AT239540B - Stabilisator für polymere und copolymere Vinylhalogenidharze - Google Patents

Stabilisator für polymere und copolymere Vinylhalogenidharze

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AT239540B
AT239540B AT259562A AT259562A AT239540B AT 239540 B AT239540 B AT 239540B AT 259562 A AT259562 A AT 259562A AT 259562 A AT259562 A AT 259562A AT 239540 B AT239540 B AT 239540B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stabilisator für polymere und copolymere Vinylhalogenidharze 
Die Erfindung bezieht sich auf Stabilisatoren für polymere und copolymere Vinylhalogenidharze. 



   Das Problem der Stabilisierung von Vinylchloridharzen besteht schon lange. Die Forschung konzentrierte sich vorwiegend auf Stabilisatoren zum Schutze des Plastikmaterials sowohl bei der Herstellung als auch bei der Endverarbeitung gegen die ungünstigen Einflüsse von Wärme und Licht. Darüber hinaus sind bei der Auswahl eines Stabilisators verschiedene andere chemische und physikalische Eigenschaften des Plastikmaterials zu berücksichtigen. Zum Beispiel ist es sehr wichtig, dass der Stabilisator auch die Trennung der Komponenten des Plastikmaterials verhindert, wenn es extremen Gebrauchsbedingungen ausgesetzt ist. Der Stabilisator sollte auch keine der Plastikkomponenten ungünstig beeinflussen und er sollte auch gegen Feuchtigkeitsabsorption relativ widerstandsfähig sein. 



   Während viele der derzeitigen Stabilisatoren eine wesentliche Verbesserung der stabilisierten Plastikmaterialien bewirkten, lassen die erhaltenen Ergebnisse noch viel zu wünschen übrig. 
 EMI1.1 
 
053) Stabilisatoren,hielten, hinsichtlich   dem"Nach-aussen-Wandem",   der Klarheit und der Wassertrübung und bedingen gleichzeitig   überlegene Wärme-und Lichtstabilität.   Diese Ergebnisse werden auf die bessere Verträglichkeit und Dispersionsfähigkeit des Stabilisators im Harz, wodurch eine wirksamere Stabilisierungswirkung erreicht wird, zurückgeführt. 



     Das"Nach-aussen-Wandern"kann   auf zwei Arten erfolgen, die zwar voneinander   unabhängig,   aber aufeinander bezogen sind. Erstens tritt während der Heissverarbeitung ein Ausschwitzen von Metallsalzen und Gleitmitteln aus der Vinylverbindung auf, zweitens erfolgt ein Angriff von Anfärbemitteln, wie Watchung-Rot, durch Chlorwasserstoff unter Bildung löslicher Farbstoffe. Im Falle von kalanderten Vinylfilmen oder Folien erfordert die Wanderung und Übertragung von Farbstoff auf die Walzen Zeit und Kosten für die Reinigung, bevor eine anders gefärbte Verbindung kalandert werden kann.

   Das Ausschwitzen von Metallsalzen und Gleitmitteln beschleunigt   das"Nach-aussen-'W ändern"des   sauren Farbstoffes aus 
 EMI1.2 
 verglichen mit andern Stabilisatoren. die Metallsalze von Fettsäuren enthalten, auf ein Minimum reduziert. 



   Die Klarheit ist eineFunktion der Dispersion und Löslichkeit der Metallsalze und der andern Komponenten, die im Vinylchloridharz verwendet werden können. Die aromatischen Gruppen haben offenbar eine grössere Solvatierungs- und Dispergierwirkung im Vinylchloridharz als die aliphatischen Gruppen. 



  Salze aromatischer Carbonsäuren,   wiep-tert.-Butylbenzoate,   zeigten bei erfindungsgemässen Vergleichstesten eine grössere Klarheit als Salze aliphatischer Carbonsäuren, wie 2-Äthylhexoate. 



