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Händetrockner
Die Erfindung betrifft Händetrockner mit einem elektrischen Lüftermotor und einer elektrischen Heiz- einrichtung, die beide mittels eines im abwärts gerichteten Warmluftstrom befindlichen Lichtschranken automatisch geschaltet werden. Bekannte Händetrockner werden mittels eines Hand- oder mittels eines
Fussschalters betätigt. Abgesehen davon, dass solche Anlagen verhältnismässig verwickelt sind, besteht vor allem die Gefahr, dass ein Handschalter beschmutzt oder nicht abgeschaltet und dass ein Fussschalter durch die Feuchtigkeit beschädigt wird.
Bei einem andern bekannten Händetrockner sind Lüftermotor, Heizeinrichtung und Lichtschranken zu einer Einheit zusammengebaut, so dass der für die Trocknung zur Verfügung stehende Raum nicht von
Fall zu Fall durch beliebige Distanzierung der Wellenschranken von den übrigen Teilen variabel ist. Da
Motor und Heizung unterhalb dieses Raumes angeordnet sind, besteht zweifellos die Gefahr eines Was- sereintrittes, vor allem vor Anlaufen des Motors. Wegen der Schräglage des Lichtstrahles besteht dazu die Gefahr, dass einige Zeit bis zum Einschalten der Anlage vergeht, wenn der Strahlenbereich nicht so- fort erreicht wird, was wieder den Wassereintritt erleichtert.
Auch gemäss einem weiteren bekannten Händetrockner ist djr Trockenraum entfernungsmässig zum
Lüftermotor-Heizungsaggregat genau festgelegt. Seine Grösse ist ebenfalls nicht variabel. Dazu kommt, dass die Hände in diesen Trockenraum nur von unten und vorne, nicht aber von oben eingeführt werden können, was zweifellos unbequem ist. Erfindungsgemäss sind diese Nachteile dadurch vermieden, dass der Lichtschranken in einem von dem den Lüftermotor und die Heizeinrichtung enthaltenden Gehäuse räumlich getrennten zweiten Gehäuse untergebracht ist, welches waagrecht liegend U-förmig ausgebildet und zur Benützerseite hin offen ist. Dadurch ist auch eine freie Zugänglichkeit zum Schranken von oben gesichert.
Da der Schranken überdies unabhängig vom Lüftermotor-Heizungs-Aggregat ist, kann er nicht nur einen beliebigen Abstand von diesem, sondern auch ohne grossen Materialaufwand eine beachtliche Öffnungsweite erhalten, wodurch eine grosse Bewegungsfreiheit für die zu trocknenden Hände gewährleistet ist. Die Trennung hat dazu den Vorteil, dass eine Beschmutzung und Beschädigung des vorerwähnten Aggregates im Betrieb leichter zu vermeiden ist.
Ein Ausführungsbeispiel eines ertindungsgemässen Handetrockners wird an Hand der Zeichnung erläutert. Dabei zeigt die Fig. 1 eine Vorderansicht, die Fig. 2 eine Seitenansicht des Gerätes.
Das Gerät ist zweiteilig ausgebildet und besteht aus dem eigentlichen Händetrockner 1 und dem in Abstand unter ihm montierten U-förmigen Lichtschranken 3, der die selbsttätige Steuerung des Händetrockners bewirkt. Das U ist auf der dem Beschauer zugewandten Seite offen.
In dem Gehäuse des Händetrockners 1 ist ein Lüfter montiert, der die Kaltluft durch eine Öffnung in der Rückwand des Gehäuses ansaugt und sie zur Erwärmung über eine elektrische Heizeinrichtung von 1, 5 kW drückt. Dieser Warmluftstrom wird nach abwärts gelenkt und durch ein am Boden des Gerätes befindliches Gitter 2 so ausgeblasen, dass er auf den Lichtschranken, also zwischen Sender und Empfänger, gerichtet ist.
Der Lichtschranken ist in einer solchen Höhe und in einem solchen Abstand vom Händetrockner montiert, dass sich die Hände in einer beim Abtrocknen natürlichen Höhenlage befinden und der Warmluftstrom mit geringstmöglichen Verlusten die Hände trifft.
Der Lichtschranken besteht aus einem Sender 4, d. h. aus einer Lichtquelle, deren Strahlen auf einen Empfänger 5, d. i. ein lichtabhängiger Widerstand, gerichtet sind. Dieser Widerstand ändert den einem Niederspannungstransformator entnommenen Strom annähernd proportional der Strahlungsintensi-
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tät, die ihn trifft. Dieser Strom betätigt ein Relais, das den Lüftermotor und die elektrische Heizung einbzw. ausschaltet.
Das Relais und der Transformator sind in dem Gehäuse des Händetrockners untergebracht, das kräftig ausgeführt ist, um jede Beschädigung dieser Teile sicher zu verhindern. Ebenso lagern Sender und Empfänger stosssicher in einem kräftigen Gussgehäuss 6, so dass auch für diese ein störungsfreier Betrieb gesichert ist.