AT23361B - Auswechselbare Schaufel für Turbinen. - Google Patents

Auswechselbare Schaufel für Turbinen.

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AT23361B
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blade
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turbine
steam
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Carl Weichelt
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Carl Weichelt
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  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Auswechselbare Schaufel für Turbinen. 



   Die Ausstattung von   Turbinrnl'iidel'l1   und Leitkörpern mit auswechselbaren Schaufeln, die in einer Ringnut nebeneinander liegen, ist bereits bekannt. Derartige Schaufeln hatten aber bisher allgemein einen besonders geformten Fuss, der, stärker gehalten als die Schaufeln selbst, einmal eine entsprechende Verringerung der Zahl der in einer Ringnut unterzubringenden Schaufeln zur Folge hatte, andererseits zwischen den einzelnen Schaufeln schädliche   Zwischenräume   schuf und schliesslich besondere Stützmittel für die vorstehenden, dem Drucke des Dampfes und der Zentrifugalkraft ausgesetzten eigentlichen Schaufeln nötig   machte.   



   Diesen Nachteilen abzuhelfen, dient die den Gegenstand der Erfindung bildende neue Schaufelkonstruktion. 
 EMI1.1 
 Schaufel für   einstufige   Turbinen mit vom gleichen Mittelpunkte aus in verschiedenen Radien gekrümmter Innenfläche des Dampfkanals und der Schaufel selbst, sowie einseitig angeordnetem   Halteansatz   ohne   äussere     (Querwand,   Fig. 2 den Querschnitt durch diese Schaufel in Höhe des Ansatzes, Fig. 3 die perspektivische Ansicht einer ebensolchen Schaufel, jedoch mit   Halteeinscbnitt   statt des Ansatzes und oberer Querwand, d. h.

   Abschlusswand des Dampfkanals, Fig. 4 den Querschnitt durch Fig. 3 in Höhe des Dampfkanals, Fig. 5 die perspektivische Ansicht einer mit Halteeinschnitt versehenen Schaufel 
 EMI1.2 
 Querschnitt durch eine solche Schaufel für mehrstufige Turbinen mit von verschiedenem Mittelpunkt aus gekrümmter Innenfläche des Dampfkanals und der Schaufel. 



   Wie aus den Figuren ersichtlich, erheben sich die eigentlichen, aus dem Turbinenrade oder Leitschaufelkörper vorstehenden Schaufeln nicht von einem besonders geformten Fuss, sondern sie bilden die genaue Fortsetzung der Schaufelfussflächen, sind also ihrer 
 EMI1.3 
   Diese gegossenen, oder durch Ausfräson   aus gleich langen, im Querschnitt gleichen pris-   l1latischen   Stäben hergestellten Schaufeln, haben dementsprechend an ihrer   Innenfläche a   
 EMI1.4 
 sämtlicher Schaufeln aneinander gewahrleistet ist.

   Natürlich liegen die Mittelpunkte der gleichen Krümmungsradien der inneren und äusseren   Schaufolnäche   auf einem und demselben Kreisbogen. 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Krummungsradius   von einem anderen Mittelpunkte als der der inneren   Soliaufeldache a   geschlagen, so dass eine verschiedene Breite der   Dampfeintrittestelle     6   und Austrittsstolle f erzielt wird. 



   Auch kann der Dampfkanal c entweder ganz am Ende der Schaufel liegen (Fig. 1) oder etwas vom Ende abstehend ausgenommen sein (Fig.   3),   in weichem Falle am Ende die   Abschlusswand     9   stehen bleibt, die den Dampf am seitlichen Ausweichen aus dem Kanal c hindert und dadurch entstehenden achsialen Druck beseitigt. Gleichzeitig bildet diese Wand eine   Endanlageflehe   an die vorhergehende Schaufel, wodurch eine wesentliche Versteifung des aus dem Turbinenrad oder dem   Leitschaufolkörper   vorstehenden Schaufelteiles erreicht und das Verbiegen und Abbrechen der dem Dampfstrahldruck und der Zentrifugalkraft ausgesetzten Schaufeln vermieden wird, wie es bei der in Fig. 1 dargestellten Schaufelform ohne diese Querwand   9   eintreten könnte. 



   Der Dampfkanal c wird, wie ersichtlich, gebildet, einerseits durch die Aussenfläche b der vorhergehenden Schaufel und andererseits durch die den entsprechenden Ausschnitt c der nächsten Schaufel begrenzende konkave Fläche d. 



