AT234U1 - Einrichtung zur beheizung und/oder kuehlung - Google Patents

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AT234U1
AT234U1 AT0811094U AT811094U AT234U1 AT 234 U1 AT234 U1 AT 234U1 AT 0811094 U AT0811094 U AT 0811094U AT 811094 U AT811094 U AT 811094U AT 234 U1 AT234 U1 AT 234U1
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AT
Austria
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mortar
pipes
attached
heating
carrier plate
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Application number
AT0811094U
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English (en)
Inventor
Wilhelm Watzek Wilhelm Watzek
Alexander Ing Watzek Al Watzek
Original Assignee
Variotherm Heizsysteme Gmbh
Wilhelm Watzek Wilhelm Watzek
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B10/00Integration of renewable energy sources in buildings
    • Y02B10/20Solar thermal

Landscapes

  • Building Environments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Beheizung und/oder Kühlung, mit einer an Wänden oder Dächern anzubringenden Trägerplatte, auf der von einer Flüssigkeit durchströmte Rohre befestigt sind, wobei der Raum zwischen den Rohren mit Mörtel ausgefüllt ist. 



   Eine derartige Einrichtung ist z. B. in der   Zeitschrift"Heizung, LüSung,   Haustechnik", Jahrgang 1990, Nr. 1, Seite 84, beschrieben. 



   Solche Einrichtungen haben gegenüber Heizungen, bei denen bereits vorgefertigte Platten an der Wand angebracht werden (Beschrieben   z. B.   in der AT-PS-386. 065 und EPA3-363. 901), grundsätzlich den Vorteil einer leichteren Montage auf der Baustelle, weil keine schweren, bereits mit den Rohren und dem Mörtel bzw. Beton versehene Platten verlegt werden müssen, der Zusammenbau vielmehr auf der Baustelle erfolgen kann
Bei den bekannten Einrichtungen der eingangs genannten Art wurde eine eigene Deckschicht aufgebracht, die im einfachsten Fall aus auf die   Mörteloberf1äche   verlegten Fliesen besteht. Die   Erfahrung   hat jedoch gezeigt, dass dabei zu Rissen führende Wärmespannungen nicht zu vermeiden sind. 



   Die Erfindung hat es sich daher zum Ziel gesetzt, eine Einrichtung zu schaffen, die im Vergleich zu den bekannten Einrichtungen einfacher herzustellen bzw. zu verlegen ist, wobei das Auftreten von Rissen weitgehend ausgeschlossen ist. Erreicht wird dies dadurch, dass gegenüberliegend der Trägerplatte eine über die Rohre reichende Schicht des Mörtels angeordnet ist, in die ein insbesondere aus Glasfaser bestehendes Gitter eingebettet ist. 



   Bei einer   erSndungsgemäss   ausgebildeten Einrichtung ist die nach dem Befestigen der Rohre auf der Trägerplatte   aufgebrachte Mörtelscbicht ausserhalb   der Rohre so stark, 
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 gezeigt, dassMörtelschicht vermieden werden, es wird darüber hinaus die Wärmeverteilung der von den Rohren abgegebenen Wärme in der Mörtelschicht und damit an den Raum in 
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Die   er : findungsgem sse Lösung ermöglicht   es auch, die Trägerplatte mit den auf ihr befestigten Rohren und dem Mörtel als Solarkollektor oder Verdampfer einer Wärmepumpenanlage an der Aussenwand eines Gebäudes zu befestigen. 

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   AT 000 234 Ul 
Dabei kann die Trägerplatte mit den auf ihr befestigten Rohren und dem Mörtel auch durch Dachziegel abgedeckt werden. 



   Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten   Ausfuhrungsbeispieles   näher beschrieben, wobei die Zeichnung die schaubildliche, teilweise geschnittene Ansicht eines mit einer erfindungsgemässen Einrichtung bedeckten Wandabschmttes eines Raumes darstellt. 



   An der Innenseite der Aussenwand 1 eines Gebäudes ist mittels Dübelnägeln 2 eine Trägerplatte 3 befestigt. Diese Trägerplatte 3 besteht aus einem Material, das wärmedämmend sein kann und sich gleichzeitig als Putzträger eignet. Auf jeder Trägerplatte 3 ist mindestens eine Schiene 4 befestigt, die eine Reihe von einseitig offenen Ausnehmungen 5 aufweist. 



