erfindungsgemässen Relaissatzes für die Relaiskoppelfeldtechnik ist dadurch begründet, dass durch die beschriebene Zusammenfassung der Relais auf kleinstem Raum drei parallel zueinanderliegende Verdrahtungsebenen geschaffen werden, deren Vorteile bei einer Zusammenfassung mehrerer Relaissätze zu einem Koppelfeld offensichtlich sind. Der erfindungsgemässe Relaissatz eignet sich auf Grund seines oben beschriebenen Aufbaues besonders für eine Bestückung mit voneinander unabhängigen, schichtartig übereinander angeordneten Eisenkreisen, wie man sie an sich bei bekannten Relais bereits vorgenommen hat. Die vorteilhafte Eignung für die Koppelfeldtechnik wird durch diese nach einem weiteren Erfindungsmerkmal vorgenommene Anordnung mehrerer Eisenkreise übereinander weiter vergrössert, da bei der Beibehaltung dreier parallelliegender Verdrahtungsebenen jedem einzelnen Relais auf diese Weise mehrere Kontaktstellen zugeordnet sind. Nach einem weiteren Erfindungsgedanken werden die einzelnen schichtartig übereinander angeordneten Eisenkreise jeweils zwischen zwei Lagen eines Isolierstoffträgers eingelegt und der Relaissatz durch Verbinden dieser Lagen des Trägers zu einer Einheit zusammengefasst. Es bietet sich so auf vorteilhafte Weise die Möglichkeit, durch derartige Ausbildung der Lagen des Trägers, dass diese die Kontaktstellen dicht umschliessen und durch eine entsprechend dichte Verbindung dieser Lagen, beispielsweise durch Verschmelzen, die Kontatkstellen in luftleere bzw. in mit Schutzgas gefüllte Räume zu legen. Auch dieses Merkmal unterstützt die gute Eignung des erfindungsgemässen Relaissatzes für die Koppelfeldtechnik, da somit ganz besonders gute Kontaktverhältnisse für die im Koppelfeld vorgenommene Durchschaltung vorliegen. Weitere Vorteile bezüglich der mehrfach erwähnten Technik werden durch eine nach einem weiteren <Desc/Clms Page number 2> Merkmal der Erfindung vorgenommenen Zusammenfassung mehrerer erfindungsgemässer Relaissätze zu einem Relaisstreifen erzielt, die so vorgenommen wird, dass die den einzelnen Relaissätzen zugeordneten Kernbügel zu eineal für den ganzen Streifen gemeinsamen Kernbügel zusammengefasst werden. Ausser der dadurch weiter er : leiten Vereinfachung im Aufbau, hat diese Anordnung den besonderen Vorteil, dass die in der Mitte liegetiden Verdrahtungsebenen für sämtliche, dem Relaisstreifen zugeordneten Relaissätze im Streifen bereits durchgeschaltet ist und die Verdrahtungsarbeit in einem Koppelfeld somit weitgehend er- leichtert wird. Die für den Einzelrelaissatz bereits erwähnte Anordnung der einzelnen Eisenkreise zwischen Lagen eines Isolierstoffträgers, lässt sich bei einem Relaisstreifen in fertigungsvereinfachender Weise so überneh- men, dass die jeweils in einer Ebene liegenden Lagen der nebeneinanderliegenden Trägerlagen für den ganzen Streifen einstückig ausgebildet werden. Der erfindungsgemäss aufgebaute Relaisstreifen ist für einen derartigen Aufbau ganz besonders geeig- net, wenn man die Verbindung der Trägerlagen so vornimmt, dass die Kontaktstellen des Streifens in luft- dicht abgeschlossenen Räumen liegen. Auf Grund der einstückigen Ausbildung des Kernbügels für sämtli- che Relaissätze lässt sich dieser so zwischen den Lagen anordnen, dass nur zwei Herausführungen erforder- lich sind, die bekanntlich bei gekapselten Relais bezüglich der Dichtheit der Kontakträume als die emp- findlichsten Stellen angesehen werden müssen. Wenn man z. B. einen Streifen mit sechs nebeneinanderliegenden Relaissätzen betrachtet, der vier übereinanderliegende Eisenkreisschichten besitzt (vgl. die Fig. 5 und 6), sind für jeden der 48 Kontakte eine Herausführung und für die 4 Kernbügel je 2, insgesamt also 56 Herausführungen erforderlich. Vergleicht man nun diese Anordnung mit einer die gleiche Anzahl von "dry reed"-Kontakten