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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Trocknen von gestapeltem Schnittholz, nach dem erwärmte Luft Innerhalb einer die Schnittholzstapel aufnehmenden Trockenkammer umgewälzt und mit wählbarer Umwälzgeschwindigkeit durch die Schnittholzstapel gefördert wird, sowie auf eine Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens.
Zum Trocknen von Schnittholz werden die Holzbretter so gestapelt, dass zwischen jeder Lage Holz durch Einlegen von Zwischenlatten Zwischenräume zur Luftdurchströmung freigehalten sind. Diese Holzstapel kommen in eine Trockenkammer, in der Luft umgewälzt wird und dabei die über Heizregister aufgenommene Wärme während des Durchströmens durch die Holzstapel auf das Holz überträgt und gleichzeitig Feuchtigkeit aus dem Holz aufnimmt, wodurch die Lufttemperatur während des Durchströmens sinkt und die Luftfeuchtigkeit ansteigt. Eine Erwärmung der Luft erfolgt über entsprechende Heizregister und eine Entfeuchtung wird üblicherweise durch einen Luftaustausch über Zu- und Abluftklappen vorgenommen.
Ventilatoren sorgen für die entsprechende Luftumwälzung, wobei die Geschwindigkeit, mit der die Luft durch die Spalte der Ho) zstape) strömt, von der Fördermenge der Ventilatoren abhängt. Bei den bekannten Trocknungsverfahren werden wegen der konstanten Antriebsdrehzahlen der Ventilatoren die Umwälzgeschwindigkeiten der Luft konstant gehalten, welche Luftgeschwindigkeit auf Grund der Dimensionen des Schnittholzes und der Holzstapel gewählt wird. Es ist auch schon bekannt, die Ventilatoren drehzahlgesteuert anzutreiben und die Ventilatordrehzahl über eine Steuerungseinrichtung auf einen bestimmten Wert der Umwälzgeschwindigkeit abzustimmen, wobei Luftgeschwindigkeitsmessungen inner-
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halb der Spalte als Regelgrösse Verwendung finden.
Dadurch muss die Umwälzgeschwindigkeit auf einen durchschnittlichen Temperatur- und Feuchtigkeitswert der Luft angepasst sein, so dass wegen der sich tatsachlich ändernden Trocknungsbedingungen während des gesamten Trocknungsverlaufes meist für den Trocknungsvorgang ungünstige Strömungsverhältnisse entstehen und auch der Energieaufwand für den Trocknungsbetrieb unwirtschaftlich hoch bleibt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und ein Verfahren der eingangs geschilderten Art anzugeben, das eine qualitativ einwandfreie und auch rationelle Schnittholztrocknung erlaubt Ausserdem soll eine Vomchtung zum zweckmä- ssigen Durchführen dieses Verfahrens geschaffen werden.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass die Umwälzgeschwindigkeit In Abhängigkeit von der jeweiligen Differenz der Lufttemperatur und/oder Luftfeuchtigkeit zwischen Stapelen- tritt und Stapelaustntt im Sinne einer Anpassung der Ist-Differenzwerte an einen vorgegebenen Soll-Differenzwert gewählt wird. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass die günstigsten Trocknungsverhältnisse auftreten, wenn die die Stapel durchströmende Luft im Stapelaustrittsbereich gerade noch in der Lage ist, Feuchtigkeit des Holzes aufzunehmen, woraus die optimale Umwälzgeschwindigkeit der Luft ermittelt werden kann. Durch entsprechende Erfahrungswerte und Versuchsergebnisse lässt sich herausfinden, welche Differenzwerte zwischen Stapeleintritt und -austritt hinsichtlich Temperatur bzw.
Feuchtigkeit beste Ergebnisse mit sich bringen und nach einer solchen Solldfferenzvorgabe ist dann die Umwälzgeschwindigkeit durch Überwachung der Ist-Differenzwerte von Temperatur und/oder Luftfeuchtigkeit zu wählen. Dabei ist je nach Holzart und Dimensionierung des Schnittholzes eine bestimmte Sollwertvorgabe möglich, wobei sich diese Sollwertvorgabe auch wahrend des Trocknungsvorganges entlang vorgegebener Sollkurve ändern kann.