   Die Wassertrübung hängt von der Wasserlöslichkeit der Bestandteile eines Stabilisatorsystems und von ihrer Tendenz zur Absorption von Wasser in der Vinylverbindung ab. Das Auftreten einer Trübung und die schliessliche Undurchsichtigkeit eines klaren Vinylproduktes nach Eintauchen in Wasser beruht auf der Wasserabsorption. In trockener Atmosphäre wird die ursprüngliche Klarheit wieder hergestellt. Erfindungsgemäss wurde festgestellt, dass aromatische Carbonsäuresalze, besonders zusammen mit einem Metallphenolat, eine bessere Wirkung ergeben als fast identische Stabilisatoren mit einer aliphatischen Carbonsäure. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Ein Ziel der Erfindung ist daher die Erstellung eines neuartigen Stabilisators für polymere und copolymere Vinylhalogenidharze. Ein weiteres Ziel ist die Erstellung eines wirksamen   Wärme- und Lichtstabi-   lisators für polymere und copolymere Vinylchloridharze. Ein weiteres Ziel ist die Erstellung eines Stabilisators, der durch seine geringe Absorption von Feuchtigkeit und durch seine verhindernde Wirkung des 
 EMI2.1 
 



   Im allgemeinen umfasst die Erfindung einen Stabilisator für polymere und copolymere Vinylhalogenidharze, der ein mehrwertiges Metallphenolat und ein Metallsalz einer aromatischen. Carbonsäure enthält. Das Phenol des Metallphenolates wird aus der Gruppe, bestehend aus Phenol und mit Kohlenwasserstoff substituierten Phenolen, ausgewählt, welches 1-24 Kohlenstoffatome im Substituenten enthält. Die aromatische Carbonsäure   enthält 7-14   Kohlenstoffatome. Das Metall des Metallphenolates und des Metallsalzes einer aromatischen Carbonsäure wird aus der Gruppe, bestehend aus den Erdalkalimetallen mit einem Atomgewicht von weniger als 226, einschliesslich Magnesium, Cadmium, Zink, Blei und Aluminium, ausgewählt. 



   Der erfindungsgemässe Stabilisator enthält eine Mischung der beiden stabilisierenden Komponenten. nämlich des Metallphenolates und des Metallsalzes einer aromatischen Carbonsäure. Soll ein Drei- oder   Mehrkomponentenstabilisator   hergestellt werden, ist dieser wieder eine physikalische Mischung. Andere Stabilisatoren können zusammen mit dem erfindungsgemässen verwendet werden, wie z. B. Polyhydroxyalkohole, Phenole, Bisphenole, schwefelhaltige Verbindungen und ganz allgemein solche Stabilisatoren, die für die Anwendung mit Vinylchloridpolymeren gut bekannt sind. 



   Die erfindungsgemäss anwendbaren Phenolate enthalten 6   (unsubstituiertesPhenol)   bis 30 Kohlenstoffatome. Die anwendbaren substituierten Phenolate enthalten 1-24 Kohlenstoffatome im Alkyl-,   Aryl-,   alicyclischen,   Alkaryl-oder Aralkylsubstituenten.   Es kann auch mehr als ein solcher Substituent zugegen sein, das Phenol kann also ein Mono-,   Di-oder Trialkyl-oder-arylphenol sein.   Die Gesamtkohlenstoffe im Substituenten, welcher aus einer oder mehreren Gruppen bestehen kann, sollte 1-24 Kohlenstoffatome betragen. 



   Phenole, die als Metallphenolate angewendet werden können, sind z. B. Methyl-, Äthyl-, Butyl-, 
 EMI2.2 
    und Oleylphenol ;dodecylphenol ; Di-tert.   butyl-o-methylphenol (Di-tert.   buty1-0-cresol),   die entsprechende p-Verbindung und die entsprechenden   Amyl-und Hexylverbindungen, o-oder   p-Phenylphenol, 2-Methyl-di-tolylphenol   ; 2, 4-Dimethyl-5-phenylpheno1, Cyc10hexylphenol, p-Benzylphenol. p. p'-Isopropylidendiphenol   und tert. Butylphenylphenol. 



