AT237020B - Einrichtung zur Zentrierung der Achszapfen bei der Profilerneuerung der Laufflächen von Eisenbahnrädern - Google Patents

Einrichtung zur Zentrierung der Achszapfen bei der Profilerneuerung der Laufflächen von Eisenbahnrädern

Info

Publication number
AT237020B
AT237020B AT926962A AT926962A AT237020B AT 237020 B AT237020 B AT 237020B AT 926962 A AT926962 A AT 926962A AT 926962 A AT926962 A AT 926962A AT 237020 B AT237020 B AT 237020B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bearing
centering
axle
cover
profile
Prior art date
Application number
AT926962A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Isothermos Sa Soc Gen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Isothermos Sa Soc Gen filed Critical Isothermos Sa Soc Gen
Application granted granted Critical
Publication of AT237020B publication Critical patent/AT237020B/de

Links

Landscapes

  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Einrichtung zur Zentrierung der Achszapfen bei der Profilerneuerung der Laufflächen von Eisenbahnrädern 
In bestimmten Abständen ist es erforderlich, das Profil der Laufflächen von Eisenbahnrädern zu er- neuern. Da die Zeitabstände zwischen zwei Profilerneuerungen oftmals kürzer sind als diejenigen der er- forderlichen Achslagerwartungen, ist es zur Vermeidung des Eindringens von Fremdkörpern, wie Spänen oder Staub, in das Innere der Lager, was je nach der Bauart des Lagers die Lagerwalzen   oder-büchsen   be- schädigt, vorteilhaft, wenn die Profilerneuerung vorgenommen werden kann, ohne dass das Achslager aus- gebaut oder geöffnet werden muss. 



   Zur laufenden Durchführung von Profilerneuerungen der Laufflächen von Eisenbahnrädern werden in der Praxis zwei Methoden angewendet. 



   Im ersten Fall weist   die Aussenfläche des Achslagers   einen Vorsprung mit einer Durchbohrung auf, die ein Innengewinde besitzt und in die ein Gewindebolzen einschraubbar ist. Bei der Profilerneuerung wird der Gewindebolzen entfernt und der Körner der Drehbank durch die entstehende Öffnung hindurchgesteckt und auf dem Lager zentriert. Um eine Zentrierung durchführen zu können, weist die Öffnung einen grö- sseren Durchmesser auf als der Lagerdorn. Diese Methode weist den Nachteil auf, dass dabei Fremdkörper in das Innere des Lagerkörpers eindringen und mit der Zeit Schäden an den Wälzkörpern hervorrufen können, deren Folgen schwerwiegend sind. 



   Im zweiten Fall wird obiger Nachteil dadurch überwunden, dass auf der Aussenseite des Lagers ein Deckel aufgebracht ist, der eine Zentrierkömung aufweist, in die bei der Profilerneuerung der Körner der Drehbank eingeführt wird. Dabei ist es jedoch erforderlich, dass die Achse der Zentrierkörnung des Deckels und die Achse des Lagers vollständig übereinstimmen. Diese Übereinstimmung der verschiedenen Lagerteile, wie Lagerkörper, Wälzkörper, Deckel, ist jedoch während der Profilerneuerung mit der erforderlichen Genauigkeit praktisch nicht zu erreichen. 



   Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Einrichtung zu schaffen, welche die Vorteile beider obiger Massnahmen aufweist, deren Nachteile jedoch vermeidet. Die Erfindung besteht hiebei im wesentlichen darin, dass der Achszapfen in an sich bekannter Weise eine über den das Achslager tragenden Teil hinausragende Verlängerung aufweist, deren zylindrischer Abschnitt, wie gleichfalls bekannt, sich abgedichtet durch eine Mittelöffnung des Deckels des Achslagergehäuses nach aussen erstreckt und deren Stirnseite mit einer Mittelkörnung versehen ist, so dass die zentrische Einspannung des Achszapfens auf einer Drehbank bei eingebautem Lager möglich ist. 



   Die Mittelkörnung ist damit direkt erreichbar, ohne dass ein Ausbau des Lagers erforderlich ist und ohne dass ein Spielrdum vorhanden ist, durch den Staub in das Lagerinnere eindringen kann. Die Abdichtung zwischen den Deckelrändern und der Achszapfenverlängerung kann durch übliche Dichtmittel erfolgen. Als Schutz für die Zentrierkörnung, deren geometrische Abmessungen genau erhalten bleiben sollen, kann ein zweiter Deckel aus getriebenem Blech oder aus Kunststoff auf dem ersten Deckel abnehmbar befestigt sein. Ein solcher zweiter Deckel verbessert auch die Abdichtung zwischen der Achszapfenverlängerung und der Mittelöffnung des ersten Deckels. 



