AT231146B - Motor-Handsäge - Google Patents

Motor-Handsäge

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AT231146B
AT231146B AT472560A AT472560A AT231146B AT 231146 B AT231146 B AT 231146B AT 472560 A AT472560 A AT 472560A AT 472560 A AT472560 A AT 472560A AT 231146 B AT231146 B AT 231146B
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AT
Austria
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opening
saw
cylinder
saw according
air
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Application number
AT472560A
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English (en)
Inventor
Rasmus Kristian Austraat Wiig
Original Assignee
Rasmus Kristian Austraat Wiig
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Description


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  Motor-Handsäge 
Die Erfindung betrifft eine Motor-Handsäge, insbesondere zum Fällen von Bäumen, bei der für den
Antrieb einer um ein Sägeschwert laufenden endlosen Sägekette ein Verbrennungsmotor vorgesehen ist. 



   In den letzten Jahren zielte die Entwicklung der Handsägen mit Verbrennungsmotorenantrieb für Ab-   ihiebzwecke   in zunehmendem Masse darauf ab, den Sägen ein gefälligeres Äusseres zu geben, während man das eigentliche Problem, hohe Leistung mit hinreichend niedrigem Gesamtgewicht zu verbinden, als mehr oder weniger unlösbar betrachtete und vernachlässigte. 



   Für einen Durchschnittsarbeiter scheint ein Sägengesamtgewicht von etwa 10 kg die kritische obere
Grenze zu bilden. Eine Säge mit diesem Gewicht lässt sich von einem Arbeiter mit durchschnittlicher
Körperkraft beim Abhieb handhaben und zwischen den einzelnen   Abhiebplätzen transportieren, wenn   auch die Arbeit recht ermüdend ist. Selbst durch Verwendung von Leichtmetall, wie z. B. Magnesiumlegierun- gen, für die Sägenkonstruktion gelang es nicht, diese kritische Grenze zu unterschreiten. Das Gewicht der gegenwärtig im Handel befindlichen Sägen einschliesslich gefülltem Treibstofftank liegt meist mit meh- reren Kilogramm über der kritischen Grenze. Dass die Arbeit hiedurch besonders anstrengend wird, ver- steht sich von selbst. 



   Allen bisher verwendeten Typen von Motor-Handsägen ist der Umstand gemein, dass der Motor als
Traggerüst für sämtliches Zubehör, Bezintank, Steuerorgane, Kühlgebläse   usw.,   sowie für das Schwert mit Sägekette und den Handgriff dient. In Anbetracht der starken Beanspruchung, der die Säge einer- seits durch den vielfach motorunkundigen Besitzer und anderseits auf dem Arbeitsplatz ausgesetzt ist, müssen alle Einzelteile besonders kräftig ausgebildet sein, was natürlich zum hohen Gewicht der Sä- ge beiträgt. 



   Diese erheblichen Nachteile werden durch die Säge gemäss   der Erfindung beseitigt. Die Erfindung er -   möglicht eine äusserst kompakte und leicht zu handhabende Konstruktion, die ein Gesamtgewicht von et- wa 8 kg oder darunter und die gleiche Motorleistung wie die üblichen Sägen moderner Konstruktion hat. 



   Jede Verminderung des Gesamtgewichtes unter die kritische 10 Kilo-Grenze ist von ausserordentlicher Be- deutung. Der durch die Erfindung bewirkte Gewichtsgewinn ermöglicht somit eine hohe und gleichmässige
Abhiebleistung ohne ermüdende Anstrengungen. 



   Die Erfindung mit ihren Vorteilen ist das Ergebnis radikalen Abweichens von der   herkömmlichen Bau-   weise von Motor-Handsägen. 



   Die Motor-Handsäge gemäss der Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass sie einen im wesentlichen geschlossenen und kontinuierlich gerundeten, vorzugsweise ellipsoiden oder eiförmigen, in der Längsrichtung in zwei Teile zerlegbaren, formsteifen Mantel oder ein solches Gehäuse umfasst, des- sen einer Teil an seiner Innenwand mit einer Erhöhung für die Anordnung des Verbrennungsmotors mit Zu- behör und Kühlgebläse versehen ist, an seiner Aussenwand Stützflächen für die Schwertbefestigung, das Sägekettengetriebe, den Handgriff und einen Luftauslass aufweist und dessen anderer Teil im wesentli- 
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   sen der den Keilriegel verschliessenden Schraube kann man die Sägekette ohne weiteres entspannen und abnehmen und. auch das Schwert von seiner Befestigung lösen.