Dadurch ist nicht nur ein optimaler Trocknungsvorgang gewährleistet, sondern durch eine entsprechende Reduzierung der Antriebsleistung für die Ventilatoren ergibt sich auch ein wirtschaftlicher Betrieb, der seinen Energiebedarf nach den tatsächlichen Erfordernissen richtet Bei einer üblichen Trockenkammer zur Aufnahme von Schnittholzstapeln gibt es Heizregister zur Erwarmung umgewälzter Luft und Ventilatoren zur Luftumwälzung, deren Antneb über eine Steuerungseinrichtung zur Drehzahländerung ansteuerbar ist, wobei als Antnebe zweck- mÅassigerweise Frequenzumformerantriebe eingesetzt werden.
Sind hier nun in den Stapelen-
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und -austrittsbereichen mit der Steuerungseinrichtung verbundene Temperatur- und/oder Feuchtigkeitsgeber angeordnet und verrechnet die Steuerungseinrichtung die eingelesenen Temperatur- bzw. Feuchtigkeitsdaten zu Ist-Differenzwerten und steuert die Ventilatorantriebe In Abhängigkeit vom Vergleich dieser Ist-Differenzwerte mit eingespeicherten Soll-Differenzwerten an, kommt es auf rationelle und aufwandsarme Weise zum gewünschten Trocknungsverfahren, bei dem die Luftumwälzung an das Trocknungsverhalten des Schnittholzes optimal angepasst ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Anlagenschemas einer erfindungsgemässen Vorrichtung näher veranschaulicht.
Eine Trockenkammer 1 ist oberhalb einer Zwischendecke 2 mit Ventilatoren 3 zur Luftumwälzung ausgestattet, welche Ventilatoren 3 einen Frequenzumformerantrieb 4 aufweisen.
Im Luftströmungsbereich gibt es zur Erwärmung der umgewälzten Luft Heizregister 5 und zur Luftentfeuchtung bzw. Luftemeuerung Zu und Abluftklappen 6,7 Die Trockenkammer 1 nimmt Schnittholzstapel H auf, durch die die umgewälzte Trockenluft hindurchströmen, wobei zur Wahl der Umwätzgeschwindigkeit in den Stapelein- und -aus- tnttsbereichen 8, 9 Geber 10,11 zur Erfassung der Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit angeordnet sind.
Diese Geber 10,11 stehen mit einer Steuerungseinrichtung 12 in Leitungverbindung, die die eingelesenen Temperatur- und Feuchtigkertsdaten zu Differenzwerten verrechnet und diese Ist-Differenzwerte mit eingespeicherten Soll-Differenzwerten vergleicht, welche Soll-Differenzwerte erfahrung-un versuchsgemässen Idealwerten für den Trocknungsvorgang entsprechen und der Steuerungseinnchtung eingespeichert werden. Je nach Abweichen des Ist-Differenzwertes vom Soll-Differenzwert wird dann über die Steuerungseinrichtung 12 der Frequenzumwandierantrieb 4 der Ventilatoren 3 angesteuert und damit die Umwälzgeschwindigkeit so geregelt, dass während des Durchströmens der Holzstapel H stets beste Trocknungsbedingungen herrschen.
Dabei kann selbstverständlich die Strömungsrichtung zur Vergleichmässigung des Trocknungsvorganges periodisch gewechselt werden, wozu lediglich die Drehrichtung der Ventilatoren 3 zu ändern ist und die Steuerungseinnchtung 12 beim Richtungsandem des Ventilatorantriebes den Wechsel zwischen Ein- und Austrittswerten berücksichtigen muss.
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The invention relates to a method for drying stacked lumber, according to which heated air is circulated within a drying chamber receiving the lumber stack and conveyed through the lumber stack at a selectable rate of circulation, and to an apparatus for carrying out this method.