   Bei grossen Turbinen werden, wie in Fig. 5 dargestellt, zwei Dampfkanäle   e, h vor-   gesehen, hiebei bewirkt die Querwand i zwischen beiden Kanälen einerseits eine weitere AbstUtzung der Schaufeln untereinander, andererseits aber die Erzielung eines guten Nutzeffektes bei nicht voller Beaufschlagung der Turbine, weil durch sie in gewissen Grenzen verhütet wird, dass die aus den nur teilweise   geöffneten Kanälen   der   Dampfeinströmung   austretenden Dampfstrahlen sich in achsialer Richtung ausbreiten und den ganzen Dampfkanalquerschnitt ausfüllen, wodurch ein   Geschwindigkeits- und Effektverlust   der Dampf-   stratlen   entstehen würde. 



   Das Festhalten der beschriebenen Schaufeln in der Ringnut des Turbinenrades oder   Leitschaufelkörpers   erfolgt durch Eingriff von kurzen Ansätzen k in einen entsprechenden Ausschnitt der Ringnut des Turbinenrades oder   Leitschaufellzörpers,   wobei diese Ansätze ebenfalls vorn und hinten gleichen Krümmungsradius haben, wie die   Scbaufelflächen   selbst, d. h. also die richtige Fortsetzung der   Schaufelflächen   bilden, oder aber in der Weise, dass eine Schmalseite der Schaufel mit einem Einschnitt   l   von zweckmässig viereckiger
Gestalt versehen wird, in den ein entsprechender Ansatz der Ringnut   des   Turbinenrades oder   Leitschaufelkörpers   eingreift.

   Natürlich kann man diese Einschnitte   l   oder   Ansätze li-   auch an beiden Schmalseiten der Schaufel anordnen. Infolge des genauen Anliegens der
Schaufeln aneinander ihrer ganzen Länge nach, kann eine grössere   Zäh) Schaufeln   in dem
Turbeinenrade oder   Leitschaufelkörper   untergebracht werden, zumal auch die Schaufelstärke verringert werden kann, da die Schaufeln sich gegenseitig stützen. 



   Die beschriebenen Schaufeln können für jede Art Turbinen und jedes Treibmittel
Anwendung finden. 



   Natürlich braucht die Krümmung der inneren und äusseren Schaufelfläche nicht ein
Kreisbogenteil zu sein. Erfordernis ist nur, dass die Krümmungskurve beider Flächen gleich sind. Auch die Wirkungsfläche des Dampfkanals braucht kein Kreisbogenteil zu sein, kann vielmehr, wie bekannt, bei mehrkranzigen Radialturbinen eine Kurve sein, so zwar, dass sie mit der   Schaufelaussenfläche   nur an der Dampfeintrittsstelle eine scharfe
Kante bildet, an der   Dampfaustrittsstolle   jedoch sich mit der   Schaufelaussennächo nicht   schneidet, während bei einkranzigen Radialturbinen die Wirkungsfläche des Dampfkanals mit der   Schaufelaussenfläche   sowohl an der Ein-, wie an der Austrittsstelle des Treibmediums scharfe Kanten bilden wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Auswechselbare Schaufel für Turbinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnfläche (a) jeder Schaufel ihrer ganzen Länge nach in gleicher Kurve gekrümmt ist wie die   Rückenfläche     (,   zum Zwecke, ein dichtes Aneinanderliegen sämtlicher Schaufeln und dadurch einerseits ein Abstützen derselben gegeneinander, andererseits das Unterbringen einer grossen   Schaufelzahl   zu gewährleisten, sowie die Kanäle   (c)   für das Treibmedium scharf zu begrenzen.

Claims (1)

  1. 2. Turbinenschaufel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (c) für das Treibmedium vom Ende abstehend und für grosse Turbinen doppelt (c, li) ausgenommen (zweckmässig ausgefräst) ist, so dass eine oder mehrere Querwände (g, i) stehen bleiben, zum Zwecke des besseren Versteifens der Schaufeln gegeneinander bezw. der Verhinderung des seitlichen Abweichens des Treibmediums von seiner Durchströmungsrichtung.
    3. Turbinenschanfel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> Ein- und Austrittsstelle (f) für das Troibmodium gleich breit sind, oder aber bei mehrstufigen Turbinen von einem anderen Mittelpunkte aus, so dass die Ein- und Aus- trittsstollo dos Troibmodiums verschieden breit sind.
    4. Ausstattung der Turbinenschaufot nach Anspruch 1 bis 3 mit Einschnitten (l), zum Zwecke des Festhaltens der Schaufeln in der Ringnut des Turbinenrades bezw. Leitschaufolliörpers. EMI3.1
AT23361D 1901-10-21 1905-08-11 Auswechselbare Schaufel für Turbinen. AT23361B (de)

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