ent- haltenden, die pro Kontakt 2, also insgesamt 96-Herausführungen erforderlich machen, errechnet sich eine Einsparung von 40 Herausführungen, was die oben erwähnte besondere Eignung des erfindungsgemässen Relaisstreifens für die zuvor beschriebene konstruktive Zusammenfassung der Eisenkreisschichten zwischen verschmolzenen Trägerlagen hinreichend beweisen dürfte. Die Erfindung sei mit weiteren Einzelheiten an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert u. zw. zeigt Fig. 1 in schematischer Darstellung die Anordnung der die Eisen- kreise bildenden Teile eines erfindungsgemässen Relaissatzes, Fig. 2 ebenfalls schematisch einen aus mehreren Relaissätzen aufgebauten Relaisstreifen, Fig. 3 in perspektivischer Darstellung die Art der Zusammen- stellung der Eisenkreiseinzelteile in einem schichtartig aufgebauten Trägerkörper, Fig. 4 eine Einzelheit aus Fig. 3 in Ansicht, Fig. 5 einen fertig montierten Relaisstreifen in einer Draufsicht und Fig. 6 den Strei- fen in einer Seitenansicht. Der in Fig. 1 dargestellte Relaissatz ist zusammengestellt aus einem Kernbügel l, zwei Ankern 2 und 3 und zwei den magnetischen Fluss leitenden Winkelblechen 4 und 5. Die beiden Anker sind mit ihren freien Enden sich gegenüberliegend angeordnet. Der Kernbügel a verläuft quer zur Längsrichtung der Anker, die freien Enden derselben bilden mit ihm Arbeitsluftspalte, die in Fig. 1, da es sich um eineDraufsicht handelt, nicht erkennbar sind. Es besteht also zwischen dem Kernbügel 1 und den Ankern 2 und 3 ein die Luftspaltgrösse bestimmender Abstand. Die beiden Anker sind von Ansprechspulen 6 und 7 und mit sich an der den Luftspalten abgewendeten Seiten an diese anschliessenden Haltespulen 9 und 10 umgeben. Es würde ein Relaissatz, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, auch ohne die bereits erwähnten Winkelbleche 4 und 5 funktionsfähig sein. Der Relaissatz wäre in diesem Falle allerdings sehr unempfindlich, da der grösste Teil des Flussweges durch Luft verläuft. Durch die Anwendung der erwähnten Winkelbleche, die eine den magnetischen Fluss leitende Verbindung zwischen dem Anker und dem Kernbügel herstellen, findet der Fluss einen bis auf vernachlässigbare Luftspalte und die beim Anziehen ohnehin geschlossenen Arbeitsluftspalte einen geschlossenen Eisenweg. Der Kernbügel ist an seinen Enden mit Lötfahnen 11 und 12 versehen, während die Anker in Lötfahnen 13 und 14 auslaufen. Die Anker und der Kernbügel dienen gleichzeitig als elektrische Leiter. Die erwähnten Lötfahnen erleichtern das Anschalten der zu schaltenden Stromkreise. Die erwähnten, die Anker und Kernbügel verbindenden magnetisierbaren Winkelbleche müssen entweder von den Ankern oder dem Kernbügel elektrisch getrennt sein, sie können selbstverständlich auch gegenüber beiden erwähnten Bauteilen isoliert angeordnet werden. Die dargestellten Anker 2 und 3 können beispielsweise als federnde Lamellen ausgebildet sein, die etwa in dem Bereich, wo die Winkelbleche 4 und 5 die Anker überlappen, fest eingespannt sind und beim Erregen des Relais gegen ihre Federkraft angezogen werden. Man kann an ihren freien Enden Kontaktnieten anbringen und auch am Kernbügel entsprechende Kontaktnieten vorsehen. <Desc/Clms Page number 3> Der erfindungsgemässe Aufbau des Relais ermöglicht aber auch die Anwendung sogenannter Flussbügel. Zur Erläuterung sei auf Fig. 4 verwiesen. Dort ist ein Flussbügel 27 dargestellt, der in seiner Form den in Fig. l gezeigten Ankern ähnlich, aber als starrer magnetisierbarer Bauteil ausgebildet ist und als Träger eines an ihm beweglich gelagerten Ankers 28 dient. Der Flussbügel erstreckt sich im Bereich des freien Ankerendes übel dieseshinaus. Wenn eine solche aus Fig. 4 zu entnehmende Anordnung an Stelle der Anker 2 und 3 bei dem erfindungsgemässen Relaissatz angewendet wird, würden die