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Fungizides Mittel Die vorliegende Erfindung betrifft fungizide Mittel, die neue heterocyclische Derivate enthalten.
Die neuen Derivate entsprechen der allgemeinen Formel
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in der R ein Wasserstoff-oder Halogenatom oder einen Alkyl-, Alkoxy-, Alkylthio-, Allyloxy-, Acyl- oxy-, Nitro-oder Trifluormethylrest bedeutet.
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stehen.
Es ist nach der österr. Patentschrift Nr. 194651 bereits bekannt, als Fungizide heterocyclische Verbindungen zu verwenden, welche die Trichlormethylthiogruppe enthalten. Die im erfindungsgemässen Mittel enthaltenen Verbindungen unterscheiden sich jedoch von denjenigen, welche in der österr. Patentschrift Nr. 194651 beschrieben werden, dadurch, dass der Heterocyclus ein Benzoxazol oder ein Benzothiazol statt eines Pyridazins oder eines Phthalazins ist und auch dadurch, dass die Gruppe-SCC1, direkt an ein Stickstoffatom des Heterocyclus gebunden ist, anstatt an ein Kohlenstoffatom des Heterocyclus über ein dazwischen liegendes Sauerstoff- oder Schwefelatom.
Die neuen heterocyclischen Derivate können durch Umsetzung von Perchlormethylmercaptan (CISCCI3) mit einer heterocyclischen Verbindung der allgemeinen Formel
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oder mit einem ihrer Derivate mit Alkalimetallen hergestellt werden.
In der Formel II besitzt R die oben angegebenen Bedeutungen.
Die Umsetzung wird in einem organischen Lösungsmittel oder in Wasser in An- oder Abwesenheit eines Kondensationsmittels in der Kälte oder unter schwachem Erwärmen durchgeführt. Als organisches Lösungsmittel kann man beispielsweise einen aromatischen Kohlenwasserstoff, vorzugsweise Benzol oder Toluol, oder ein aliphatisches Keton, vorzugsweise Aceton, verwenden. Das Kondensationsmittel ist vorzugsweise ein Derivat eines Alkalimetalls, wie beispielsweise ein Hydroxyd oder Carbonat.
Die neuen heterocyclischen Derivate besitzen bemerkenswerte fungizide Eigenschaften und sind in der Landwirtschaft verwendbar.
Die erfindungsgemässen fungiziden Mittel enthalten zumindest ein heterocyclisches Derivat der Formel I. Sie können ein oder mehrere Verdünnungsmittel enthalten, die mit der Wirksubstanz oder den
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Wirksubstanzen verträglich sind und sich zur Verwendung in der Landwirtschaft eignen. Die Zusammensetzungen können fest sein, wenn man ein festes, pulverförmiges, verträgliches Verdünnungsmittel verwendet, wie beispielsweise Talk, kalzinierte Magnesia, Kieselgur, Trikalziumphosphat, Korkpulver, Absorptionskohle oder auch einen Ton, wie beispielsweise Kaolin oder Bentonit, wobei die Menge an Wirksubstanz vorzugsweise zwischen 0, 005 und 50 Gel.-% der Zusammensetzung beträgt.
An Stelle einer Festsubstanz kann man auch eine Flüssigkeit verwenden, in der das Produkt gelöst oder dispergiert ist, wobei der Gehalt desselben vorzugsweise zwischen 0, 005 und 50 Gel.-% der Zusammensetzung beträgt. Das Mittel kann so in Form eines Aerosols, einer Suspension, einer Emulsion oder einer Lösung in einem wässerigen, organischen oder wässerig-organischen Medium vorliegen. Die Zusammensetzungen in Form von Dispersionen, Lösungen oder Emulsionen können Netzmittel, Dispergiermittel oder Emulgiermittel vom ionischen oder nichtionischen Typ, wie beispielsweise Sulforicinoleate, quaternäre Ammoniumderivate oder Produkte auf der Basis von Äthylenoxydkondensaten, z. B.
Kondensaten von Äthylenoxyd mit Octylphenol, oder Fettsäureester von Anhydrosorbiten, die durch Verätherung der freien Hydroxylgruppen durch Kondensation mit Äthylenoxyd löslich gemacht sind, enthalten. Vorzugsweise werden Mittel vom nichtionischen Typ verwendet, da diese gegenüber Elektrolyten nicht empfindlich sind. Wenn man Emulsionen wünscht, so können die erfindungsgemässen Derivate in Form autoemulgierbarer Konzentrate verwendet werden, die die Wirksubstanz, gelöst in einem Dispergiermittel oder in einem mit diesem Mittel verträglichen Lösungsmittel, enthalten, wobei die einfache Zugabe von Wasser ermöglicht, gebrauchsfertige Zusammensetzungen zu erhalten.
Die festen Zusammensetzungen werden vorzugsweise durch Vermahlen des wirksamen Derivats mit dem festen Verdünnungsmittel oder durch Imprägnieren des festen Verdünnungsmittels mit einer Lösung des wirksamen Derivats in einem flüchtigen Lösungsmittel, Verdampfen des Lösungsmittels und erforderlichenfalls Zerkleinern des Produktes zur Erzielung eines Pulvers hergestellt.
Die folgenden Beispiele erläutern die Herstellung der neuen heterocyclischen Derivate, die als Wirk-
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l : Zuthiazolon. Nach Umkristallisieren aus Äthylalkohol erhält man ein Produkt vom F = 740C.
Beispiel 2s Zu einer zwischen 8 und 100C gehaltenen Lösung von 10,5 g 6-Chlorbenzothiazolon in 56 cms n-Natronlauge setzt man tropfenweise 10, 5 g Perchlormethylmercaptan zu. Nach beendeter Zugabe rührt man noch 35 min weiter. Die erhaltene Festsubstanz wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und schliesslich getrocknet.