   Im gezeichneten   Ausfuhrungsbeispiel   ist in jeder zweiten Ausnehmung 5 ein Rohr 6 eingesetzt bzw. festgeklemmt. Durch Verwendung von Umkehrbögen 7 entsteht eine Rohrschlange mit einem Vorlauf 8 und einem Rücklauf 9. Diese Rohrschlange wird bei Verwendung als Heizung mit Warmwasser, bei Verwendung als Kühlung mit Kaltwasser beschickt. 



   Zwischen den einzelnen Rohren 6 der Rohrschlange ist ein Mörtel 10 eingebracht, wobei dieser Mörtel 10 so stark aufgetragen wurde, dass eine über die Rohre 6 reichende Schicht 11 entstanden ist. 



   In der Schicht 11 ist überdies ein insbesondere aus Glasfaser bestehendes Gitter 12 eingebettet, durch das die von den Rohren 6 kommende Wärme besser verteilt wird. 



  Überdies verhindert das Gitter 12 zuverlässig   Rissbildungen   in der Schicht 11. 



   Auf der rechten Seite der Zeichnung ist noch angedeutet, dass die Schicht 11 mit   einem Feinputz   13 bzw. Fliesen 14 überdeckt werden kann. 



   Es ist ferner angedeutet, dass im Bereich des Fensters über eine   Öffmng   15 Frischluft 16 zugeführt werden kann. Die Frischluft wird erwärmt und es bildet sich ein Warmluftvorhang vor den Fenstern. 



   Die im unteren Teil der Zeichnung dargestellte Trägerplatte   3'ist   stärker als die 
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 Schichten. Eine solche Trägerplatte   3'wird   man anwenden, wenn das Gebäude keine Aussenisolierung aufweist. 

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   Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte   Ausfùhrungsbeispiel   beschränkt. So ist es, wie bereits ausgeführt wurde, auch möglich, eine erfindungsgemässe Einrichtung an der Aussenwand eines Gebäudes bzw. am Dach anzubringen, wo sie als Solarkollektor oder Verdampfer einer Wärmepumpe wirken kann. Dabei kann es zweckmässig sein, zwischen der Wand bzw. dem Dach des Gebäudes und der erfindungsgemässen Einrichtung einen Zwischenraum freizuhalten, durch den Luft strömen kann Der Wärmeübergang wird dadurch verbessert. Man wird dabei selbstverständlich keine extrem   wärmedämmenden   Trägerplatten verwenden.

Claims (3)

  1. ANSPRÜCHE 1. Einrichtung zur Beheizung und/oder Kühlung, mit einer an Wänden oder Dächern anzubringenden Trägerplatte, auf der von einer Flüssigkeit durchströmte Rohre befestigt sind, wobei der Raum zwischen den Rohren mit Mörtel ausgefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüberliegend der Trägerplatte eine über die Rohre (6) reichende Schicht des Mörtels angeordnet ist, in die ein insbesondere aus Glasfaser bestehendes Gitter (12) eingebettet ist.
  2. 2. Einrichtung zur Beheizung und/oder Kühlung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte mit den auf ihr befestigten Rohren und dem Mörtel als Solarkollektor oder Verdampfer einer Wärmepumpenanlage an der Aussenwand eines Gebäudes befestigt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte mit den auf ihr befestigten Rohren und dem Mörtel durch Dachziegel abgedeckt ist.
AT0811094U 1992-08-19 1994-10-27 Einrichtung zur beheizung und/oder kuehlung AT234U1 (de)

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AT167292 1992-08-19
AT0811094U AT234U1 (de) 1992-08-19 1994-10-27 Einrichtung zur beheizung und/oder kuehlung

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AT234U1 true AT234U1 (de) 1995-05-26

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT386065B (de) * 1980-05-08 1988-06-27 Eggert Heinz Niedertemperatur-wandheizung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT386065B (de) * 1980-05-08 1988-06-27 Eggert Heinz Niedertemperatur-wandheizung

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