   All dies ist, wie auch das Zusammensetzen, das Werk weniger Minuten. 



  Das überraschend niedrige Gewicht der b age beruht aut der völlig neuartigen Anwendung des klassischen Konstruktionsprinzips, dass man für eine bestimmte Materialmenge grösserer Festigkeit und Stabiltät erhält, wenn man in der Konstruktion Hohlräume anordnet. 



  Es mag abschliessend erwähnt werden, dass sich die Konstruktion billig herstellen und sich gut in Massenherstellung anfertigen lässt und dass sie ausserdem unempfindlich und leicht zu warten ist. Die der Erfindung zugrundeliegenden Prinzipien lassen sich natürlich auch auf andere motorbetriebene Handwerkzeuge als Motorsägen mit gleicher Problemstellung anwenden, also überall dort, wo neben hoher Leistung niedriges Gewicht und kompakte Ausführung verlangt werden. 



  Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die beschriebene Ausführungsform, es lassen sich vielmehr verschiedene Abwandlungen durch Austausch verschiedener Teile gegen äquivalente Komponenten denken. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Motor-Handsäge, insbesondere zum Fällen von Bäumen, bei der für den Antrieb einer um ein Sägeschwert laufenden endlosen Sägekette ein Verbrennungsmotor vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen im wesentlichen geschlossenen und kontinuierlich gerundeten, vorzugsweise ellipsoiden oder eiförmigen, in der Längsrichtung in zwei Teile zerlegbaren, formsteifen Mantel oder ein solches Gehäuse (1, 2) umfasst, dessen einer Teil (1) an seiner Innenwand mit einer Erhöhung (3) für die Anordnung des Verbrennungsmotors (4) mit Zubehör und Kühlgebläse (9, Ja) versehen ist, an seiner Aussenwand Stütz-   
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 einen Luftauslass (11) aufweist und deren anderer Teil (2) im wesentlichen als Deckel ausgebildet ist, in dessen Wand ein Lufteinlass (10) angeordnet ist, wobei das Innere des Gehäuses durch Zwischenwände (15, 16)

   zur Bildung geschlossener Kammern (51,52), wie z. B. Brennstofftank und   Schmiermitteliank,   abgegrenzt und der Zylinder (6) des Motors (4) im Luftstrom des neben dem Lufteinlass (10) liegenden   Kühl -   gebläses (9) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Säge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhöhung (3), an der der Motor (4) mittels von aussen her durchlaufender Schrauben (5a, 5b) befestigt ist. aussenseitig eine topfförmige Einbuchtung bildet, die eine Kupplung (21) sowie das Getriebe (21,22) der Sägekette zumindest teilweise umschliesst.
    3. Säge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum des Gehäuses durch eine Zwischenwand (12) unterteilt ist, die den Lufteinlass (10) vom Luftauslass (11) trennt und mit einer Öffnung (13) versehen ist, durch welche die mittels des in der Nähe des Lufteinlasses (10) angeordneten Sauggebläses (9,9a) geförderte Luft streicht, und dass sich der Zylinder (6) des Motors (4) zwischen der Öffnung (13) der Zwischenwand (12) und dem Luftauslass (11) befindet.
    4. Säge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel des Zylinders (6) an die Öffnung (13) in der Zwischenwand (12) angrenzt oder teilweise in die Öffnung hineinragt, in welch letzterem Falle der Rand der Öffnung (13) den Umrisslinien des Zylindermantels in geringem Abstand folgt.
    5. Säge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (6) von einer Haube umgeben ist, in der sich eine erste, frei in das Gehäuse mündende Öffnung und im Abstand von dieser Öffnung eine weitere Öffnung befindet, die über einen luftdicht durch die Gehäusewand geführten röhrenförmigen Kanal mit der Aussenluft in Verbindung steht, wobei zur Erreichung einer Ejektorwirkung das Auspuffrohr des Motors im röhrenförmigen Kanal endet.
AT472560A 1959-06-26 1960-06-20 Motor-Handsäge AT231146B (de)

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SE231146X 1959-06-26

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AT231146B true AT231146B (de) 1964-01-10

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