AT23414B - Vorrichtungen an Lötrohren für explosive Gase. - Google Patents

Vorrichtungen an Lötrohren für explosive Gase.

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  Vorrichtungen an Lötrohren für explosive Gase. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Lötrohre, welche insbesondere mit solchen Gasen beheizt worden, die die Neigung haben, sich unter gewissen Bedingungen explosionsartig zu zersetzen, wie beispielsweise Azetylen. Den Gegenstand der Erfindung bilden besondere Vorrichtungen an solchen   Lötrohren,   um nach   Möglichkeit dar   Entstehung von Explosionen im Lötrohre vorzubeugen, sowie die Fortpflanzung einer Explosionswelle aus dem Lötrohr in die Gaszuleitung zu verhindern. Zu dem letzteren Zwecke wurde bereits vorgeschlagen, in die Leitung poröse Körper einzuschalten, welche einer Explosionswelle einen grossen Widerstand bieten. Diese Körper bieten jedoch auch dem Gasstrome selbst einen grossen Widerstand dar.

   Um diesem Nachteile vorzubeugen, empfiehlt es sich, dem eingeschalteten porösen Körper bei genügender Stärke eine möglichst grosse Oberfläche zu geben, um trotz einer gewissen Feinheit der Porösitiit den   Dnrchtinssquerschnitt   gross zu machen und   dadurch den Widerstand für   den Gasstrom zu verringern. Die Vergrösserung der Oberfläche des porösen Körpers bringt jedoch andererseits die Gefahr mit sich, dass der Körper gegen- über einer auf ihn einwirkenden Explosionswelle nicht genügend Festigkeit besitzt und leicht   zertrümmert   werden könnte. Um nun dieser Gefahr vorzubeugen, wird nach der vorliegenden Erfindung die der Explosionswelle ausgesetzte Oberfläche der porösen Zwischenwand mit einer widerstandsfähigen Schicht überdeckt, z.

   B. mit einer Metallplatte, welche mit Öffnungen versehen ist, deren Gesamtquerscbnitt etwa dem der Poren des eingeschalteten   porösen.   Körpers gleichkommt. 



   Eine weitere Vorrichtung, um den Übertritt einer Explosionswelle aus dem Mischrohre des Lötrohres in die Gaszuleitung zu verhindern, besteht in einer zweckentsprechenden Anordnung des Mischrohres. Es sind zu diesem Zwecke die Durchlassöffnungen für das Gas in dem Mischrohre in einer Ebene angeordnet, welche senkrecht zur Achse des Mischrohres liegt, wobei die Öffnungen gleichfalls quer zur Achse, also auch quer zur Richtung des in dem Mischrohr strömenden Sauerstoffes angeordnet sind.

   Das Ende des Gaszuführungsrohres muss zu diesem Zwecke das Mischrohr konzentrisch umschliessen Der Sauerstoff strömt in dem   Mischrohro dicht   an den Eintrittsöffnungen für das Azetylen vorüber, wodurch letzteres stark mitgerissen und eine Wirbelbildung   im Mischrohr   vermieden wird, so dass einem   Übertritt   einer Explosionswelle in das Gaszuleitungsrohr vorgebeugt ist. 



   Die Zeichnung zeigt zwei   Ausführungsbeispielo   des   Lötrohres   im Achsenschnitt. 



   Die Zuführung des Azetylens erfolgt durch das Rohr a (Fig, 1), die des Sauerstoffes durch das Rohr b und die Ausströmung des   Gasgemisches   durch das Mischrohr c. An das Rohr a   schliesst sich eine Kammer al   an, welche die poröse Schicht zur Verhinderung des Weiterschreitens von Explosionswellen einschliesst. Wie ersichtlich, ist die poröse Schicht als zylindrischer Körper d ausgebildet, um bei grosser Fläche wenig Raum einzunehmen. 



  In dem Zylinder d sitzt ein unten abgeschlossener Rohrstutzen   o,   welcher die oben er- 
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 stromes angeordnet sind. 



   Die Öffnungen   fi können nun mit   der Achse des   Rohres   c konvergieren oder auch   schräg   (windschief) zur Achse angeordnet sein ; in letzterem Falle tritt der Gasstrom kreisend in das Mischrohr ein, wodurch eine vollkommene Mischung erzielt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Schutzvorrichtung für die in die Leitung von Lötrohren für explosive Gase, insbesondere Azetylen, eingeschaltete poröse Schicht, dadurch gekennzeichnet, dass die poröse Schicht auf der nach der Brenneröffnung hin gerichteten Seite mit einer mit Öffnungen versehenen, widerstandsfähigen (Metall-) Platte bedeckt ist, zum Zwecke, ein Zersprengen der porösen Schicht durch eine in die Leitung zurückschlagende Explosionswelle zu verhindern.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gaszuführungsrohr (a) in eine Kammer (al) mündet, in welcher ein diese Kammer mit dem Mischrohr (c) verbindender, mit Öffnungen versehener und am unteren Ende geschlossener Rohrstutzen (e) sitzt, welcher von einem aus porösem Material bestehenden Zylinder (cl) umschlossen ist.
    3. An Lötrohren für explosive Gase, insbesondere Azetylen, eine das Mischrohr umgehende, mit diesem durch Öffnungen in Verbindung stehende Gaszuführungskammer, welche Öffnungen etwa in der Richtung einer senkrecht zur Mischrohrachse liegenden Ebene verlaufen, wobei das Mischrohr, um die Bildung von Wirbel in seinem Inneren zu vermeiden, zylindrisch verläuft, zum Zwecke, dem Übertritt einer Explosionswelle in den das Gas zuführenden Rohrstutzen vorzubeugen.
    4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasdurchflussöffnungen (g) in der Wandung des Mischrohres (c) der Richtung des EMI2.2 EMI2.3
AT23414D 1904-01-04 1904-01-04 Vorrichtungen an Lötrohren für explosive Gase. AT23414B (de)

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