   Für die Synthese substituierter Phenole stehen bekannte Methoden zur Verfügung. Zur Herstellung von Octadecylphenol kann z. B. Phenol und Octadecylchlorid oder Octadecylen in einer Friedel-Craftsreaktion unter Anwendung von wasserfreiem Aluminiumchlorid umgesetzt werden. Das angewendete Phenol kann auch ein Phenolderivat wie Phenol oder Phenylphenol sein, der Substituent wird im allgemeinen der Klasse der gesättigten oder ungesättigten Kohlenwasserstoffhalogenide angehören. Nach diesem Verfahren kann das Octadecylchlorid erforderlichenfalls durch ein gesättigtes oder ungesättigtes Kohlenwasserstoffhalogenid entsprechender Kohlenstoffzahl ersetzt werden. 



   Mehrwertige Metalle, die die entsprechenden Phenolate ergeben, können aus den Erdalkalimetallen mit Atomgewichten kleiner als 226, einschliesslich Magnesium, ausgewählt werden. Weitere anwendbare Metalle sind Cadmium, Zink, Blei, Antimon, Aluminium und Zinn. 
 EMI2.3 
 
7-14Anis-,   3-Phenylsalicyl-und 0-Oxynaphthoesäure.   



   Das mehrwertige Metall der aromatischen Carbonsäuresalze kann eines der oben erwähnten sein, obwohl Barium, Cadmium und Zink bevorzugt werden. 



   In einem gegebenen Stabilisator können die mehrwertigen Metalle im Phenolat und im aromatischen Carboxylat gleich oder verschieden sein. 



   Die folgenden Beispiele enthalten zwei spezifische Harze und einen primären Weichmacher, um einheitlich und vergleichbar zu sein. Andere Homopolymere, Copolymere und primäre Weichmacher können in einzelnen Beispielen eingesetzt werden und ergeben etwa die gleichen Ergebnisse. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Beispiel l : Die folgenden Komponenten wurden gewogen, gerührt, auf einer Zweiwalzenmühle auf   1570C   erhitzt und 3 min gemahlen, bis sie im wesentlichen einheitlich waren. Die Zusammensetzungen wurden dann in 1 mm Folien übergeführt. Tabelle I zeigt die Zusammensetzungen und die günstige Wirkung eines Stabilisators, enthaltend ein mehrwertiges Metallphenolat und ein mehrwertiges Metallsalz einer aromatischen Säure. 



   Tabelle I 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Komponente <SEP> Zusammen-Zusammen-Zusammen-Zusammensetzung <SEP> 1 <SEP> setzung <SEP> 2 <SEP> setzung <SEP> S <SEP> setzung <SEP> 4 <SEP> 
<tb> Gew.-Teile <SEP> Gew.-Teile <SEP> Gew.-Teile <SEP> Gew.-Teile <SEP> 
<tb> Geon <SEP> 103 <SEP> EP <SEP> (Polyvinylchloridharz) <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100
<tb> DOP <SEP> (Dioctylphthalat) <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 40
<tb> Bariumnonylphenolat-2-2
<tb> Cadmium-p-
<tb> - <SEP> tert. <SEP> butylbenzoat <SEP> - <SEP> - <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 
 
Beim Erhitzen der Plastikzusammensetzungen auf   1770C   verfärbte sich die Zusammensetzung 4 nach 40 min gelb, während die Zusammensetzung 1 nach 10 min hellbraun, die Zusammensetzung 2 nach 10 min dunkelbraun und die Zusammensetzung 3 nach 40 min schwarz war. 



   Beispiel 2: Die folgenden Komponenten wurden wie in Beispiel 1 vermischt und gemahlen. In Tabelle II wird die stabilisierende Wirkung eines mehrwertigen Metallphenolates und eines mehrwertigen Metallsalzes einer aromatischen Säure mit der eines mehrwertigen Metallphenolates und eines mehrwertigen Metallsalzes einer aliphatischen Säure in den Plastikzusammensetzungen verglichen. Der gegenseitige Ersatz der Cadmiumsalze erfolgte auf einer Basis des gleichen Metallgehaltes. 



