AT2393U1 - Verfahren zur aufbringung einer wicklung auf einen mehrschenkligen kern - Google Patents

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Transformatorengesellschaft M
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Abstract

Bei einem Verfahren zur Aufbringung einer Wicklung auf einen mehrschenkeligen Kern, wobei die Wicklung aus mehreren Teilwicklungen (11 bis 16) besteht, von denen mindestens eine eine Einzelwicklung (11, 13-16) ist, die einen einzelnen der Schenkel (2, 3, 4) umgibt, und eine andere eine umfassende Wicklung (12) ist, die eine Schenkelgruppe (5) bestehend aus mehreren der Schenkel (2, 3, 4) des Kerns umgibt, wird vorgeschlagen, daß zuerst die Einzelwicklung(en) (11, 13-16) auf dem (den) einzelnen Schenkel(n) (2, 3, 4) gewickelt wird (werden), daß dann die Schenkelgruppe (5) durch Verbinden der zugehörigen Schenkel (2, 3, 4) zusammengestellt und umwickelt wird und daß schließlich gegebenenfalls vorgesehene nicht zur Schenkelgruppe (5) gehörende bewickelte oder unbewickelte Schenkel (1) oder weitere Schenkelgruppen angefügt und fixiert werden.

Description


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  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Aufbringung einer Wicklung auf einen mehrschenkeligen Kern, wobei die Wicklung aus mehreren Teilwicklungen besteht, von denen mindestens eine eine Einzelwicklung ist, die einen einzelnen der Schenkel umgibt, und eine andere eine umfassende Wicklung ist, die eine Schenkelgruppe bestehend aus mehreren der Schenkel des Kernes umgibt. Ferner   betrifft ehe Erf1n-   dung   einen   nach diesem Verfahren hergestellten Kern mit Wicklung. 



  Bisher wurde für die Herstellung von Transformatoren mit   mehrschen-   keligen Kernen, die sowohl Wicklungen enthalten, die einzelne Schenkel umgeben, als auch Wicklungen enthalten, die über mehrere Schenkel reichen, eine externe Bewicklung eines Spulenkörpers oder eines Spulenkäfiges vorgenommen, der dann über die Schenkelgruppe geschoben wurde und nach der Verbindung der Schenkel mit Hilfe der Joche gegenüber den Einzelwicklungen auf den Schenkeln verkeilt wurde. 



  Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, statt diesem in der Montage aufwendigen Verfahren ein einfaches, rasches und kostengünstiges Verfahren zur Bewicklung solcher Transformatoren zu finden. Der dadurch hergestellte Transformator soll kompakt sein und dennoch soll eine entsprechende Wärmeabfuhr gewährleistet sein. 



  Die genannte Aufgabe wird dadurch gelöst, dass bei dem eingangs genannten Verfahren zuerst die Einzelwicklung (en) auf dem (den) einzelnen Schenkel (n) gewickelt wird (werden), dass dann die Schenkelgruppe durch Verbinden der zugehörigen Schenkel zusammengestellt und umwickelt wird und dass schliesslich gegebenfalls vorgesehene nicht 

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 zur Schenkelgruppe gehörende bewickelte oder unbewickelte Schenkel oder weitere Schenkelgruppen angefügt und fixiert werden. Die Schenkelgruppe dient also als Träger für die mehrere Schenkel   umschlies-   sende Wicklung. Dadurch ist kein Spulenkörper oder Spulenkäfig mehr erforderlich und es entfällt das aufwendige Verkeilen der mehrere Schenkel umschl lessenden Wicklung gegenüber den Einzelwicklungen. 



  Vorzugsweise werden vor dem Umwickeln der Schenkelgruppe an deren Aussenkanten   Eckteile angeordnet, die   parallel zur Wickelachse ausgerichtet sind. Ebenso können an den Aussenflächen Distanzstücke vorgesehen sein, die ebenfalls parallel zur Wickelachse ausgerichtet sind. Diese Eckteile und Distanzstücke tragen die mehrere Schenkel umschliessende Wicklung und der zwischen den Einzelwicklungen und der mehrere Schenkel umschliessenden Wicklung entstehende Luftspalt sichert eine gute Wärmeabfuhr. 



  Das Verbinden der Schenkel der Schenkelgruppe erfolgt vorzugsweise durch Befestigung der Joche an den Schenkeln der Schenkelgruppe. Die dabei vorzugsweise verwendete Spannkonstruktion kann gleichzeitig zur Fixierung der Eckteile und der Distanzstücke dienen. 



  Sind die Schenkel der Schenkelgruppe durch die Joche des Kernes verbunden, so werden die gegebenenfalls vorhandenen bewickelten oder unbewickelten Schenkel bzw. weiteren Schenkelgruppen, die noch angefügt werden sollen, in die Joche eingeschichtet und fixiert. 



  Die vorliegende Erfindung soll nun noch anhand eines in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben werden. Dabei zeigt die Fig. 1 schematisch den möglichen Aufbau eines Kernes mit   Einzelwlcklungen   und einer mehrere Schenkel umfassenden   Wicklung ; die Fig.   2 zeigt den Schnitt gemäss der Linie   II-II   in   Fig. l   und die Fig. 3 und 4 zeigen die Lage der Kernblechstreifen in zwei verschiedenen Schichten des Kernes. 