Flussbügel die Stellung einnehmen, die in der erwähnten Darstellung die Anker 2 und 3 einnehmen, so dass zwischen Kernbügel und Flussbügeln Luftspalte gebildet werden, in die die freien Ankerenden hineinragen. Die erwähnten Winkelbleche 4 und 5 würden in diesem Falle eine den magnetischen Fluss leitende Verbindung zwischen den die Anker tragenden Flussbügeln und den Kernbügel herstellen. Durch die Anwendung von Flussbügeln werden die bekannten auf der Flussüberlagerung beruhenden Vorteile hinsichtlich Schaltgeschwindigkeit und Kontaktdruck erzielt. Die einleitend erwähnten für die Koppelfeldtechnik vorteilhaften drei Verdrahtungsebenen sind in der Darstellung zu erkennen. Bekanntlich werden in Koppelfeldern mehrere Relais über und nebeneinander angeordnet. Wenn man eine solche Anordnung mit dem erfindungsgemässen Relaissatz vornimmt, wird die mittlere Verdrahtungsebene durch den Kernbügel gebildet, während beiderseits davon zwei weitere durch die Lötfahnen der Anker gebildete Verdrahtungsebenen entstehen. Bei einer Anordnung mehrerer Relais übereinander in Richtung der KernbUgel können die sich gegenüberliegenden Lötfahnen der Kernbügel übereinanderliegender Relais einfach durch Löten verbunden werden, ohne dass also in dieser Ebene Schaltdrähte zur Verdrahtung erforderlich würden. Der in Fig. 2 dargestellte, aus mehreren erfindungsgemässen Relaissätzen aufgebaute Relaisstreifen besitzt einen für sämtliche Relais des Streifens gemeinsamen Kernbügel15, Die magnetisierbare Verbindung zwischen den Ankerenden und dem Kernbügel wird durch zwei T-förmige Bleche 16 und 17 bewirkt, deren einer Balken jeweils über sämtliche an einer Seite des Kernbügels angeordneten Anker hinwegreicht, während der zweite Balken den erwähnten mit dem Kernbügel verbindet. An Stelle der in der schematischen Darstellung eingezeichneten, beispielsweise als federnde Lamellen ausgebildeten Anker, können auch in diesem Fall Flussbügel mit auf ihnen gelagerten Ankern verwendet werden, wodurch die bereits erwähnten Vorteile erzielt werden. Die Vorteile der Anwendung eines oben beschriebenen Relaisstreifens für die Koppelfeldtechnik liegen über die durch den Einzelrelaissatz bereits erreichten Vorteile heraus darin, dass die Verdrahtung der mittleren Verdrahtungsebene für sämtliche Relais des Streifens durch den Kernbügel bereits im Relais selbst vorgenommen ist. Bei einer Anordnung von mehreren Relaisstreifen übereinander können auch hier die benachbarten Kernbügel durch Verbindung ihrer Lötfahnen miteinander verschaltet werden. Jedem der in Fig. 2 dargestellten Anker isteine Ansprechspule 18 bzw. 19 zugeordnet, die den Anker in der Nähe des Arbeitsluftspaltes umfasst. Weiterhin ist je drei Ankern eine gemeinsame Haltespule zugeordnet. Die vier Haltespulen des Streifens sind in der Darstellung mit den Bezugszeichen 20-23 versehen. Es ist selbstverständlich möglich, jedem Anker eine eigene Haltspule zuzuordnen. Bei den in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellten Anordnungen sind die einzelnen Bauteile als flache Stanzteile ausgebildet und liegen jeweils im wesentlichen in einer Ebene. Man kann nun mehrere Anordrungen, wie sie in den erwähnten Figuren gezeigt werden, in mehreren Schichten übereinander anordnen und den übereinanderliegenden Ankern jeweils gemeinsame Spulen zuordnen. Auf diese Weise entstehen EMI3.1 3bauten Relaisstreifens in einem Trägerkörper dargestellt, dessen Ausbildung es erlaubt, die Kontakte in abgeschlossenen luftdichten Räumen unterzubringen. Es wurde bereits vorher erwähnt, dass die Ausbildung ier Eisenkreise des Relaisstreifens zu diesem Zweck besonders vorteilhaft ist. Die Art und Weise der Zusammenstellung einzelner Relaissätze in einer der Zusammenstellung des Streifens entsprechenden Weise ist aus dem Folgenden zu entnehmen und braucht nicht