   Tabelle II 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> Komponente <SEP> Zusammensetzung <SEP> 5 <SEP> Zusammensetzung <SEP> 6
<tb> Gew.-Teile <SEP> Gew.-Teile <SEP> 
<tb> Exon <SEP> 914 <SEP> (Polyvinylchloridharz) <SEP> 100 <SEP> 100
<tb> DOP <SEP> 50 <SEP> 50
<tb> Bariumnonylphenolat <SEP> 0,54 <SEP> 0,54
<tb> Cadmium-2-äthylhexoat <SEP> 0, <SEP> 36
<tb> Cadmium-p-
<tb> -tert. <SEP> butylbenzoat <SEP> 0, <SEP> 42 <SEP> 
<tb> 
 
Die Plastikzusammensetzungen wurden dann auf 1900C erhitzt. Gleichzeitig genommene Proben zeigten eine geringere Verfärbung der Zusammensetzung 6. Nach 35 min war die Zusammensetzung 6 gelb, die Zusammensetzung 5 dunkelgelb. Stabilisatorzusammensetzungen, ähnlich der Zusammensetzung 6, ergaben einen hervorragenden Widerstand gegen   das "Nach-aussen-Wandern".   



   Beispiel 3 : Die in Tabelle III enthaltenen Plastikzusammensetzungen wurden wie in Beispiel 1 gemischt und vermahlen. In dieser Reihe wird die stabilisierende Wirkung eines mehrwertigen Metallphenolate und eines mehrwertigen Metallsalzes einer aromatischen Säure mit einem mehrwertigen Metallphenolat und einem mehrwertigen Metallsalz einer aliphatischen Säure verglichen.

   Der gegenseitige Ersatz der Cadmiumsalze erfolgte auf Basis des gleichen Salzgewichtes. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Komponente <SEP> Zusammensetzung <SEP> 7 <SEP> Zusammensetzung <SEP> 8 <SEP> Zusammensetzung <SEP> 9
<tb> Gew.-Teile <SEP> Gew.-Teile <SEP> Gew.-Teile <SEP> 
<tb> Geon <SEP> 102 <SEP> EP <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100
<tb> DOP <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 40
<tb> Bariumnonylphenolat-2 <SEP> 2
<tb> Cadmium-2-äthylhexoat-1Cadmium-p-
<tb> - <SEP> tert. <SEP> butylbenzoat <SEP> - <SEP> - <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 
 
Proben jeder Zusammensetzung wurden auf 177'C erhitzt. Nach 10 min zeigte die Zusammensetzung 7 eine hellbraune Farbe, die Zusammensetzung 8 eine deutlich gelbe Farbe und die Zusammensetzung 9 eine hellgelbe Farbe. 



   Beispiel 4 : Zusammensetzungen, enthaltend ein mehrwertiges Metallphenolat und ein mehrwertiges Metallsalz einer aromatischenSäure, wurden mit Zusammensetzungen verglichen, die ein mehrwertigesMetallphenolat und ein mehrwertiges Metallsalz einer Fettsäure enthielten. Die Ansätze wurden wie in Beispiel 1 vermischt und gemahlen ; ihre Zusammensetzungen und ihre Wärmestabilität gehen aus Tabelle IV hervor. 



   Tabelle IV 
 EMI4.3 
 
<tb> 
<tb> Komponente <SEP> Zusammensetzung <SEP> 10 <SEP> Zusammensetzung <SEP> 11
<tb> Gew. <SEP> -Teile <SEP> Gew.-Teile
<tb> Geon <SEP> 103 <SEP> EP <SEP> 100 <SEP> 100
<tb> DOP <SEP> 40 <SEP> 40
<tb> Bariumnonylphenolat <SEP> 1 <SEP> 1
<tb> Cadmiumstearat <SEP> l <SEP> 
<tb> Cadmium-p-
<tb> - <SEP> tert. <SEP> butylbenzoat-l <SEP> 
<tb> Wärmestabilität,
<tb> 20 <SEP> min <SEP> bei <SEP> 1770C <SEP> tiefgelb <SEP> gelb
<tb> 
 
Beispiel 5 : Die   inTabelleV enthaltenenPlastikzusammensetzungen wurden wie inBeispiel l   vermischt und gemahlen. Diese Reihe zeigt andere aromatische Carbonsäuren, die mit mehrwertigen Metallen zur Herstellung wirksamer Stabilisatoren umgesetzt werden können.

