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Beleuchtun gskörper Die Erfindung betrifft einen Beleuchtungskörper mit einer Vielzahl lotrecht hängender Glassteinketten, wobei die obersten Steine zumindest einzelner Ketten in verschiedenen Höhenlagen liegen.
Bei den bekannten, aus frei hängenden Glassteinketten bestehenden Beleuchtungskörpern liegen die obersten Steine in einer horizontalen Reihe und sind an einem geraden, sich über die ganze Länge der Reihe erstreckenden Stab angehängt. Die tiefer liegenden Steine sind an die über ihnen liegenden Steine derselben lotrechten Reihe bzw. an einen zwischen ihnen angeordneten Stab angehängt. Die letztgenannte Art der Aufhängung ergibt bei unregelmässig geformten Beleuchtungskörpern, wie sie beispielsweise in Fig. l der Zeichnung dargestellt sind, eine durch die seitlich ausragenden Teile der horizontalen Steinreihen hervorgerufene einseitige Belastung der Stäbe, welche sich infolgedessen nach Art eines zweiarmigen Hebels in lotrechter Ebene verdrehen.
So wird in der dargestellten Ausführungsform der zwischen den beiden obersten Steinreihen liegende Stab 5 durch die darunter liegenden Steinreihen in der Weise belastet, dass er trachten wird, sich um die im Schwerpunkt liegende Verbindungskette, beispielsweise die Verbindungskette 6, entgegen dem Uhrzeigersinn zu verschwenken. Die Folge davon ist, dass die Verbindungsketten 7 und 8 entlastet werden, so dass die ganze Last der unterhalb des Stabes 5 liegenden Steine am Stein 9 angreift und die Gefahr besteht, dass dieser Stein an der Anschlussstelle ausbricht.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, sind beim Beleuchtungskörper der eingangserwähnten Art erfindungsgemäss die obersten Steine aller lotrechten Ketten an einen in waagrechten Teilstücken abgestuften Stab angeschlossen. Dieser bildet somit einen abgestuften Rahmen um den oberen Rand des Beleuchtungskörpers, an welchem Rahmen die frei herunterhängenden, ohne Zwischenstäbe ausgebildeten Ketten unmittelbar angehängt sind. Dadurch hat jeder Stein einer lotrechten Kette nur das Gewicht der unter ihm hängenden Steine dieser Kettenreihe zu tragen und wird von den Steinen der übrigen Kettenreihen nicht belastet.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Beleuchtungskörpers ist in Fig. 2 der Zeichnung in Vorderansicht dargestellt.
Der gewählte Beleuchtungskörper besteht im Ausführungsbeispiel aus sieben lotrechten Reihen achteckiger Glassteine 1, von welchen jeder durch ein Verkettungselement 2, z. B. einen Drahtring, mit den benachbarten Steinen verbunden ist. Der Beleuchtungskörper hat unregelmässige Form, da die beiden ersten und die beiden letzten Reihen tiefer beginnen als die drei mittleren und ausserdem auch je eine geringere Anzahl von Steinen aufweisen, als die letzteren.
Über den obersten Steinen der einzelnen Reihen erstreckt sich ein in horizontalen Teilstücken abgestufter Stab 3, an welchem die lotrechten Steinketten angehängt sind. Dieser Stab bildet mit seinen Abstufungen den oberen Rand des Beleuchtungskorpers und trägt das Gewicht der einzelnen Reihen.
Die Verkettung der Steine untereinander und mit dem Stab 3 kann in beliebiger Weise erfolgen. So kann, wie dargestellt ist, jeder Stein mit allen ihn umgebenden Steinen oder nur mit einzelnen derselben verkettet sein. Schliesslich ist es auch anheim gestellt, die an die lotrechten Teile 3', 3" und 3'" des Stabes 3 seitlich anschliessenden Steine mit diesen zu verbinden oder nicht.
Selbstverständlich kann auch die Form des Beleuchtungskörpers beliebig ausgeführt sein. Er kann, wie dargestellt, eine ebene oder aber auch eine räumlich gekrümmte Form, wie sie beispielsweise ein Kristalluster hat, aufweisen.