besonders darge- . teIlt und beschrieben zu werden. Es sei ausdrücklich bemerkt, dass sich die Eisenkreise auch anders als aus Fig. 3 ersichtlich festlegen . assen und diese nur ein Ausführungsbeispiel darstellt. Der Trägerkörper nach Fig. 3 ist in schichtartigen Lagen 24 entsprechend der Schichtung der Eisen- greise aufgeteilt. Diese Lagen bestehen beispielsweise aus Keramik mit einem Glasurüberzug. Sie sind an hier in der Darstellung untenliegenden Seite völlig glatt ausgebildet und besitzen an der dieser gegen- <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 <Desc/Clms Page number 5> durch entsprechende Massnahmen diese Räume auch mit einem Schutzgas füllen. Die Anwendung von Flussbügeln, an denen die Anker in der angegebenen Weise beweglich befestigt sind, hat den Vorteil, dass diese kurz ausgebildet werden können, und entsprechend nur kurze Dichtungs- fugen zwischen den Lagen vorhanden sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass im Gegensatz zu bekannten gei kapselten Kontakten, die Kapselung nicht bei der Ankerbewegung beansprucht wird und dadurch undicht werden kann. Im Vergleich mit federnden Magnetzungen wird schliesslich eine bedeutende Raumersparnis erzielt, da deren Federeigenschaften mit Rücksicht auf Kontaktdruck und Rückstellkraft bestimmte nicht zu unterschreitende relativ grosse freie Längen erforderlich machen. Die Bestückung eines nach den Angaben von Fig. 3 zusammengestellten Relaisstreifens mit vier übereinander angeordneten Eisenkreisschichten mit den erforderlichen Spulen ist aus den Fig. 5 und 6 zu er- sehen. Die Spulen werden körperlos gewickelt und auf die die Flussbügel umgebenden aus dem mittleren Teil des Trägers vorspringenden Teile 49 der Lagen 24des Trägerkörpers und die entsprechenden Bauteile 50 des Deckels 53 aufgeschoben. Die Ansprechspulen sind mit 51 bezeichnet. Ausser diesen Ansprechspu- len sind Haltespulen 52 vorgesehen, die für jeweils drei Relais gemeinsam sind. i Die Flussbügel ragen mit den Lötfahnen 29 und mit einem Teil der Verbreiterungen 48 aus dem Trä- gerkörper heraus. Ebenso liegen die Enden des magnetisierbaren Bleches 41 ausserhalb des Trägerkörpers, Über diese herausragenden Bauteile sind Isolierstoffplatten 57 geschoben, welche mit entsprechenden Schlitzen zum Durchtritt der Bauteile versehen sind. Diese Isolierstoffplatten tragen gleichzeitig für jedes Relais einen Gleichrichter 54. Die den magnetischen Fluss leitende Verbindung zwischen den Ankerenden und dem Blech 41 wird bei dem in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel nicht durch gerade Bleche vorgenommen, wie sie schematisch als Bauteile 42 und 43 in Fig. 3 dargestellt sind, sondern durch über die gesamte Höhe des Relaisstreifens hinwegragende Bleche 55, welche mit rippenförmigen, in Längs- richtung des Relaisstreifens verlaufende Ausbiegungen 56 versehen sind, die entsprechende Schlitze zum Durchtreten der Bauteile besitzen. Die Bleche besitzen weiterhin an ihrer der Platte 53 zugekehrten Seite EMI5.1 die Befestigung der Isolierstoffplatten 53 und damit die Sicherung der Spulen 51 und 52 gegen Entfernen vom Träger übernehmen. Die rippenförmigen Ausbiegungen, welche die Ankerenden und die Enden des magnetisierbaren Bleches 41 umschliessen, haben den Vorteil einer guten Flussführung, da unabhängig von der Lage der Ankerenden innerhalb der Ausbiegungen die Summe der beiden zwischen den die erwähnten Bauteile ein- schliessenden Seiten der rippenförmigen Ausbiegungen entstehenden Luftspalte immer gleich ist. Ausser den erwähnten Bauteilen, den Flussbilgeln und dem Blech 41 durchstossen auch die Lötfahnen 40 der Kernbügel den Trägerkörper, u. zw. entsprechend der Anordnung der einzelnen Bauteile im Träger, senkrecht zur Austrittsrichtung der oben erwähnten Teile. Es wurde bereits erwähnt, dass es ein Vorteil