   Tabelle V enthält die Zusammensetzungen und Ergebnisse. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
 EMI5.2 
 
<tb> 
<tb> Komponente <SEP> Zusammen- <SEP> Zusammen- <SEP> Zusammen- <SEP> Zusammen- <SEP> Zusammensetzung <SEP> 12 <SEP> setzung <SEP> 13 <SEP> setzung <SEP> 14 <SEP> setzung <SEP> 15 <SEP> setzung <SEP> 16
<tb> Gew. <SEP> -%eile <SEP> Gew.-Teile <SEP> Gew.-Teile <SEP> Gew.-Teile <SEP> Gew.-Teile
<tb> Geon <SEP> 103 <SEP> EP <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100
<tb> DOP <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 40
<tb> Bariumnonylphenolat-2222
<tb> Cadmiumbenzoat-1--C <SEP> admiumbenzoyl- <SEP> 
<tb> benzoat <SEP> - <SEP> - <SEP> 1 <SEP> - <SEP> Cadmiumanisat---Cadmiumsalicylat---Wärmestabilität,
<tb> 10 <SEP> min <SEP> bei <SEP> 1770C <SEP> hellbraun <SEP> gelb <SEP> dunkelgelb <SEP> hellgelb <SEP> gelb
<tb> 
   Beispiel 6 :

     Andere als Phenolate und aromatische Carboxylate verwendbare Metalle sind in Tabelle VI enthalten. Die Plastikzusammensetzungen wurden wie in Beispiel 1 vermischt und gemahlen. 



   Tabelle VI 
 EMI5.3 
 
<tb> 
<tb> Komponente <SEP> Zusammen-Zusammen-Zusammen-Zusammensetzung <SEP> 17 <SEP> setzung <SEP> 18 <SEP> setzung <SEP> 19 <SEP> setzung <SEP> 20
<tb> Gew. <SEP> -Teile <SEP> Gew.-Teile <SEP> Gew.-Teile <SEP> Gew.-Teile
<tb> Geon <SEP> 103 <SEP> EP <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100 <SEP> 100
<tb> DOP <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 40 <SEP> 40
<tb> Bariumphenolat-2-Barium <SEP> (dionyl)phenolat <SEP> - <SEP> - <SEP> 2 <SEP> Bleiphenolat <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 2 <SEP> 
<tb> Aluminium-p-
<tb> - <SEP> tert. <SEP> butylbenzoat-l-- <SEP> 
<tb> Bleibenzoat--lZink-p-
<tb> - <SEP> tert. <SEP> butylbenzoat <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 
 
Nach 10 min langem Erhitzen auf 177 C erwies sich die Zusammensetzung 17 als nicht hinreichend stabilisiert, während die Zusammensetzungen 18,19 und 20 annehmbar waren. 



   Beispiel 7 : Die Wirkung einer Kombination verschiedener mit einer aromatischen Carbonsäure umgesetzter mehrwertiger Metalle, zusammen mit einem mehrwertigen Metallphenolat, ergibt ein hohes Ausmass an Stabilisierung. Tabelle VII enthält die Plastikzusammensetzungen, die wie in Beispiel 1 vermischt und gemahlen wurden. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 



  Tabelle VII 
 EMI6.1 
 
<tb> 
<tb> Komponente <SEP> Zusammensetzung <SEP> 21
<tb> Gew.-Teile
<tb> Exon <SEP> 914 <SEP> 100
<tb> DOP <SEP> 50
<tb> Bariumnonylphenolat <SEP> 0,66
<tb> Cadmium-p-tert. <SEP> butylbenzoat <SEP> 0,42
<tb> Zink-p-tert. <SEP> butylbenzoat <SEP> 0. <SEP> 12 <SEP> 
<tb> 
 
 EMI6.2 
    8 :maischen   Carboxylaten wird in Tabelle VIII gezeigt. Die Plastikzusammensetzung wurde wie in Beispiel 1 vermischt und gemahlen. 



   Tabelle VIII 
 EMI6.3 
 
<tb> 
<tb> Komponente <SEP> Zusammensetzung <SEP> 22
<tb> Gew.-Teile
<tb> Geon <SEP> 103 <SEP> EP <SEP> 100
<tb> DOP <SEP> 43
<tb> Epoxydiertes <SEP> Sojabohnenöl <SEP> 5
<tb> Ca1ciumnonylphenolat <SEP> 0, <SEP> 13 <SEP> 
<tb> Zink-p-tert. <SEP> butylbenzoat <SEP> 0, <SEP> 11 <SEP> 
<tb> 
 
Nach 20 min langem Erhitzen auf   1770C   wurde nur eine Gelbverfärbung beobachtet. 