   Verlängerungen an Achszapfen von Eisenbahnfahrzeugen sind an sich bekannt. Bei der Konstruktion nach der österr. Patentschrift Nr. 111302 ist auf die Verlängerung des Achszapfens ein kugeliges Gleitlager aufgesetzt, welches mit einem Bügel zwecks Bildung einer Deichsel für Lokomotiven in Verbindung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 steht. Bei der Konstruktion nach der Schweizer Patentschrift Nr. 150439 trägt die Verlängerung des Achs- zapfens eine Riemenscheibe, über welche ein Dynamo zur Zugbeleuchtung angetrieben wird. 



   In der Zeichnung sind bekannte Konstruktionen und Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine übliche Ausführungsform eines Rollenlagers, wobei der Gewindebolzen an der Lageraussenfläche abgenommen ist ; Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch eine zweite übliche Art eines Lagers, bei welcher der Deckel mit einer Zentrierkörnung versehen ist ; Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch ein Lager nach der Erfindung. Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht der Ausführungsform nach Fig. 3, wobei der zweite Deckel abgenommen ist. Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform der Erfindung. 



   Eine bekannte Vorrichtung zum Zentrieren der   Achse XX   des Lagers 2 (Fig. 1) für die Profilerneuerung der Laufflächen 17 eines Rades besteht darin, dass in der Mitte des Deckels 16 des Gehäuses 9 eine Öffnung 14 mit Innengewinde vorgesehen ist, in der ein Gewindebolzen (nicht gezeichnet) befestigt ist. Der Ge-   windeoolzen   kann entfernt und dafür der Körner 15 einer Drehbank eingeführt werden, u. zw. bis zur Erreichung einer zentrischenAusnehmung6, die in der Mitte der Stirnfläche des Achszapfens leingearbeitet ist.

   Da die Öffnung 14 einen grösseren Durchmesser als der Körner 15 aufweist, kann eine genaue Zentrierung vorgenommen werden, aber Fremdkörper können in das Lager eindringen und mit der Zeit Beschädigungen der Rollen 13 im Fall eines   Rollenlagers   oder der Lagerbüchsen im Fall eines Lagers mit mechanischer Schmierung hervorrufen. 



   Zur Vermeidung dieses Nachteiles ist vorgeschlagen worden (Fig. 2), die Ausnehmung 6 auf der Aussenfläche eines Deckels 16 des Lagers vorzusehen. Eine genaue Zentrierung ist aber in diesem Fall äusserst schwierig, wenn nicht   gar-unmöglich,   u. zw. auf Grund der Schwierigkeit einer Ausrichtung der Achse XX des Lagers und der Achse YY der Deckelkörnung. 



   Gemäss der Erfindung (Fig. 3,4) wird der Achszapfen 1 über den Kopf 2 hinaus durch einen zylindri-   schen   Teil 3 verlängert, der den Lagerdeckel 4 durchsetzt, wobei die Mittelöffnung des Deckels 4 als Lager 14 für den Teil 3 dient. Der Teil 3 ist mit üblichen Dichtmitteln ausgerüstet, beispielsweise Dichtungsscheiben, elastischen Dichtungsringen 5 usw. 



   An der Stirnfläche des Teiles 3 ist in der Mitte eine Körnung 6 vorgesehen, die zum Einsetzen des Körners 15 (Fig. 1) der Drehbank dient. 



   Ein zweiter, entfernbarer Deckel 7 (Fig. 3) ist auf dem Deckel 4 befestigt, um einen Schutz der Körnung 6 zu erreichen und die Dichtheit zu verbessern. 



   Das zylindrische   Verlängerungsstück   3 ist mit einem Gewinde 10 versehen, so dass es in eine mit Innengewinde versehene Bohrung 11 im Kopf 2 bzw. des Achszapfens 1 eingeschraubt werden kann. 



   Bei   der Ausführungsform   nach Fig. 5 besteht die Verlängerung des Achszapfens 2 aus einem zylindri- 
 EMI2.1 
 



   Bei beiden gezeichneten Ausführungsformen wird der Körner 15 direkt in der Mittelachse des Lagers bzw. der Achszapfenverlängerung 3 aufgenommen. Bei beiden Ausführungsformen ist daher eine fehlerhafte Zentrierung nicht möglich und es kann in das Innere des Lagergehäuses 9 kein Fremdkörper eindringen. Die Dichtheit zwischen   der Verlängerung   3 des Achszapfens und dem Lagergehäuse 9 kann durch eine übliche Dichtung 5 erreicht werden, die zwischen, dem Deckel 7 und der Oberfläche 12 des zylindrischen Verlängerungsteiles 3 angeordnet ist. 