To dry sawn timber, the wooden boards are stacked in such a way that gaps between the layers of wood are kept free for air to flow through by inserting intermediate slats. These wood piles come into a drying chamber in which air is circulated, thereby transferring the heat absorbed by the heating register to the wood as it flows through the wood piles and at the same time absorbing moisture from the wood, as a result of which the air temperature drops as it flows through and the air humidity rises. The air is heated via appropriate heating registers and dehumidification is usually carried out by exchanging air via supply and exhaust air flaps.
Fans ensure the appropriate air circulation, whereby the speed at which the air flows through the column of wood) depends on the flow rate of the fans. In the known drying processes, the circulating speeds of the air are kept constant because of the constant drive speeds of the fans, which air speed is chosen on the basis of the dimensions of the sawn timber and the wood stacks. It is also already known to drive the fans in a speed-controlled manner and to adjust the fan speed to a specific value of the circulation speed via a control device, air speed measurements being carried out internally.
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half of the column can be used as a control variable.
As a result, the circulation speed must be adapted to an average temperature and humidity value of the air, so that due to the actually changing drying conditions during the entire drying process, flow conditions are unfavorable for the drying process and the energy consumption for the drying operation remains uneconomically high.
The invention is therefore based on the object of eliminating these deficiencies and of specifying a method of the type described at the outset which permits qualitatively flawless and also rational drying of sawn timber.
The invention solves this problem in that the circulation speed is selected as a function of the respective difference in air temperature and / or air humidity between the stacking step and the stacking distance in the sense of adapting the actual difference values to a predetermined target difference value. The invention is based on the knowledge that the most favorable drying conditions occur when the air flowing through the stack in the stack exit area is just still able to absorb moisture from the wood, from which the optimum air circulation speed can be determined. Appropriate empirical values and test results can be used to find out which difference values between stack entry and exit with regard to temperature or
Moisture brings the best results with it and after such a target reference specification the circulation speed is to be selected by monitoring the actual difference values of temperature and / or air humidity. Depending on the type of wood and dimensioning of the sawn timber, a specific setpoint specification is possible, this setpoint specification also being able to change during the drying process along a predefined setpoint curve.
This not only ensures an optimal drying process, but also a corresponding reduction in the drive power for the fans also results in economical operation that bases its energy requirements on the actual requirements.There are heating registers for heating circulated air and in a conventional drying chamber for receiving lumber stacks Fans for air circulation, the antneb of which can be controlled via a control device for changing the speed, wherein frequency converter drives are expediently used as the antneb.
Are here in the stack
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Arranged and -exiting areas with temperature and / or humidity sensors connected to the control device and the control device calculates the temperature or humidity data read in to actual difference values and controls the fan drives. Depending on the comparison of these actual difference values with stored target difference values, it arrives in a rational and low-effort way to the desired drying process, in which the air circulation is optimally adapted to the drying behavior of the sawn timber.
In the drawing, the invention is illustrated in more detail using a system diagram of a device according to the invention.
A drying chamber 1 is equipped above a false ceiling 2 with fans 3 for air circulation, which fans 3 have a frequency converter drive 4.
In the air flow area there are heating registers 5 for heating the circulated air and for air dehumidification or air renewal. To and exhaust air flaps 6, 7 - tnttszonen 8, 9 transducers 10,11 are arranged to detect the air temperature and humidity.
These transmitters 10, 11 are in line connection with a control device 12, which calculates the temperature and moisture data read in to differential values and compares these actual differential values with stored target differential values, which target differential values correspond to experience and experimental ideal values for the drying process and the like Control device can be saved. Depending on the deviation of the actual difference value from the target difference value, the frequency conversion drive 4 of the fans 3 is then controlled via the control device 12 and the circulation speed is thus regulated in such a way that the best drying conditions prevail while flowing through the wood stack H.
The flow direction can of course be changed periodically in order to make the drying process more uniform, for which purpose only the direction of rotation of the fans 3 has to be changed and the control device 12 must take into account the change between inlet and outlet values when the fan drive changes direction.