des für mehrere Relaissätze gemeinsamen Kernbügels ist, dass er bei der im vorhergehenden beschriebenen Festlegung der Teile im Träger nur zwei Ausführungen erfordert. Man kann auf einfache Weise die Austrittsflächen in bezüglich des Verschmelzens der Trägerlagen günstiger Weise verkleinern, wenn man statt der dargestellten Lötfahnen die Kernbügelenden mit Drähten verbindet, die dann aus dem Träger herausragen und die Aufgabe der Lötfahnen übernehmen. Bekanntlich lassen sich luftdichte Verbindungen umso leichter mit der geforderten Dichtheit herstellen, je kleiner die Querschnitte der sie durchstossenden Bauteile gehalten werden. Beim einzelnen Relaissatz kann naturgemäss entsprechend verfahren werden. Das gleiche gilt grundsätzlich auch für die Herausführungen der Flussbügel oder Anker. Ausser einer Verkleinerung der Austrittsflächen hat die beschriebene Massnahme den weiteren Vorteil, dass die Eisenteile aus einem Eisen bestehen können, das unabhängig von seinem Ausdehnungskoeffizienten und ohne Rücksicht auf den des für den Träger verwendeten Materials gewählt werden kann. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Aus zwei Relais aufgebauter Relaissatz, dessen Anker gleichzeitig als elektrische Leiter dienen und der einen gleichfalls als elektrischer Leiter dienenden Kernbügel besitzt, von dem die Anker bei Erregung der Relais angezogen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Anker (23 bzw. 28) in ihrer Längsrichtung hintereinander so angeordnet sind, dass sich ihre freien Enden gegenüberliegen und der Kernbügel (1, 15, 35) senkrecht zur Längsrichtung der Anker verlaufend so angeordnet ist, dass die freien Ankerenden den Bügel überlappen und mit ihm Arbeitsluftspalte bilden. <Desc/Clms Page number 6>2. Relaissatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anker (2, 3 bzw. 28) in einer Ebene liegen.3. Relaissatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Ankerenden Kontaktstellen (34) tragen und deren Gegenkontakte (39) an vorzugsweise zwei jedem Anker zugeordneten Federn (38) angebracht sind, die senkrecht zur Längsrichtung des Kernbügels (35) stehend, mit diesem so verbunden sind, dass ihre die Kontaktstellen tragenden Teile frei vom Kernbügel über den Ankerenden liegen.4. Relaissatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Kontaktstellen gegenüberlie- EMI6.117 in Fig. 2).5. Relaissatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anker (28) beweglich mit starren sich in ihrer Längsrichtung erstreckenden Flussbügeln (27) verbunden sind und die freien Ankerenden in Luftspalten zwischen den Flussbügeln (27) und dem Kernbügel (35) liegen.6. Relaissatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Kernbügel (35) abgewendeten Enden der Flussbügel (27) den magnetischen Fluss leitend mit dem Kernbügel verbunden sind (41-43 in Fig. 3, 41, 55 in Fig. 5 und 6).7. Relaissatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anker (28) jeweils über eine zu ihrer Halterung und Rückstellung dienende Feder (30) mit den Flussbügeln (27) verbunden sind.8. Relaissatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (30) an einem Ende mit dem Anker (28), am andern mit dem Flussbügel (27) verschweisst sind.9. Relaissatz nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (30) in ihrer gesamten Länge zwischen Anker (28) und Flussbügel (27) liegend angeordnet ist.10. Relaissatz nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Kernbügel (1, 15) abgewendeten Ankerenden in Lötfahnen (13, 14) auslaufen.11. Relaissatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Kernbügel (35) abgewendeten Enden der sich in Längsrichtung der Anker (28) erstreckenden Flussbügel (27) in Lötfahnen (29) auslaufen.12. Relaissatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Kernbügel (1, 15 bzw. 35) in seiner