   Ein Entfernen des Schutzdeckels 7 bei der Durchführung einer Profilerneuerung der Laufflächen hat nicht zur Folge, dass das Lagergehäuse mit der äusseren Umgebung direkt in Verbindung kommt. Der Schutz der. Wälzkörper oder der Lagerbüchsen gegenüber einem Eindringen von Fremdkörpern und insbesondere von Metallteilchen, herrührend vom Abdrehen der Laufflächen, ist daher sichergestellt, ohne dass es erforderlich ist, besondere Vorkehrungen zu treffen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Zenrierung der Achszapfen bei der Profilerneuerung der Laufflächen von Eisenbahnrädern, dadurch gekennzeichnet, dass der Achszapfen (1) in an sich bekannter Weise eine über den das Achslager tragenden Teil hinausragende Verlängerung (3 bzw. 8) aufweist, deren zylindrischer Abschnitt, wie gleichfalls bekannt, sich abgedichtet durch eine Mittelöffnung' (14) des Deckels (4) des Achslagergehäuses (9) nach aussen erstreckt und deren Stirnseite mit einer Mittelkörnung (6) versehen ist, so dass die zentrische Einspannung des Achszapfens (1) auf einer Drehbank bei eingebautem Lager möglich ist.
    <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 zapfenkopfes (2) eingeschraubt ist, wobei der zylindrische Abschnitt der Verlängerung (8) in der zylindrischen Mittelöffnung (14) des Deckels (4) zentrisch angeordnet ist.
AT926962A 1961-11-27 1962-11-26 Einrichtung zur Zentrierung der Achszapfen bei der Profilerneuerung der Laufflächen von Eisenbahnrädern AT237020B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR237020X 1961-11-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT237020B true AT237020B (de) 1964-11-25

Family

ID=8882903

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT926962A AT237020B (de) 1961-11-27 1962-11-26 Einrichtung zur Zentrierung der Achszapfen bei der Profilerneuerung der Laufflächen von Eisenbahnrädern

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT237020B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3014446A1 (de) Waelzlager mit doppelreihig angeordneten waelzelementen und vorrichtung zur montage von fahrzeugraedern
DD264655A5 (de) Radlager
DE2219466C3 (de) Walzenhalterung für Universalwalzgerüste
DE2504804A1 (de) Scheibenbremse fuer schienenfahrzeuge
AT237020B (de) Einrichtung zur Zentrierung der Achszapfen bei der Profilerneuerung der Laufflächen von Eisenbahnrädern
DE736425C (de) Vorrichtung zur Einstellung des Vor- bzw. Nachlaufes und des Sturzes der Raeder von Kraftfahrzeugen mit Schwingachsen
DE1744644U (de) Waelzlagerabdichtung.
DE948654C (de) Montage-Vorrichtung fuer Zylinderrollen-Achslager
DE1280910B (de) Achslager fuer Schienenfahrzeuge, insbesondere Rollenachslager
DE3512977A1 (de) Kupplungshaelfte einer zum verbinden eines sattelanhaengers mit einer sattelzugmaschine dienenden kupplung
DD129637B1 (de) Verschluss fuer die schwenklagerbohrung eines achsschenkels
DE400022C (de) Wagenachsenanordnung
DE2853860A1 (de) Einrichtung zur axialen einstellung der innenwelle eines universalgelenks
DE638120C (de) Radbefestigung fuer Schienenfahrzeuge, insbesondere fuer Foerderwagen
DE496493C (de) Nachstellbare Walzenlagerung
DE489856C (de) Geteilte Achse fuer Schienenfahrzeuge
DE7638967U1 (de) Abgedichtete Laufwerksrolle
DE897773C (de) Einrichtung zur Befestigung eines Bolzens in einem Werkstueck
DE2735574A1 (de) Befestigung fuer achslenker (radsatzlenker) von schienenfahrzeugen
DE486835C (de) Foerderwagenradsatz mit in der Radnabe angeordnetem Stuetzlager und die axialen Kraefte aufnehmendem Drucklager
DE610102C (de) Lager fuer Losraeder
DE520866C (de) Loesbare Befestigung des umlaufenden Teiles einer Staubabdichtung fuer Achslager von Schienenfahrzeugen
DE491683C (de) OElrueckschleudereinrichtung fuer Achslager von Eisenbahnfahrzeugen
DD234906A1 (de) Pendel-gleitlager mit eingesetzten lagerschalen
DE2641809A1 (de) Notlauffuehrung fuer die achsen eines drehgestells fuer schienenfahrzeuge