   Gute Ergebnisse wurden durch Zugabe von etwa 0, 5-10, 0 Teilen Stabilisator/100 Teile eines polymeren oder copolymeren Vinylhalogenidharzes erhalten. 



   Besondere Kennzeichen der polymeren oder copolymeren Vinylhalogenidharzzusammensetzungen sind 1. ihre Fähigkeit, die Trennung der Plastikkomponenten zu verzögern, 2. ihre Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeitsabsorption, 3. ihre grosse Stabilität gegen die ungünstigen Wirkungen von Wärme und Licht und 4. ihre aussergewöhnliche Klarheit. 



   Die   Bezeichnung"Vinylchloridpolymeres"oder"Copolymeres"umfasst   die bekannten verschiedenen Vinylharzverbindungen und-kombinationen einschliesslich Polyvinylhalogenide, wie Polyvinylchlorid ; Vinylharze, hergestellt   durch Copolymerisation eines Vinylhalogenids   mit Vinylacetat oder andern Vinylestern ; Vinylharze, hergestellt durch Copolymerisation mit einer Acrylverbindung, wie   Äthyl- oder   Methylmethacrylat ; Vinylidenhalogenide und   Viny1-Vinylidenhalogenid-Copolymere.   



   Die erfindungsgemässen Stabilisatoren können chlorhaltigen Vinylharzen allein oder vereinigt mit Weichmachern, Pigmenten, Farbstoffen, Füllstoffen   usw.,   zugefügt werden. Die Wirksamkeit des erfindungsgemässen Stabilisators bzw. der Plastikzusammensetzung ist unabhängig vom Herstellungsverfahren einschliesslich Vermahlen, Kalandern, Pressen, Extrudieren usw. 



   DieErfindung wird nicht durch die vorangehende Beschreibung, sondern nur durch   diePatentansprüche   eingegrenzt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Stabilisator für polymere und copolymere Vinylhalogenidharze, enthaltend ein mehrwertiges Metallphenolat eines Phenols aus der Gruppe, bestehend aus Phenol und mit Kohlenwasserstoff substituierten Phenolen, die in den Substituenten 1-24 Kohlenstoffatome enthalten, und ein Metallsalz einer <Desc/Clms Page number 7> aromatischen Carbonsäure mit 7 -14 Kohlenstoffatomen, wobei das Metall des Metallphenolats und des Metallsalzes einer aromatischen Carbonsäure aus der Gruppe der Erdalkalimetalle mit einem Atomgewicht kleiner als 226 einschliesslich Magnesium, Cadmium, Zink, Blei und Aluminium stammt.
    2. Stabilisator nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall im Metallphenolat Ba- rium ist.
    3. Stabilisator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallphenolat Bariumnonylphenolat ist.
    4. Stabilisator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallphenolat Bariumoctylphenolat ist.
    5. Stabilisator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallphenolat Bariumeresolat ist.
    6. Stabilisator nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall im Metallsalz einer aromatischen Carbonsäure Cadmium ist.
    7. Stabilisator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallsalz einer aromatischen Carbonsäure Cadmium-p-tert. butylbenzoat ist.
    8. Stabilisator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallsalz einer aromatischen Carbonsäure Cadmiumbenzoy1benzoat ist.
    9. Stabilisator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallsalz einer aromatischen Carbonsäure Cadmiumsalicylat ist.
    10. Stabilisator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallsalz einer aromatischen Carbonsäure Cadmiumanisat ist.
    11. Stabilisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stabilisator ein Cadmiumsalz einer aromatischen Carbonsäure und ein Zinksalz einer aromatischen Carbonsäure enthält.
    12. Stabilisator nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Cadmiumsalz Cadmium-p- - tert. butylbenzoat und das Zinksalz Zink-p-tert. butylbenzoat ist.
AT259562A 1961-04-04 1962-03-30 Stabilisator für polymere und copolymere Vinylhalogenidharze AT239540B (de)

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