  Wie man sieht trägt der Schenkel 2 eine   Einzelwicklung   11, die   z. B.   die Primärwicklung eines Transformators sein kann, dessen Sekundär- 

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 Wicklung 12 die Schenkel 2,3 und 4 umgibt. Die den Schenkel 3 ungebende Wicklung 13 und die den Schenkel 4 umgebende Wicklung 14 stellen eine   Gleichstromsteuerwicklung   dar. Die Wicklung 16 auf Schenkel 3 und die Wicklung 15 auf Schenkel 4 kompensieren die   Uhsymmetne   des Kernes. Um nunmehr diese als Beispiel dienende Anordnung herzustellen, wird der Schenkel 2 mit der Primärwicklung 11 versehen und die Schenkel 3 und 4 mit der   Gleichstrcmwicklung   13,14 und der Kompensationswicklung 15,16. Darm werden die Schenkel 2, 3 und 4 durch die Joche 6 und 7 miteinander verbunden und   z.

   B.   mittels einer Spannkonstruktion fixiert. Die Schenkel 2,3 und 4 sind somit zur Schenkelgruppe 5 zusammengefasst. An der Aussenfläche der Schenkelgruppe 5 werden in den Eckbereichen die Eckteile 8 und an den grossen Flächen die   Distanzstücke   9 vorgesehen, und zwar so, dass sie parallel zur Wickelachse ausgerichtet sind. Die Eckteile 8 und die   Di-   stanzstücke 9 können an der Spannkonstruktion befestigt werden. Die so gebildete Einheit kann nunmehr mittels einer Wickelvorrichtung an der Wickelmaschine angebracht werden und mit der Sekundärwicklung 12 bewickelt werden.

   Die Eckteile 8 und die   Distanzstücke   9 tragen diese Wicklung 12 und bilden zwischen den Einzelwicklungen 11,13, 14, 15,16 und der mehrere Schenkel   un) schliessenden Wicklung   12 einen Luftspalt, der eine gute   Wärmeabfuhr   garantiert. 



  Die Bleche des Kernes können abwechselnd die in Fig. 3 und Fig. 4 dargestellten Lagen haben. Die derart ausgestalteten Schichten werden abwechselnd aneinandergereiht.

Claims (7)

  1. ANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Aufbringung einer Wicklung auf einen mehrschenkeligen Kern, wobei die Wicklung aus mehreren Teilwicklungen (11 bis 16) besteht, von denen mindestens eine eine Einzelwicklung (11,13-16) ist, die einen einzelnen der Schenkel (2,3, 4) umgibt, und eine andere eine umfassende Wicklung (12) ist, die eine Schenkelgruppe (5) bestehend aus mehreren der Schenkel (2,3, 4) des Kerns umgibt, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst die EinzelWlckl\ID3 (en) (11, 13-16) auf dem (den) einzelnen Schenkel (n) (2,3, 4) gewickelt wird (werden), dass dann die Schenkelgruppe (5) durch Verbinden der zugehörigen Schenkel (2,3, 4) zusam- mengestellt und umwickelt wird und dass schliesslich gegebenfalls vorgesehene nicht zur Schenkelgruppe (5) gehörende bewickelte oder unbewickelte Schenkel (1)
    oder weitere Schenkelgruppen angefügt und fixiert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Umwikkeln der Schenkelgruppe (5) an deren Aussenkanten Eckteile (8) und vorzugsweise an einer oder mehreren der Aussenflächen Distanzstücke (9) angeordnet werden, die parallel zur Wickelachse ausgerichtet sind.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbinden der Schenkel (2,3, 4) der Schenkelgruppe (5) durch Befesti- gung der Joche (6,7) des Kerns erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Joche (6, 7) mittels Spannkonstruktion fixiert werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckteile (8) und die Distanzstücke (9) an der Spannvorrichtung fixiert werden.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht zur Schenkelgruppe (5) gehörenden bewickelten oder unbewickelten Schenkel (l) oder weiteren Schenkelgruppen durch Einschichten <Desc/Clms Page number 5> in die Joche (6,7) angefügt und fixiert werden.
  7. 7. Mehrschenkeliger Kern mit Wicklung, die aus mehreren Teilwicklungen besteht, von denen mindestens eine eine Einzelwicklung ist, die einen einzelnen der Schenkel umgibt, und eine andere eine umfassende Wicklung ist, die eine Schenkelgruppe bestehend aus mehreren der Schenkel des Kerns umgibt, dadurch gekennzeichnet, dass an den Aussenkanten der bewikkelte (2,3, 4) und/oder unbewickelte Schenkel enthaltenden Schenkelgruppe (5) Eckteile (8) und vorzugsweise an einer oder mehreren der Au- ssenflächen der Schenkelgruppe (5) Distanzstücke (9) angeordnet sind, die parallel zur Wickelachse ausgerichtet sind und dass die mehrere Schenkel (2,3, 4) umfassende Wicklung (12) von diesen Eckteilen (8) und/oder Distanzstücken (9) getragen wird.
AT0048297U 1997-07-30 1997-07-30 Verfahren zur aufbringung einer wicklung auf einen mehrschenkligen kern AT2393U1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE544632C (de) * 1927-01-04 1932-02-20 Acec Transformator mit regelbarem Spannungsabfall, insonderheit fuer die Zwecke der elektrischen Lichtbogenschweissung
US2267382A (en) * 1940-07-23 1941-12-23 Gen Electric Core for electrical apparatus
US3657678A (en) * 1970-06-08 1972-04-18 Carl A Schwenden Multi-purpose, multi-voltage transformer
DE2162104A1 (de) * 1971-12-15 1973-06-20 Siemens Ag Spulenkoerper fuer konzentrische wicklungen eines transformators oder einer drosselspule

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