Nach Kristallisation aus Äthylalkohol erhält man 3-Trichlormethylthio-6-chlorbenzothiazolon vom F = 112 C.
Das als Ausgangssubstanz verwendete 6 - Chlorbenzothiazolon wird nach Hunter und Park (f. Chem.
Soc. erz S. 1755) hergestellt.
Beispiel 3 : Zu einer zwischen 8 und 120C gehaltenen Lösung von 15, 7 g 6-Nitrobenzothiazolon in 80 cm n-Natronlauge setzt man tropfenweise in etwa 10 min 15 g Perchlormethylmercaptan zu. Nach beendeter Zugabe rührt man noch 1/2 h weiter. Die erhaltene Festsubstanz wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und schliesslich getrocknet.
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Beispiel 6 : Man vermischt 25 Teile 3-Trichlormethylthiobenzothiazolon und 75 Teile Kaolin innig. Das erhaltene Pulver wird mit Erfolg zur Bekämpfung von Pilzparasiten von Böden nach Einbringen in die Erde beispielsweise mit Hilfe eines mechanischen Mittels verwendet.
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Fungicidal Agent The present invention relates to fungicidal agents containing novel heterocyclic derivatives.
The new derivatives correspond to the general formula
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in which R denotes a hydrogen or halogen atom or an alkyl, alkoxy, alkylthio, allyloxy, acyloxy, nitro or trifluoromethyl radical.
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stand.
It is already known from Austrian Patent No. 194651 to use heterocyclic compounds which contain the trichloromethylthio group as fungicides. However, the compounds contained in the agent according to the invention differ from those described in Austrian Patent No. 194651 in that the heterocycle is a benzoxazole or a benzothiazole instead of a pyridazine or a phthalazine and also in that the group-SCC1 , is bonded directly to a nitrogen atom of the heterocycle, rather than to a carbon atom of the heterocycle via an intervening oxygen or sulfur atom.
The new heterocyclic derivatives can be obtained by reacting perchloromethyl mercaptan (CISCCI3) with a heterocyclic compound of the general formula
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or with one of their derivatives with alkali metals.
In formula II, R has the meanings given above.
The reaction is carried out in an organic solvent or in water in the presence or absence of a condensing agent in the cold or with weak heating. The organic solvent used can, for example, be an aromatic hydrocarbon, preferably benzene or toluene, or an aliphatic ketone, preferably acetone. The condensing agent is preferably a derivative of an alkali metal such as a hydroxide or carbonate.
The new heterocyclic derivatives have remarkable fungicidal properties and are useful in agriculture.
The fungicidal agents according to the invention contain at least one heterocyclic derivative of the formula I. They can contain one or more diluents with the active substance or the
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Active substances are compatible and are suitable for use in agriculture. The compositions can be solid if a solid, powdery, compatible diluent is used, such as talc, calcined magnesia, kieselguhr, tricalcium phosphate, cork powder, absorption charcoal or a clay, such as kaolin or bentonite, the amount of active substance preferably being between 0 , 005 and 50 gel% of the composition.
Instead of a solid substance, it is also possible to use a liquid in which the product is dissolved or dispersed, the content of which is preferably between 0.005 and 50 gel% of the composition. The agent can thus be in the form of an aerosol, a suspension, an emulsion or a solution in an aqueous, organic or aqueous-organic medium. The compositions in the form of dispersions, solutions or emulsions may include wetting agents, dispersants or emulsifiers of the ionic or nonionic type, such as sulforicinoleates, quaternary ammonium derivatives or products based on ethylene oxide condensates, e.g. B.
Contains condensates of ethylene oxide with octylphenol, or fatty acid esters of anhydrosorbites, which are made soluble by etherification of the free hydroxyl groups by condensation with ethylene oxide. Agents of the nonionic type are preferably used, since they are not sensitive to electrolytes. If emulsions are desired, the derivatives according to the invention can be used in the form of autoemulsifiable concentrates which contain the active ingredient dissolved in a dispersant or in a solvent compatible with this agent, the simple addition of water making it possible to obtain ready-to-use compositions.
The solid compositions are preferably prepared by grinding the active derivative with the solid diluent or by impregnating the solid diluent with a solution of the active derivative in a volatile solvent, evaporating the solvent and, if necessary, grinding the product to obtain a powder.
The following examples explain the preparation of the new heterocyclic derivatives, which are used as active
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l: Zuthiazolon. After recrystallization from ethyl alcohol, a product of F = 740C is obtained.
Example 2s 10.5 g of perchloromethyl mercaptan are added dropwise to a solution of 10.5 g of 6-chlorobenzothiazolone in 56 cms of n-sodium hydroxide solution, kept between 8 and 100 ° C. After the addition has ended, stirring is continued for a further 35 minutes. The solid substance obtained is filtered off, washed with water and finally dried.
After crystallization from ethyl alcohol, 3-trichloromethylthio-6-chlorobenzothiazolone with a melting point of 112 C.
The 6-chlorobenzothiazolone used as the starting substance is according to Hunter and Park (f. Chem.
Soc. ore p. 1755).
Example 3: To a solution of 15.7 g of 6-nitrobenzothiazolone in 80 cm of n-sodium hydroxide solution, kept between 8 and 120 ° C., 15 g of perchloromethyl mercaptan are added dropwise in about 10 minutes. After the addition has ended, stirring is continued for a further 1/2 hour. The solid substance obtained is filtered off, washed with water and finally dried.
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Example 6: 25 parts of 3-trichloromethylthiobenzothiazolone and 75 parts of kaolin are intimately mixed. The powder obtained is used with success for combating fungal parasites of the soil after it has been placed in the soil, for example by means of mechanical means.