AT231531B - Verfahren zur Aufzeichnung bzw. Wiedergabe magnetischer Aufzeichnungen und Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Aufzeichnung bzw. Wiedergabe magnetischer Aufzeichnungen und Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens

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AT231531B
AT231531B AT556762A AT556762A AT231531B AT 231531 B AT231531 B AT 231531B AT 556762 A AT556762 A AT 556762A AT 556762 A AT556762 A AT 556762A AT 231531 B AT231531 B AT 231531B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur Aufzeichnung bzw. Wiedergabe magnetischer Aufzeichnungen und Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens 
 EMI1.1 
 

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 EMI2.1 
 

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   Eine Spur nach Fig. 3 wird in der Praxis nicht völlig geschrieben. An einem oder an den beiden Rän- dern des Trägers wird ein Streifen 12 freigehalten, auf dem das Tonsignal und das Bezugssignal aufge- zeichnet werden können. Dieses Freihalten eines solchen Streifens von Videoinformation kann auf ver- schiedene Weise erfolgen. Aus den Fig. 1 und 2 ergibt sich, dass infolge des endlichen Abstandes zwi- jchen den Führungselementen 7 und 8 ein Rand 12 des Trägers automatisch von Information freigehalten wird, denn wenn der Kopf sich zwischen den Elementen 7 und 8 befindet, erfolgt keine Aufzeichnung. Es ist aber auch möglich, das Band derart um die Trommel herumzulegen, dass eine vollständige Spur mit
Videoinformation geschrieben wird. In diesem Fall wird ein Streifen 12 mit Hilfe eines Löschkopfes von
Videoinformation befreit. 



   Unabhängig von der Weise, wie ein solcher Streifen zustande kommt, erfolgt während jeder Umlauf- periode des Kopfes 3 eine Unterbrechung in der aufgezeichneten Videoinformation. 



   Nach der Erfindung wird datür Sorge getragen, dass diese Unterbrechung gerade vor dem Auftreten eines Teilbildsynchronisierimpulses im Videosignal auftritt. 



   Ein solches Verhältnis zwischen Unterbrechung und Teilbildsynchronisierimpuls kann durch geeignete
Einstellung derjenigen Teile der Vorrichtung zum Aufzeichnen bzw. Wiedergeben der magnetischen Auf- zeichnungen erreicht   werden, welche während der Aufzeichnung das Phasenverhältnis zwischen dem Video-   signal und der Drehung der Welle 5 bedingen. 



   Fig. 4 zeigt im Blockschema ein Ausführungsbeispiel desjenigen Teiles einer Vorrichtung nach der
Erfindung, welcher sich auf das Bestimmen dieses Phasenverhältnisses bezieht. 



   Das aufzuzeichnende Videosignal wird der Klemme 21 zugeführt, die einerseits mit einem Frequenz- modulator 22 verbunden ist, in dem das Videosignal auf eine geeignete Trägerwelle aufmoduliert und die so modulierte Trägerwelle gleichzeitig in der Amplitude begrenzt wird. Das Ausgangssignal des Modula- tors wird über einen Verstärker 23 dem Kopf 3 zugeführt, der, ebenso wie in den Fig. 1 und 2, mittels eines Armes 4 mit einer Welle 5 verbunden ist. 



   . Die Klemme 21 ist anderseits mit einem Synchronisierimpuls-Abtrenner 24 verbunden, mittels dessen der Teilbildsynchronisierimpuls aus dem Videosignal zurückgewonnen wird. Das Ausgangssignal des Ab- trenners 24 wird einem Phasendiskriminator 25 zugeführt, dem gleichzeitig ein eine Information über die
Lage des Armes 4 gegenüber der stillstehenden Trommel 1 enthaltendes Signal zugeführt wird. Diese In- formation kann in folgender Weise gewonnen werden. Die mittels eines Elektromotots 26 angetriebene
Welle 5 ist mit einer Scheibe 27 versehen. Beispielsweise ist am Umfang der Scheibe 27 an einer be- stimmten Stelle ein   Ferromagnetmaterialstückchen   28 angeordnet, das. bei jeder Umdrehung einen Im- puls in einem gegenüber dem Scheibenumfang befestigten Ablesekopf 29 induziert.

   Die induzierten Impulse werden im Phasendiskriminator 25 mit den Teilbildsynchronisierimpulsen verglichen ; das resultierende Phasendifferenzsignal steuert den Elektromotor 26. Die Stelle des Ferromagnetmaterialstückchens 28 am Umfang der Scheibe 27 bedingt, bei gegebener Lage des Kopfes 29 und gegebener Unterbrechungstelle an der Trommel, die Stelle der Unterbrechung im aufgezeichneten Signal gegenüber diesem Signal. Nach der Erfindung ist die Anordnung derart eingestellt, dass die Unterbrechung gerade vor dem Auftreten eines Teilbildsynchronisierimpulses auftritt. 



   Wie bereits bemerkt, kann die Unterbrechung unter gewissen Verhältnissen Schwierigkeiten bereiten. 