Längsrichtung begrenzenden Enden in Lötfahnen (13, 14 bzw. 40) auslaufen.13. Relaissatz nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Anker eine ihn umgebende Ansprechspule (6, 7 bzw. 18, 19 bzw. 51) zugeordnet ist.14. Relaissatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Anker eine ihn umgebende Haltespule (9, 10) zugeordnet ist.15. Relaissatz nach den Ansprüchen 1, 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Relais mehrere in Schichten übereinander angeordnete Eisenkreise besitzt, denen jeweils für die übereinanderliegenden Anker gemeinsame Spulen zugeordnet sind (Fig. 5 und 6).16. Relaissatz nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelteile der in den verschiedenen Schichten liegenden Eisenkreise zwischen Lagen eines entsprechend der Anzahl der Eisenkreise unterteilten Isolierstoffträgers eingelegt und durch Verbinden der Lagen des Isolierstoffträgers miteinander festgelegt sind.17. Relaissatz nach den Ansprüchen 10 bis 12 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem Träger austretenden Lötfahnen der Anker bzw. Flussbügel und Kernbügel als mit den Bauteilen verbundene Drähte ausgebildet sind.18. Relaisstreifen mit mehreren Relaissätzen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die den Relaissätzen zugeordneten Kernbügel in einem für sämtliche Relaissätze des Streifens gemeinsamen Kernbügel (15 bzw. 35) zusammengefasst sind.19. Relaisstreifen nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der einzelnen Schichten des Isolierstoffträgers, dass die Kontaktstellen jedes einzelnen Relaissatzes in jeder einzelnen Schicht in für sich abgeschlossenen Räumen (25) liegen.20. Relaisstreifen nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem Isolierstoffträger herausragenden Enden der Anker bzw. Flussbügel den magnetischen Fluss leitend, jedoch elektrisch isoliert miteinander verbunden sind, und dass diese Verbindung ihrerseits mit dem Kernbügel in den ma- EMI6.2 21. Relaisstreifen nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kernbügel (35) zumindest ein sich parallel zu den Ankern erstreckender den magnetischen Fluss leitender Steg (41) befestigt ist.22. Relaisstreifen nach den Ansprüchen 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem Isolier- EMI6.3 <Desc/Clms Page number 7> gnetisierbare Steg (41) durch magnetisierbare Bleche (55) verbunden sind, welche von den genannten Bauteilen in Schlitzen durchstossen werden.23. Relaisstreifen nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schlitze jeweils in den Basen U-förmig aus den Blechen herausgedrückter sich in Längsrichtung des Streifens erstreckender Ausbiegungen (56) befinden.24. Relaisstreifen nach den Ansprüchen 22 und 23, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den erwähnten Blechen und dem Isolierstoffträger aus Isolierstoff ausgebildete Platten (57) angeordnet sind, welche ebenfalls von den aus dem Isolierstoffträger herausragenden Enden der Anker bzw. Flussbügel (27) und dem magnetisierbaren Steg (41), welcher mit dem Kernbügel (35) verbunden ist, in Schlitzen durchstossen werden, wobei diese Platten die auf den Isolierstoffträger aufgeschobenen Spulen (51,52) festlegen, und ihrerseits durch die sich auf die aus dem Isolierstoffträger herausragenden freien Enden der erwähnten Bauteile festklemmenden Bleche in ihrer Lage gehalten werden.25. Relaisstreifen nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils einer Relaisstreifenseite zugeordneten Bleche zu einem Bauteil (55) zusammengefasst sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT629860A AT230468B (de) | 1959-08-19 | 1960-08-17 | Aus zwei Relais aufgebauter Relaissatz |
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1960
- 1960-08-17 AT AT629860A patent/AT230468B/de active
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