  Wenn   z. B.   das Videosignal die Trägerwelle derart in der Frequenz moduliert, dass die Scheitel der Synchronisiersignale der niedrigsten Hubfrequenz der Trägerwelle entsprechen, und der Demodulator, dem das abgelesene Signal zugeführt wird, eine mit der Frequenz ansteigendeDemodulationsflanke aufweist, so macht sich die Unterbrechung im Demodulationsprodukt im allgemeinen als ein Impuls bemerkbar, der über den Pegel, auf dem sich die Scheitel der Synchronisierimpulse befinden, hinausragt. 



   Ein ähnliches Ergebnis wird erzielt, wenn das Videosignal die Trägerwelle derart in der Frequenz moduliert, dass der Weisspegel des Videosignals der niedrigsten Hubfrequenz der Trägerwelle entspricht, und der Demodulator, dem das abgelesene Signal zugeführt wird, eine mit der Frequenz abfallende Demodulationsflanke aufweist. 



   Es ist einleuchtend, dass ein solcher Impuls auf die   Tcilbildsynchronisiervorrichtung   der das ausgelesene Signal verarbeitenden Apparatur eine besonders störende Wirkung ausüben kann. 



   Nach der Erfindung wird in solchen Fällen die von der Unterbrechung im abgelesenen Signal verursachte Störung derart ausgeglichen, dass im   resultierenden Videosignal der Störpegel   unter dem Pegel liegt, auf dem sich die Scheitel der Synchronisierimpulse befinden, vorzugsweise naturgemäss unter dem Schwarzpegel. 



   Sollte die Unterbrechung, völlig oder teilweise, in den sichtbaren Teil des Bildes fallen, so darf der Ausgleich nicht so weit gehen, dass der resultierende Impuls über den Weisspegel hinausragt. 

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 EMI4.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5>
    3. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Unterbrechung sich im wiedergegebenen Videosignal als Impuls bemerkbar macht, der über den Pegel hinausragt, auf dem sich die Scheitel der Synchronisiersi- gnale befinden, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Unterbrechung im abgelesenen Signal verur- sachte Störung derart ausgeglichen wird, dass im resultierenden Videosignal der Störpegel unterhalb des Pegels liegt, auf dem sich die Scheitel der Synchronisiersignale befinden.
    4. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, welche einen in einem Schlitz einer stillstehenden Trommel, senkrecht zur Trommelachse rotierenden Magnetkopf zum Aufzeichnen auf bzw. Wiedergeben der Aufzeichnungen von einem Träger, der schraubenlinienförmig um die Trommel herumgeschlungen ist, sowie Mittel besitzt, welche bewirken, dass die Teilbildperiode des Videosignals ein ganzzahliges Vielfaches der Umlaufperiode des Kopfes ist, und wobei während jeder Umlaufperiode des Kopfes und bei einer bestimmten Lage des Kopfes eine Unterbrechung im aufgezeichneten Signal vor- liegt, dadurch gekennzeichnet, dass das Phasenverhältnis zwischen der Drehung des Kopfes und dem Vi- deosignal derart ist, dass die erwähnte Unterbrechung gerade vor dem Auftreten eines Teilbildsynchroni- sierimpulses auftritt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, zum Durchführen eines Verfahrens nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem während der Wiedergabe der aufgezeichneten Information wirksamen Ausgangskanal der Vorrichtung Mittel vorhanden sind, welche die von der Unterbrechung im abgelesenen Signal verursachte Störung derart ausgleichen, dass im resultierenden Videosignal der Störpegel zwischen dem Weisspegel und dem Pegel liegt, auf dem sich die Scheitel der Synchronisiersignale befinden bzw. unterhalb des Pegels liegt, auf dem sich die Scheitel der Synchronisiersignale befinden.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das wiedergegebene Videosignal einem Amplitudensieb zugeführt wird, das diejenigen Teile des Signals, die über den Weisspegel bzw. über die Scheitel der Synchronisierimpulse hinausragen, abtrennt, und dass die so erzielten Impulse mit entgegengesetztem Vorzeichen und mit geeignet gewählter Amplitude dem wiedergegebenen Videosignal zugeführt werden.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei der das aufgezeichnete Signal aus einer frequenzmodulierten Trägerwelle besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das abgelesene Signal einem selbstschwingenden Demodulator zugeführt wird, der ohne Eingangssignal selbst eine Schwingung erzeugt, deren Frequenz derart eingestellt ist, dass das Ausgangssignal einen Pegel besitzt, der zwischen dem Weisspegel und dem Pegel liegt, auf dem sich die Scheitel der Synchronisiersignale befinden bzw. unterhalb des Pegels liegt, auf dem sich die Scheitel der Synchronisiersignale befinden.
    8. Magnetischer Aufzeichnungsträger, auf dem die ein Videosignal betreffenden Aufzeichnungen gemäss dem Verfahren nach Anspruch 1 angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbrechung der Aufzeichnung knapp vor der Aufzeichnung eines Teilbildsynchronisiersignals liegt.
AT556762A 1961-07-13 1962-07-10 Verfahren zur Aufzeichnung bzw. Wiedergabe magnetischer Aufzeichnungen und Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens AT231531B (de)

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